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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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230 Beiträge • Seite 7 von 16 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 16
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 23, 2014 11:55

Max M hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
sml hat geschrieben:[...]


Allerdings bringt dieser Mehrpreis keine müde Mark mehr für den Bauern,

Genau da liegt das Problem.
Ich auch wie alle anderen hier sind auch Verbraucher und auch wir greifen zu günstige Produkte weil man es einfach nicht einsieht
mehr zu bezahlen wenn der Erzeuger nichts von dem Geld abbekommt.

Man muß auch mal zwischen Produkten unterscheiden. Auf der einen Seite Produkte die besonders beworben werden, die aber nichts anderes enthalten als die Billigprodukte und auf der anderen Seite Produkte die einen höheren Preis aufgrund anderer Haltungsbedingungen haben.

Warum soll ich für Mehl 1.29 bezahlen wenn ich es 0.25 cent bekomme?

Geht es jetzt um Getreidequälerei?

Nein ich persönlich fange erst dann an anders einzukaufen
wenn ich weiß, dass der Erzeuger anständig entlohnt wurde.

Ist ja auch einfacher und billiger!

Ja klar versuche ich nur Produkte aus der eigenen Region einzukaufen aber es gibt eben Artikel wo es nicht geht.

Emmy


Was fehlt den in deiner Region, Känguru- und Krokodilfleisch???
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 23, 2014 12:02

tyr hat geschrieben:
sml hat geschrieben:Ja wer hat den das Geld ---> der Verbraucher!
Er wird doch nicht gezwungen das Fleisch zu kaufen!
Heutzutage kann sich jeder informieren, wo er Ware nach seien Vorstellungen kaufen kann.


öh, naja...jedenfalls nich genug, wenn man sich die Bilanzen des Einzelhandels des letzten Jahrzehnts anschaut...
Und essen muß er was, und da 99% nicht merh in der Lage sind, sich selbst zu versorgen...... muß er auch nich, Stichpunkt arbeitsteilige Gesellschaft...
Klar kann er sich Informieren, er kann sich heute über alles informieren, auch wie sowas wie ein Wirtschaftsystem funktioniert, macht er aber nich, hat nich die Bildung dazu, oder kein Interesse, oder keine Zeit oder, oder, oder...
Und am Ende weiß er bescheid, über Aldi, Lidl und Co.....und es gibt trotzdem keinen anderen Laden, wo er sein Futter kaufen kann......
Und jetz komm mir nich mit so einem Nieschenmist wie Direktvermarktung, die Meisten von uns haben dazu weder die Zeit, noch die nötige Infrastruktur...


Es ist natürlich einfacher und bequemer wenn man wartet bis die gebratene Wollmichsau geliefert wird!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Ferengi » Do Okt 23, 2014 13:18

Das Problem ist doch das die Bauern vom Fleischkartell abhänig sind.

Aber wer regt sich denn hier sofort auf wenn jemand sein Wort gegen die riesigen Schlachthöfe erhebt!? :roll: :roll:
Die Bauern!

Schon mal daran gedacht daß viele kleinere und unabhänige Schlachthöfe auch zu besseren Erzeugerpreisen führen könnten?

Jetzt isset doch so:
Wenn der Mäster seine Tiere abliefern will bekommt er einen Preis genannt.
Entweder er akzeptiert den, oder er bleibt auf seinen Tieren sitzen.
Weil richtige Alternativen an Käufern hat er ja nicht.

Würde es hingegen viele, von einander unabhänige, Käufer geben, könnte das schon ganz anders aussehen.


Und mal fernab allem depressivem Titelgeprotzes:

Ja, ich finde denn Beruf immer noch erstrebenswert!
Ob konventioneller Großmäster, oder kleiner Direktvermarkter...
DAS muss jeder für sich selbst entscheiden.

Und in jedem Beruf gibt es mal gute und mal schlechte Zeiten!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 16:11

Zuerst einmal sollten Tierhalter mal eigenständig IRGENDWAS was sie wollen formulieren.
Damit meine ich tatsächlich zb hier in dem Forum, unabhängig von den Interessenverdrehern.

Tatsächlich bekomme ich immer den Eindruck das Tierhalter garkeine Ziele oder Vorstellungen haben wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen könnte.(Bis auf die Vorstellung die den Tierhaltern eben verkauft werden solll - Da kann man sich dann mit dem Ein oder Anderen mehr oder weniger anfreunden).


Lg
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
Dirk C. Fleck
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Max M » Do Okt 23, 2014 16:51

@sml, ich zitiere Dich jetzt mal nicht sonst wird es endlos.

>>>>und auf der anderen Seite Produkte die einen höheren Preis aufgrund anderer Haltungsbedingungen haben.<<<<<

Bitte sag mir welche Produkte einen höheren Preis haben aufgrund der Haltungsbedingungen? Und komme mir nicht mit Bio, ich kenne einige Bios zumeist verkrachte Existenzen wo die Tierhaltung nicht wesentlich abweicht wie von den Konvis. Ganz im Gegenteil was die Medizinische Versorgung angeht.


>>>>>Geht es jetzt um Getreidequälerei?<<<<<
Ich spreche hier nicht nur von Schweinefleisch, ich spreche hier von der Landwirtschaft und dazu gehört für mich auch der Ackerbau.

>>>>Ist ja auch einfacher und billiger!<<<<
Jetzt will ich Dir mal was erzählen, ich habe x mal die Produkte mit dem Emblem Fairtrade gekauft bis irgendwann sich auch rausstellte, das es sich zumeist auch um lug und betrug handelt. Warum bitte soll ich so ein scheiß laden unterstützen? Genauso sieht es mit Fischprodukte und ihre Abzeichen (anders kann man es nicht nennen, aus.
Was ich allerdings hier im Norden noch mache, wenn ich zu EDEKA Nord komme, die Milch Produkte von „Unsere Heimat“ kaufen, dort wird garantiert das der Konvi LW paar cent mehr bekommt.

>>>>>>Was fehlt den in deiner Region, Känguru- und Krokodilfleisch???<<<<<<<
Und Fleisch wenn es was gutes sein soll esse ich am liebsten Welsh-Black und Dexter. Känguru und Krokodilfleisch habe ich noch nicht gegessen, würde ich aber wenn ich die Gelegenheit hätte. Auch Katze und Hund würde ich probieren, kein Problem ich bin Fleischesser.
Was in meiner Region fehlt hast Du gefragt, eigentlich nichts, nur eben das ich mich noch nicht umstellen konnte, Saisonbedingt einzukaufen, damit habe ich noch ein Problem.
Emmy
P.S. Das mit Tyson galt nicht Dir sondern urw.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 17:40

Bis auf eine Ausnahme habe ich in letzter Zeit keine Äußerung zum Thema mehr gelesen, ob nämlich Bauer, eigentlich speziell Mäster, in heutiger Zeit ein erstrebenswerter oder eher mieser Beruf ist.....

Da können ja auch durchaus Nicht-Landwirte ihre Einschätzung abgeben.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Do Okt 23, 2014 18:18

Und jetz komm mir nich mit so einem Nieschenmist wie Direktvermarktung, die Meisten von uns haben dazu weder die Zeit, noch die nötige Infrastruktur...


Das war (zumindest hier in der Gegend) bis vor ca. 20 Jahren noch absolute Normalität, dass jeder Landwirt einen Teil seiner Produkte (Kartoffeln, Milch, Fleisch, zT auch Gemüse) direkt an den Kunden abgesetzt hat. Dann kam ein Generationenwechsel, und der Verbraucher wurde zu faul und zu bequem für diese Schiene und kaufte im Supermarkt. Zusätzlich hat unsere Politik Auflagen erlassen, die es einem normalen Landwirt und erst Recht den Nebenerwerblern so gut wie unmöglich machen, seine Produkte selber zu vermarkten.

Obs ein mieser Beruf ist? Naja, es soll auch Investmentbänker geben, die Omas abziehen und trotzdem noch in den Spiegel schauen können. Von daher ist das wohl eher eine persönliche Einstellung jedes Einzelnen, wie man zu seinem Beruf steht. Ich für meinen Teil will allerdings (hauptberuflich) die Branche wechseln, weil ich mich eben mit dieser Normierung von Produkten nicht mehr identifizieren kann (und mit dem Ökolandbau auch nicht). Aber der Nebenerwerb bleibt bestehen (da hänge ich ja nicht ganz so in dieser Schiene drinnen).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 18:32

Fassi hat geschrieben:
Und jetz komm mir nich mit so einem Nieschenmist wie Direktvermarktung, die Meisten von uns haben dazu weder die Zeit, noch die nötige Infrastruktur...


Das war (zumindest hier in der Gegend) bis vor ca. 20 Jahren noch absolute Normalität, dass jeder Landwirt einen Teil seiner Produkte (Kartoffeln, Milch, Fleisch, zT auch Gemüse) direkt an den Kunden abgesetzt hat. Dann kam ein Generationenwechsel, und der Verbraucher wurde zu faul und zu bequem für diese Schiene und kaufte im Supermarkt. Zusätzlich hat unsere Politik Auflagen erlassen, die es einem normalen Landwirt und erst Recht den Nebenerwerblern so gut wie unmöglich machen, seine Produkte selber zu vermarkten.

Obs ein mieser Beruf ist? Naja, es soll auch Investmentbänker geben, die Omas abziehen und trotzdem noch in den Spiegel schauen können. Von daher ist das wohl eher eine persönliche Einstellung jedes Einzelnen, wie man zu seinem Beruf steht. Ich für meinen Teil will allerdings (hauptberuflich) die Branche wechseln, weil ich mich eben mit dieser Normierung von Produkten nicht mehr identifizieren kann (und mit dem Ökolandbau auch nicht). Aber der Nebenerwerb bleibt bestehen (da hänge ich ja nicht ganz so in dieser Schiene drinnen).

Gruß


Hallo, mein gebildeter Kollege :D :D :D :D

Ich möchte mal denjenigen sehen, der 200.000 Hähnchen selbst vermarktet - pro Durchgang wohlgemerkt. Und nebenbei noch 6000 Mastschweine - auch pro Durchgang.

Ansonsten immerhin mal ne Aussage..

Grüße
tiger24
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Do Okt 23, 2014 18:34

Turbomäster hat geschrieben:Bin Deiner Meinung. Aber Toennies weiß wie man Medien steuert.


Sorry, konnte Deinen Sarkasmus beim ersten mal lesen nicht direkt erkennen.. :)


Piraterie hat geschrieben:Zuerst einmal sollten Tierhalter mal eigenständig IRGENDWAS was sie wollen formulieren.
Damit meine ich tatsächlich zb hier in dem Forum, unabhängig von den Interessenverdrehern.

Tatsächlich bekomme ich immer den Eindruck das Tierhalter garkeine Ziele oder Vorstellungen haben wie die Tierhaltung der Zukunft aussehen könnte.(Bis auf die Vorstellung die den Tierhaltern eben verkauft werden solll - Da kann man sich dann mit dem Ein oder Anderen mehr oder weniger anfreunden).


Lg



100 Punkte, kann man so unterschreiben :klee:. Aber so lange man in Foren wie diesem so ein stupides Zeug:

Bitte sag mir welche Produkte einen höheren Preis haben aufgrund der Haltungsbedingungen? Und komme mir nicht mit Bio, ich kenne einige Bios zumeist verkrachte Existenzen wo die Tierhaltung nicht wesentlich abweicht wie von den Konvis. Ganz im Gegenteil was die Medizinische Versorgung angeht.




ohne Fakten und Hintergründen lesen kann, wird dieser Berufszweig eher "mieser" als besser.


tiger24 hat geschrieben:Bis auf eine Ausnahme habe ich in letzter Zeit keine Äußerung zum Thema mehr gelesen, ob nämlich Bauer, eigentlich speziell Mäster, in heutiger Zeit ein erstrebenswerter oder eher mieser Beruf ist.....

Da können ja auch durchaus Nicht-Landwirte ihre Einschätzung abgeben.



Was genau willst Du denn jetzt hören ? Ja oder nein oder auch eine Einschätzung, bzw die unterschiedlichen Einschätzungen ? Meine Landwirte sind zufrieden und tun das was sie tun gerne, von daher gehe ich davon aus dass es für sie durchaus ein erstrebenswerter Beruf ist. Das hängt aber auch immer von den unterschiedlichen Faktoren ab, ich arbeite mit meinen Erzeugern ZUSAMMEN, und zwar so dass BEIDE SEITEN gut davon leben können, hochwertige, gesunde Lebensmittel für einen angemessenen Preis an den Mann zu bringen.

Der Betrieb hier wurde bis vor ein paar Jahren auch noch im Nebenerwerb geführt, hauptsächlich Spargel und ein paar (Rind)Viecher, irgendwann wurden die dazu gepachteten Flächen aber wieder abgegeben, ein paar Viecher blieben als "Hobby" und die Betriebsform wurde grundlegend geändert, bzw es wurde sich nur noch auf eine Sache konzentriert weil: Landwirtschaft in der damaligen Form nicht mehr erstrebenswert.. :wink:


PS:

tiger24 hat geschrieben:
Hallo, mein gebildeter Kollege :D :D :D :D

Ich möchte mal denjenigen sehen, der 200.000 Hähnchen selbst vermarktet - pro Durchgang wohlgemerkt. Und nebenbei noch 6000 Mastschweine - auch pro Durchgang.

Ansonsten immerhin mal ne Aussage..

Grüße



Manchmal ist weniger mehr... :wink:.






Aber die Bauern haben ja alle keine Zeit, und die, die mit Direktvermarktung Geld verdienen sind alles spinnende Hobbybauern die zu viel Zeit haben.... :roll:



(Letzteres gilt nicht für Dich Tiger..)
Rumpsteak
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon kaltblutreiter » Do Okt 23, 2014 18:59

@tiger24: WENN Du eine funktionierende Direktvermarktungs-Strategie hast, bist Du selbstverständlich nicht darauf angewiesen, 200.000 Hähnchen aller paar Wochen an den Mann zu bringen. Der Vergleich hinkt auf beiden Ohren.
Deine Kunden zahlen Dir mehr als jeder Händler oder zwischengeschaltete Konzern. Natürlich ist das vom Arbeitsaufwand her nicht zu vergleichen, da Du Dich ja auch um den Vertrieb und Absatz kümmern mußt... Dementsprechend bleibt aber mehr bei Dir hängen und Du mußt das nicht durch irrsinnige Stückzahlen erwirtschaften.

Ich finde es nebenbei unmöglich von Dir, daß Du selber anscheinend nur Weihnachtsbäume verkaufst, dafür in Anspruch nimmst, anderen langgedienten, praxiserfahrenen Landwirten die Kenntnisse abzusprechen und mit i-welchen Titeln und ha-Zahlen prahlst.

--------------------------------------------------------------------------------------
Ich wollte schon als kleines Kind "auf den Bauernhof" und bin froh, in meiner Nische als Nebenerwerbs-Landwirtin, Urlaubs-Anbieterin und Großteils-Selbstversorgerin angekommen zu sein. Auch wenn man von vielen angeblich "Großen" belächelt und nicht ernst genommen wird - wichtig ist ja, was am Ende raus kommt und ob ich und meine Familie zufrieden sind. Da kommts nicht darauf an, WIEVIEL ha man bewirtschaftet, sondern WIE man das Ganze anpackt.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 23, 2014 19:16

kaltblutreiter hat geschrieben:@tiger24: WENN Du eine funktionierende Direktvermarktungs-Strategie hast, bist Du selbstverständlich nicht darauf angewiesen, 200.000 Hähnchen aller paar Wochen an den Mann zu bringen. Der Vergleich hinkt auf beiden Ohren.
Deine Kunden zahlen Dir mehr als jeder Händler oder zwischengeschaltete Konzern. Natürlich ist das vom Arbeitsaufwand her nicht zu vergleichen, da Du Dich ja auch um den Vertrieb und Absatz kümmern mußt... Dementsprechend bleibt aber mehr bei Dir hängen und Du mußt das nicht durch irrsinnige Stückzahlen erwirtschaften.

Ich finde es nebenbei unmöglich von Dir, daß Du selber anscheinend nur Weihnachtsbäume verkaufst, dafür in Anspruch nimmst, anderen langgedienten, praxiserfahrenen Landwirten die Kenntnisse abzusprechen und mit i-welchen Titeln und ha-Zahlen prahlst.

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Ich wollte schon als kleines Kind "auf den Bauernhof" und bin froh, in meiner Nische als Nebenerwerbs-Landwirtin, Urlaubs-Anbieterin und Großteils-Selbstversorgerin angekommen zu sein. Auch wenn man von vielen angeblich "Großen" belächelt und nicht ernst genommen wird - wichtig ist ja, was am Ende raus kommt und ob ich und meine Familie zufrieden sind. Da kommts nicht darauf an, WIEVIEL ha man bewirtschaftet, sondern WIE man das Ganze anpackt.


@ Rumpsteak: Ich will gar nichts bestimmtes hören, sollte ich eine Vorgabe machen????


"Der Betrieb hier wurde bis vor ein paar Jahren auch noch im Nebenerwerb geführt, hauptsächlich Spargel und ein paar (Rind)Viecher, irgendwann wurden die dazu gepachteten Flächen aber wieder abgegeben, ein paar Viecher blieben als "Hobby" und die Betriebsform wurde grundlegend geändert, bzw es wurde sich nur noch auf eine Sache konzentriert weil: Landwirtschaft in der damaligen Form nicht mehr erstrebenswert.. :wink:"

Das verstehe ich nicht ohne nähere Erklärung...



@Kaltblutreiter

Die Leute hier haben aber nun mal so viele Viecher, ist gewachsen. Und genau das ist die Frage, ist das ein mieser Beruf. Da helfen deine Alternativvorschläge auch nicht weiter und sind schon wieder keine Antwort.

Ansonsten verkauf ich durchaus nicht nur WBs, das wäre selbstmörderisch, prahle nicht mit irgendwelchen Titeln und schon gar nicht mit ha-Zahlen. Wenn mir jemand übers Maul fährt und sagt, halt mal die Klappe, ich hab den Master of Science, wird es doch erlaubt sein, zu antworten, hör mal, ich bin da auch nicht ganz unbeleckt..

Vor ausgebildeten erfahrenen alten Landwirten habe ich die größte Hochachtung, das gilt aber nicht automatisch auch für LPG-Mitarbeiter, die sich die Meinung ihres Produktionsgenossenschafts-Vorsitzenden zu eigen machen.
Zuletzt geändert von tiger24 am Do Okt 23, 2014 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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