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Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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346 Beiträge • Seite 7 von 24 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 24
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon julius » Mi Feb 15, 2017 21:42

In unserer Tageszeitung wird zurzeit tagtäglich von sogenannten Gutmenschen richtig heftig auf die Landwirtschaft eingeschlagen. Nicht wenige rufen zur Bio Veganen Ernährung auf um den Nuztieren diese Qualen zu ersparen und um die Überdüngung und den Pestizideinsatz auf den Feldern nicht zu unterstützen.

Heute mußte ich allerdings schmunzeln. Hat doch ein Leserbriefschreiber angemerkt das es wohl nicht mehr lange dauern wird bis übereifrige Tierschützer den kleinen Nils Holgerson verklagen werden.
Der war wirklich gut. :prost:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Do Feb 16, 2017 5:30

http://fdp-fraktion-nds.de/hermann-grup ... nt-fakten/

Angesichts der aktuell vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) veröffentlichten Zahlen zur Belastung des Trinkwassers mit Nitrat erneuert der agrarpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Grupe, seine Kritik an der bisherigen Umgangsweise mit dem Thema. „‘Alternative Fakten‘ gibt es nicht erst seit Donald Trump. In der Diskussion um die Nitratbelastung des Trinkwassers in Niedersachsen werden sie seit Jahren verbreitet. Landwirtschaftsminister Meyer hat im Landtag behauptet, mehr als 50 Prozent der Grundwassermessstellen seien oberhalb des zulässigen Grenzwertes von 50 Milligramm pro Liter mit Nitrat belastet. Die jetzige Messung des NLWKN entlarvt das als postfaktischen Unfug“, so Grupe. Laut NLWKN wiesen lediglich sechzehn Prozent der Messstellen Belastungen oberhalb des Grenzwertes auf. Rund 65 Prozent der Messstellen lagen mit zehn Milligramm pro Liter im Bereich unbeeinflussten Grundwassers.
Grupe plädiert daher erneut für eine sachliche Herangehensweise an das Thema. „Wir haben in einigen Regionen massive Probleme. Hier muss gezielt und wirkungsvoll gehandelt werden. Allerdings gibt es schon heute mehr Brunnen mit sinkenden Werten als solche mit steigenden. Die Landwirte wollen dazu beitragen, die Wasserqualität weiter zu verbessern. Es wird heute wesentlich weniger gedüngt bei steigenden Erträgen, was sich positiv auf die Nährstoffbilanz auswirkt. Die Qualität des Wassers wird sich durch die moderne Landwirtschaft noch weiter verbessern“, erklärt Grupe weiter. Wer jetzt mit falschen Fakten eine Wende rückwärts fordere, der erweise nicht nur der Ernährungssicherheit, sondern auch der Umwelt einen Bärendienst.
Hintergrund: Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) veröffentlichte gerade eine Untersuchung des niedersächsischen Trinkwassers, die für nur 16 Prozent der Messstellen Werte oberhalb des Grenzwertes ergibt. Diese Daten stehen im Gegensatz zu der bislang von der Landesregierung vertretenen Behauptung, mehr als die Hälfte der Messstellen seien zu hoch belastet.


Niedersachsen hat eindeutig zu wenig Gülle, liegt unterhalb des Bundesdurchschnitts (18%)
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon xyxy » Do Feb 16, 2017 5:44

tatsächlich hat sich in unserem Landkreis eine Messstation gefunden, die Nitrat-Alarm meldet. Am Ort befindet sich eine grosse Biogas (noch nicht lange), ein grosser Blumenerzeuger (etwas länger), ein ziemlich marodes Düngemittellager (schon länger) und ein grosser Forst (schon sehr lange), den man während des Waldsterbens mit Unmengen an Kalk (öffentliche Gelder) versehen hat..... :roll:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Qtreiber » Do Feb 16, 2017 20:42

Wenn das alles so stimmt, wie es hier dargestellt ist (und ich habe keinen Zweifel, DASS es so ist):
WARUM dürfen in den Medien dann immer noch falsche Behauptungen aufgestellt werden ?
Zuletzt heute schon wieder hier:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/index.html
Schon seit fünf Jahren muss Deutschland eigentlich die Düngeverordnung verschärfen. Sonst drohen von der EU hohe Geldstrafen. Die jetzt endlich vorgelegte Novelle des Düngegesetzes geht aber Experten nicht weit genug. Sie schlagen Alarm: die Nitrat-Werte im Grundwasser steigen insbesondere durch Gülle, die auf Feldern verklappt wird, dramatisch an. Inzwischen ist bereits die Hälfte des deutschen Grundwassers nitratbelastet. Jetzt regt der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen „Wasserpakt“ an: Trinkwasserschutz als Selbstverpflichtung, statt gesetzlich verordnet.

WARUM läuft die Berufsvertretung dagegen nicht Sturm ?
Qtreiber
 
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon julius » Do Feb 16, 2017 20:51

Qtreiber hat geschrieben:Wenn das alles so stimmt, wie es hier dargestellt ist (und ich habe keinen Zweifel, DASS es so ist):
WARUM dürfen in den Medien dann immer noch falsche Behauptungen aufgestellt werden ?
Zuletzt heute schon wieder hier:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/quer/index.html
Schon seit fünf Jahren muss Deutschland eigentlich die Düngeverordnung verschärfen. Sonst drohen von der EU hohe Geldstrafen. Die jetzt endlich vorgelegte Novelle des Düngegesetzes geht aber Experten nicht weit genug. Sie schlagen Alarm: die Nitrat-Werte im Grundwasser steigen insbesondere durch Gülle, die auf Feldern verklappt wird, dramatisch an. Inzwischen ist bereits die Hälfte des deutschen Grundwassers nitratbelastet. Jetzt regt der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen „Wasserpakt“ an: Trinkwasserschutz als Selbstverpflichtung, statt gesetzlich verordnet.

WARUM läuft die Berufsvertretung dagegen nicht Sturm ?


Strumlaufen bringt nicht viel. Deutschland sollte aus dieser EU austreten wie die Briten. Ständig droht die EU mit irgendwelchen Strafzahlungen kürzlich wegen Nitrat, jetzt drohen sie Deutschland wegen Luftverschmutzung. Und morgen wieder was anderes.
Wenn man bedenkt das nur noch Deutschland den EU Apparat am laufen hält und als Dank ständig mit Strafzahlungen gedroht wird ist das schon zu überdenken.
Allerdings vermute ich das nach Britanien wohl Frankreich und noch einige andere Länder austreten werden und somit die Deutschen ( Steuerzahler ) schlussendlich alleine auf dem gigantischen Schuldenberg der EU sitzen bleibt.
julius
 
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Do Feb 16, 2017 21:37

Sind vielleicht auch zu viele deutsche Banken die Geldgeber, ein Austritt bringt nicht unbedingt einen Vorteil.
Man hätte vielleicht wie die USA Banken verstaatlichen sollen, denen man Geld gegeben hat, um diese zu sanieren und wieder zu verkaufen. So sanieren wir nur.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Do Feb 16, 2017 22:35

Qtreiber hat geschrieben:WARUM läuft die Berufsvertretung dagegen nicht Sturm ?


Ich mittlerweile kaum noch Zweifel daran, dass dafür schlicht und einfach die Kompetenz nicht ausreicht.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon elchtestversagt » Fr Feb 17, 2017 7:50

Deutschland hat ebendso ein Vertragsverletzungsverfahren der EU am Hals bezüglich Feinstaubrichtlinie, nur wird darum nicht der grosse Aufstand gemacht, nur hier und dort "wagt" sich einer aus der Deckung und fordert in erster Konsequenz den Ausschluss von Dieselfahrzeugen, in letzter "Ausbaustufe" den Verbot sämtlicher Verbrennungsmotoren...
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Carsten » Fr Feb 17, 2017 9:26

elchtestversagt hat geschrieben:Deutschland hat ebendso ein Vertragsverletzungsverfahren der EU am Hals bezüglich Feinstaubrichtlinie, nur wird darum nicht der grosse Aufstand gemacht, nur hier und dort "wagt" sich einer aus der Deckung und fordert in erster Konsequenz den Ausschluss von Dieselfahrzeugen, in letzter "Ausbaustufe" den Verbot sämtlicher Verbrennungsmotoren...


*ironie* Die Feinstaubbelastung durch Gülle ist um ein vielfaches höher :klug:
Gruß
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Einhorn64 » Fr Feb 17, 2017 10:18

julius hat geschrieben:Deutschland sollte aus dieser EU austreten wie die Briten. Ständig droht die EU mit irgendwelchen Strafzahlungen kürzlich wegen Nitrat,


Was kann die EU dafür das sämtliche deutschen Umweltminister, angefangen bei Töpfer bis zu Hendricks, nur die Nitratwerte aus einem Belastungsnetz melden,
welches nach Unlust und mieser Laune beliebig zusammengestellt wird, hauptsache man würgt den Bauern eins rein?
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon LUV » Fr Feb 17, 2017 10:38

Das wiederholte Abwälzen von Schuld auf die EU ist einfach,.....dass deutsche Politiker, die in EU-Gesetzen vereinbarten Mindestanforderungen für unser Land aufgrund von: "wir sind aber noch genauer, noch anspruchsvoller", Werte mal eben erhöhen, das wird nicht gesehen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon elchtestversagt » Fr Feb 17, 2017 11:52

Langsam nimmt es Gestalt an:
http://www.focus.de/regional/muenchen/u ... 61038.html
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon LUV » Fr Feb 17, 2017 15:59

Ich sehe keine Parallelen zwischen Feinstaub und Nitrat im Grundwasser..... :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon LUV » Fr Feb 17, 2017 18:47

20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Unser Trinkwasser in Gefahr
Film von Andreas Orth

Das Trinkwasser macht in Norddeutschland immer wieder Schlagzeilen. Legionellen, Nitrate, Medikamenteneinträge - die Liste wird immer länger. Hat es seinen guten Ruf noch verdient?

Trinkwasser ist zwar das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, doch es gibt dennoch besorgniserregende Fakten. - Die Dokumentation geht ihnen auf den Grund, recherchiert Ursachen und zeigt, wie Verbraucher vorsorgen und sich schützen können.

In norddeutschen Brunnen messen Experten immer häufiger zu hohe Schadstoffwerte. Mal finden sich krebserzeugendes Nitrat im Grundwasser, mal giftige Pestizide. Die Mengen sind noch vertretbar, aber die EU mahnt bereits an, dass die Wasserqualität hierzulande zu wünschen übrig lasse. Auch Wasser-Experten sind beunruhigt, denn steigt die Verunreinigung weiter, ist in den nächsten Jahren auch das in Norddeutschland als Trinkwasser genutzte Grundwasser betroffen. Ist dieses Wasser durch Nitrat, das meist aus der Landwirtschaft stammt, versalzen, ist es für immer verdorben.

Der Schadstoff-Cocktail im Trinkwasser - wie hoch ist er? Viele Verbraucher sind verunsichert und setzen auf Wasserfilter. Aber nützen diese wirklich? Für die Sendung wurde auch das Leitungswasser norddeutscher Großstädte untersucht. Die Ergebnisse deuten daraufhin, dass sich bereits auch Medikamentenrückstände auf dem Weg ins Trinkwasser zweier Großstädte befinden. Vorsorge ist also nötiger denn je.

Wasser kann tödlich sein. Das zeigte der Ausbruch von gefährlichen Bakterien im März 2016 in Bremen. Legionellen sind eine oft unterschätzte Gefahr aus unserem Wasser. Sie nisten nicht nur in Kühlwerken sondern auch in Leitungen und Duschen. Jede Wohnung kann bei falscher Wartung zum Ausbruchsherd werden. Der Film gibt Tipps, wie man sich davor schützen kann.


(ARD/NDR)
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon wespe » Fr Feb 17, 2017 19:21

Unser Trinkwasser in Gefahr
heute
20.15, 3sat
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Wohnort: Das Vogtland, sei der einzige Ort, wo man ,, DU SAU" sagen darf und es ist kein Schimpfwort.
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