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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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230 Beiträge • Seite 6 von 16 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 16
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Königstiger2 » Mi Okt 22, 2014 21:50

tiger24 hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Leute, das beste Beispiel dafür, was Landwirte können, ist doch der Lammfleischmarkt. Der Pro- Kopf- Verbrauch liegt bei ca. 1kg, die Selbstversorgung bei unter 50%. Der Preis hat sich aber seit 20 Jahren kaum bewegt. Lediglich in den letzten Jahren gabs ne leichte Verbesserung. Und warum? Weil der Australier und Neuseeländer ihre Bestände verkleinert haben, und somit nicht mehr ganz so einfach unseren markt schwemmen konnten. Und so dürfte es bei vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten auch laufen.

Und hier sieht man auch wieder die Macht des Verbrauchers. Würde der deutsche Kunde nicht die ausländische Ware kaufen, könnten die großen Supermarktketten soviel Fleisch importieren, wie sie wöllten. Es hätte keinen Einfluss auf den Preis. Aber so käuft der Kunde das australische Lammfleisch, und der deutsche Schäfer muss sich dem australischen Preis anpassen. Ob er will oder nicht. Und genauso würde es auch bei etlichen anderen Produkten laufen.

Gruß
PS: @ tiger, ich hab nen M.Sc. in Agrarwissenschaften. Nur für den Fall.
Und ich hab nen dr.agr. Was mich nicht unbedingt mehr qualifizieren würde, das ist mir schon klar... :)

Was hat das jetzt genau mit dem obigen Thema zu tun, wenn du es schon so genau nimmst.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Fassi » Mi Okt 22, 2014 21:54

Tiger kann halt mit Meinungen, die von seiner abweichen, nur schwer umgehen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Schwarzbunte » Mi Okt 22, 2014 22:13

Wir haben in der Berufsschule gelernt, dassein landw. Betrieb 60-70000€
Betriebseinkommen im Jahr braucht um im Vollerwerb leben zu können.
Waere nicht der geeigneteste Weg, dass jeder Betrieb annähernd diese Summe produziert?
Und nicht mehr oder weniger, dann müsste man nur den Import stoppen um den Markt
nicht mit "Billigprodukten" zu fluten.
Alternativ müsste man wie Manfred sagt alle Landwirte unter einen Hut bringen,
was jedochein Ding der unmöglichkeut sein sollte. Man könnte auch das alten Denken
"abschaffen" und neue Märkte eröffnen anstatt immer Traditionen nachzueifern.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 23, 2014 3:47

Schwarzbunte hat geschrieben:Wir haben in der Berufsschule gelernt, dassein landw. Betrieb 60-70000€
Betriebseinkommen im Jahr braucht um im Vollerwerb leben zu können.
Waere nicht der geeigneteste Weg, dass jeder Betrieb annähernd diese Summe produziert?
Und nicht mehr oder weniger, dann müsste man nur den Import stoppen um den Markt
nicht mit "Billigprodukten" zu fluten.
Alternativ müsste man wie Manfred sagt alle Landwirte unter einen Hut bringen,
was jedochein Ding der unmöglichkeut sein sollte. Man könnte auch das alten Denken
"abschaffen" und neue Märkte eröffnen anstatt immer Traditionen nachzueifern.


Na hurra ---> Planwirtschaft

Warum nicht gleich alles verstaatlichen?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Do Okt 23, 2014 4:31

tiger24 hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Spielt doch gar keine Rolle ob er 20 oder 20.000 Hektar hat! :roll: :roll:

Wieviel hast DU eigentlich?

:roll: :roll:


Wenns doch keine Rolle spielt....


Und @ tyr: kein Techtelmechtel, das ist übrigens was ganz anderes, aber ich weiss gern, mit wem ich es zu tun habe..


Warum fängst Du dann nicht an und erzählst DEINE Gegebenheiten ? Dass Nebenerwerb für Dich nicht unbedingt dazu gehört hast Du in einem anderen Thread ja schon klar gemacht, aber was Du wie und wie viel machst außer dass Du einen Dr. Hast behältst Du alles für Dich. ;)
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 23, 2014 4:37

Die eigentliche Frage des Thema's war ja, ob der Landwirt einen miesen Beruf hat und ob dieser überhaupt erstrebenswert ist (aufgrund der Fernsehreportage / 37 Grad - unser täglich Tier).

Mich stört aber an der Frage, das ich/Landwirt mich aufgrund der Fernsehreportage rechtfertigen soll.

Wenn man den Beitrag verfolgt hat, hat man auch mitbekommen das der größte Teil der Verbraucher ausschlieslich billig kauft und zudem nur bestimmte Fleischteile haben möchte.
Der Versuch von Wiesenhof eine linie für mehr Tierwohl hervorzubringen und diese beim Handel listen zu lassen war bis jetzt nicht besonders erfolgreich, da es die kundschaft kaum kauft.

Meine feste überzeugung: Nur der Verbraucher kann das ganze Steuern!

Gesetze gibt es schon aber was hilft es wenn diese nicht umgesetzt werden.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Do Okt 23, 2014 7:44

Turbomäster hat geschrieben:Was sagt "Rumsteak" als Fachmann zu Toennies? Kleine Schlachter große Gefahr unsachgemäßer Betäubung - bei ihm alles super. Panflötenmusik, grünes Licht, Fußbodenheizung,... Tierwohl ohne Ende...


Warum sollte die Gefahr einer unsachgemäßen Betäubung bei kleinen Betrieben größer sein als bei Betrieben wie Tönnies ? Ist die Gefahr bei kleineren Mästern auch größer dass Tiere gequält werden als bei Straathoff ?


In kleinen Schlachtbetrieben ist die Wahrscheinlichkeit dass dort FACHpersonal, also ausgebildetes steht wesentlich höher als bei Tönnies. Dort steht der Rumäne für 6.50 Euro Stundenlohn und schiebt die Schweine bloß in den Aufzug um sie anschließend ihrer Erstickungsangst auszusetzen - Tierwohl ?

Im übrigen gelten hier in Deutschland für jeden Schlachtbetrieb die gleichen Standards. Es ist egal ob Du 5 oder 5000 Schweine schlachtest, der Tierschutz steht an erster Stelle und wird bei nicht einhalten mit Geldstrafe und/oder sogar Berufsverbot geahndet.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Manfred » Do Okt 23, 2014 7:56

Eben. Der kleine Schlachter sieht, wie viel Blut aus dem Schwein kommt, dass er ausblutet und welche Reflexe es noch zeigt. Er braucht dafür keine millionenteure (da hat wohl wer eine seeeeehr teure Waage verkauft oder der Herr trägt etwas dick auf...) Maschine.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Max M » Do Okt 23, 2014 8:26

tyr hat geschrieben:
sml hat geschrieben:[...]


Allerdings bringt dieser Mehrpreis keine müde Mark mehr für den Bauern,

Genau da liegt das Problem.
Ich auch wie alle anderen hier sind auch Verbraucher und auch wir greifen zu günstige Produkte weil man es einfach nicht einsieht
mehr zu bezahlen wenn der Erzeuger nichts von dem Geld abbekommt.
Warum soll ich für Mehl 1.29 bezahlen wenn ich es 0.25 cent bekomme? Nein ich persönlich fange erst dann an anders einzukaufen
wenn ich weiß, dass der Erzeuger anständig entlohnt wurde.
Ja klar versuche ich nur Produkte aus der eigenen Region einzukaufen aber es gibt eben Artikel wo es nicht geht.

Emmy

P.S. Marc Tyson ist ne Memme. :wink:
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Manfred » Do Okt 23, 2014 9:02

tiger24 hat geschrieben:Und ich hab nen dr.agr.


Hüstel...
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 9:23

Pseudogeistiger Schwanzvergleich?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Manfred » Do Okt 23, 2014 9:49

Also bitte! Hier sind ausgebildete Agrarwissenschaftler am Werk!
Ich als außenstehender Laie bekomme ob der präsentierten Maße langsam Angst, mich bei den nötigen Huldigungen zu verschlucken...
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Max M » Do Okt 23, 2014 10:09

Ach Mädels, das ist don nu wirklich ein ganz alter Hut. Bei allem, was den Lateinschülern heilig ist, die wollen doch auch nur geliebt werden. :D
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Do Okt 23, 2014 11:30

tyr hat geschrieben:
sml hat geschrieben:[...]

Meine feste überzeugung: Nur der Verbraucher kann das ganze Steuern!

Gesetze gibt es schon aber was hilft es wenn diese nicht umgesetzt werden.


Und wie soll der Verbraucher das steuern? Der Handel bietet ihm billig und ganz billig an, und selbst wenn er eine Premiumschiene anbietet, kann der verbraucher sich nicht sicher sein, das da eine bessere Produktqualität findet, und nicht nur eine bessere Verpackung. Von sensorischer Qualität zu schweigen.
Es ist ja nun nicht so, das Verbraucher Qualität, vor allem sensorische, nicht schätzt. Ich seh das immer an den Schlangen in den zwei letzten guten Fleischern, hier in der nächsten Stadt.... und die sind teuer. Allerdings bringt dieser Mehrpreis keine müde Mark mehr für den Bauern, da sie iht Fleisch auch nur aus dem selben Handelssystem beziehen,(woher auch sonst) die beherschen "nur" das Metier der Veredelung....


Ja wer hat den das Geld ---> der Verbraucher!
Er wird doch nicht gezwungen das Fleisch zu kaufen!
Heutzutage kann sich jeder informieren, wo er Ware nach seien Vorstellungen kaufen kann.
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