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Bioboom?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 17, 2020 10:41

LUV4.0 hat geschrieben:Stimmt. Ist übrigens eine von 2 großen (Bio)mühlen hier im Landkreis. Die Bohlsener Mühle gibt es auch noch. Ebenfalls ein Pionier im Biobereich, ein sehr erfolgreicher.


Beide sind aber auch nur immer noch erfolgreich, weil sie an und um ihr Kerngeschäft allerlei geschäftliche Tätigkeiten angegliedert bzw. angehängt haben. Nur vom Getreidemahlen, kann heute niemand mehr leben.
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Sa Okt 17, 2020 10:46

Das stimmt. Aber das ist ja genau das was ich gemeint habe. Die haben sich andere Möglichkeiten überlegt und sind damit erfolgreich. Beide sind übrigens eine Art Stiftung, der aktuelle ,,Inhaber" in Bohlsen ist nämlich kinderlos und möchte, dass das Geschäftsmodell nach ihm weiterhin in dieser Form bestehen bleibt. Produkte beider Hersteller gibt es übrigens auch im Handel, allerdings nicht zum Ramschpreis.


Dass das in dieser Form nicht jeder umsetzen kann ist natürlich klar.
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Beitragvon DWEWT » So Nov 08, 2020 8:46

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über so manche Posse der Öffentlichkeitsarbeit der Bioverbände einfach nur scheckig lachen. So birgt das Monatsmagazin eines Anbauverbandes, in der Oktoberausgabe, einen Beitrag der mit "Boom,Boom,Boom" überschrieben ist. Berichtet wird von einem wachsenden Getreidemarkt der mit der Aussage:"Die Bio-Anbaufläche wächst im Gleichschritt mit Verbrauchernachfrage und Verkaufserlösen" überschrieben ist! Hääh? In Zeiten, in denen Umstellungsware, wenn sie überhaupt angenommen wird, fast nur noch mit konv. Preisen bezahlt wird gehen Erzeugung und Verkaufserlöse Hand-in Hand? Schon jetzt hält man sich allerdigns die Hintertür "Import" offen, indem man diesen offiziell an den Faktor "Qualität" heftet. Dabei wird dieser, aufgrund einer zunehmend industriellen Verarbeitung von Bio-Rohstoffen, in Zukunft für einen großen Teil der bundesdeutschen Getreideerzeugung zum Selektionsfaktor werden und das Biogetreide nur noch für die Verfütterung zulassen. Bei einem Rückblick in meine Anfänge der Ökoerzeugung, ist dieser Fakt ein Unding. Damals wurde kein Getreide für die Verfütterung erzeugt! Abfälle aus der Reinigung und Aufbereitung des Getreides wurden an Schweine, Geflügel und evtl. Rinder verfüttert. Das ist sicher das andere Extrem und es würde sich heute nicht mehr realisieren lassen. Dass aber schon heute der größere Teil des Biogetreides in die unechte Veredlung geht, ist ein ökologisches no-go! So werden also auch in Zukunft die Verarbeiter sich mit "hochwertigen/billigen" Qualitäten international eindecken und dass deutsche Ökogetreide wandert in den Trog zu den Schweinen, die es früher so auch nicht gegeben hat. Massenware allenthalben hat die konv. Kollegen an den Rand der Wirtschaftlichkeit geführt und ein Großteil der biologischen Landwirtschaft wird ihr wohl dorthin folgen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Englberger » So Nov 08, 2020 11:13

DWEWT hat geschrieben:So werden also auch in Zukunft die Verarbeiter sich mit "hochwertigen/billigen" Qualitäten international eindecken und dass deutsche Ökogetreide wandert in den Trog zu den Schweinen, die es früher so auch nicht gegeben hat. Massenware allenthalben hat die konv. Kollegen an den Rand der Wirtschaftlichkeit geführt und ein Großteil der biologischen Landwirtschaft wird ihr wohl dorthin folgen.

Hallo,
Biofutter für alle und bezahlbar war bei Bioland schon immmer ein Mantra.
Die Frage ist halt wie komm ich zu brauchbaren Gewinnen pro Betrieb.Und da muss halt jeder selber nach Stärken und Schwächen in Bezug auf Familie, Standort, Kundenstruktur,Kapitalausstattung usw kucken ,und dann das Beste draus machen.
Gruss Christian
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » So Nov 08, 2020 13:41

Ein erheblicher Teil des Futtergetreides kam bisher von den Umstellungsflächen. Diese U-Qualität kann schon jetzt kaum noch am Markt untergebracht werden. In Zukunft wird U-Ware wohl überhaupt nicht mehr gehandelt werden können. Zumindest sieht die reformierte EU-Bio-Verordnung das vor. Der Veredlungsbereich wächst schon lange nicht mehr so, wie Futter verfügbar wäre. Auch bei Schweinepreisen von bis zu 3,95€/kg, finden sich nur wenige Umstellungsbetriebe. Reine Ackerbaubetriebe stoßen an die Grenze der N-Versorgung ihrer Kulturen. Für Kooperationen stehen zu wenige Veredlungsbetriebe zur Verfügung. Der Druck auf die Verbände, die Aufnahme von Wirtschaftsdüngern aus konv. Veredlungsbetrieben noch stärker zu erlauben, wächst immens. Es ist eine Frage der Zeit, bis da die Front bröckelt. Schon jetzt kultivieren Bio-Betriebe Energiepflanzen um dann im Tausch Gärsubstrat abnehmen zu dürfen. Ob das unter einem betriebswirtschaftlichen Aspekt beleuchtet wird, bleibt fraglich. Schon jetzt gibt es Gerüchte, dass das Nährstoffäquivalent sehr zugunsten einiger Bio-Betreibe ausgelegt würde. Wohlgemerkt, es sind bisher nicht belegte Hinweise! Durch solche Machenschaften raffen wir irgendwann den guten Ruf der Öko-Branche dahin. Der Anfang über die Ramschläden ist schon gemacht.
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Re: Bioboom?

Beitragvon langholzbauer » So Nov 08, 2020 14:01

Das ist doch im Biobereich die gleiche Entwicklung, wie im konventionellen oder eben in der sonstigen Wirtschaft.
Veredelung macht viel mehr und eben auch schlechter bezahlte Arbeit.
Wer sich dafür zu schade ist wird auf mittleren bis schlechten Standorten auch als Bio scheitern.
Und wer ohne eigenes Vieh wirklich langfristig Gewinne erwirtschaften will, der muss sich einerseits mit "Sonderkulturen" befassen und diese auch selbst intensiv vermarkten können und andererseits Teile seiner Flächen vorübergehend aus der Produktion nehmen, um den benötigten Stickstoff über Leguminosen an zu sparen.
Das gilt aber auch für bio wie konvi gleichermaßen.
Wobei auch im konventionellen Bereich die Vermarktung immer mehr Bedeutung gegenüber der Erzeugung gewinnt...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » So Nov 08, 2020 14:17

Ich war die Tage zu Preisverhandlungen, weil mich jemand für einen Job haben möchte. Der Auftraggeber hatte die Preisverhandlungen an ein professionelles Team von PWC outgesourced.
Das war sehr freundlich, aber keinesfalls angenehm. Das ist heute immer so. Vielen unseren 40 Std. Vermarktern fehlt zu einen der Anreiz und zum anderen die Professionalität. Die Industrie und der Handel investieren ein Wahnsinnsgeld in die Auswahl ihrer Leute und investieren noch mal in die Schulung/Coaching ihrer Leute. Mir war eins klar, wenn ich zu billig in die Verhandlungen reingehe und dann in den Verhandlungen in die Situation gerate wo ich nachgeben muss und/oder unfreundlich werde, fliege ich raus aus den Verhandlungen. Auf deren anderen Seite müssen die auch jemand finden der ihnen die Leistung erbringt.
Da muss man seinen Weg finden. Das ist alles nicht einfach. Ich weis auch nicht wie Landwirte ihre Leute für irgendwelche Aufgaben in Zweckunternehmen wie Genossenschaften usw. auswählen,
aber es sollten nur noch die Eigenschaften Vertrauenswürdigkeit und Verhandlungsresilienz zählen. Wer in diesen beiden Eigenschaften flatterig ist, ist ungeeignet. Da können noch soviele Blumenkästen vorm Kuhstallsfenster hängen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » So Nov 08, 2020 14:29

BIO war gescheitert, als man sich jenseits des Absatzes von Bioläden, Denree, Alnatura und Tegut bewegte.
Die Verbände hätten hier besser wohl Alnatura + Co. stützen sollen, dann hätte man über Denree und Alnatura die Läden von DM, EDEKA und REWE über Agenturlösungen einbinden können.
Für die Discounter wäre dann normales EU-Bio geblieben. So haben sich die Verbände aber selbst abgeschossen, in dem sie die Oberhand an der Ladentheke abgegeben haben.

DM musste damals die Bindung mit Alnatura lösen, als Folge des Einstiegs von BIOLAND bei LIDL. BIOLAND + Co. waren aber auch selbst schuld, weil sie sich immer als der "Heilige Verband" sahen
und sich stets industriell kommerziellen Strukkturen verweigerten und dabei litt dort auch noch das gesamte Qualitätsmanagement.
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Mo Nov 09, 2020 5:16

Das schrieb ich so in der Art schon ein paar mal. Die Bios stehen nun vor dem selben Problem wie alle anderen auch. Die Verbände konnten den Hals nicht voll kriegen und nun gibt es BIO überall zu günstigen Preisen. Natürlich auf Kosten der Erzeuger. Hinzu kommen gescheiterte oder frustrierte Kollegen die zu BIO wechselte weil dort (vermeintlich) mehr Geld verdient wird. Die fallen aber nicht selten auf die Schnauze und haben hinterher Land zu verpachten.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Mo Nov 09, 2020 12:03

LUV4.0 hat geschrieben:Das schrieb ich so in der Art schon ein paar mal. Die Bios stehen nun vor dem selben Problem wie alle anderen auch. Die Verbände konnten den Hals nicht voll kriegen und nun gibt es BIO überall zu günstigen Preisen. Natürlich auf Kosten der Erzeuger. Hinzu kommen gescheiterte oder frustrierte Kollegen die zu BIO wechselte weil dort (vermeintlich) mehr Geld verdient wird. Die fallen aber nicht selten auf die Schnauze und haben hinterher Land zu verpachten.


Kann mir egal sein. Die wussten immer alles besser, waren schlauer und haben normaldenkende Menschen für bescheuert gehalten. Dann brauchten die immer mehr Förderung, das erzeugte massig Mitnahmeeffekte und hat den ganzen Mist nur noch verwässert. Dazu kam dann das Ausland und die Discounter. Hochpreisiges BIO geht nur in kaufkraftstarken Regionen mit Direktvermarktung und ansprechendem Ambiente, also dort wo sich Frau Studiendirektor mit Frau Zahnarzt auch hingeht und den muskulösen Bauern bestaunt.

Auch die Invests sind damit entsprechend hoch in Betrieb und externer Vermarktung. Geht halt alles nicht billig und mit blöden Praktikanten.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Mo Nov 09, 2020 13:11

T5060 hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Das schrieb ich so in der Art schon ein paar mal. Die Bios stehen nun vor dem selben Problem wie alle anderen auch. Die Verbände konnten den Hals nicht voll kriegen und nun gibt es BIO überall zu günstigen Preisen. Natürlich auf Kosten der Erzeuger. Hinzu kommen gescheiterte oder frustrierte Kollegen die zu BIO wechselte weil dort (vermeintlich) mehr Geld verdient wird. Die fallen aber nicht selten auf die Schnauze und haben hinterher Land zu verpachten.


Geht halt alles nicht billig und mit blöden Praktikanten.


Nachtigall, ick hör dir tapsen.
Unsere PraktikantenInnen sind aus fernen Ländern, und sollen ein gutes Bild, zumindest von ihren Arbeitsplätzen mit nach Hause nehmen, sind immerhin zwei Jahre da.
Kost und Einzelappartement ist frei. Das Taschengeld, das bei uns bezahlt wird, liegt weit über dem, was vorgeschrieben ist. Die jungen Leute wollen auch mal shoppen gehen, Land und Leute kennen lernen, im Jahr mind. einmal zu Hause Urlaub machen, zudem laufen die Studiengebühren weiter. Da kommen die mit ein paar Lutscherl nicht weit. Überstunden werden entweder abgefeiert, aber lieber ist ihnen das Geld. Es spricht sich schnell rum, wie mit ihnen umgegangen wird. Ich kenne einige Betriebe, die auf deinem Standpunkt von den bl....Praktikanten stehen....zu denen kommt niemand mehr. Nicht umsonst wird bei uns laufend nach Praktikumsplätzen nachgefragt. Die nächsten beiden ab Juni stehen schon fest.
Ich rate dir, dich mit deinem Unwissen etwas zurück zu halten.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Mo Nov 09, 2020 13:25

Das ehrt dich sehr, löst das Problem welches auf euch zukommt aber auch nicht. Dich als Direktvermarkter betrifft es vermutlich nicht. Aber für all deine Kollegen ist das ja auch keine Lösung.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Mo Nov 09, 2020 13:35

LUV4.0 hat geschrieben:Das ehrt dich sehr, löst das Problem welches auf euch zukommt aber auch nicht. Dich als Direktvermarkter betrifft es vermutlich nicht. Aber für all deine Kollegen ist das ja auch keine Lösung.


Da hast du völlig recht. Dieses Problem sah ich schon vor 15 Jahren, als auf den Regionalversammlungen ein gewisser Thomas Dosch davon schwafelte, dass man in die Supermärkte und Discounter müsste.....und die ganzen Fundis sind ihm nachgelaufen, wie Schafe.
Wenn ihr Konvis in Zukunft noch mehr ökologisiert werdet....dann wirds lustig.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Mo Nov 09, 2020 13:59

Also ich sitze hier gerade an der Berechnung von Mastentschädigungen 8 m x 8 m und jetzt speziell bei dem Unterschied zwischen "extensivem Grünland" und "vierschnittigem Grünland" (für mehr fehlt hier das Wasser).
So Extensiv gibt es 7.111 € und intensiv 10.584 €, bei Schlaggrößen von um die 3.000 qm - 7.000 qm. Da ist der Prämieneffekt mit einem Schlag auf Dauer entgangen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » Fr Nov 27, 2020 17:53

:klug: :klug: Nicht alle wollen sich am Bioboom beteileigen , doch diese Verweigerer und Querdenker werden gezwungen werden :klug: :klug:

:mrgreen: :mrgreen: Müssen wir alten Bauern Blöd gewesen sein, als wir das Beikraut als unkraut bezeichnet haben und es sogar vernichtet bzw. weggespritzt haben und so unsere Äcker Beikrautfrei gemacht haben und so nicht wußte wie unser Boden beschaffen war :mrgreen:

:idea: Aber gut schauerns scho aus, wenn auch a weng Dumm :idea:

Pflanzenbaukolumne Kopfdünger
499 Stunden hacken: Die Angst vor dem Unkraut


Lucia und Marlene Gruber
am Freitag, 27.11.2020 - 07:56 (1 Kommentar

https://youtu.be/xlbc2pn0FBk

Etwas verrückt muss man sein, aber wir sind stolz auf unsere Rübenernte. Wir nutzen Beikräuter als Zeigerpflanzen für den Boden.

---Warum Pächter nicht an Ökobetriebe verpachten wollen

---Nach dem Rübenschock: Beikräuter als Zeigerpflanzen nutzen


https://www.agrarheute.com/pflanze/499- ... aut-575582
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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