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Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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88 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 17, 2015 15:05

Das ist ja sehr ehrenwert von dir pevo,aber wenn wir alle persönlichen Verzichte jedes einzelenen zusammentrügen bliebe nix mehr über an Rechten. Mich persönlich würde es auch nicht einschränken,wenn PEGIDA-Demonsreationen verboten würden. Deswegen bin ich aber nicht dafür das Demonstratuonsrecht einzuschränken.

Solche Rechte sind nicht teilbar pevo.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 17, 2015 15:21

Max M hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Satiriker machen sich über niemanden lustig.

Hohn und beissender Spott sind das Mittel der Satire.


Genau,das Mittel um etwas auszudrücken.
"Deutsche,esst deutsche Bananen" ist ein schöner Witz der durch ein offensichtliches Absurdum die Unmöglichkeit und inneren Widerspruch eines auf Autarkie ausgerichteten Nationalismus aufzeigt. Dasselbe kannst du ausdrücken durch eine wissenschaftlich-ökonomische Abhandlung. Oder durch ein belletristisches Werk von Rosamunde Pilcher- junge Familie will autark in Auenlandkommune leben,scheitert daran,kauft wieder avocados im Supermarkt und alle haben sich wieder lieb.
3Ausdrucksformen zum selben Anlass mit demselben Ergebnis.
Man kann auch den Wahn fälschlucherweise im namen einer Religion zu morden anders darstellen,in einer Theologiestudie oder in dem rosamundepilxherprodukt in dem der junge held seinen Irrweg erkennt,die Selbstmordbombe nicht zündet und eine Hinduistische christianisierte Buddhistin heiratet.
3usdrucksformen.... und warum um alles in der Welt wird die wissenschaftliche Ausarbeitung nicht gefragt,ob sie das "darf".???? warum soll Satire sich für etwas verantworten,was andere Ausdrucksformen auch darstellen?


nd die Gefahr besteht, dass sie missbraucht wird. Beispiel g.


Nicht jede Zeichnung ist Satire.
Wenn ein Witz etwas überzeichnet darstellt,dann muss etwas was da sein um es zu überspitzen. Terroristen,die im Namen Allahs morden gibt es,also ist es eine Möglichkeit Mohammed mit Bombe im Turban zu zeuchnen(ob das gelungen ist oder nicht,lassen wir dahungestellt).
im stürmer werden Vorurteile -krauses Haar,lange Nase,dicke Unterlippe- aufgegriffen und zu weiterer Vorurteilsbildung benutzt.
Viellleicht haben das manche witzig gefunden,Satire ist das definitiv nicht
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 17, 2015 15:44

Satire wäre es gewesen den süchtigen Fettwanst Göring,den klumpfussigen Zwerg Göbbels und den jüdisch-levantinischen Schicklgruber schön überzeichnet als Vorzeigearier darzustellen.
Zuletzt geändert von Welfenprinz am So Jan 18, 2015 7:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Pevo » Sa Jan 17, 2015 16:04

Welfenprinz hat geschrieben:
Max M hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Satiriker machen sich über niemanden lustig.

Hohn und beissender Spott sind das Mittel der Satire.


Genau,das Mittel um etwas auszudrücken.
"Deutsche,esst deutsche Bananen" ist ein schöner Witz der durch ein offensichtliches Absurdum die Unmöglichkeit und inneren Widerspruch eines auf Autarkie ausgerichteten Nationalismus aufzeigt. Dasselbe kannst du ausdrücken durch eine wissenschaftlich-ökonomische Abhandlung. Oder durch ein belletristisches Werk von Rosamunde Pilcher- junge Familie will autark in Auenlandkommune leben,scheitert daran,kauft wieder avocados im Supermarkt und alle haben sich wieder lieb.
3Ausdrucksformen zum selben Anlass mit demselben Ergebnis.
Man kann auch den Wahn fälschlucherweise im namen einer Religion zu morden anders darstellen,in einer Theologiestudie oder in dem rosamundepilxherprodukt in dem der junge held seinen Irrweg erkennt,die Selbstmordbombe nicht zündet und eine Hinduistische christianisierte Buddhistin heiratet.
3usdrucksformen.... und warum um alles in der Welt wird die wissenschaftliche Ausarbeitung nicht gefragt,ob sie das "darf".???? warum soll Satire sich für etwas verantworten,was andere Ausdrucksformen auch darstellen?


nd die Gefahr besteht, dass sie missbraucht wird. Beispiel g.


Nicht jede Zeichnung ist Satire.
Wenn ein Witz etwas überzeichnet darstellt,dann muss etwas was da sein um es zu überspitzen. Terroristen,die im Namen Allahs morden gibt es,also ist es eine Möglichkeit Mohammed mit Bombe im Turban zu zeuchnen(ob das gelungen ist oder nicht,lassen wir dahungestellt).
im stürmer werden Vorurteile -krauses Haar,lange Nase,dicke Unterlippe- aufgegriffen und zu weiterer Vorurteilsbildung benutzt.
Viellleicht haben das manche witzig gefunden,Satire ist das definitiv nicht

Welfenprinz, man könnte Deinen Beitrag jetzt ausführlich analysieren und zeigen, dass Deine Logik falsch ist. Es besteht doch u.a. ein erheblicher Unterschied zwischen einer eindeutigen Zeichnung und einer begründenden Erklärung.
Es geht hier nicht um ein Verbot von Satire. Es geht um die Wahrnehmung von Verantwortung in einem freiheitlichen Rahmen. Ich kann auf Mohammed-Karikaturen verzichten, und ohne die internen Probleme des Islams zu übersehen. Die zu überwinden, gehört zu unseren Aufgaben, wenn Angela Merkel singemäß sagt:
Der Islam gehört zu Deutschland
Mohammed-Karikaturen gehören für mich da nicht zu den geeignetsten Instrumenten.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 17, 2015 16:26

Einen erheblichen Unterschied kann ich dir nennen:
de wissenschaftliche astudie,die Belletristik kann ignoriert werden ,in der Schublade verschwinden. Herrn Schicklgruber hat die ökonomische Studie nicht interessiert,den islamisten interessieren keine Theologieseminare.
Aber einem gelungenem Witz kann auf die Dauer niemand ausweichen.deswegen wird er bebombt oder gibt kz als Strafe.
Übrigens: aus der Warte KANN Satire nicht nur sondern MUSS.
Ansonsten um der Analyse vorzubeugen:
die Betonung liegt auf "AUSDRUCKS"formen.
Die sind bei jedem anders. Ich kann nicht zeichnen also schwafele ich hier rum,andere können nicht so gerne schreiben also verfassen sie Lieder. Oder zeichnen.
Dass du das nicht für das geeignete Mittel hältst und dich nicht eingeschränkt fühlst ist ja toll......aber total egal. Weil jemand anders nicht die Wahl seiner Ausdrucksmöglichkeiten nach deinen Befindlichkeiten sondern seinen Fähigkeiten auszurichten hat.
Zuletzt geändert von Welfenprinz am So Jan 18, 2015 7:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Pevo » Sa Jan 17, 2015 16:45

Welfenprinz hat geschrieben:Einen erheblichen Unterschied kann ich dir nennen:
de wissenschaftliche astudie,die Belletristik kann ignoriert werden ,in der Schublade verschwinden. Herrn Schicklgruber hat die ökonomische Studie nicht interessiert,den islamisten interessieren keine Theologieseminare.
Aber einem gelungenem Witz kann auf die Dauer niemand ausweichen.deswegen wird er bebombt oder gibt kz als Strafe.
Übrigens: aus der Warte KANN Satire nicht gnu sondern muss.
Ansonsten um der Analyse vorzubeugen:
die Betonung liegt auf "AUSDRUCKS"formen.
Die sind bei jedem anders. Ich kann nicht zeichnen also schwafele ich hier rum,andere können nicht so gerne schreiben also verfassen sie Lieder. Oder zeichnen.
Dass du das nicht für das geeignete Mittel hältst und dich nicht eingeschränkt fühlst ist ja toll......aber total egal. Weil jemand andersnicht die Wahl seiner Ausdrucksmöglichkeiten nach deinen Befindlichkeiten sondern seinen Fähigkeiten auszurichten hat.

O.k. lassen wir das mal so stehen, andernfalls würde ich mich wiederholen müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir aneinander vorbei reden.
Vielleicht schaust Du Dir den Pressekodex Ziffer 10 an: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2015/ ... iheit.html
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 17, 2015 17:06

Gelesen.
Ehrlich gesagt finde ich die Frage,ob Pressefreiheit Grenzen haben soll paradox. Wenn etwas begrenzt ist,ist es nicht frei.
Und "schmähen"?
das hat der Stürmer gemacht,klar.

Die Bombe im Turban Mohammeds ist keine Schmähung ,es ist ein Finger in der Wunde. Ein Lichtstrahl,der einen Widerspruch (morden im namen des Propheten) aufdeckt.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Max M » Sa Jan 17, 2015 18:36

Genau das meinte ich mit: Die Bewertung liegt im Auge des Betrachters. Wann ist es schmähen, wann Aufklärung. Welche Karikatur ist gut, welche ist böse. Das entscheidet letztlich nicht der Zeichner, sondern der Betrachter nach seinem ureigensten Wertemasstab.

Im übrigen gabs für Stephane Charbonnier den Vorwurf des Anti-ismus schon aus den eigenen Reihen.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... n-tod.html

Pevo hat geschrieben:Es geht um die Wahrnehmung von Verantwortung in einem freiheitlichen Rahmen. Ich kann auf Mohammed-Karikaturen verzichten, und ohne die internen Probleme des Islams zu übersehen. Die zu überwinden, gehört zu unseren Aufgaben, wenn Angela Merkel singemäß sagt:

Der Islam gehört zu Deutschland


Mohammed-Karikaturen gehören für mich da nicht zu den geeignetsten Instrumenten.

Doch, gehören sie. Weil wir als Christen oder Atheisten nur auf die Probleme hinweisen können. Lösen können die Muslime ihren Konflikt mit den Extremisten nur selbst. Niemand sonst!
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Welfenprinz » So Jan 18, 2015 7:40

Max M hat geschrieben:Genau das meinte ich mit: Die Bewertung liegt im Auge des Betrachters. Wann ist es schmähen, wann Aufklärung. Welche Karikatur ist gut, welche ist böse. Das entscheidet letztlich nicht der Zeichner, sondern der Betrachter nach seinem ureigensten Wertemasstab.


Jein, nein . :) Nein.
Wenn die Voraussetzung, die ich oben genannt habe- das Vorhandensein eines Sachverhalts -gegeben ist, gibts d eigentlich nicht mehr viel zu bewerten. Der Stürmer greift Vorurteile auf, baut sie aus und suggeriert fiktive Bedrohungen( schmieriger jüdischer Kaufmann nimmt ehrlichen deutschen Arbeiter aus usw). Da gibts nix zu diskutieren, das ist keine Satire oder Witz, das ist Schmähung und Hetze.

Unreligiöses Beispiel unserer jüngeren Vergangenheit wäre "Soldaten sind Mörder".
Harter Tobak, und natürlich ein Ritt auf der Rasierklinge.Für einen Toten ist es egal, ob sein Leben zivil oder im Krieg beendet wird,er ist auf jeden Fall ermordet worden, der "Täter" kann für sich in Anspruch nehmen, dass es unterschiedliche Umstände sind........ aber der wahre Kern, der die "Berechtigung" zu dieser Überspitzung gibt, ist nun mal zweifelsfrei gegeben. Und damit ist das gelungen , berechtigt(gut, böse wären da für mich jetzt keine Masstäbe).
Was dabei wichtig ist: es ist ja nicht Intention alle Soldaten vor Gericht als Mörder anzuklagen sondern jeden vor die Frage zu stellen, ob er weiss was er da tut. Und genauso ist es nicht Intention des CH oder titnic einen gläubigen Moslem oder Katholiken zu beleidigen sondern eben auf eine Schieflage hinzuweisen, ob er weiss , was d im Namen seiner Religion so passiert.

Im übrigen: der Appell sich zurückzuhalten beinhaltet auch so ein bisschen das Element "den Überbringer der Botschaft zu köpfen". Der Satiriker ist nicht verantwortlich für den Sachverhalt, den er da auf die Bleistiftspitze nimmt.

Im übrigen gabs für Stephane Charbonnier den Vorwurf des Anti-ismus schon aus den eigenen Reihen.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... n-tod.html

Pevo hat geschrieben:Es geht um die Wahrnehmung von Verantwortung in einem freiheitlichen Rahmen. Ich kann auf Mohammed-Karikaturen verzichten, und ohne die internen Probleme des Islams zu übersehen. Die zu überwinden, gehört zu unseren Aufgaben, wenn Angela Merkel singemäß sagt:

Der Islam gehört zu Deutschland


Mohammed-Karikaturen gehören für mich da nicht zu den geeignetsten Instrumenten.

Doch, gehören sie. Weil wir als Christen oder Atheisten nur auf die Probleme hinweisen können. Lösen können die Muslime ihren Konflikt mit den Extremisten nur selbst. Niemand sonst!


Eben. Die inneren Probleme des Islam kann natürlich nur der Islam lösen. Und da der Rest der Gesellschaft mit diesem zusammenlebt besteht natürlich nciht nur die Möglichkeit sondern auch die Pflicht darauf hinzuweisen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Pevo » So Jan 18, 2015 10:38

Moin Welfenprinz.
Mein Angebot zur "Versöhnung" unserer Standpunkte :D : Zitat Di Lorenzo (ZEIT 3/2015)
Es kann keinen Zwang geben, Karikaturen zu zeigen, schon gar nicht solche, die religiöse Gefühle verletzen. Genauso falsch ist es aber, auf den Abdruck aus Prinzip zu verzichten. Medien haben zu zeigen, was ist und worum es geht.
Pevo
 
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon germane » So Jan 18, 2015 10:50

Pevo hat geschrieben:Moin Welfenprinz.
Mein Angebot zur "Versöhnung" unserer Standpunkte :D : Zitat Di Lorenzo (ZEIT 3/2015)
Es kann keinen Zwang geben, Karikaturen zu zeigen, schon gar nicht solche, die religiöse Gefühle verletzen. Genauso falsch ist es aber, auf den Abdruck aus Prinzip zu verzichten. Medien haben zu zeigen, was ist und worum es geht.

Dazu sind die Medien aber gar nicht in der Lage,weil die auch nicht über "echte" Fakten verfügen.Die Medien kriegen auch nur solche Informationen die bekannt werden dürfen und wenn ein Journalist nicht spurt,ist er weg vom Fenster.Man erinnere sich an den Anruf von Wulff bei der Bild.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon Pevo » So Jan 18, 2015 12:14

germane hat geschrieben:Dazu sind die Medien aber gar nicht in der Lage,weil die auch nicht über "echte" Fakten verfügen.Die Medien kriegen auch nur solche Informationen die bekannt werden dürfen und wenn ein Journalist nicht spurt,ist er weg vom Fenster.Man erinnere sich an den Anruf von Wulff bei der Bild.

Eine Rolle spielt auch dort der steigende wirtschaftliche Druck. Dennoch, man kann sich mM nach in D schon recht umfassend informieren, man darf sich dabei nicht ausschließlich auf ein Medium verlassen. (Wer hat dafür die erforderliche Zeit?)
Ich habe kürzlich an einem Seminar „Online-Journalismus“ teilgenommen (möchte meinen blog verbessern) Geleitet wurde das Seminar von dem „Chef vom Dienst“ von SPIEGEL-ONLINE. U.a. wurde besprochen, wie SPON seine Seite themenmäßig aufbaut. Entscheidend ist, was der Leser erwartet. Es geht um Klicks (Werbeeinanhmen). Dass dabei Informationen auf der Strecke bleiben (können), liegt auf der Hand. Es erinnert ein bisschen an den Verbraucher an der Billigfleischtheke.
Einflussnahmen von Politik und Wirtschaft spielen ebenfalls eine Rolle. Darüber lässt sich gerade Udo Ulfkotte in seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ aus. https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Ulfkotte
Ein weiterer kritischer Punkt bzgl. Qualitätsjournalismus besteht in komplexer werdenden Zusammenhängen nahezu aller Themen. Ich erlebe es Zurzeit selbst bei der Recherche zum Nitratbericht. Für das Zusammentragen und Auswerten des breiten Informationsspektrums braucht man Tage wenn nicht Wochen, wenn man ein „objektives Ergebnis“ anstrebt. Professionelle Journalisten sind da sicherlich schneller/geübter, unterliegen aber dem gleichen Zeitproblem – und: Zeit ist Geld. Da leidet dann u.U. die Qualität. Wenn dazu das Leserverhalten nach dem Prinzip „bad news are good news“ dazu kommt, hat man das, was beklagt wird. Was ist zu tun?
Pevo
 
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Re: Blasphemie oder Meinungsfreiheit

Beitragvon H.B. » So Jan 18, 2015 12:54

Pevo hat geschrieben:Was ist zu tun?

Gute Frage. Aber das Beste ist immer noch, jedem Journalisten schlechte Recherchen öffentlich und auf mehreren Plattformen unter die Nase zu streichen, aber auch die wenigen guten für ihre Mühe würdigen.

Nur: Wenns dem Mainstream entspricht, und Auflagen beschert, ist es kaum möglich gegen Lügen anzukommen - selbst wenn sie noch so offensichtlich sind - wenn alle Verlagshäuser die selbe Lüge drucken, wird sie in der öffentlichen Wahrnehmung zur Wahrheit. Grüne, BUND, Greenpeace, Misereor, Brot für die Welt und Co. leben davon sehr gut - auch wenn sie damit der Umwelt schaden und den Tod von Millionen Menschen mitverschulden.
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