Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 18:24
zaxis hat geschrieben:Stellt euch mal vor : Es gibt auf Bundesebene Rot/grün mit kommunistischer Duldung, dann wäre der BDM obendrauf und die Stunde der Wahrheit würde schlagen.
H.B. hat geschrieben:Mr.T hat geschrieben:Hat der besagte Herr nicht das alles mitgemacht und trotzdem noch Kinder ! Very Happy
Auch in der Natur gabs Fehler, aber lasst den Mann jetzt ruhen.
Der Mann hatte auch gute Seiten - Er hat den Österreichern die mieserablen Finanzen der 90iger Jahre in Ordnung gebracht.
xyxy hat geschrieben:Dan1983 hat geschrieben:Was machen eigentlich die, die hier so gegen den BDM reden für die Milchpreise??
Ich sehe es so das der BDM wenigstens etwas versucht!
Äh, ... Melken?
Dan1983 hat geschrieben:Ich sehe es so das der BDM wenigstens etwas versucht!
Hessen-Sibirier hat geschrieben:Ganz so einfach ist es nun mal nicht.
Ich stimme euch völlig darin zu, daß man auskömmliche Milchpreise nur EU -weit durchsetzen kann.
Tatsache ist aber auch, daß Deutschland nun einmal der grösste Milchmarkt und einer der grössten Milcherzeuger innerhalb dieser EU ist.
Und ganz nebenbei auch noch der grösste Nettobeitragszahler.
Nennt mich altmodisch, aber ich denke wer die Musike denn grösstenteils bezahlt, der sollte wenigstens ein kräftiges Mitspracherecht bei der Auswahl haben.
Und genau da hapert es ganz gewaltig.
Egal welche Regierung auch die Fäden zieht, jede wird bereit sein für die Nichtrückzahlung zuviel gezahlter Subventionen für z.B. bestimmte Autowerke oder Werften, schmerzlichen Kompromissen bei den Agrarausgaben zuzustimmen.
Denn Förderung von industriellen Arbeitsplätzen lässt sich dem geneigten Stimmvieh allemal besser verkaufen als Subventionen für die Landwirtschaft.
Ich bin nach wie vor der Meinung das die Abschaffung der Milchquote der grösste Fehler überhaupt ist. Gegen diese Kapitalvernichtung in den melkenden Betrieben ist alles andere pille-palle.
Es soll mir dann keiner mehr kommen und vor irgendwelchen Wahlen Nullinger - Bekenntnisse zum bäuerlichen Familienbetrieb einfordern.
Und eine flächendeckende Landbewirtschaftung ist dann auch Geschichte.
Erzähl mir doch hier keiner, daß ständiges Wachstum in den Betrieben ein Selbstläufer ist.
Die 200 Platz -Ställe die derzeit in unserer Gegend geplant sind oder schon stehen, wird keiner der Bauherren auch nur annähernd in seinem aktiven Arbeitsleben refinanzieren können. Da bekommt der Begriff Generationenvertrag eine ganz neue Bedeutung.
Das Geld was diese Betriebe durch den Wegfall der Quote sparen, können sie dann gleich mit Faktor 1,5 für Tilgung und Pacht ansetzen.
Ich könnte jetzt noch einiges zu Strukturwandel und Weltmarktambitionen raushauen, aber soll erst mal gut sein hier.
Das musste jetzt einfach mal raus.
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