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Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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346 Beiträge • Seite 4 von 24 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 24
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Maulwurf_13 » Mo Sep 22, 2014 22:41

tiger24 hat geschrieben:Aber ein Nitratproblem gibts nun mal.

nicht flächendeckend -> Erdachte Maßnahmen sind aber flächendeckend
tiger24 hat geschrieben:Im Raum Bonn-Köln (vorgebirge) habe ich vor Jahrenden 450 mg NO3/l im Grundwasser gemessen, eine Beregnung mit 20 mm Niederschlag war eine gute N-Gabe.

Wann -> Jahreszahl?
Wie viele Brunnen?
Wie tief waren die Brunnen?
tiger24 hat geschrieben:Natürlich hatte ich einen entsprechenden Fragebogen erstellt, wieviel N/ha und wie oft. Leider konnte den aber praktisch niemand beantworten, ich bekam nur Antworten, wie, etwa 3 dz etwa davon auf etwa 50 a.

Jahreszahl liegt schon lange zurück oder? Heute wäre es CC-Verstoß dies nicht zu wissen.
tiger24 hat geschrieben:Ganz richtig ist das nicht. Nitrat baut sich im Oberboden zumindest nicht ab,
doch baut sich dort auch ab. Nicht nur Lachgas sondern auch zu N2.
tiger24 hat geschrieben:Die Rede war in diesem Zusammenhand von Nitrit, was aus Nitrat werden kann - NO3 zu NO2 - und sich bei Säuglingen statt Sauerstoff ans Hämoglobin bindet. Erwachsene können das wieder abtrennen. Säuglinge nicht. Ziemlich doof für die.

NO3 wird im Körper zu NO2 umgewandelt! Deshalb meiden Kleinkinder instinktiv Nitrathaltige Speisen.
NO2 wird bei Säuglingen genau so ausgeschieden wie bei Erwachsenen (immer GG-Reaktion). Problem ist hier was anderes (Menge Hämoglobin)
+
N02 + Amine -> Nitrosamine

Salat und Gemüse enthalten aber Nitrat, nicht Nitrit. In Zusammenhang mit bestimmten Medikamenten oder Stehenlassen von Spinat kann aber Nitrat, ach ne, ich hab da keine Lust mehr drauf...
Egal ob stehenlassen oder nicht Nitrit entsteht immer im Körper.
Mechanismus ist sogar so wichtig das du ohne diesen max. ein paar Stunden noch leben würdest.
Denn Nitrit -> NO-Radikal -> das ist das Ding was "böses" zerstört.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 23:22

landtreffler hat geschrieben:Wie gesagt: Es geht in der Diskussion um Tierhaltung und die gesamte vegane Armee hat sich schon eingeklinkt!

Ist es nicht normal, das ethisch ökologische Veganer den Tierhaltern Umweltverschmutzung durch das für sie angebaute Gemüse vorgeworfen wird?

Der Bundesagrarlügner der Grünen, mdB Friedrich Ostendorff hat 2011 auch den Tierhaltern die Veganerpest den Tierhaltern in die Schuhe geschoben, als ihm schon Monate klar war, dass die Ursache ganz in der Nähe seines Busenfreundes von der AbL, auf nem Biovegan-Hof in Bienenbüttel gefunden wurde?

http://www.deutscherarbeitgeberverband. ... chutz.html

Passt doch? Gibts noch was darunter? NEIN!
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Ferengi » Di Sep 23, 2014 0:28

Der Arbeitgeber Verband sollte beim Thema Ehtik besser den Mund halten. :roll: :roll:

Achja, ökologische Veganer kann es gar nicht geben.
Aber das weist du ja sicher selbst. :wink:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Di Sep 23, 2014 8:08

Ist "Arbeit geben" ethisch nicht korrekt?
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Welfenprinz » Di Sep 23, 2014 9:33

Zum Gemüse:
natürlich gibt es auch bei den Kollegen kein "das haben wir schon immer so gemacht" mehr.
Die Problematik ergibt sich aus Erntezeitpunkt und äusserer Qualität. Viele Gemüse werden in der Phase des maximalen Sprosswachstums geerntet,egal ob Blattspinat oder Blumenkohl. Damit sie dann gut aussehen und nicht allzuschnell schlaff werden, muss zum Erntezeitpunkt der Boden ein nicht unbeträchtliches Nitratreservoir noch vorhanden sein,meistens ca. 100kg N. Da gibts kulturspezifische Tabellen für. Man muss sich das so vorstellen als ob wir Getreide im Schossen ernten....und wie das bei 60 oder 160 kg N-Angebot aussieht. :-)
Zusammen mit Beregnung und der geringen durchwurzelungstiefe von gepflanzten Kulturen ist klar,dass da ein relativ hohes Auswaschungspotential vorliegt.
Gegenmassnahmen sind zwischenfruchtanbau,flächentausch,fruchtwechsel,aber hauptsächlich Düngerformen und die gesteuerte Düngerzufuhr in Tröpfchenberegnungsanlagen.
Angesichts des Flächenumfangs des Gemüsebaus muss man natürlich fragen wound in welchem Umfang der dazu geeignet ist Grundwasser nitrat zu belasten. Östlich von Hamburg vielleicht oder in der Pfalz. Aber nicht in Gegenden wo in jedem dritten Dorf ein Gemüsebauer sitzt,der1-2% der Fläche bewirtschaftet.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Di Sep 23, 2014 12:52

Vor diesem Hintergund sollte man vielleicht den Verbraucher dazu aufmuntern, seinen Gemüsekonsum einzuschränken. Es muss nicht jeden Tag Gemüse auf dem Tisch liegen. Einmal in der Woche ein Sonntagsgemüse müsste reichen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Welfenprinz » Di Sep 23, 2014 13:16

-:))))
warum nur habe ich so eine Antwort erwartet??

Geschlossene (gewächshaus)systeme wären eine Möglichkeit.
Ausserdem betrifft es nicht alle Gemüsearten,Möhren z.B
wie sieht das bei den Kollegen für den TK-anbau aus? da müsste es eigentlich etwas anders sein als bei Frischmarkt ware
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon tiger24 » Di Sep 23, 2014 18:19

Also meine Untersuchungen stammen tatsächlich aus dem vorigen Jahrtausend, heute ist sicher alles besser... :D

Im Vorgebirge bei Bonn gibt es oder gab es sehr viele sehr kleine Gemüsebaubetriebe und alte Nebenerwerbslandwirte, durchaus ein erheblicher Anteil der Fläche ist/war mit Gemüse bebaut. Ich hab auch Versuche gemacht, das Nitrat im Boden durch gehäckseltes Stroh vor dem Anbau von Salat zu binden - um Salat geht es hauptsächlich und Spinat also Blattgemüse und das vor allem in der lichtarmen Jahreszeit. Den Salat hab ich dann mit Ammonium gedüngt mit Nitrifikationshemmer. Gewirkt hat das schon, aber wer macht das?

Selbstverständlich wird Gemüse nicht mit Gülle gedüngt, mein Gott :shock:

Und große heutige Gemüsebauern haben alles im Griff, wir haben hier einen mit weit über 2000 ha. Gerade hat er vor der Tür die riesigen abgeernteten Kohlfelder mit der Scheibenegge umgebrochen und im selben Arbeitsgang Roggen zur Nitratbindung über Winter ausgesät. Alles immer vorbildlich, Rückstände wird es nicht geben.

Land bekommt er von mir trotzdem nicht. Die Intensität ist einfach unbeschreiblich und ernten muss er, egal wie das Wetter ist...
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Pevo » Di Sep 23, 2014 19:04

Ich habe aufgrund Keckls Ausagen auch noch mal bei den Bundestagsausschüssen "Ernährung und Landwirtschaft" und "Umwelt,Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit" nachgefragt: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... 92014.html
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Di Sep 23, 2014 20:40

Pevo hat geschrieben:Ich habe aufgrund Keckls Ausagen auch noch mal bei den Bundestagsausschüssen "Ernährung und Landwirtschaft" und "Umwelt,Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit" nachgefragt: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... 92014.html


Vergiss es, die verdienen an der systematischen Zerstörung der deutschen Landwirtschaft,
wenn eine Kuh einen fahren lässt, dann geht die Welt unter...
Ich hoffe Du kannst die Realität erkennen und das Lügenkonstrukt sehen und vergisst das morgen nicht wieder!
Deine Freunde vom UBA und NNR sind Hetzer, die davon leben Lügen zu verkaufen und sonst nichts.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Di Sep 23, 2014 20:52

Pevo hat geschrieben:Ich habe aufgrund Keckls Ausagen auch noch mal bei den Bundestagsausschüssen "Ernährung und Landwirtschaft" und "Umwelt,Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit" nachgefragt: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... 92014.html


Da wirst du nichts erreichen. Die braunen Ideologen werden sich den Trumpf nicht aus den Händen reißen lassen. Und wer die braunen Ideologen anzweifelt, wird in Politik und Medien zur Unkenntlichkeit demontiert.

Hier die Schnittstelle aller Lügner und Bauernhasser
http://www.umweltundaktiv.de/allgemein/ ... nuar-2014/

http://www.focus.de/digital/multimedia/ ... 29991.html
https://www.google.de/webhp?sourceid=ch ... schutzbund

Wenn du dich in die Materie vertiefst, wirst du weitere Links finden, und sehen, wie alle Fäden zusammenlaufen. Ein unentwirrbares Geflecht von Politik, Medien und Spendensammlern. Alle profitieren direkt und indirekt voneinander. Warum sollten die sich wegen ein paar Menschen und der Umwelt vom Kurs bringen lassen?
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Pevo » Di Sep 23, 2014 21:10

@Todde, H.B.
nationale-nachhaltigkeitsstrategie-t91450-495.html#p1206307
Pevo
 
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mo Feb 08, 2016 19:28

Die Naturwissenschaftsverweigerer vom UBA haben sich mal wieder kreativ gezeigt um die Landwirtschaft schon den Jüngsten als Feind der Umwelt zu erklären.
Spielerisch lernen, wie schädlich die Nahrungsmittelerzeugung doch ist. Sogar Nährstoffe (!) werden von der umweltzerstörenden Landwirtschaft auf die Felder ausgebracht.
:klug:

Spiel Bodenwissen im Handumdrehen für Schulen und Kindergärten
https://www.umweltbundesamt.de/themen/s ... er-schulen


BODEN IN GEFAHR


Boden gehört genau wie Wasser und Luft zu unseren
wesentlichen Lebensgrundlagen. Ohne ihn wäre ein Leben
auf der Erde nicht möglich. Die Ressource Boden ist jedoch
begrenzt. Falsche Bodenbewirtschaftung führt zur Bodenzerstörung
und zum Bodenverlust. Nähr- und Schadstoffe
gelangen durch menschliche Aktivitäten (Industrie, Bergbau,
Landwirtschaft, Verkehr und private Haushalte) in den Boden.
Über diesen Weg können sie unser Trinkwasser und unsere
Nahrungsmittel verunreinigen.
Etwa ein Viertel der Flächen in
Europa ist von Wassererosion bedroht.
Wissenswertes
...
Praktische Anregung
Schauen Sie sich um! An welchen Stellen in Ihrer näheren Umgebung
ist der Boden überhaupt unbeeinflusst von menschlicher Tätigkeit?
Falls der Boden genutzt wird: Welche Folgen hatte das für den Boden?
Wie hat der Boden an dieser Stelle vor 100 Jahren ausgesehen, und
was passiert dort in den nächsten 100 Jahren?
BODEN BRAUCHT ZEIT B


Quelle:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/de ... heft_1.pdf



Verbesserungsvorschläge zu unserer Website?


Ich habe einen Fehler entdeckt …
https://www.umweltbundesamt.de/service/ ... er-website
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Di Feb 09, 2016 0:21

Mich wundert, wie sich diese Behörde halten kann. In der ganzen Bude gibts niemanden mit auch nur ansatzweise ökologischen Kenntnisse, und ihre Arbeit besteht zu 99% darin, NGO-Lügen nachzuplappern. Und weil sie das ohne geringste eigene Kompetenz tun, muss man sich schon fast fremdschämen. Wenn sie wenigstens soviel Ahnung hätten, um die eigene Inkompetenz zu begreifen?

Immerhin handelt es sich um eine Regierungsbehörde!
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Einhorn64 » Di Feb 09, 2016 9:04

Irgendwie habe ich den Verdacht das diese Behörde genau das macht was sie soll, und das in hervorragender Art und Weise... :regen:
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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