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Bauern und die Politik

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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218 Beiträge • Seite 2 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 15
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon DWEWT » Mi Dez 04, 2019 17:41

T5060 hat geschrieben:
Merkel versucht LSV unter die Knute des BV zuzwingen und die Sache zuverzögern,
mit der Taktik, dass es mit zunehmender Dauer dem LSV schwerer fällt die Truppen zusammen zuhalten.


Merkel weiß, dass beide Institutionen nicht wirklich miteinander können. Da liegt es nahe, davon auszugehen, dass es kein gemeinsames Konzept von BV und LSV geben wird. Anschließend heißt es dann von der Politik: Die Landwirte wissen nicht was sie wollen. Damit ist die Sache erledigt.
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon T5060 » Mi Dez 04, 2019 18:01

Wird für die Polittaktiker nicht so ganz einfach, weil sich der ländl. Raum mehr und mehr hinter LSV stellt
und den angepissten Damen in Berlin, die Gefolgschaft verweigert. Da ja nicht mal mehr jeder Dritte CDU wählt,
kann es bei der Haltung schnell passieren, dass die CDU nicht mal mehr die 25 % schafft.
Da kann es auch mal schnell passieren, dass Bayern und die CDU/CSU Bundestagsfraktion mal den Stinkweibern dazwischen funkt.
Die SPD ist ja handlungsunfähig und die GRÜNEN samt NABU sind auch schon vorsichtiger.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon Family Guy » Mi Dez 04, 2019 19:37

T5060 hat geschrieben:Merkel versucht .... zuzwingen und die Sache zuverzögern,
mit der Taktik, ... zunehmender Dauer .... zusammen zuhalten.


gute Beschreibung des Politikstils von Frau Merkel.
Keine Angriffsfläche bieten, keine Entscheidung öffentlich machen, auf Zeit setzen, hinter den Kulissen Intigen vorbereiten.
LSV hat keine Profis dabei und wenn der Bauerverband sich von Merkel, wegen angeblicher Sachzwänge, auf ihre Seite ziehen lässt, haben die Bauern endgültig verloren.
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon "schwabe" » Mi Dez 04, 2019 19:54

Ich Sag's immer wieder aber niemand glaubt mir ja ...

Es gibt nur eine einzige Lösung für die Probleme der Landwirte, aber die Sorgen und der Leidensdruck der Landwirte ist offensichtlich noch nicht groß genug.

Tut euch (Bauern mit den Traktoren) und den Lkw-Fahrern (speditionen) zusammen fahrt direkt nach Brüssel vors EU-Parlament und macht dort lautstark euren Unmut hörbar !
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon 210ponys » Mi Dez 04, 2019 20:04

glaubst Du ernsthaft es kratzt die Parlamentarier in Brüssel wenn da einige Bauern mit Traktoren rummotzen!?
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon Jm010265 » Mi Dez 04, 2019 20:51

Guck net so weit in Bayern ist der Aiwanger als studierte Bauer nicht für die Landwirtschaft zuständig oder hat keinen Bock dazu...
Das macht jetzt eine Fachangestellte vom Steuerberater...
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon Botaniker » Mi Dez 04, 2019 20:52

210ponys hat geschrieben:glaubst Du ernsthaft es kratzt die Parlamentarier in Brüssel wenn da einige Bauern mit Traktoren rummotzen!?


Glaubst du ernsthaft es kratzt die Politiker, wenn Freitags ein paar Schüler nicht zur Schule gehen?


Merkst du was? :prost:
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon T5060 » Mi Dez 04, 2019 22:05

Wenn man in die Ecke gedrängt wird und nichts mehr zu verlieren hat,
kann man ganz schön fies und brutal werden.

Wie habe ich 2010 zu K+S gesagt ?
Ich verliere tausende und ihr verliert Millionen .... K+S hat seit dem 6 Mrd. € an Wert verloren

Die Zustimmung der Leute draussen zu den Bauern-Demos und - Anliegen liegt ungefähr bei 75 %

Wir bilden derzeit noch mehr als 20 % des CDU Wählerpotentials ab und ich weis nicht wie die CDU noch mit 25 % regieren will.

Die 6/7 % gibt jeweils 2 - 3 % bei AfD und FDP mehr.

Merkel muss zeitnah handeln
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 04, 2019 23:55

Hinter LSV steht durchaus auch die Mehrzahl der BV-Mitglieder.
Falls da irgend ein Funktionär versucht ,gegen die Initiative anzustinken, ist der schneller weg,als irgend ein Politiker.
Und das wissen sie alle.
Jetzt ist es wichtig,daß wir weiter zusammen stehen, bis sich unsere Situation bessert.

Ich stell mal eine These auf:
Deutschland ist reif, für eine echte Bauernpartei.
Denn grüner und nachhaltiger als bodenständige Bauern denkt und handelt hier niemand.
Das weiß auch die Mehrzahl der urbanen Bevölkerung.

Leider ist es derzeit in diesem Staat nahezu unmöglich, mit Ehrlichkeit und Moral über die Kommunalpolitik hinaus zu kommen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon 826 » Do Dez 05, 2019 0:09

Ich sehe das ähnlich. Wir sollten uns die Sache jetzt nicht mies machen lassen. Weite Teile der Bevölkerung denken wie wir, was aber durch die medien nicht transportiert wird, warum auch immer. Heute habe ich bei Whatsapp bei meiner Frau gelesen, dass die LKW-fahrer bzw. die Speditionsbranche die gleichen Ideen hat wie wir. Das entspricht dann jetzt ja der Blaupause von der T5060 vor einiger Zeit sprach.
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon T5060 » Do Dez 05, 2019 0:27

LSV ist LSV, nicht DBV, kein BDM und auch keine Partei.
Deshalb muss man sich nicht bekämpfen und man kann sich sogar dezent zu arbeiten, ohne sich beim Anderen einzumischen.
Seitens LSV klappt das ja ganz gut. Mir müssen vorwärts kommen und uns nicht in internen Kämpfen zerstören.
Ich denke es sollte klappen. Die Kanzlerin hat sich der Sache angenommen, jetzt muss sie LIEFERN.
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon DWEWT » Do Dez 05, 2019 7:28

T5060 hat geschrieben:Wenn man in die Ecke gedrängt wird und nichts mehr zu verlieren hat,
kann man ganz schön fies und brutal werden.

Wie habe ich 2010 zu K+S gesagt ?
Ich verliere tausende und ihr verliert Millionen .... K+S hat seit dem 6 Mrd. € an Wert verloren

Die Zustimmung der Leute draussen zu den Bauern-Demos und - Anliegen liegt ungefähr bei 75 %

Wir bilden derzeit noch mehr als 20 % des CDU Wählerpotentials ab und ich weis nicht wie die CDU noch mit 25 % regieren will.

Die 6/7 % gibt jeweils 2 - 3 % bei AfD und FDP mehr.

Merkel muss zeitnah handeln


Vielleicht gehen wir mal zurück in die Realität. Dass du den Kursverlust von K+S bewirkt hast, möchte ich doch sehr stark bezweifeln. Und nein, die Zustimmung der landwirtschaftsfremden Bevölkerung zu den Demonstrationen der Landwirtschaft hält sich in viel engeren Grenzen. Die meisten Zeitgenossen sehen gerade die Parade der Boliden eher kritisch. "Wir" sind gerade mal 270 Tsd. hier in D. Wenn das schon 20% des CDU-Wählerpotenzials sein soll, ist es sehr schlimm um diese Partei bestellt. Zumal ein nicht geringer Teil der Landwirte ganz klar AfD wählt. Merkel hat den Auftrag zum Handeln ganz klar an LSV und DB abgegeben. Dass diese den Auftrag angenommen haben, wird dazu führen, dass es für fast jedermann völlig unverständlich sein wird, wenn in der Zwischenzeit weiter demonstriert werden wird.
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon meyenburg1975 » Do Dez 05, 2019 8:49

826 hat geschrieben:Ich sehe das ähnlich. Wir sollten uns die Sache jetzt nicht mies machen lassen. Weite Teile der Bevölkerung denken wie wir, was aber durch die medien nicht transportiert wird, warum auch immer. Heute habe ich bei Whatsapp bei meiner Frau gelesen, dass die LKW-fahrer bzw. die Speditionsbranche die gleichen Ideen hat wie wir. Das entspricht dann jetzt ja der Blaupause von der T5060 vor einiger Zeit sprach.

Wenn das nachhaltig klingeln soll, dann müssen die LKWs mit den Bauern los. Dann noch die Hebammen mitnehmen, die ihre Versicherungen nicht mehr bezahlen können. Die Altenpfleger, die den Patientenschlüssel nicht leisten können, die Bäcker waren gerade auf der Straße wegen der Bürokratie. In dem Punkt würden noch ganz viele Handwerksbetriebe und auch Arztpraxen mit auf die Straße gehen.
In der Polizei brodelt es bei vielen, die sich in den Problembezirken bepöbeln und bespucken lassen müssen,usw.
Eigentlich müssten Millionen auf die Straße gehen. Noch funktioniert das teile und herrsche...
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon tommi » Do Dez 05, 2019 9:26

meyenburg1975 hat geschrieben:
826 hat geschrieben:Ich sehe das ähnlich. Wir sollten uns die Sache jetzt nicht mies machen lassen. Weite Teile der Bevölkerung denken wie wir, was aber durch die medien nicht transportiert wird, warum auch immer. Heute habe ich bei Whatsapp bei meiner Frau gelesen, dass die LKW-fahrer bzw. die Speditionsbranche die gleichen Ideen hat wie wir. Das entspricht dann jetzt ja der Blaupause von der T5060 vor einiger Zeit sprach.

Wenn das nachhaltig klingeln soll, dann müssen die LKWs mit den Bauern los. Dann noch die Hebammen mitnehmen, die ihre Versicherungen nicht mehr bezahlen können. Die Altenpfleger, die den Patientenschlüssel nicht leisten können, die Bäcker waren gerade auf der Straße wegen der Bürokratie. In dem Punkt würden noch ganz viele Handwerksbetriebe und auch Arztpraxen mit auf die Straße gehen.
In der Polizei brodelt es bei vielen, die sich in den Problembezirken bepöbeln und bespucken lassen müssen,usw.
Eigentlich müssten Millionen auf die Straße gehen. Noch funktioniert das teile und herrsche...



Der gesamte Ländliche Raum muss gehen und Ihnen die Krawatten zuziehen, ähnlich wie in Frankreich.Dann überlegen die sich das in Zukunft besser was Sie unüberlegt rausposaunen
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Re: Bauern und die Politik

Beitragvon DWEWT » Do Dez 05, 2019 11:29

tommi hat geschrieben:Der gesamte Ländliche Raum muss gehen und Ihnen die Krawatten zuziehen, ähnlich wie in Frankreich.Dann überlegen die sich das in Zukunft besser was Sie unüberlegt rausposaunen


Du meinst wirklich, dass die Leute, die sich ständig beschweren weil es stinkt, weil es laut ist, weil PSM verspritzt werden, weil Landwirte die herumlaufenden Hunde nicht akzeptieren, weil Radfahrer die ldw. Wege nicht für sich haben können usw usw, die würden auch demonstrieren? Leute, kommt mal wieder runter und befasst euch mit der Realität!
Zuletzt geändert von Falke am Do Dez 05, 2019 19:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatkonstrukt korrigiert ...
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