Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 10:42

Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
346 Beiträge • Seite 10 von 24 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 ... 24
  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon LUV » Fr Mär 31, 2017 7:02

Die als Vorbelastung angesehenen Stickstoffverbindungen in der Luft sind doch auch ursächlich der Landwirtschaft zuzuschreiben....deshalb haben wir doch ein Ammoniakkataster und müssen bei jeder Baumaßnahme eine Berechnung der zu erwartenden Ammoniakemissionen machen...
Die Vorbelastung ist je nach Region und Viehbesatz höher oder niedriger. Der Luftstickstoffanteil hat sich seit den 50er Jahren vervielfacht.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon wespe » Mo Jun 12, 2017 19:40

Es funktioniert halt, die Angst beim Verbraucher schüren entgegen der Wahrheit :roll:
https://www.agrarheute.com/wissen/nitra ... uba-studie
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

Benutzeravatar
wespe
 
Beiträge: 4233
Registriert: Mi Okt 18, 2006 19:20
Wohnort: Das Vogtland, sei der einzige Ort, wo man ,, DU SAU" sagen darf und es ist kein Schimpfwort.
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Grimli » Di Jun 13, 2017 9:06

es ist wohl eher eine reine Wahrheitsverdrehung wenn mit bis zu 260 mg / L Nitrat in Messtellen herumgetönt wird während die Wahrheit wohl komplett anders ausssieht :
----------------------------------------------------

http://www.umweltbundesamt.de/publikati ... rursachten
Hinzu kommt, dass die Halterner Sande noch ein natürliches Nitratabbaupotenzial besitzen und dadurch Nitrat auf dem Weg vom Ort des Eintrages bis zu den Brunnen über Abbaureaktion durch organische Substanz und/oder Eisen(di)sulfide verringert wird

Im Bereich der Brunnengalerie Holsterhausen ist der Nitratabbau noch stark ausgeprägt, so dass die Rohwässer nitratarm, dafür aber eisen- und manganhaltig sind. Die durchschnittliche Nitratkonzentration im Rohwasser der Brunnengalerie Hols-terhausen lag im Jahr 2015 bei ca. 2 mg/l.
-------------------------------------------

Anstiege der letzten Zeit auf die Landwirtschaft zu schieben ist schon abenteuerlich wenn seit ca 10 Jahren jährlich 30 Mio m³ Trinkwasser direkt per Pipeline über Dorsten-Mühlheim -Niederlande exportiert werden. Wobei der Grundwasserspiegel seit dem um locker 1-1,5 m abgesenkt wurde .
Mein Teich war Ende Februar nach Regen voll ,Mitte März waren 1,5 m weniger Wasser da , einen Viehbrunnen mit 2 m Tiefe der die letzten 50 Jahre ganzjährig Wasser geführt hat hab ich den Schacht entfernt weil ím März bei 2 m Tiefe nur noch Sand vorzufinden war, Fläche wird geackert drum nicht ganz so schlimm fürs Vieh.

Das Wasser in der Region kommt aus dem Raum Paderborn /Ostwestfalen und bildet dann bei uns in der Gegend der Halterner Sande zusammen mit dem lokalen Grundwassereintrag die Grundlage für die Trinkwasserentnahme.
Grimli
 
Beiträge: 953
Registriert: So Jul 04, 2010 13:29
Wohnort: Westmünsterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon julius » Di Jun 13, 2017 10:31

In unserer Heimatzeitung sind heute jede Menge Leserbriefe drin wo über die Landwirtschaft hergezogen wird wegen den steigenden Kosten fürs Trinkwasser bei zu hohen Nitratwerten.
julius
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Grimli » Di Jun 13, 2017 11:21

Einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge kann dies die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen.
http://www.umweltbundesamt.de/presse/pr ... rer-werden
---------------------------------------------

Die steigenden Einnahmen der Wasserversorger werden dabei wohl bewusst verschwiegen, alleine aus dem Wasserexport in die Niederlande wie im Vorpost beschrieben ergäben :
55 Cent /m³ * 30 Mio. m³ = 16.5 Mio. € mehr Einnahmen.
76 Cent/m³ * 30 Mio m³ = 22.8 Mio € mehr Einnahmen.

Auf 18.000 ha Wassereinzugsgebiet sind das 916-1.266 € /ha exkl MwSt an Mehreinnahmen.
Dabei sind die Mehreinahmen die auf den deutschen Verbraucher umgelegt werden noch gar nicht berücksichtigt !!!

Zum Vergleich die Düngerimporte aus den Niederlanden von jährlich 1.4-1.7 Mio. m³ in NRW und Niedersachsen kommen ebenfalls auf einen Wert von 14 Mio € bis 17 Mio. € bei 10 €/m³. Hier wird dann mal eben der freie europäische Binnenmarkt ab adsurdum geführt wenn NRW die Düngeimporte verbietet und das Trinkwasser dafür teurer verkauft.
Grimli
 
Beiträge: 953
Registriert: So Jul 04, 2010 13:29
Wohnort: Westmünsterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Welfenprinz » Di Jun 13, 2017 13:52

Die Hannoversche Allgemeine ringt sich in einem gross aufgemachten dreiviertelseitigen Artikel immerhin dazu durch ganz dezent ein paar ungereimtheiten der Grünen Kirchenpropaganda anzusprechen.
Ansonsten aber auch voll den Kostenhammer in den Vordergrund geschoben und irrwitzigste Behauptungen nachgebetet.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
Benutzeravatar
Welfenprinz
 
Beiträge: 5854
Registriert: So Mär 27, 2011 10:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Paule1 » Mo Feb 12, 2018 17:39

Das Umweltbundesamt hat es geschafft das alle jetzt die Hosen voll haben von den Bauern :idea:

url]https://www.umweltbundesamt.de/tags/nitrat-im-grundwasser[/url]
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
Paule1
 
Beiträge: 14079
Registriert: Sa Dez 10, 2005 13:35
Wohnort: Franken 444 ü/NN in Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mi Mär 07, 2018 10:18

1. Warum gibt es bei Grundwassermessungen keine objektiven, vergleichbaren Datenerhebungen?
2. Die von der Nitrat-Kampagne geförderten Grundwasser-Irrtümer
3. Grundwasserwerke sind oft nicht nachhaltig


http://www.keckl.de/texte/wasserwerke.pdf


Staat, Medien und Politik lassen sich immer mehr zu Getriebenen oder Followern von emotional
aufgeladenen, eifernden Kampagnen machen. Die aufgeblähte Düngeverordnung wurde
medienwirksam von der „Gülle-im-Glas“-Kampagne begleitet.


Fünf von der Nitrat-Kampagne geförderten Grundwasser-Irrtümer
Die Wasserwerke und das Umwelt-Bundesamt spielten bei dieser Desinformationsstrategie eine
führende Rolle. Sie fördern folgende Fakes:
1) Alles Grundwasser ist rein.
Richtig ist: In den Niederungsgebieten schwimmt das Grundwasser im über Jahrmillionen
abgelagertem Schwemmland. In diese Senken wurden Sedimente und Mitbringsel der Flüsse
eingespült und Bewuchse überspült. Das Grundwasser was da gefördert wird, ist in der Regel eine
mit Schwermetallen (Mangan) belastete Rostbrühe (Eisen), die etwas faulig riecht (organische
Masse). Durch eine relativ einfache Aufbereitung können diese Stoffe entfernt werden und man hat
bestes Trinkwasser.
2) Erst die konventionelle Landwirtschaft bringt Nitrat ins Grundwasser.
Richtig ist, dass unter jedem Bewuchs im Bodenwasser gelöstes Nitratsalz mitgenommen wird. Das
ist ein Jahrmillionen alter Prozess. Die Stickstoffdüngung in der konventionellen Landwirtschaft hat
diese Menge nur erhöht.
3) Unter Bioflächen wird kein Nitrat ins Grundwasser verlagert.
Richtig ist, unter Bioflächen wird im Schnitt, weil Stickstoff bei Bio immer relativ knapp ist, gegenüber
der Konvilandwirtschaft ca. die Hälfte des Nitrats verlagert. Es gelten auch hier die bekannten
Nitratverlagerungsvoraussetzungen, so wird unter Biogemüseanbau auf Sandböden wesentlich mehr
Nitrat verlagert als unter konventionellem Grünland.
4) Das „alte“ Grundwasser ist deswegen nitratfrei oder nitratarm, weil das neue,
„nitratverseuchte“ Grundwasser noch nicht in der Tiefe angekommen ist.
Richtig ist: Das Nitrat in den meisten Grundwasservorkommen wird in der Tiefe mit der Zeit
biologisch mehr oder weniger stark abgebaut („denitrifiziert“), darum ist altes Grundwasser in der
Tiefe oft nitratfrei. Mit dem Katastrophenszenario argumentiert das Umwelt-Bundesamt und seine
Umwelt-Vorgängerbehörden seit 36 Jahren. Seit 16 Jahren sollte nach deren Prognose von 1982
unser aller Grundwasser so nitratverseucht sein, dass wir es nicht mehr trinken können.
5) Die Denitrifikation, der natürliche, bakterielle Nitratabbau, sei endlich.
Richtig ist: Diese Abbauprozesse, die „Denitrifikation“ gibt solange es den umgekehrten Prozess, die
Nitrifikation, auf der Erde gibt. Diese Prozesse wird es geben, solange es die Erde gibt.
Der Schwindel (neues Wasser bleibt ewig nitratbelastet) im Vorgängerpunkt ließ sich nicht halten,
ohne wissenschaftlich in die Ecke gestellt zu werden, nach 40 Jahren war das Wasser in den
vorhergesagten Katastrophen-Brunnen noch immer so wie immer (wie der deutsche Wald). Die
Koalition von UBA und Wasserlobby argumentiert nun, dass diese Katastrophe nur aufgeschoben sei,
denn die Nitratabbau-Prozesse (man nimmt sie nun zur Kenntnis) seinen endlich, weil sie an
bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Nun widerlegen sie mal diese Fake-Behauptung wieder -
morgen geht die Welt unter!



Viele Probleme, die die Grundwasserwerke so wortreich schildern, verursachen sie selber.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon germane » Mi Mär 07, 2018 11:18

Es sollen doch heute schon 40..60 Kilo N pro ha und Jahr aus der Luft in die Böden eingetragen werden. Wenn jetzt bei immer mehr Dieselfahrzeugen Harnstoff eingespritzt wird, dann ist doch da eine weitere Erhöhung zu erwarten. Oder wo kommt Der N sonst hin?
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
Beiträge: 2075
Registriert: Fr Mai 10, 2013 8:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon T5060 » Mi Mär 07, 2018 18:59

Genauso wie die Luftmeßstation direkt an der Straße steht in Deutschland,
wurden bei den Grundwassermeßwerten die schlechsten Werte nach Brüssel gemeldet.

Warum wurden gerade die schlechtsten Werte gemeldet ?

Weil man einen Erfolg vermelden muss um die Notwendigkeit dieser überflüssigen DüVO zubegründen.
Denn wirklich wird die DüVO zu keiner Verbesserung des Grundwasser bringen,
aber wenn man dann die besseren Werte meldet, kann man "Belegen" dass die DüVO richtig ist.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35366
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Manfred » Mo Apr 09, 2018 15:50

Noch ein Aspekt, der bei manchen Grundwassermessungen eine Rolle spielen könnte:


"Stickstoff ist ein wichtiger Baustein des Lebens. Bisher dachte man, dass er vor allem aus der Atmosphäre stammt. Doch nun haben Forscher entdeckt: Große Mengen werden durch Verwitterung freigesetzt."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 01888.html

Auf dieser Veröffentlichung beruht der Artikel:

http://science.sciencemag.org/content/360/6384/58
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Manfred
 
Beiträge: 13543
Registriert: Di Jun 13, 2006 18:26
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon marius » Do Mai 10, 2018 20:42

Ob Düngebedarf, Nitrat oder Glyphosat oder andere Schikanen.
Man muss sagen das der Bürokratie.- und Kontrollwahn in Deutschland schon Überhand nimmt und die höheren Kosten dem Erzeuger nicht ersetzt werden.

Man sollte unsere grüne Kontrollinie ( Ämter, EU ) incl unsere nationalen Kontrollen ( z.b. Polizei, Wasserwirtschaftsämter usw ) mal ausserhalb der EU wüten lassen.
Wobei es da wirklich nötig wäre im Sinne des Umweltschutzes

Ich tippe auf 30 Liter Glyphosat / ha und keine Sachkunde oder gar Spitzentüv vorhanden und sicher auch keine Aufzeichnungen über die Ausbringung :

https://www.youtube.com/watch?v=M1TuRqJioVs

:mrgreen:
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon HL1937 » So Mai 13, 2018 12:56

marius hat geschrieben:Ob Düngebedarf, Nitrat oder Glyphosat oder andere Schikanen.
Man muss sagen das der Bürokratie.- und Kontrollwahn in Deutschland schon Überhand nimmt und die höheren Kosten dem Erzeuger nicht ersetzt werden.

Man sollte unsere grüne Kontrollinie ( Ämter, EU ) incl unsere nationalen Kontrollen ( z.b. Polizei, Wasserwirtschaftsämter usw ) mal ausserhalb der EU wüten lassen.
Wobei es da wirklich nötig wäre im Sinne des Umweltschutzes

Ich tippe auf 30 Liter Glyphosat / ha und keine Sachkunde oder gar Spitzentüv vorhanden und sicher auch keine Aufzeichnungen über die Ausbringung :

https://www.youtube.com/watch?v=M1TuRqJioVs

:mrgreen:


Nachdem das nicht in Neu- DDR ist, spielt es keine Rolle wie der sein PSM ausbringt.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
HL1937
 
Beiträge: 4681
Registriert: Mi Feb 14, 2007 20:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » So Mai 13, 2018 13:52

Die deutsche Presse ist mal wieder groß und breit auf eine Fake News der Grünen reingefallen,
Hauptsache man konnte der Landwirtschaft mal wieder etwas unterschieben, egal wie billig und für jeden ersichtlich falsch und verlogen, es bleibt immer was hängen.


FALSCHE ZAHLEN DER GRÜNEN

Das Trinkwasserpreis-Debakel der deutschen Medien


Aufgrund geänderter Auswertungskonzeption mit Vorjahreswerten nicht vergleichbar.

Die Grünen haben sich für ihre 25-Prozent-Rechnung einfach darüber hinweggesetzt. Das Statistische Bundesamt sah sich veranlasst, in einer Pressemitteilung zu widersprechen: „Ein Zeitvergleich zwischen den Jahren 2005 bis 2016 kann aufgrund von methodischen Umstellungen im Berichtszeitraum nicht vorgenommen werden.“ So wurden als durchschnittlicher Wasserverbrauch eines Haushaltes nicht mehr 80, sondern 89 Kubikmeter angenommen.


Es ist ein umfassendes Debakel, in dem sich fast exemplarisch viele systematischen Missstände der Medien vereinen, die eine korrekte Berichterstattung immer wieder verhindern:

Behauptungen von Interessensgruppen werden von Zeitungen ungeprüft übernommen.
Meldungen anderer Zeitungen werden von Agenturen ungeprüft übernommen.
Eine eigene Überprüfung findet selbst bei öffentlichen und leicht zugänglichen Quellen nicht statt.
Widersprüche von Experten führen nicht zu einer Korrektur der Meldungen, sondern nur zu einer Ergänzung „die einen sagen so / die anderen sagen so“.
Prozentangaben werden nicht in Relation gesetzt (sind 25 Prozent Wachstum in elf Jahren wenig, normal, viel oder eine Explosion?).
Fehler werden nicht korrigiert.


https://uebermedien.de/27820/das-trinkw ... en-medien/
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon marius » Mo Mai 14, 2018 21:07

Egal ob Fake News oder nicht. Das interessiert keinen. Fakt ist was in den Medien geschrieben und TV gesendet wird und da kommen die Landwirte wahrlich nicht gut weg. Auch gestandene Politiker hetzen mittlerweile öffentlich gegen Landwirte wie kürzlich Herr Hofreiter ( Gülle = teures Grundwasser oder Landwirte = Bienensterben )

In unserer Gegend werden Landwirte mittlerweile vom Volk geächtet.

Da musst du froh sein wenn du mit dem Güllefaß und Feldspritze ohne Beschimpfungen abends wieder absteigen kannst.
Auch werden die Gesetze im Tierschutz und Umweltbereich deutlich verschärft. Nochmal zusätzlich.

Das fordern auch 99 % der Wähler.

Und nun ratet mal was die Politiker machen werden sofern sie wieder gewählt werden wollen ? :mrgreen:

Da kommt der Politik diese " Fake News " gerade recht, denn so können die ihre Gesetzesverschärfungen gegenüber der Bauernlobby ( sofern es die überhaupt noch gibt :mrgreen: ) auch gut begründen
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
346 Beiträge • Seite 10 von 24 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 ... 24

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki