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Betriebsprämie 2014

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon Raider » Do Nov 20, 2014 20:36

steel. hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:wie gesagt, Pacht in €/ha ist nicht die entscheidende Größe. Pacht in €/kg Erdbeeren oder €/l Milch ist das entscheidende.



Herrlich was Studierende heutzutage so alles lernen. :lol:
Das erklärt das Ergebnis der PISA-Studie.


Na, wenn das Dein einziger Beitrag zur Diskussion ist, dann verstehe ich zumindest warum die BILD-Zeitung so eine hohe Auflage hat.
Raider
 
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon Nordhesse » Do Nov 20, 2014 20:48

Kommt mal wieder runter.

Einzig relevante Zahl für die Pachthöhe sollte die Grundrente sein.

Ich habe gestern aber in einer Diskussion wieder mitbekommen, dass es doch Gegenden Gibt, wo ohne Betriebsprämie und AGZ das Licht komplett ausgeht. Andererseits bin ich der ´Meinung, dass es dort zum Teil trotz massiver Förderung schon aus ist
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon kimba1809 » Do Nov 20, 2014 20:48

speeder hat geschrieben:.... Haben H.B. und Nordhesse es euch immer noch nicht in die Birne geprügelt?

Bei wem die Betriebsprämie mehr als die Einkommensteuer ausmacht, der kann eh dicht machen. Soll aufhören dem Strukturwandel im Weg rum zu stehen. Soll sein Land abgeben an die Junker der Neuzeit!


Dann oute ich mich mal.
Aber ich glaube das hier in der Ackerbauregion 90% darunter fallen. Rechnet mir doch mal das vor wie es bei einem 150 ha Betrieb ist.
Ich denke das dieser einen steuerlichen Gewinn von 100.000 Euro macht, davon ist dann 40.000 Euro Betriebsprämie. Einkommenssteuer rechne ich mit 30.000 Euro.
??????
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon durchstarter » Do Nov 20, 2014 21:29

Hallo,
ich mache beruflich die Buchhaltung für landwirtschaftliche Betriebe.
Ich habe am Dienstag 3 Abschlüsse erstellt:
1. Haupterwerb 190ha (davon 22 ha Grünland)+ Schweinemast, Betriebsprämien 62.000€ (Fläche, Meka, Wasserschutz usw.), Gewinn 13/14 105.000€(ohne Sonderabschreibungen)Einkommensteuer 16.000
2. Nebenerwerb 100ha (davo 20ha Grünland) + Bullenmast + Schweinemast, Prämien 42.500 Gewinn 5000€ (12.500€ Sonder-Afa), Einkommensteuer 0
3. Haupterwerb (Bio) 45ha (davon 19 ha Grünland) + Käseherstellung mit Direktvermarktung, Betriebsprämien 26000€ Gewinn 81.000€ 4000€ Sonder-Afa Einkommensteuer 20800€
Ich denke es ist ersichtlich, dass zw. Größe, Prämie und Gewinn oft kein Zusammenhang besteht. Was ich jedoch feststelle ist, dass bei Nebenerwerbsbetrieben oft die Abschreibungen immens sind und somit auch die Gewinne niedriger ausfallen als bei Haupterwerblern gleicher Größe.

Gruß
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon Nordhesse » Do Nov 20, 2014 21:49

Der Satz mit Prämie und Gewinn stamm auch nicht von mir. Ich hatte nur erwähnt, dass laut amtlicher Statistik bei den erfolgreichen 25 % der Ferkelerzeuger die Prämie im letzten Jahr nur 16,4 % vom Gewinn ausmachte. :D

Andererseits vertrete ich halt die Meinung, das wir in der politischen Diskussion uns mehr um Rahmenbedingungen kümmern müssen als um Transferleistungen.

Wenn ich dann Kollegen höre, die bei jeder Veränderung bei der AGZ vom Untergang des Abendlandes reden- naja. Ich hab dann mal in ner Versammlung gesagt: Wozu braucht ihr das eigentlich, ihr zahlt doch schon weniger Pacht- das gab richtig Stimmung im Saal
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon Manfred » Do Nov 20, 2014 21:52

Wie viel Eigenkapital steckt denn jeweils in diesen Betrieben?
Und auf wie viele Familien-AK verteilt sich das Einkommen?
105.000 Euro Gewinn und nur 16.000 Euro Einkommensteuer deutet ja z.B. auf hohe Altenteilsleistungen und/oder mehrere Familien AK?
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Nov 21, 2014 8:27

durchstarter hat geschrieben:Hallo,
Was ich jedoch feststelle ist, dass bei Nebenerwerbsbetrieben oft die Abschreibungen immens sind und somit auch die Gewinne niedriger ausfallen als bei Haupterwerblern gleicher Größe.

Gruß

Hmmmmmmmm, kooooooooomisch. Gibt es da vllt doch Korrelationen zwischen begeisterten Hobbybauern ohne ausreichendes Fachwissen und schlechterer Wirtschaftsweise (die unzählig vielen, guten Nebenerwerbler sollten sich nicht angesprochen fühlen), sowie eine andere, die bekräftigt, dass du so eben langfristig keine Familie gescheit ernähren kannst und zu dem absteigenden Ast der Haupterwerbler gehörst? Diese These ist natürlich gänzlich neu.......
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon angusy » Fr Nov 21, 2014 8:56

Das sehe ich anders:

Wenn es am Fachwissen und der Wirtschaftsweise liegen würde, wäre die Umsatzerlöse niedriger und/oder der Materialeinsatz höher. Er hat aber gesagt, dass ceteris paribus die Abschreibungen höher sind. Das bedeutet doch der Nebenerwerbe erzielt gleiche Erträge (Menge als auch Wert) bei gleichem Materialeinsatz (Dünger, PSM, Diesel). Also sind Wirtschaftsweisen und/oder Fachwissen ähnlich gut oder auch schlecht.

Die höheren Abschreibungen liegen entweder in dem Bestreben des Steuersparens begründet (m.E. Blödsinn) oder schlicht in der Begeisterung an Technik.

Ich muss zugeben, ich wäre ein Musterbeispiel hierfür. Ich mache den Nebenerwerb ja nicht aus irgendeiner Verpflichtung heraus oder weil mein Hauptberuf nichts einbringt. Ganz im Gegenteil. Ich mache das ausschließlich aus purer Begeisterung an der Sache. Darin ist (meine Frau würde leider sagen) die Begeisterung an der Technik inbegriffen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Nov 21, 2014 9:03

angusy hat geschrieben:Das sehe ich anders:

Wenn es am Fachwissen und der Wirtschaftsweise liegen würde, wäre die Umsatzerlöse niedriger und/oder der Materialeinsatz höher. Er hat aber gesagt, dass ceteris paribus die Abschreibungen höher sind. Das bedeutet doch der Nebenerwerbe erzielt gleiche Erträge (Menge als auch Wert) bei gleichem Materialeinsatz (Dünger, PSM, Diesel). Also sind Wirtschaftsweisen und/oder Fachwissen ähnlich gut oder auch schlecht.

Die höheren Abschreibungen liegen entweder in dem Bestreben des Steuersparens begründet (m.E. Blödsinn) oder schlicht in der Begeisterung an Technik.

Ich muss zugeben, ich wäre ein Musterbeispiel hierfür. Ich mache den Nebenerwerb ja nicht aus irgendeiner Verpflichtung heraus oder weil mein Hauptberuf nichts einbringt. Ganz im Gegenteil. Ich mache das ausschließlich aus purer Begeisterung an der Sache. Darin ist (meine Frau würde leider sagen) die Begeisterung an der Technik inbegriffen.


Nein. "Facg
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon angusy » Fr Nov 21, 2014 9:05

Doch :klug:
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Nov 21, 2014 9:18

Sehe ich völlig anders. Was die Kostenpunkte angeht, so weiss ich auch, dass sich die Hauptprobleme oftmals weitestgehend im überdimensionalen Anlagevermögen verbirgen. Das aber vom Fachwissen abzugrenzen, halte ich für völlig falsch. Ich muss meine Zahlen kennen und dafür sorgen, dass ich rentabel wirtschafte. Ob ich mich selbst derart verarsche, dass mein Unternehmergewinn, bei einem Lohnansatz von 2 Euro, pro dt erzieltem Weizen noch negativ ist, ob ich es einfach nicht verstehe, gescheite Erträge zu generieren und dadurch Potentiale liegen lasse oder ob ich, wie es wohl häufig der Fall sein wird, Maschinenkosten habe, die alles aufressen- das alles hat nichts mit Fachwissen zu tun.

Dass es einen Zusammenhang zwischen vielen Hobbybauern und schlechten Erträgen gibt, sehe ich jeden Tag vor der Haustür. Nicht, dass es das nicht auch bei Haupterwerblern geben würde, denn auch da wurschteln sich einige irgendwie durch, aber der Anteil ist ungleich höher. Ist ja auch kein Wunder- so kann man nicht leben. Wenn du aber als gut verdienender NEler dein Gehalt quersubventioniert in der Landwirtschaft verbraten willst- ja bitte....vergleichbar ist fas dennoch nicht
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon angusy » Fr Nov 21, 2014 9:36

Völlig anders - aber leider falsch!

Deine allgemeinen Aussagen mögen ja stimmen und sind auch landauf landab zu beobachten.

Sie passen aber nicht zur Aussage von durchstarter und das war hier der Aufhänger!

Wenn zwei Betriebe bei gleicher Fläche sich einzig und allein in der Abschreibung unterscheiden, dann haben sie per Definition die gleichen Erlöse, den gleichen Materialaufwand, den gleichen sonstigen Aufwand und das gleiche Finanzergebnis. Sie mögen vielleicht unterschiedlich wirtschaften aber das Fachwissen ist auf jeden Fall gleich gut oder schlecht.


Die von Dir angeführten Punkte würden sich immer auch in anderen GuV-Positionen widerspiegeln. Was aber in durchstarters Statement per Definition nicht zutrifft.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon CarpeDiem » Fr Nov 21, 2014 9:43

An beiden Argumentationslinien ist etwas dran, aber umfasst nicht die ganze Bandbreite. Selbstverständlich muss ich als Nebenerwerbler mit sehr gutem ausserlandw. Einkommen, meine landwirtschaftlichen Einkünfte gegen Null fahren, sonst bin ich ein Depp für die Welt. Dies geschieht in meinem Fall ganz einfach über erhebliche "Erhaltungsaufwendungen". Ein Haupterwerbler braucht das Geld ganz einfach um seine Familie zu ernähren.

Dieses Verfahren hat mir zwar schon ziemlichen Ärger mit dem FA eingebracht. Werde laufend steuerlich geprüft, bis hin zu Verfahren das Ganze als Liebhaberei zu deklarieren. Aber die konnte ich, gottlob, erfolgreich bestehen.

Wer sich über die Gewinnsituation in der Lw im allgemeinen ein Bild machen will, dem rate ich immer sich die Gehöfte der Haupterwerbler anzusehen. Von Ausnahmen abgesehen wird er feststellen, dass da oft einigs im Argen liegt....
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon angusy » Fr Nov 21, 2014 9:56

Ich wollte ja auch gar nicht irgendeine Bandbreite einschliessen. Mir ging es einzig und allein um die Aussage von durchstarter und deren Interpretation. Diesbezüglich bleibe ich bei meiner Auffassung.

Sehen wir es mal so:
Als engagierter NEler will ich mindestens gleiche Erträge bei gleichem Materialeinsatz wie alle anderen erzielen. Etwas anderes lässt der Ehrgeiz schon gar nicht zu. Also mein EBITDA muss genauso hoch sein, wie das der Betriebe, mit denen ich mich messe.

Nur ein Gewinn darf dabei möglichst nicht herauskommen. Da bin ich voll bei Dir, Carpe.
Bleibt die einzige Stellschraube die Abschreibung. Mangels betrieblicher Gebäude kann ich leider keine Erhaltungsaufwendungen generieren.

Wenn jetzt einer meinen Abschluss und den eines Vergleichsbetriebes lesen würde und dann nur wegen der Differenz in der Abschreibung behauptet die Wirtschaftsweise und das Fachwissen wäre bei mir schlechter, der interpretiert schlicht Jahresabschlüsse falsch.
Zuletzt geändert von angusy am Fr Nov 21, 2014 9:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Betriebsprämie 2014

Beitragvon Nordhesse » Fr Nov 21, 2014 9:56

Ich arbeite dran :D
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Eins lasst euch gesagt sein: Wer nachhaltig keine Steuern zahlt , verdient auch nachhaltig kein Geld. Die einzige Möglichkeit ist ein strammes Wachstum, dass hält der Betrieb aber auf Dauer nicht durch.
Und noch ein alter Grundsatz zur Beurteilung von Bilanzen: eine gute Bilanz ist meißt besser als sie aussieht- eine schlechte dagegen ist schlechter als sie aussieht
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