Kormoran2 hat geschrieben:An Alle, die sich persönlich bereits in einer Endzeitstimmung befinden, kann ich einen kleinen Trost richten. Als ziemlich arg von chronischer Bronchitis geplagter Mensch, habe ich mich längst schon mit meinem voraussichtlichen Ende beschäftigt.
Ja, man erstickt zu allerletzt. Aber man bekommt davon nix mit, sofern man in klinischer Betreuung ist. Wenn auch alle Sauerstoffzufuhr nichts mehr nützt und die Lunge nach und nach ihren Dienst quittiert, bekommt ihr ein Medikament, das die Panik, die extreme Luftnot abschaltet. Ihr erstickt also wirklich, aber ihr sterbt friedlich und ohne Qual. Wie gesagt: Solange noch klinische Betreuung sichergestellt ist.
Da steht dann hinterher im Bericht ungefähr folgendes:
"Exitus letalis bei respiratorischer Insuffizienz bei malignern Pleuraerguss bei ... mit pulmonaler, ossärer und hepatischer Filialisierung.
… Diagnostik oder Therapie wird abgelehnt, Promethazin und Morphin s.c. werden akzeptiert.
Weitergehende ärztliche Eingriffe werden nicht zugelassen.
Über das pflegerische Personal kann jedoch eine umfängliche Symptomkontrolle gewährleistet werden."
Hätte man ja punktieren können.
Aber wenn niemand zum Punktieren kommt ?
Meißt haben die Patienten dann aber sowieso die Schnauze voll.
Olli

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet