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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Do Okt 30, 2014 16:37

Ach mädels.
Erst einmal ... Wäre es für den Verbraucher ein leichtes zum Örtlichen Schlachter zu gehen und nicht zum Discounter!
Zum Anderen ist das wieder sparen am falschen Ende, hauptsache sommer und winterurlaub stehen.
Aber den Hals aufreissen weil es Massentierhaltung gibt!

Ist doch wirklich logisch oder?
Man kann bewußt kaufen, die meisten wollen es nicht!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
Falk
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon karl1962 » Do Okt 30, 2014 18:11

Hallo zusammen
möchte meinen Senf aus meiner Verbrauchersicht dazugeben
Egal ob Massentierhaltung oder Öko wenn der Landwirt seine Tiere " Quält" kanner keine Höchstleistung von diesen erwarten.
Bei den geringen Margen der Tierhaltung muß also die Gesundheit und das ganze Management von seiten des Landwirtes stimmen,
sonnst ist er schneller bankrott als man denkt. Das heist egal welches Haltungssystem er wählt er kann nur Geld verdienen wenn seine Tiere Höchstleistung bringen also kann die Massentierhaltung nicht so schlecht sein.
Es giebt auch Verbraucher die obwohl sie Vollzeit arbeiten nicht mehr als 200 Euro für Lebensmittel ( Essen und Trinken ) im Monat ausgeben können, diese so wie ich sind dankbar , dass der Landwirt so billig Fleisch produziern kann so dass ich mir öfters mal Fleisch leisten kann
Gruß
Karl
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Ferengi » Do Okt 30, 2014 19:34

Falk hat geschrieben:Man kann bewußt kaufen, die meisten wollen es nicht!


So isset!


Wasch mich, aber mach mich nicht nass!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 30, 2014 21:25

Falk hat geschrieben:Aber wo keine Nachfrage da auch kein Markt, also hat der verbraucher als einziger die möglichkeit etwas zu ändern!


Genau so ist es!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 30, 2014 21:46

tyr hat geschrieben:
Falk hat geschrieben:Aber wo keine Nachfrage da auch kein Markt, also hat der verbraucher als einziger die möglichkeit etwas zu ändern!


Was kann er denn ändern? Egal in welcher Preisklasse er von dem Handelsoligopol kauft, das Fleisch kommt aus dem selben Verarbeitungssystem, welches der Einzelhandel dominiert, also bekommst Du als Produzent am Ende keinen müde Euro mehr als heute......
Und der Handel will Masse absetzen, denn er verdient nur über Masse, deswegen gibt es kaum Premiumprodukte außerhalb direkter Vermarktung und kleiner Nieschen....und die befriedigen ja die Nacfrage, viel mehr könnten sie wahrscheinlich auch nicht, weil es dafür keine Infrastruktur gibt.


Du siehst das falsch!

Der Handel analysiert das kaufverhalten des Kunden und dementsprechend ist das Angebot!
sml
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Do Okt 30, 2014 22:42

tyr hat geschrieben:
Falk hat geschrieben:Ach mädels.
Erst einmal ... Wäre es für den Verbraucher ein leichtes zum Örtlichen Schlachter zu gehen und nicht zum Discounter!
Zum Anderen ist das wieder sparen am falschen Ende, hauptsache sommer und winterurlaub stehen.
Aber den Hals aufreissen weil es Massentierhaltung gibt!

Ist doch wirklich logisch oder?
Man kann bewußt kaufen, die meisten wollen es nicht!


Woher nimmt der örtliche Fleischer sein Fleisch? Richtig! Zu 99% aus dem selben System, wie die Discounter.............und Du verdienst immer noch keinen müden Euro mehr...

Tja, wenn du nicht fragst wirst du es nicht wissen!
Ich weiß von welchem bauer meiner seine schweine bekommt...
ich allerdings liebe mein wollschwein fleisch!
Und lasst es euch gesagt sein, man kann den unterschied schmecken!!!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Do Okt 30, 2014 22:52

Also hierum bekommen ca. 90% der Metzger ihr Fleisch von Tönnies und co., als Häften oder auch schon weiter portioniert. Die, die noch Schweine vom Bauern kaufen, kann man fast mit einer Hand zählen. Von daher ist es kein Unterschied, ob ich vom Discounter oder vom metzger kaufe, das Fleisch hat im Grundprinzip denselben Ursprung.

Und für geschmackliche Qualität beim Essen ist der Deutsche mittlerweile zu blöd. Das Schnitzel muss die Norm erfüllen, wie es schmeckt, interessiert die breite Masse. So zumindest meine Erfahrung mit (auslaufender) Vermarktung der eigenen Tiere an den Endkunden.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Fr Okt 31, 2014 7:11

Fassi hat geschrieben:Also hierum bekommen ca. 90% der Metzger ihr Fleisch von Tönnies und co., als Häften oder auch schon weiter portioniert. Die, die noch Schweine vom Bauern kaufen, kann man fast mit einer Hand zählen. Von daher ist es kein Unterschied, ob ich vom Discounter oder vom metzger kaufe, das Fleisch hat im Grundprinzip denselben Ursprung.

Es geht ja nicht zwingend darum beim Metzger zu kaufen, sondern darum Fleisch zu kaufen das seinen Produktionsvorstellungen entspricht oder diesen näher kommt!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Qtreiber » Fr Okt 31, 2014 21:03

Der große Denkfehler, den unser Wirtschaftsweiser Tyr begeht, ist m.E., dass er von der Ist-Situation ausgeht, um den Verbraucher von seiner Schuld freizusprechen.
Wenn man aber mal nachvollzieht, wie es zu der "Ist-Situation" gekommen ist, hat der Verbraucher NATÜRLICH die Verantwortung. Wer ist denn in den frühen 60ern scharenweise zu den Supermärkten übergelaufen, als diese anfingen, sich zu etablieren ? Niemand hat sie dazu gezwungen.
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Großtante, die einen klassischen Tante Emma Laden hatte. Was hat die über die bösen Verbraucher geschimpft, als die ihr untreu wurden und zum ersten Supermarkt im Ort "überliefen".
Als sie dann den Laden zugemacht hat, hat sie im Traum nicht daran gedacht, beim noch bestehenden Kleinladen auf der anderen Straßenseite einzukaufen. Wahrscheinlich spielte dabei nicht nur der geringere Preis im Supermarkt eine Rolle, sondern auch der Gedanke, ihrer ehemaligen Mitbewerberin nur ja keine Mark zu verdienen zu geben. Der Mensch ist nun mal wie er ist. Wir werden ihn nicht ändern.
Qtreiber
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Fr Okt 31, 2014 22:27

tyr hat geschrieben:
Ich weiß das deswegen, weil ich nebenbei auch Wollschweine züchte, und mich mal über zusätzliche Absatzmärkte erkundigt habe....keine Chance...
Das sind Nieschen, für ein kleines feines Klientel, die sensorische Qualität nicht nur zu würdigen wissen, sondern auch fair bezahlen wollen.
Interessant ist aber der Massenmarkt, und der Normalverbraucher hat weder verständniss noch die Chance. Wenn alle, oder sagen wir , nur 20% jetzt Wollschwein essen würde, würde der Markt kollabieren, es gibt weder Schlachstätten noch genug Tiere...
So verkauf ich halt weiter nur die Ferkel, und das meist nach dem tiefsten Westdeutschland, nach Polen und der Tschechhei....;-)


tyr, da hätte ich vielleicht einen ernst gemeinten Tipp: Ich kenne Wollschweine nicht, ich werde wohl auch nie ein Tier zum Schlachten mästen. Aber Fleisch, das richtig gut ist, das kenne ich. Nämlich Iberico. Du könntest doch mal in der benachbarten Forst anfragen, ob du 5 ha alten Eichenwald einzäunen darfst. Und da läßt du dann Ibericos laufen und fütterst sparsam zu...

Falls ich mal in Rente gehe, was ich bezweifel, mach ich das vielleicht selbst...
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Fr Okt 31, 2014 22:41

Dafür braucht man keine ibericos, weil mangalicas den idericos in nichts nachstehen!
Btw ich suche noch einen blonden eber!
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