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Das 3. Dürrejahr 2020

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Wini » Sa Apr 04, 2020 21:24

Bei den derzeitigen Feldarbeiten hatte ich heute ein Deja-Vu-Erlebnis:
Die Fahrgasse völlig verhärtet, der Oberboden knochentrocken.
Seit Wochen kein Regen mit Kaltluft und Nachfrost aus Osten.
Hatten wir das nicht schon mal ?
Jetzt auch noch 2 Wochen Oster-Hochdruck-Wetter ohne Niederschläge angekündigt.

Sind das die Vorboten des 3. Dürrejahres in Folge ?

Gruß
Wini
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon T5060 » Sa Apr 04, 2020 21:34

Wie sind aktuell die Grund - und Oberflächenwasserstände bei euch ?

Raum Fulda ist die Oberfläche auch schon sehr trocken, aber die Wasserstände stehen mittlerweile ganz gut.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Apr 04, 2020 21:39

Die obersten paar Zentimeter sind vielleicht trocken, darunter ist Pudding.
Um die Winterungen mache ich mir überhaupt keine Sorgen, die können noch locker 4 Wochen ohne Regen auskommen.
Zum Glück muss ich kaum Sommerungen für mich selbst säen, bei vielen sieht das aber anders aus.
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Wini » Sa Apr 04, 2020 22:09

Also bei uns ist schon Trockenstress angesagt.
Schaut Euch mal die animierten Deutschlandkarten der letzten 14 Tage auf der Seite Dürremonitor Deutschland an:

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

In Unterfranken sind wird schon im Trockenstress mit <30% Feldkapazität (FK).

Die Sommerungen werde derzeit in Staubwolken gesät, die die Sämaschine nur erahnen lassen.

Gruß
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon böser wolf » So Apr 05, 2020 5:16

Hier bei uns im nordöstlichen Niedersachsen siehst auch nicht gut aus , wir gaben schon waldbrandstufe 4 .
Ein berufskollege hat die Tage schon Kartoffeln nach dem Pflanzen begegnet bevor er das fliess drübergezogen hat weil die krume über den Bearbeitungshorizont ausgetrocknet ist .
Noch ein Jahr wie 2018 2019 werden hier wohl einige nicht unbeschadet überleben .
Ich bin froh das,ich meine malsschläge vor 9 Tagen glyphosiert habe nicht das die zwischenfrucht noch das letzte Wasser aus dem Boden zieht .
Ich habe auch den Plan geändert und lasse vor der Saat keine gärreste mehr ausbringen
Meine bisher zum gegrubberten blühstreifen sind nur noch Asche und das Saatgut wäre im Sack besser aufgehoben , wenn da nicht die sinnfreien terminvorgaben wären !
böser wolf
 
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon elchtestversagt » So Apr 05, 2020 7:15

Ich hab meine Maisflächen auch mit dem bösen Mittel behandelt. Nächste Woche kommt Gülle drauf und wird ganz flach (5cm) eingegrubbert ( mal sehen,wie gut der neue Grubber geht) weil doch ordentlich organische Masse drauf ist.
Dann mal sehen, event. noch einmal vor der Maissaat wieder ganz flach...oder gar nicht.
Wenn ich hier aber so sehe, wie die Kollegen auch die letzte Feuchtigkeit aus dem Boden versuchen raus zu ackern, muss wohl ein sehr nasser und regenreicher Frühsommer kommen....
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon böser wolf » So Apr 05, 2020 7:35

elchtestversagt hat geschrieben:Ich hab meine Maisflächen auch mit dem bösen Mittel behandelt. Nächste Woche kommt Gülle drauf und wird ganz flach (5cm) eingegrubbert ( mal sehen,wie gut der neue Grubber geht) weil doch ordentlich organische Masse drauf ist.
Dann mal sehen, event. noch einmal vor der Maissaat wieder ganz flach...oder gar nicht.
Wenn ich hier aber so sehe, wie die Kollegen auch die letzte Feuchtigkeit aus dem Boden versuchen raus zu ackern, muss wohl ein sehr nasser und regenreicher Frühsommer kommen....


Was gab es denn für einen neuen grubber ?ab wann hast du vor zu den mais zu drillen ?
böser wolf
 
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon elchtestversagt » So Apr 05, 2020 8:01

Einen Akpil Grizzly xl.
Viele Zinken, Gänsefuss, Rohrstabwalze.

Wie gesagt, nächste Woche Gülle( Do.) einarbeiten, und dann wenn (erforderlich) direkt vor der Maisdrille ( Väderstad Tempo).
Legetermin peile ich zw. 20 bis 25.4 an.
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon bauer hans » So Apr 05, 2020 8:15

ich hatte gestern so.gerste gedrillt,boden war optimal.
gülle hatte ich vor frost in ca.30cm hohe Phacelia ausgebracht,aber nicht eingearbeitet.
die Phacelia wurde täglich dunkler,schwarz-violett.
drei tage vor aussaat hatte ich einmal 15cm tief gegrubbert mit sternringwalze,die Phacelia praktisch eingearbeitet.
nach kreiselegge und rollschardrille liegen phaceliastengel oben auf.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon HL1937 » So Apr 05, 2020 8:54

Was ich mich frage, wie kann sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit (2 Jahre) so verändern, daß wird ständig mit Trockenheit zu tun haben?
Ich sehe den Regen aber schon kommen wenns ans Heu machen geht :regen:
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon böser wolf » So Apr 05, 2020 9:28

HL1937 hat geschrieben:Was ich mich frage, wie kann sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit (2 Jahre) so verändern, daß wird ständig mit Trockenheit zu tun haben?
Ich sehe den Regen aber schon kommen wenns ans Heu machen geht :regen:


Ich habe hier mal was davon gelesen das Windräder eine Mitschuld haben ......
böser wolf
 
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Mad » So Apr 05, 2020 9:29

Ich finde es ja momentan richtig krass, wie abhängig sich der Härtegrad der Bodenoberfläche von der Intensität der Bodenbearbeitung zeigt.

Da ist der Boden nach dem reingekratzten Rapsweizen zwar fest, aber nicht hart, während alles gegrubberte/gepflügte wie Betoniert ist und jetzt Trockenrisse bekommt. Die Risse sind zwar gut, dass mal wieder Sauerstoff in den Boden gelangt, sind aber bezüglich der Verdunstung kontraproduktiv.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon HL1937 » So Apr 05, 2020 9:51

böser wolf hat geschrieben:
Ich habe hier mal was davon gelesen das Windräder eine Mitschuld haben ......


Was ICH zum Beispiel nicht ganz glauben kann, da der Wind die Windräder ja antreibt und nicht die Windräder den Wind machen zum blasen.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Crazy Horse » So Apr 05, 2020 11:22

Mich ärgert's einfach, dass man mangels Frost nicht früher in die Äcker reinfahren konnte. Aber lieber verzichte ich auf etwas Ertrag, als dass ich mir tiefe Spuren reinfahre. Seit der Andüngung ist aber auch kein Tropfen Regen mehr gefallen.

Die Trockenheit im April sehe ich hingegen eher positiv, damit das Getreide und der Raps bessere Wurzeln ausbilden. Die wichtigsten Monate für die Ertragsbildung der Winterkulturen sind der Mai und der Juni, aber im März und April darf's auch gerne mal etwas trockener sein.
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Re: Das 3. Dürrejahr 2020

Beitragvon Heinrich Löwe » So Apr 05, 2020 17:50

Wir hatten seit letzten August 287mm Niederschlag. Ganz so pessimistisch bin ich für die neue Ernte nicht, aber man muß sich tendenziell denke ich auf dauerhaft weniger Niederschlag einstellen. Vor allem für Sommerungen heißt das: 1. zeitig aussäen (Hafer mache ich eigentlich lieber erst ab 10. April). und 2. so wenig Bodenbearbeitung wie möglich (mit der Kombi direkt aufs Geackerte; eine Überfahrt). Luzernegras drille ich mittlerweile als allererstes.
Wenn ich sehe, was hier in der Gegend immer noch geschleppt und gegrubbert und gemacht wird und immer mit Tagen dazwischen...da wird es dann schwierig mit dem Wasser.
Heinrich Löwe
 
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