Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 9:12

Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
346 Beiträge • Seite 2 von 24 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 24
  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » So Sep 21, 2014 21:06

Die Lautstärke macht die Feststellung nicht richtiger.

Es ist alles im Einzelfall zu betrachten, und angemessen zu reagieren. Und am Meisten wird man immer erreichen, wenn man der grünbraunen Suppe die Lügen möglichst in Echtzeit bei größter öffentlicher Aufmerksamkeit unter die Nase schmiert.

Sprüche wie: Wir haben die Milch - wir haben die Macht sind nicht nur peinlich - sie gehen auch zwangsläufig in die Hose.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » So Sep 21, 2014 22:20

Sollte ja auch nicht dich ansprechen. Vielmehr sollte es ein "Mahnmal" sein. Hier haben die Wenigsten eine BDM-Vergangenheit, und wir sind auch nicht nachtragend.

Hier haste Lesestoff: http://www.deutscherarbeitgeberverband. ... chutz.html
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 8:09

Turbomäster hat geschrieben:Nachtrag: Lesestoff für EEG Fanatiker
http://www.deutscherarbeitgeberverband. ... ophen.html

Auch richtig

Aber wenn du vor dem ersten Teil die Augen zudrückst, wirst du eines Tages beim Öffnen merken, dass du mittendrin stehst. Weit mehr als der Anfang ist schon gemacht, wenn ein braunes Pack mit 8,4% (BTW2013) die Agrarpolitik im Lande bestimmt.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon KupferwurmL » Mo Sep 22, 2014 12:16

Das Problem wird eher die Konzentration der Nitrate sein.

Bei einem riesengroßen Betrieb kommen auch ganz andere Mengen zusammen mit denen der Boden im Moment der Ausbringung evtl. überfordert ist.

Unbestreitbar allerdings das jeder Jahr Tonnen von Uran in den Boden mit Mineraldünger eingetragen werden.
Lobotomie Unfall - nun Volltrottel
Ein Zementschädel hilft auch nicht weiter
KupferwurmL
 
Beiträge: 1254
Registriert: Fr Okt 22, 2010 6:45
Wohnort: Bayern !
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 14:19

Der "Riesengroße Betrieb" darf auch nicht mehr als 170kgN/ha bringen. Die Betriebsgröße steht mit der Düngung nicht in geringstem Zusammenhang.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mo Sep 22, 2014 15:02

H.B. hat geschrieben:Der "Riesengroße Betrieb" darf auch nicht mehr als 170kgN/ha bringen. Die Betriebsgröße steht mit der Düngung nicht in geringstem Zusammenhang.

Großbetriebe besitzen den Vorteil eher Wirtschaftsgüter verkaufen zu können. Die kleinen schauen da oft in die Röhre.
Passt aber wie du sagst nicht zum Thema. Hier geht's darum das ein Bundesamt bewusst lügt, für jeden erkennbar, dazu braucht man nicht mal Landwirt zu sein, das Lesen von Zahlen reicht aus.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 15:05

Das UBA in dieser Form stammt aus der Ära Künast, und hat vermutlich den politischen Auftrag, zu lügen. Von daher tun sie nur ihre Arbeit.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Pevo » Mo Sep 22, 2014 17:54

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:In der aktuellen Zeitausgabe (04.09.2014, S.24) berichtet Fritz Vorholz über Stickstoff-Belastungen des Grundwassers durch seit längerem kritisierte landwirtschaftliche Tierhaltungsmethoden in verschiedenen Regionen.


Ein Leserbrief dazu, von Georg Keckl

http://www.keckl.de/texte/Leserbrief%20 ... Nitrat.pdf
Ich möchte wissen, was Politiker zu der Bedeutung von Stickstoffemissionen durch den Anbau von Energie liefernder Pflanzen und undichten Abwassersystemen sagen und habe meine MdB mit Hinweis auf Keckl gefragt: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... e-mdb.html
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 18:42

Danke PEVO, damit tust du nicht nur der Wahrheitsfindung und der Umwelt einen gefallen, sondern auch den Bauern. Keiner wird dir eine sachgerechte Antwort geben können, weil sie auch nicht den geringsten Hauch von Ahnung von der Materie haben. Ihre jeweilige Sekretärin wird beauftragt werden, dir eine verallgemeindernde Antwort von verschiedensten Polit-Beratern zusammenstellen zu lassen, von denen selbst auch keiner sachkundig ist.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon tiger24 » Mo Sep 22, 2014 19:20

Naja, ich wohne mitten in der "Krisenregion" und kann schon sagen, eine effektive Überwachung der Gülleausbringung gibt es bisher nicht. Wenn ich 20 cbm Schweinegülle ausbringen will, tue ich das, sollte ich 60 cbm ausbringen wollen, tue ich das ebenfalls.

Im Raum Bonn-Köln (vorgebirge) habe ich vor Jahrenden 450 mg NO3/l im Grundwasser gemessen, eine Beregnung mit 20 mm Niederschlag war eine gute N-Gabe.

Alles mit defekten Kanalrohren erklären zu wollen, ist zu kurz gegriffen.

Oder machen wir hier Selbstbeweihräucherung?
tiger24
 
Beiträge: 408
Registriert: Mi Aug 27, 2014 19:38
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon H.B. » Mo Sep 22, 2014 19:38

Tiger, die Bauern können auf ihrem Gesamtbetrieb nicht mehr als die rechnerisch 170kgN/ha und Jahr ausbringen. Darüber hinaus sind sie verflichtet, den rechnerisch darüberliegenden Teil abzugeben. Die Menge wird anhand der gemeldeten Tierzahl berechnet, und da gibts nix zu mogeln, außer mit einem fingierten Gülleabnahmevertrag. Dazu bräuchte es aber zwei Betrüger, und der vermeintliche Abnehmer würde damit seine Düngebilanz belasten, und könnte dadurch seine eigenen Felder nicht mehr ausreichend düngen. Wenn Biogas ebenfalls dieser Regelung unterliegt, kann faktisch nichts "überdüngt" mit Gülle werden, zumal ja die Menge der erlaubten Gülle in den meisten Fällen nichtmal für den halben Bedarf des Aufwuchses reicht.

Und um die Sache anschaulich zu machen: 170kgN/ha ist 17g/m². Von was sollten den die Pflanzen noch wachsen? 60m³ Gülle aufs Hektar sind 6mm/m² - bei einem Trockenmasse-Anteil von 5% sind das noch 0,3mm Trockensubstanz (IM JAHR) und somit bei 30cm Humus ein Tausendstel der Bodenmasse. Es würde also Tausend Jahre dauern, bis über diese Menge der Mutterboden ersetzt ist.

Zum Vergleich: Kleingärtner bringen oft ein halbes Klio N pro Quadratmeter + N aus Kompost.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mo Sep 22, 2014 19:47

tiger24 hat geschrieben:Im Raum Bonn-Köln (vorgebirge) habe ich vor Jahrenden 450 mg NO3/l im Grundwasser gemessen, eine Beregnung mit 20 mm Niederschlag war eine gute N-Gabe.


Wie hast Du denn das Grundwasser gemessen?

Und mit wie vielen 100m³ im Jahr über Jahre hinweg soll dieser Wert zu Stande kommen?
20mm Niederschlag reichen nicht mal, um den Stickstoff großartig zu verlagern.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mo Sep 22, 2014 19:47

tiger24 hat geschrieben:Im Raum Bonn-Köln (vorgebirge) habe ich vor Jahrenden 450 mg NO3/l im Grundwasser gemessen, eine Beregnung mit 20 mm Niederschlag war eine gute N-Gabe.


Wie hast Du denn das Grundwasser gemessen?

Und mit wie vielen 100m³ im Jahr über Jahre hinweg soll dieser Wert zu Stande kommen?
20mm Niederschlag reichen nicht mal, um den Stickstoff großartig zu verlagern.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Mo Sep 22, 2014 19:56

Es darf jeder gerne selber suchen, wo der Nitratgehalt ansteigt:

Offizielle Grafik des Umweltbundesamtes:
Bild

Quelle:http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/5_abb_entw-nitratbelast-eua-messnetz_2013-10-30_neu.png
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon tiger24 » Mo Sep 22, 2014 20:15

Die Rechnung ist einfach, um mal darauf einzugehen:

20 mm Niederschlag sind 10.000m2 x 20 mm = 200.000 l.

200.000 l mal 450 mg NO3/l = 90.000.000 mg/ha.

Gleich 90 kg NO3/ha.

Das ist ja schon mal was...wenn auch nicht N

Aber 5 bis 10 solche Beregnungsgaben im Jahr...

Das hab ich vergessen zu erwähnen, ich rede davon, was durch die Beregnung aus dem vorhandenem Grundwasser dem Oberboden wieder zugeführt wird, Entschuldigung. Da brauchst gar keinen neuen Dünger...
tiger24
 
Beiträge: 408
Registriert: Mi Aug 27, 2014 19:38
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
346 Beiträge • Seite 2 von 24 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 24

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], steckei, Sturmwind42

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki