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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Fr Okt 24, 2014 20:13

Das ist schade, aber ich glaub ja immer alles, was man mir sagt, hatten wir schon.

Insofern wirst du wohl recht haben...
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Sa Okt 25, 2014 9:48

Piraterie hat geschrieben:Jetzt schonwieder das Thema...

Und immer das "über einen Kam scheren" des "Verbrauchers".

Bedenken sollte man das auch der "Verbraucher" den gleichen Bedingungen unterliegt wie Unternehmen respektive landwirtschaftliche Betriebe.

das müsstest du mir jetzt näher erklären?

Und da wirkliche viele Menschen ihren "Job" eigentlich garnicht machen wollen '(Stichwort :"Bergfest") ist es ganz klar das sich diese Menschen eine Art Kompensation für die "Schmerzen" suchen.

Außerdem frage ich mich ob diejenigen die immer die Steine in eine Richtung werfen nicht vielleicht auch in ihrem Bereich genau dieses Verhalten an den Tag legen welches sie selbst kritisieren...

Beim Fleisch bin ich schon mal außen vor! Wenn sich der Inhalt unserer Gefriertruhe dem Ende zuneigt lass ich ein Rind bei unserem Metzger schlachten. Wurstwaren kaufen wir aber auch unter anderem bei Einkaufsmärkten und Discountern. Aber im Gegensatz zu dem Jammernden Verbraucher, weiß ich wie Tiere produziert werden!

Zahlt ihr ohne Not mehr für euer Futter? Zahlt ihr mehr für eure PSM? Zahlt ihr mehr für euren Stall? Und wieviel...? Das Doppelte?

Was hat das ganze mit dem Tierwohl zu tun?

Veränderung geschieht garantiert nicht dadurch immer mit dem Finger auf andere zu Zeigen und gleichzeitig ein ähnliches Verhalten an den TAg zu legen welches man kritisiert(vielleicht sogar zurecht!)
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Lacy Laplante » Mo Okt 27, 2014 15:07

sml hat geschrieben:
das müsstest du mir jetzt näher erklären?

Nun, wir alle sind, ob nun Unternehmensinhaber oder Angestellte, Spielebälle der aktuellen Wirtschaftsordnung und unterliegen damit(der eine Mensch mehr, der andere weniger)den Zwängen eben dieser.
Das bedeutet, die Probleme die landwirtschaftliche Unternehmen haben haben auch alle anderen Akteure des (Wirtschafts)lebens.

sml hat geschrieben:Beim Fleisch bin ich schon mal außen vor! Wenn sich der Inhalt unserer Gefriertruhe dem Ende zuneigt lass ich ein Rind bei unserem Metzger schlachten. Wurstwaren kaufen wir aber auch unter anderem bei Einkaufsmärkten und Discountern. Aber im Gegensatz zu dem Jammernden Verbraucher, weiß ich wie Tiere produziert werden!

Probier mal in einer größeren Stadt Rinder zu halten :mrgreen:

Das Landwirte wissen wie Tiere gehalten werden sollte eine Grundvorraussetzung für die Tierhaltung sein.
Aber es gibt sicherlich auch viele Bereiche des Lebens wo DU NICHT weist wie etwas hergestellt wird oder funktoniert.



sml hat geschrieben:Was hat das ganze mit dem Tierwohl zu tun?

Ganz einfach in Zusammenhang mit der Árgumentationslinie die hier immer angeführt wird, dass "der Verbraucher" doch dran schuld ist das es so ist wie es ist.
Mit Intelligenz kann sich der Mensch von Traditionen abwenden.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 29, 2014 23:06

Lacy Laplante hat geschrieben:
sml hat geschrieben:
das müsstest du mir jetzt näher erklären?

Nun, wir alle sind, ob nun Unternehmensinhaber oder Angestellte, Spielebälle der aktuellen Wirtschaftsordnung und unterliegen damit(der eine Mensch mehr, der andere weniger)den Zwängen eben dieser.
Das bedeutet, die Probleme die landwirtschaftliche Unternehmen haben haben auch alle anderen Akteure des (Wirtschafts)lebens.
[/quote]

Der eine steht hinter der Theke und der andere davor! Der vor der Theke hat die macht sich zwischen Produkten zu entscheiden oder wenn nichts passendes angeboten wird, auf einen kauf zu verzichten!
(Wenn jemand einen Flachbildschirmfernseher kaufen möchte, kauft er sich ja auch keinen Röhrenbildschirm, nur weil die anderen ausverkauft oder in dem Laden nicht zu bekommen sind)


Lacy Laplante hat geschrieben:
sml hat geschrieben:Beim Fleisch bin ich schon mal außen vor! Wenn sich der Inhalt unserer Gefriertruhe dem Ende zuneigt lass ich ein Rind bei unserem Metzger schlachten. Wurstwaren kaufen wir aber auch unter anderem bei Einkaufsmärkten und Discountern. Aber im Gegensatz zu dem Jammernden Verbraucher, weiß ich wie Tiere produziert werden!

Probier mal in einer größeren Stadt Rinder zu halten :mrgreen:

Das Landwirte wissen wie Tiere gehalten werden sollte eine Grundvorraussetzung für die Tierhaltung sein.
Aber es gibt sicherlich auch viele Bereiche des Lebens wo DU NICHT weist wie etwas hergestellt wird oder funktoniert.
[/quote]

Ich habe weder geschrieben, das jeder sein eigenes Rind halten soll, noch das ich weiß wie alles funktioniert oder wie alles hergestellt wird!
Ich habe vielmehr durchblicken lassen, das ich selbst auch güstige Wurstwaren kaufe aber nicht herummeckere wie schlecht die Haltungsbedingungen für die Tiere sind.


Und wenn ich etwas kritisiere, dann das nörgeln über die Tierhaltung aber dann trotzdem das billige Fleisch kaufen, das aus dieser Produktion stammt!


Lacy Laplante hat geschrieben:
sml hat geschrieben:Was hat das ganze mit dem Tierwohl zu tun?

Ganz einfach in Zusammenhang mit der Árgumentationslinie die hier immer angeführt wird, dass "der Verbraucher" doch dran schuld ist das es so ist wie es ist.
[/quote]

In dem Tread ging es um eine Reportage über Tierhaltung im großen Maßstab!!!

Da der Verbraucher größtenteils nur billig kauft und nicht auf die Herkunft achtet ist er auch mitverantwortlich dafür!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Lacy Laplante » Mi Okt 29, 2014 23:33

Hi sml,

Ich werde morgen mal versuchen das nochmal neu zu formulieren. Wir haben uns total missverstanden.Vielleicht schaffe ich, das nicht immer weiter dieses Ping-Pong Spiel Landwirt - "Verbraucher" gespielt wird.

Ich habe nicht die Absicht irgendjemanden zu "richten" oder zu beschuldigen, sondern vielmehr gehts mir um die Auflösung dieser Dinge.

Jede der "Gruppen" hat sicherlich Fehler gemacht, man sollte das aber nun nicht als Schuld oder so sehen, sondern probieren diese Probleme, auch wenn diese vielleicht schon vor längere Zeit begannen worden sind, aufzuarbeiten ohne Schuldzuweisungen und einfach sagen "Fehler gemacht, jetzt machen wir es "richtig(er)"".

Lg,
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 30, 2014 8:21

Das Wort Schuld wird in 99% der Diskussionen eh falsch vewendet,da es meistens "nur" um Wechselbeziehungen o.ä. geht.

Im Falle landwirtschaftlicher Produktion ist es allerdings angebracht. Die Produktionsmengen ,die einzig und allein den Preis bestimmen,sind von uns in voller Kenntnis der Markt und Sachlage bewusst und gezielt hergestellt worden. Von daher ist es lächerlich dem Käufer vorzuwerfen,dass er zu dem Preis kauft den unsere Produktionsmenge ermöglichht.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 30, 2014 12:50

@Welfenprinz
@tyr

In der Reportage ging es hauptsächlich um die Haltung und deren Ausmaße, weniger um den Preis!
Ist schon klar, das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Kaufen soll doch jeder was er will --> hab ich nichts dagegen!
Was ich aber heuchlerisch finde ist, einerseits mehr Tierwohl zu fordern und andererseits billig kaufen!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Do Okt 30, 2014 13:44

sml hat geschrieben:@Welfenprinz
@tyr

In der Reportage ging es hauptsächlich um die Haltung und deren Ausmaße, weniger um den Preis!
Ist schon klar, das Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.
Kaufen soll doch jeder was er will --> hab ich nichts dagegen!
Was ich aber heuchlerisch finde ist, einerseits mehr Tierwohl zu fordern und andererseits billig kaufen!


Genau so ist es, aber das verständniss dafür bekommt man nicht wenn man das schweinefilet beim discounter für 6 euro kauft
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Welfenprinz » Do Okt 30, 2014 13:51

Anspruch und tatsächliches Verhalten des Verbrauchers sind tatsächlich zwei total verschiedene paar Schuh.l :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Do Okt 30, 2014 14:20

Aber wo keine Nachfrage da auch kein Markt, also hat der verbraucher als einziger die möglichkeit etwas zu ändern!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Ferengi » Do Okt 30, 2014 14:45

Wenn der Verbraucher so kaufen würde wie er in Umfragen behauptet,
würde es fast keine konventionelle Landwirtschaft mehr in Deutschland geben.

In der Realität ist es aber so das Bio den Anteil hat, den Konvi in den Umfragen hat.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Lacy Laplante » Do Okt 30, 2014 15:22

Das Dilemma ist doch gewachsen,im doppeldeutigen Sinn.


Wenn man irgendwas, egal welches Thema, analysieren möchte muss man sich doch die Entwickling zu dem aktuellen Stand betrachten. Nicht nur den Status Quo, sondern eben die Entwicklung.

Nochmal,Schuldzuweisungen sind bei den meisten Themen nur Feigenblätter um nicht anzufangen etwas "anders"(nicht sicher oder zwingend besser) zu machen.

Und dann sind Fragen zu formulieren und auf die Fragen die verschiedensten Antworten zu sammeln und dann diese zu prüfen.


Warum ist die Tierhaltung so gewachsen wie sie gewachsen ist?

Meine Einschätzung(nicht Meinung) dazu ist, das es einen ökonomischen Druck gibt und/oder gibt/gab die Produktion auszuweiten, weil ohne das Ausweiten der Produktion der LEBENSSTANDARD der MENSCHEN die landwirtschaftliche Betriebe führen sonst nicht zu halten wäre.

Die zweite Frage wäre dann analog den konsumierenden Menschen zu stellen(wozu natürlich auch Menschen zählen die landwirtschaftliche Betriebe führen).

Warum achten Konsumenten auf den Preis, auch und vorallem bei den Lebensmitteln?

Konsumierende Menschen sind größtenteils auch Teil des Wirtschaftslebens und haben auch einen Lebensstandard GENAUSO wie Tierhalter den sie halten möchten.
Wenn nun andere Faktoren des Menschen der hier im allgemeinen als "Verbraucher" stigamtisiert wird im Preis steigen und wo es keine Ausweichmöglichkeit gibt wird er dort probieren einzusparen wo es eben möglich ist OHNE den eigenen Lebensstandard zu reduzieren(das ist vollkommen nachvollziehbar und machen Tierhalter genauso´).


Es gibt da noch soviele Fragen die gestellt werden müssen und wo möglichst viele Antworten und Inhaltsbreite generiert werden muss damit man hier eben frei von Schuldzuweisungen weiter kommt.


LL
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