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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Do Okt 23, 2014 22:13

bauer hat aber in aller Regel keine verabeiteten Produkte, wie Wurst, und Filet abgesetzt....sondern einen Teil seiner Grundprodukte direkt verkauft.


Nope, jeder der hier Schweine hatte, hat auch in einem gewissen Umfang Wurst verkauft. Und bei den Rinderhaltern wars nicht ungewöhnlich, dass ein paar Tiere in viertel und achteln (gegen Ende hin dann auch in 16teln) verkauft wurden. Kannst aber heute knicken, denn für die Wurst sind die Auflagen zu hoch und vom Rind wollen ausser Steak und evtl. noch Braten die wenigsten was. Ergo hats der Verbraucher doch irgendwie in der Hand.

Und wieso sollte jemand, der eben nicht von nur einem Abnehmer lebt, soviele Tiere halten. Unseren Schweinestall (16 Warteplätze, 4 Abferkelbuchten und Anbindestall für 2 Kaltblüter) hat mein Opa in den 50ern mit ein paar Mastschweinen gebaut und bezahlt. Der konnte aber noch frei zwischen etlichen Metzgern als abnehmer wählen. Heute hast halt nur noch Tönnies oder den Heiligenstädter Schlachthof als Abnehmer. Da wirds nichts mit handeln. Mein Geflügelmetzger lebt von der Lohnschlachterei und dem Verkauf von irgendwas um die 4.000 Hähnchen (in so gut wie allen Formen).

Gruß
PS: Manchmal solltest Du noch mal nachlesen, wer in Deinen Threads anfängt anderen das Wort zu verbieten.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 22:19

Turbomäster hat geschrieben:
Piraterie hat geschrieben:Zuerst einmal sollten Tierhalter mal eigenständig IRGENDWAS was sie wollen formulieren.
Damit meine ich tatsächlich zb hier in dem Forum, unabhängig von den Interessenverdrehern.

Tatsächlich bekomme ich immer den Eindruck das Tierhalter garkeine Ziele oder Vorstellungen haben wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen könnte.(Bis auf die Vorstellung die den Tierhaltern eben verkauft werden solll - Da kann man sich dann mit dem Ein oder Anderen mehr oder weniger anfreunden).


Lg


Tierhalter müssen in erster Linie ihre Tier aufpassen. Formulieren? Noch nie war die Konkurrenzsituation so groß wie heute. Es wird nicht formuliert sondern überlegt wie man dem Kollegen die Flächen abjagt ... . So ist erst mal die Situation unter Bauern.

Was viele noch nicht begriffen haben ist, dass das Baurecht für den Bereich Geflügel und Schweine auf Stopp steht. Wir reden also von Gestern, wenn man von 200000 Hähnchen oder 6000 Schweinen spricht. In der SUS Zeitschrift gibt ein Großmäster offen zu, dass in der Gewerbemast nichts zu verdienen ist. Die PV Anlage muss den Stall abbezahlen.

Nun ist der Irrsinn (Bauwahn/PV) gestoppt, und das ist gut so. Ich weiß wirklich nicht was es zu formulieren gibt?


So, jetzt haben wir wieder Boden...

Dass ich der Größte bin, damit muss ich leben, so wird immer der bezeichnet, der Klartext spricht.

Man wird hineingeboren, das stimmt. Die Kinder machen es dann auch oft weiter, es ist derzeit ja auch meist attraktiv. Und richtig, den Titel habe ich falsch gewählt, Bauer hätte ich rauslassen sollen, es geht um Großmäster, war halt spontan.

Der Gedanke von Piraterie, die vermutlich mit der Landwirtschaft nicht allzuviel zu tun hat, ist ziemlich klug. Weiterführende Gedanken der entsprechenden Betriebe fehlen offensichtlich. Der Druck ist sehr groß, das stimmt auch. Aber man muss auch an die Zukunft denken, in Deutschland wird die heutige Tierhaltung immer weniger akzeptiert. Die Zahl der Vegetarier und Veganer steigt unaufhörlich. Angebote, die Tierhaltung wirklich zu verbessern, gibt es kaum bis gar nicht.

Ist auch schwer möglich, wenn man hier - teure - Traumproduktionsbedingungen schaffen wollte, kommt die Produktion eben aus dem Ausland.

Ich hab die Lösung leider nicht, sicher ist, wenn sie nicht gefunden wird, werden viele mit ihren neuen und noch nicht abbezahlten Ställen gegen die Wand fahren
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 22:23

Fassi hat geschrieben:
bauer hat aber in aller Regel keine verabeiteten Produkte, wie Wurst, und Filet abgesetzt....sondern einen Teil seiner Grundprodukte direkt verkauft.


Nope, jeder der hier Schweine hatte, hat auch in einem gewissen Umfang Wurst verkauft. Und bei den Rinderhaltern wars nicht ungewöhnlich, dass ein paar Tiere in viertel und achteln (gegen Ende hin dann auch in 16teln) verkauft wurden. Kannst aber heute knicken, denn für die Wurst sind die Auflagen zu hoch und vom Rind wollen ausser Steak und evtl. noch Braten die wenigsten was. Ergo hats der Verbraucher doch irgendwie in der Hand.

Und wieso sollte jemand, der eben nicht von nur einem Abnehmer lebt, soviele Tiere halten. Unseren Schweinestall (16 Warteplätze, 4 Abferkelbuchten und Anbindestall für 2 Kaltblüter) hat mein Opa in den 50ern mit ein paar Mastschweinen gebaut und bezahlt. Der konnte aber noch frei zwischen etlichen Metzgern als abnehmer wählen. Heute hast halt nur noch Tönnies oder den Heiligenstädter Schlachthof als Abnehmer. Da wirds nichts mit handeln. Mein Geflügelmetzger lebt von der Lohnschlachterei und dem Verkauf von irgendwas um die 4.000 Hähnchen (in so gut wie allen Formen).

Gruß
PS: Manchmal solltest Du noch mal nachlesen, wer in Deinen Threads anfängt anderen das Wort zu verbieten.


Ich weiss nicht, auf wen sich dein Gruß bezieht, aber echt Master?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Do Okt 23, 2014 22:25

Echter wie Du Dr. Sogar an ner recht renomierten Uni in Niedersachsen.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 22:31

Fassi hat geschrieben:Echter wie Du Dr. Sogar an ner recht renomierten Uni in Niedersachsen.


In Niedersachsen gibts nur Göttingen. Oder etwa Kassel? Ist das auch noch Niedersachsen, das würde manches erklären.

Und warum schreibst du dann sowas Unverständliches?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Do Okt 23, 2014 22:37

Kassel ist Hessen, Du Vogel (sogar die alte Landeshauptstadt). Da wars also schon mal nicht (übrigens ist die Uni in Witzenhausen).

Aber ich (und andere) sags ja, Meinungen die von Deiner abweichen sind ein Problem für Dich. Evtl. solltest Du Dich an Deinen eigenen Ratschlag halten und mit dem Hund rausgehen. Vielleicht fällt Dir dann das Verstehen besser.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 22:56

Fassi hat geschrieben:Kassel ist Hessen, Du Vogel (sogar die alte Landeshauptstadt). Da wars also schon mal nicht (übrigens ist die Uni in Witzenhausen).

Aber ich (und andere) sags ja, Meinungen die von Deiner abweichen sind ein Problem für Dich. Evtl. solltest Du Dich an Deinen eigenen Ratschlag halten und mit dem Hund rausgehen. Vielleicht fällt Dir dann das Verstehen besser.


Das wars also schon mal nicht...naja, dann bleibt ja nix mehr, falls wir von Uni reden. Witzenhausen, ja, Kassel, war schon immer Feindbild für Bonner. Die einen lernen was, die anderen sind Schöngeister.

Und: wer sich hinter anderen versteckt, hat ein Problem, würde ich mal so sagen.

Und: Abweichende Meinungen sind für mich überhaupt kein Problem, Das genau möchte ich, sonst wär ich nicht hier. Ich möchte mich gern intellektuell auseinandersetzen, allerdings möglichst ohne ständige persönliche Angriffe und auf einem gewissen ....N

Und Vogel nennst du mich?

In Kassel gabs für sowas sicher ne eins?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 23:17

Da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen, Kassel wars nicht, also wars Göttingen. Da wärest du rehabilitiert.

Bliebe díe Frage, noch dringlicher, warum du so einen unverständlichen Kram schreibst.

Und Leute angreifst, die nur in Ruhe und Frieden diskutieren wollen.

Ich würde sagen, das Thema ist leider kaputt.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Fr Okt 24, 2014 8:31

tiger24 hat geschrieben:Ich würde sagen, das Thema ist leider kaputt.



An was oder wem das wohl liegt..?..
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Fr Okt 24, 2014 12:04

Um nochmal auf das Thema zurückzukommen :mrgreen:
Tyler Durden hat geschrieben:"Eine ganze Generation zapft Benzin, räumt Tische ab und schuftet als Schreibtischsklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen dann Jobs die wir hassen und kaufen dann Scheiße die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen dieser Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen in dem Glauben aufgezogen, dass wir alle mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht, und das wird uns langsam klar! Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten."



Trifft wohl vorallem auf Kerle zu :wink:


Ist halt allgemein gefasst, aber generell ist das eben das Problem. Wenn der Großteil der Lebenszeit von der Arbeit eingenommen wird und man keine konkreten Ziele für die weiter entfernte Zukunft hat und auch nicht formulieren kann, wird man damit unzufrieden, da es "nur" weitergeht aber sich nicht weiterentwickelt.

Und dadurch ist es auch verständlich wenn man sich(persönlich) angegriffen fühlt durch kritische Auseinandersetzung mit der (für denjenigen RICHTIGE) (Arbeits)Welt.
Zuletzt geändert von Piraterie am Fr Okt 24, 2014 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Ferengi » Fr Okt 24, 2014 12:06

tiger24 hat geschrieben:... die nur in Ruhe und Frieden diskutieren wollen.




Sagt ausgerechnet der, der hier nur am rumpöbeln ist... :roll: :roll:
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Falk » Fr Okt 24, 2014 12:19

wobei eine 35 Stunden woche mit 6 wochen Urlaub ja wohl nicht ein "großteil ist!
Und wer konnte sich vor 30oder 40 Jahren 2 Autos leisten und 2 mal im Jahr teuren Urlaub?
Alles auf kosten der billigen Nahrungsmittel!!!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Königstiger2 » Fr Okt 24, 2014 13:20

Ich war bis zur Aufgabe der Viehhaltung "Mäster". Wir hatten einen kleinen überschaubaren Maststall für ca. 120 Schweine. Dazu noch 60 Sauen mit Weidegang und alle Tiere auf Stroh, so wie der Verbraucher es wünscht :D. Die letzten 10 Jahre hatten wir sogar einen Metzgerbetrieb von nebenan, der den größten Teil der Schweine holte, aber es glaubt doch wohl niemand dass der über den normalen Notierungen bezahlte. Der Vorteil war, das ein gewisser Teil der Schlachthausnebenkosten nicht abgezogen wurden und das immer der Preis der aktuellen E-Klasse bezahlt wurde. Ein besserer Preis war nicht durchzusetzen, weil andere Landwirte ja auch gerne in diese "Niesche" springen würden.
Das solch kleine Mastbetriebe keinen Gewinn erwirtschaften, dürfte wohl klar sein. Was ich an Geld zugebuttert habe ist mir erst klar geworden, als alle Tiere weg waren. Nur noch Ackerbau und mir gehts richtig gut.
Wo hätte der Verbraucher mir wohl helfen können. Ob der beim Metzger 3,50€ oder bei Aldi 0,80€ bezahlt, spiegelt sich doch auf meiner Abrechnung nicht wieder.
Die Zeiten, als noch Kunden ein ganzes Schwein für die Hausschlachtung kauften, sind auch lange her.
Die alten Strukturen und Größenordnungen hätte man schützen müssen indem man die Landwirtschaftlichen Produkte preislich an andere Lebenshaltungskosten koppelt.
Der Zug ist nur leider abgefahren und mir ist es mitlerweile auch egal. Ich werde meinen Kindern jedenfalls weder zuraten noch abraten, ob sie den Hof weiter führen wollen. Sollte sich jemand dafür entscheiden, werde ich ihm gerne zur Hand gehen, ansonsten wird in 10 Jahren fremdverpachtet.
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