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Bioboom?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Südheidjer » So Jun 21, 2020 1:00

Das mag sein. Ich verteufel auch keine konventionell wirtschaftenden Betriebe.
Ich verdiene mir meine Brötchen auch in der Chemie-Branche.

Aber ich denke auch, daß wenn der wirtschaftliche Druck nicht vorhanden wäre, viele Landwirte öko-verträglicher wirtschaften könnten.

Es gibt auch kein Rezept, das für alle paßt. Wir leben in einer Welt, die durch Medien und Stimmungsmache geprägt ist. Joseph G. wäre begeistert gewesen, wenn er damals TV und Internet schon so hätte nutzen könne wie es heute Alltag ist.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » So Jun 21, 2020 1:13

Ich denke nach wie vor das viele Menschen von Ökolandwirtschaft NULL Ahnung haben und davon viel :idea:

In Bereich Obst und Gemüse setzen die Biobetrieb sogar öfter die Spritze ein wie die konventionellen und brauche auch mehr Arbeitskräft die laut Aussage von unseren Gutmenschen ausgebeutet werden.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » So Jun 21, 2020 3:48

Paule1 hat geschrieben:Ich denke nach wie vor das viele Menschen von Ökolandwirtschaft NULL Ahnung haben und davon viel :idea:


Genau so, wie du. Nur, dass viele nicht so verleumderisch und dumm daher schwätzen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » So Jun 21, 2020 12:57

Paule1 hat geschrieben:Ich denke nach wie vor das viele Menschen von Ökolandwirtschaft NULL Ahnung haben und davon viel :idea:



Auf die Menschen, die außerhalb der Ökolandwirtschaft stehen, trifft das sicherlich zu.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » Do Okt 15, 2020 20:33

Auch dieser geht zu Ende, verlassen die Ratten bereits das sinkende Schiff :?:

Früherer Bioland-Chef Dosch wechselt zu Tönnies

Bild
© imago images/Marius Schwarz Thomas Dosch, ehemals Vorstand des Bioland-Anbauverbandes und Abteilungsleiter im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, wechselt zur Tönnies-Gruppe.
https://www.agrarheute.com/management/a ... ies-573998
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Okt 15, 2020 20:43

Paule1 hat geschrieben:Auch dieser geht zu Ende, verlassen die Ratten bereits das sinkende Schiff :?:

Früherer Bioland-Chef Dosch wechselt zu Tönnies

Bild
© imago images/Marius Schwarz Thomas Dosch, ehemals Vorstand des Bioland-Anbauverbandes und Abteilungsleiter im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, wechselt zur Tönnies-Gruppe.
https://www.agrarheute.com/management/a ... ies-573998


Warum bringst du immer so alte Kamellen? Bist wohl nimmer ganz auf der Höhe. Hat dir YT das Hirn vernebelt?
Der hat das Schiff nicht freiwillig verlassen.....Bei Tönnies finden solch Typen anscheinend Unterschlupf.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Englberger » Do Okt 15, 2020 21:18

Südheidjer hat geschrieben:Aber ich denke auch, daß wenn der wirtschaftliche Druck nicht vorhanden wäre, viele Landwirte öko-verträglicher wirtschaften könnten.

Hallo,
die Vollgaskollegen die wir hier rundrum haben(ZentralF) die könnten auch jetzt schon ökologischer wirtschaften. Das liegt nicht am Einkommen. Wenn da grössere Expansionspläne da sind, wird Gas gegeben. Manchmal ists auch ganz einfach; ein Nachbar (wir waren zusammen auch im Gemeinderat) will selber nicht körperlich arbeiten. Er braucht eine Betriebsgrösse die 2-3 Arbeiter trägt, das ist einfach gesetzt.
Wir haben öfters zusammen gegessen und das durchdiskutiert. Resumee: Er hat weit mehr Stress wie ich.
Das Thema ist sehr vielschichtig.
Gruss Christian
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Do Okt 15, 2020 22:35

Jetzt mobbt ein BIO Verband schon einen Landwirt, dessen Boxenlaufstall nicht einer Märchenidylle entspricht.
Man legt dem nahe, die Milchvviehhaltung aufzugeben. Das ist so eine doofe Kontrolltusse, die zu blöd ist ne Kuh von einem Stier zu unterscheiden.
Wirklich elendig wie diese Bio-Id-ioten mit ihren Mitgliedern umgehen. Niemand geht ekliger mit kleinen Höfen um wie die BIO Verbände selbst.
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Fr Okt 16, 2020 5:59

Die können die kleinen Höfe ja auch nicht mehr gebrauchen. Die brauchen jetzt eine ordentliche Schlagkraft, möglichst günstig produziert. Die Discounter wollen beliefert werden..zu ihren Konditionen :wink:.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 16, 2020 6:35

T5060 hat geschrieben:Jetzt mobbt ein BIO Verband schon einen Landwirt, dessen Boxenlaufstall nicht einer Märchenidylle entspricht.
Man legt dem nahe, die Milchvviehhaltung aufzugeben. Das ist so eine doofe Kontrolltusse, die zu blöd ist ne Kuh von einem Stier zu unterscheiden.
Wirklich elendig wie diese Bio-Id-ioten mit ihren Mitgliedern umgehen. Niemand geht ekliger mit kleinen Höfen um wie die BIO Verbände selbst.


Die Bio-Verbände haben nichts mit den Kontrollfirmen zu tun! Das sind zwei Welten. Dass du oft alles in einen Topf wirfst, ist hier hinlänglich bekannt. Ohne den Fall näher zu kennen und ohne sich auf dein Geschreibsel verlassen zu wollen muss man sagen, dass es in Zukunft sehr oft vorkommen wird, dass Bio-Betriebe nicht die dann geltenden Vorschriften werden einhalten können. Gerade im Tierbereich wird die reformierte EU-Bio-VO das "Aus" für viele Bio-Kleinbauern bedeuten. Dass auch Betriebe mit aktueller Stalltechnik bisweilen bio-unverträglich darstehen, liegt wohl oft an der Auffassung vor allem neuer Bio-Kollegen. Keiner muss Bio machen! Alles ist freiwillig.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 16, 2020 6:37

LUV4.0 hat geschrieben:Die können die kleinen Höfe ja auch nicht mehr gebrauchen. Die brauchen jetzt eine ordentliche Schlagkraft, möglichst günstig produziert. Die Discounter wollen beliefert werden..zu ihren Konditionen :wink:.


Die Discounter werden zu über 80% mit EU-Bio-Ware beliefert. Wettbewerb und Preiskampf, stehen uns da noch bevor.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 16, 2020 6:47

Paule1 hat geschrieben:Auch dieser geht zu Ende, verlassen die Ratten bereits das sinkende Schiff :?:



Thomas Dosch ist schon seit längerer Zeit ein Versorgungsfall der Ökoszene. Wegen eines Vorfalles wurde er als Bioland-Präsi abgewählt. Eine Verwendung im Verband war nicht gegeb en. Deshalb wurde er Geschäftsführer der Domäne Mechtildshausen. Da war er wohl nicht sonderlich erfolgreich. Außerdem drängte es ihn in die große Politik. Sein "Grüünen"-Freund Meyer holte ihn deshalb in sein Ministerium. Dort blieb er, zum Erstaunen der vieler Beobachter, auch über den Wechsel der Landwirtschaftsministerin hinaus tätig. Wegen Rechtsstreitigkeiten endete das Arbeitsverhältnis. Welche Fäden gezogen wurden, um ihn bei Tönnies unterbringen zu können, erschließt sich augenblicklich noch nicht. Klar ist nur, dass T.Dosch, nach bisher vorliegenden Fakten, noch kein Arbeitsverhältnis aus eigenem Antrieb beendete. Wenn C.T. sein Bio-Image aufpolieren möchte, ist T.D. die falsche Wahl gewesen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon bauer hans » Fr Okt 16, 2020 7:46

DWEWT hat geschrieben:....Wenn C.T. sein Bio-Image aufpolieren möchte, ist T.D. die falsche Wahl gewesen.

C.T. ist ein vollblutunternehmer,der weiss genau,was er will.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Bioboom?

Beitragvon Hofglongge » Fr Okt 16, 2020 7:52

Wer diese Woche die Makro-Reportage über Biologische Produktion auf 3-Sat gesehen hat der ahnt wohin die Reise für die Bio-Kollegen gehen wird.
Sie werden den gleichen Weg gehen wie ihre konventionell wirtschaftenden Kollegen , nämlich den ins wirtschaftliche Aus durch das - wie im konventionellen Bereich - Preisdumping der Discounter .
Kostendruck , steigende Produktionskosten , immer größere Einheiten sind Entwicklungen im Biobereich die genau das Gegenteil des eigentlichen Grundgedankens von biologischem Wirtschaften sind.
Und wer glaubt als Landwirt von der konventionellen Produktion gleich groß in die biologische Produktion einzusteigen um einen maximalen Gewinn zu erzielen der wird sich bald in der Abwärtsspirale aus steigenden Kosten und niedrigen Discounterpreisen wiederfinden.
Da das biologisch produzierte Produkt ja laut Aussage in der Reportage nicht mehr als 25% kosten darf als das konventionelle ist die Kostenrechnung hier ja schon beendet .
Den Bioboom bedienen zukünftig andere Produktionsstandorte in anderen Ländern und zu anderen Produktions- und Kontrollbedingungen .
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 16, 2020 8:01

bauer hans hat geschrieben:C.T. ist ein vollblutunternehmer,der weiss genau,was er will.


Ich habe schon ein paar "Vollblutunternehmer" erlebt, die ihren Karren gegen die Wand gefahren haben. Einige haben ihren Laden auch noch kurz vorher verkauft. Natürlich aus "Gesundheitsgründen".
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