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Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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346 Beiträge • Seite 5 von 24 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 24
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon borger » Di Feb 09, 2016 10:00

Einhorn64 hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Verdacht das diese Behörde genau das macht was sie soll, und das in hervorragender Art und Weise... :regen:


Na sicher, wenn das nicht so wäre, gäbe es diese Behörde zumindest in der bestehenden Form als Öko-Propaganda-Amt nicht mehr. Wenn nachweisliche Lügen auf staatseigenen Seiten notorisch verbreitet werden, kann das nur von ganz oben so gewollt sein.
Denn wenn ein Landwirtschaftsminister sich im Interesse der Landwirtschaft ernsthaft daran stören würde, dann könnte er zumindest die Löschung der nachweislichen Lügen erreichen. Auch der BV scheint auf diesem Auge blind zu sein.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Di Feb 09, 2016 11:10

Das UBA hat schon reagiert und eine überarbeitete Fassung ins Netz gestellt, da hat man die Nährstoffe gestrichen :mrgreen:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon marius » Di Feb 09, 2016 13:54

H.B. hat geschrieben:
Immerhin handelt es sich um eine Regierungsbehörde!

Es gibt schon Regeln die Sinn machen, aber man kann es deutlich übertreiben.
Die ganzen verschärften Gesetze und Vorschriften kommen direkt oder indirekt von Regierungsbehörden. Das war bis jetzt erst der kleine Anfang von dem was noch kommen wird.
Warte mal was die nächsten 10 Jahre an Tierschutz und Umweltschutz noch nachkommt. Die Betriebe werden immer weniger, Beamte mehr. Der Sanktions.- und Kontrollwahn kommt also erst in die Gänge in den nächsten Jahren. Du wirst heute als Landwirt teilweise schon doppelt bestraft. National und von der EU.

Das wird nicht mehr lange dauern dann nehmen Umweltverbände offiziell von jedem Schlag jährlich eine Bodenprobe. Dünge und Pflanzenschutzvorgänge müßen sowieso in Kürze online gestellt werden worauf dann jede Behörde jederzeit Zugriff hat.

Das machen die Parteien und Regierungsbehörden teils auch unter Druck. In der Bevölkerung ( Wähler ) nimmt die Entwicklung zu immer mehr Umwelt und Tierschutz rapide zu. Das wird sich somit jede Partei auf die Fahne schreiben, nicht nur Ökoparteien wir früher.
Auf die noch wenigen Landwirte kommt da noch einiges zu denn die haben keinerlei Lobby und bringen den Parteien keine Wählerstimmen.

Den Zukunfstbetrieben wünsche ich ein dickes Fell, und selbst dieses dicke Fell wird bei vielen Bauern den immer heftigeren Schlägen nicht standhalten können fürchte ich.

Schon heute sind Landwirte in der Gesellschafft weitgehend geächtet und das wird sich in Zukunft noch deutlich verschärfen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mi Feb 10, 2016 13:48

Todde hat geschrieben:Das UBA hat schon reagiert und eine überarbeitete Fassung ins Netz gestellt, da hat man die Nährstoffe gestrichen :mrgreen:


Der Unterschied wird ihnen trotzdem nicht bewusst sein
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mi Feb 10, 2016 13:50

@Marius, die Umweltschutzverbände werden keine Proben ziehen. Dazu müssten sie das Büro verlassen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon marius » Mi Feb 10, 2016 14:16

H.B. hat geschrieben:@Marius, die Umweltschutzverbände werden keine Proben ziehen. Dazu müssten sie das Büro verlassen.


Schon möglich. Aber der Flüchtlingsstrom bringt täglich tausende neue Arbeitskräfte ins Land die bei Arbeitsmangel sonst Hartz4 beantragen würden.
Sollte also kein Problem sein hier einige auf Staatskosten anzustellen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mi Feb 10, 2016 14:23

Die Maschinenringe haben für Flüchtlinge schon Ausbildungsprojekte gestartet.
Vielleicht können wir mit Millionen Zuwanderern ja tatsächlich wieder eine kleinbäuerliche öko Landwirtschaft aufbauen und haben dann wieder ausreichend Arbeitskräfte für die ganze Schinderei. 1,5 Zentersäcke schleppen, Unkraut hacken, Kartoffelkäfer absammeln etc.
Es wird so romantisch werden mit der Bullerbü Landwirtschaft.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Harald » Fr Sep 16, 2016 6:21

Es geht wieder los. Nitrat ist das neue Glyphosat:

http://www.sueddeutsche.de/politik/grun ... -1.3164080
Das Grundwasser in Deutschland ist weitaus dreckiger als bislang vermutet. Das zeigen neue Zahlen, die das Bundesumweltministerium jetzt auf Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion veröffentlicht hat. Dabei geht es um die Verunreinigung des Grundwassers mit Nitrat, von der mehr und mehr Gebiete in Deutschland betroffen sind. Da es Jahre braucht, bis die Stoffe ins Grundwasser einsickern, ist davon auszugehen, dass die Verschmutzung weiter zunehmen wird.

:roll:
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Harald » Fr Sep 16, 2016 8:14

http://www.weser-kurier.de/region_artik ... 55425.html
Der VSR-Gewässerschutz untersucht bundesweit private Brunnen auf Nitrat. Nach Angaben des Vereins liegt inzwischen jede dritte Probe aus den Landkreisen Cloppenburg und Oldenburg oberhalb des Grenzwertes, im Kreis Vechta sei es jede fünfte Probe. Die Vereinsvorsitzende Susanne Ba­reiß-Gülzow erklärte dazu: „Anstatt künftig hohe Strafzahlungen an die EU zu leisten, sollte das Geld lieber nachhaltig für Maßnahmen zur Verringerung der Nitratauswaschung verwendet werden.“

Viele Gartenbesitzer im Raum Vechta, so der Verein, ließen ihre Brunnen gar nicht mehr auf Nitrat untersuchen, weil die Werte seit Jahren zu hoch seien, als dass damit der Gemüsegarten noch bewässert werden könnte.

Überdüngung von Gemüsegärten durch nitrathaltiges Grundwasser. Mal was neues. :roll:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Fr Sep 16, 2016 8:19

Wenn die gelbes Gemüsse wollen, warum beregnen die dann?
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Hauptmann » Fr Sep 16, 2016 8:39

Nach meinem Kenntnisstand gibt es keine Studie die beweist dass Nitrat für Menschen giftig wäre, so weit ich weiß hat man in der Schweiz mal sicherheitshalber eine Obergrenze eingeführt, die wurde dann von uns übernommen. Ob da Tierversuche zu Grunde lagen???
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass mit der Angst vor dem "giftigen" Nitratwasser aus der Leitung, das von den bösen Bauern vergiftet wurde, sich das Mineralwasser aus der Flasche besser verkaufen lässt.
Ist jetzt aber reine Spekulation. ;-)
Man braucht halt einen Sündenbock, und wie wir gelernt haben ist der die Landwirtschaft dafür immer gut geeignet, die wehrt sich nicht, hat keine Lobby...
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon xyxy » Fr Sep 16, 2016 8:44

Neee, das kann gar nicht..
logischerweise müsste es dann ja in der Schweiz inzwischen ein international marktbeherrschendes Unternehmen für Mineralwasser geben, sowas geht überhaupt nicht...
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Scubi » Fr Sep 16, 2016 10:37

Für gesunde Menschen ist Nitrat völlig ungefährlich, aber: "Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit." (wikipedia)

Ansonsten wird um Nitrat ein ähnlicher Stellvertreterkrieg geführt wie um Glyphosat. Glyphosat steht für "industriellen" Ackerbau, Nitrat für "industrielle" Tierhaltung

Nitrat = Gülle = Massentierhaltung = e.coli (EHEC)

Andererseits ist Nitrat im Grundwasser auch nicht wirklich im Sinne der Landwirtschaft, es ist schließlich verlorener wertvoller Dünger
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon LUV » Fr Sep 16, 2016 10:40

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/b ... 22/n14hqc/

Nitrat ist Kinderkram gegen das hier.....
Aber auch da wird man der Landwirtschaft am Ende die Schuld geben, weil sie diesen Mist auf ihre Felder gelassen hat.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Hauptmann » Fr Sep 16, 2016 12:43

xyxy hat geschrieben:Neee, das kann gar nicht..
logischerweise müsste es dann ja in der Schweiz inzwischen ein international marktbeherrschendes Unternehmen für Mineralwasser geben, sowas geht überhaupt nicht...


Es gibt sogar ein weilweitbeherrschendes Wasser-Unternehmen, das hat einfach hundert verschiedene Namen so dass es nicht gleich jedem auffällt, hinter den meisten steckt Nestle.
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