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Bioboom?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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237 Beiträge • Seite 16 von 16 • 1 ... 12, 13, 14, 15, 16
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Re: Bioboom?

Beitragvon germane » Fr Nov 27, 2020 20:37

Ist das Melde oder Gänsefuß was die Beiden da im Lein Haben? Bei mir war 2018 alles Unkraut vertrocknet,(ohne Herbizid), außer Gänsefuß.

https://www.youtube.com/watch?v=7ZAEwOHgt_M
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Bioboom?

Beitragvon 2810 » Fr Nov 27, 2020 21:59

Eigentlich untypisch, der schlanke, hohe Wuchs für die gemeine Melde.
Die eher aufrecht wachsende spießblättrige Melde erkenne ich auch nicht bei diesem Bild.
Bleiben dann noch die verschiedenen Gänsefußarten.
Mich irritiert die schlanke, aufrechte Art :?
Und Blätter sind gar nicht zu erkennen
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » Mo Aug 23, 2021 20:46

Bei diesem Nassen Sommer bzw. Erntewetter wird sich zeigen das Bio nicht das Maß alles Dinge ist, denn Pflanzschutzmittel schützen nicht nur die Pflanzen sondern natürlich auch den Menschen, der keine verpilzten und verdorben Lebenmittel Essen muß :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Bioboom?

Beitragvon heico » Di Aug 24, 2021 4:48

Eine Mutmaßung. In der Praxis gibt es bei Biogetreide kaum Probleme mit Pilzkrankheiten. Aber das weiß man schon seit 20 Jahren.
Leider sind unsere Getreidesorten durch die Zucht auf Mehrertrag auch anfälliger geworden. Ich sehe wenig Fortschritte bei den Sorten.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Di Aug 24, 2021 5:51

Paule1 hat geschrieben:Bei diesem Nassen Sommer bzw. Erntewetter wird sich zeigen das Bio nicht das Maß alles Dinge ist, denn Pflanzschutzmittel schützen nicht nur die Pflanzen sondern natürlich auch den Menschen, der keine verpilzten und verdorben Lebenmittel Essen muß :idea:


Mir würde grausen, wenn ich den Weizen meiner konvi Nachbarn im Brot serviert bekäme. Die haben volles Programm gespritzt und gedüngt......bissl über 40 dt./ha nach deren eigener Aussage, und schwarz wie die Nacht.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon wespe » Di Aug 24, 2021 7:47

Dazu:..
2021082408355800.jpg
2021082408355800.jpg (145.66 KiB) 2290-mal betrachtet
Bei dem Foto handelt es sich um Bio-Getreide, dass zu über 60 Prozent mit unterschiedlichen Schimmelpilzen verunreinigt ist. Frau Dr. Fink-Gremmels hatte schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass Bio-Getreide weit mehr mit Mykotoxinen belastet sei als konventionell geworbenes Getreide. Dieses Foto wurde im August 2017 geschossen. Das vorliegende Getreide wird entweder für den menschlichen Verzehr weiterverarbeitet oder an Schweine verfüttert, bei denen sich die Mykotoxine dann in der Leber ablagern. Guten Appetit, kann ich nur sagen.





Quellen:

– https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3920250/

Quelle: https://fachportal-gesundheit.de/schimmelpilzgifte/
Schimmelpilzen ist es Wurscht ob konvi oder Bio, nur, die einen können noch was dagegen tun, die anderen dürfen nicht... Guten Appetit :prost:
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Re: Bioboom?

Beitragvon heico » Di Aug 24, 2021 8:14

Das sind Fachleute, die voreingenommen sind und das dann beweisen wollen. Die gibt es immer und überall.
Im Bioanbau wird die geringe Belastung mit Pilzen durch das ausgewogene und knappe N-Angebot begründet.

Wer sein Getreide bis Ende August auf dem Halm hat, kann nicht mehr damit rechnen, dass es noch Backqualität hat.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Di Aug 24, 2021 9:04

wespe hat geschrieben:Dazu:..
2021082408355800.jpg
Bei dem Foto handelt es sich um Bio-Getreide, dass zu über 60 Prozent mit unterschiedlichen Schimmelpilzen verunreinigt ist. Frau Dr. Fink-Gremmels hatte schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass Bio-Getreide weit mehr mit Mykotoxinen belastet sei als konventionell geworbenes Getreide. Dieses Foto wurde im August 2017 geschossen. Das vorliegende Getreide wird entweder für den menschlichen Verzehr weiterverarbeitet oder an Schweine verfüttert, bei denen sich die Mykotoxine dann in der Leber ablagern. Guten Appetit, kann ich nur sagen.





Quellen:

– https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3920250/

Quelle: https://fachportal-gesundheit.de/schimmelpilzgifte/
Schimmelpilzen ist es Wurscht ob konvi oder Bio, nur, die einen können noch was dagegen tun, die anderen dürfen nicht... Guten Appetit :prost:


Warum findet man in den links keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen Foto und Ökolandbau? Im Gegenteil, Frau Dr. Fink Grimmels weist darauf hin, dass "intensive Feldwirtschaft" und "spezialisierte Getreidesorten" Gründe für das Pilzgeschehen sind. Beide Faktoren spielen in der Ökolandwirtschaft allerdings keine große Rolle!
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Re: Bioboom?

Beitragvon wespe » Di Aug 24, 2021 10:57

Das ist halt jetzt so, auch wenn die Quellangabe es zeigt (wenn man des Lesens mächtig ist), was man nicht glauben will, ist immer falsch, auch wenn Wahrheit dabei ist, da nimmt sich keiner was. Der Konvi Bauer net und auch der Bio Bauer net.
Ich hab schon richtig gute Bio Betriebe gesehen und auch gesehen was die so an Arbeits Aufwand betreiben um den Normen gerecht zu werden, hab aber nie erlebt das die über die Konvi hergezogene sind, die haben das als ihr Betriebskonzebt gesehen und da auch Geld reingesteckt... Nicht nur Förderung abgegriffen und scheiss egal was wächst!
Gibt halt ebend auch die Weltverbesserer...
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Re: Bioboom?

Beitragvon Kartoffelbluete » Di Aug 24, 2021 12:33

@ Heico - der Weizen steht noch und hat auch noch Backqualität :!: :wink:
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Di Aug 24, 2021 12:45

Solange der Weizen nicht physiologisch reif ist, kann das nasse Wetter der Backqualität nur wenig anhaben.
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Re: Bioboom?

Beitragvon heico » Di Aug 24, 2021 12:49

Kartoffelbluete hat geschrieben:@ Heico - der Weizen steht noch und hat auch noch Backqualität :!: :wink:


Da bin ich erstaunt. Meine Grannenweizen lassen sofort die Fallzahl sacken sobald sie reif sind am 1. August.
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