Was ich gemeint habe ist, dass der Boden gesättigt ist und nichts mehr aufnehmen kann. Somit fließen die Niederschläge, die endlich wieder als schöner Landregen fallen komplett über die Gräben und Bäche ab. Wir haben hier hügeliges Gelände und auf den Äckern steht nun seit zwei Wochen das Wasser. Stelle dir das aber jetzt nicht wie eine Überschwemmung vor.
Seit den letzten August Tagen '22, als es mit nennenswerten Niederschlägen begann, haben wir jetzt in diesen 7 Monaten ~650l/m2 bekommen. Das entspricht grob gesagt dem ursprünglichem Jahresniederschlag. Und das alles seit der ausgehenden Vegetationsperiode.
Im Wald laufen seit Wochen alle Märzenquellen und die feuchteren Waldstücke sind unbefahrbar. So wie es zu meines Vaters Zeiten in den '50, '60 und '70 Jahren noch war, weil das Wasser aus dem Boden drückt und durch den Wald läuft.
Momentan bedeuten 10l/m2 Niederschlag, dass sich der Bach bis zur Oberkante mit Wasser füllt. Normalerweise sieht man zu dieser Jahreszeit bei 10l eventuell ein leichtes Ansteigen.

