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Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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346 Beiträge • Seite 14 von 24 • 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 24
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon bauer hans » Mo Jan 06, 2020 9:32

Keckl ist ing.grad.agrar und statistiker, kein verschwörungstheoretiker.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Isarland » Mo Jan 06, 2020 9:40

bauer hans hat geschrieben:Keckl ist ing.grad.agrar und statistiker, kein verschwörungstheoretiker.

Richtig, den Keckl lernte ich mal pers. kennen. Für mich ist der viel seriöser wie die :klug: hier.
Der war, oder ist er es noch? Agrarstatistiker in Niedersachsen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon wespe » Mo Jan 06, 2020 9:45

Und gegen die vorherrschende Meinung zu sein ergibt immer einfacher Aufmerksamkeit.

Bist du dir da 100% sicher, daß die Vorherrschende, von der Politik gewollte, von den ÖR Medien angeschürte und den NGO's bezahlte Meinung die richtige ist?
Nur komisch, daß hiesige Wasserwerker wenn man mal mit ihnen redet, dass das Nitrat im Wasser das geringste Problem ist. Schlimmer ist eher die Verseuchung des Trinkwassers mit Bakterien in den Leitungen. Einfach, weil die Leute immer mehr sparen und dadurch in den seinerzeit überdimmensionierten Rohren das Wasser zu wenig bewegt wird. Übertrieben gesagt, die Brühe steht.
Immer öfter kann man Beobachten, wie Leitungsabschnitte gespült werden.
Auf einem Feldstück ist seit Jahren eine kleine nasse Stelle aufgrund einer def Leitung. Die wird nicht repariert, offizielle Begründung: das wäre teurer wie des bissel Trinkwasser was da wegläuft. In Wirklichkeit bringt es Bewegung in die Leitung(Vorherrschende Meinung) :wink:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon wespe » Mo Jan 06, 2020 9:52

Mal sehen was es heute Abend 20:15 auf ARD alpha so an Erkenntnisse geben wird...
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Fortschritt » Mo Jan 06, 2020 10:43

Natürlich ärgert es mich auch ,als fast Aufgabe Betrieb,das durch diese Messmethoden wieder einmal 100% der landwirtschaft der schwarze Peter zugeschoben wird!

Wenn man Niedersachsen betrachtet,da ist ja nun wirklich gepowert worden,seit Rot -Grün 1998-2004 den Landwirt zum Energiewirt machen wollte,es sind doch wohl überwiegend die leichten Sandböden,bsrs. Landkreis Rotenburg,die Gärsubstrat aufnehmen,zwecks Maisanbau,zum wieder fressen durch die Methan liebenden Bakterien,,,das dieser Kreislauf nun für schlechte Werte sorgt ,sollte man durchaus in Beziehung setzen,das Grünland wurde immer mehr umgebrochen,ist eigentlich ein guter Nitratfilter!

Wie dem auch sei,wir können nicht alles abstreiten,aber auch nicht alles an Kritik schlucken,das grobe Raster der roten Gebiete ,die Messmethoden,und nur das melden der Risiko Gebiete nach BRÜSSEL ist nicht OK!

Aber das Gärsubtrat ist wohl unterschätzt worden,mit der Nitratfracht,da können wir uns denn bei Rot Grün bedanken,und schwarz -grün wird uns womöglich nach der Merkel Ära so richtig die Daumenschrauben anlegen!
Schade man hätte das Dauergrünland mehr fördern,schützen müssen,den Maisanbau weniger,wie oft sehe ich heute Flächen ,nach dem abernten,die aussehen ,wie Truppenübungplätze.die Spuren voller Wasser, die Breitreifen der Schlepper samt Anhänger pflügen da durch,wenn nicht wird noch ein Schlepper vorgehängt,der Häcksler wedelt da meistens auch durch!
Das ,das nun gerade gesund fürs Grundwasser sein soll,mag man mittlerweile selber nicht mehr glauben,sattes ,gepflegtes Dauergrünland ,macht optisch,und auch grundwasser schützend mehr Sinn! Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Ede75 » Mo Jan 06, 2020 12:40

Fortschritt hat geschrieben:das Grünland wurde immer mehr umgebrochen,ist eigentlich ein guter Nitratfilter!


Ich bin nach wie vor der Meinung, wäre das Grünlandumbruchverbot nicht gekommen, wären heute noch 50% der umgebrochenen Flächen Grünland. Und würde Ackergras nicht nach 5 Jahren den Dauergrünlandstatus bekommen, würde davon ebenso ne ganze Menge länger stehen bleiben. Das ist einfach völlig verkorkste Politik.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jan 06, 2020 13:32

Ede75 hat geschrieben:
Fortschritt hat geschrieben:das Grünland wurde immer mehr umgebrochen,ist eigentlich ein guter Nitratfilter!


Ich bin nach wie vor der Meinung, wäre das Grünlandumbruchverbot nicht gekommen, wären heute noch 50% der umgebrochenen Flächen Grünland. Und würde Ackergras nicht nach 5 Jahren den Dauergrünlandstatus bekommen, würde davon ebenso ne ganze Menge länger stehen bleiben. Das ist einfach völlig verkorkste Politik.

Die "5Jahrespflicht" abschaffen und für Grünland 220kg organische Düngung zulassen. Was da auf einmal an Grünland entstehen würde. Aber das ist zu unbürokratisch und kostet auch kein Geld. Von daher eher unrealistisch :klug:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Isarland » Mo Jan 06, 2020 13:38

meyenburg1975 hat geschrieben:
Ede75 hat geschrieben:
Fortschritt hat geschrieben:das Grünland wurde immer mehr umgebrochen,ist eigentlich ein guter Nitratfilter!


Ich bin nach wie vor der Meinung, wäre das Grünlandumbruchverbot nicht gekommen, wären heute noch 50% der umgebrochenen Flächen Grünland. Und würde Ackergras nicht nach 5 Jahren den Dauergrünlandstatus bekommen, würde davon ebenso ne ganze Menge länger stehen bleiben. Das ist einfach völlig verkorkste Politik.

Die "5Jahrespflicht" abschaffen und für Grünland 220kg organische Düngung zulassen. Was da auf einmal an Grünland entstehen würde. Aber das ist zu unbürokratisch und kostet auch kein Geld. Von daher eher unrealistisch :klug:


Hier in BY ist die 5 Jahrespflicht abgeschafft.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jan 06, 2020 13:44

Ferengi hat geschrieben:Zwar alt, aber dennoch eine sehr treffende Analyse zum Thema:

https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... qAM0lgHe-g

Das Problem mit dem Biogasboom war doch absehbar. Mit dem Güllebonus hat man Biogas in die Veredlungshochburgen geholt und dann noch in der organischen Düngung ausgeklammert.
Das geht auf die Kappe der Politik (und auch des DBV).
Kann ja passieren, kann man aber auch wieder hinbekommen, ohne die Tierhaltung in Generalverdacht zu stellen. Das passt nur nicht ins politische Kalkül.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jan 06, 2020 13:46

Trecker-fahrer hat geschrieben:Der Autor Keckl schildert seine Meinung immer in dramatischen emotionalen Worten :D Er versucht aus Einzelereignissen einen Zusammenhang herzuleiten, was aber nicht richtig ist.
Ich glaube es geht ihm aber auch primär darum Aufmerksamkeit durch seine Leserbriefe und Artikel zu bekommen. Und gegen die vorherrschende Meinung zu sein ergibt immer einfacher Aufmerksamkeit. Dazu noch etwas Verschwörungstheorie der NGO und Grüne und fertig ist sein Thema. Das ganze Geschreibsel wird dann noch so mit Einzeldetails aufgebläht das der Leser am Ende nicht mehr weiß was der Autor vorne geschrieben hat.
Aber das ist ok, jeder soll seine Einzelmeinung verbreiten. Deswegen wird sie aber nicht richtig.

Beim Keckl macht sich leider mittlerweile Zynismus breit. Sehr zum Leidwesen vieler "Umweltkämpfer" kann er seine Einzelmeinung immer mit Zahlen und Quellen belegen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Dorfleben » Fr Jan 17, 2020 17:17

Lüge wäre ja eine Unwahrheit ... und es wird schon so sein das es die mit Nitrat überbelassteten Flächen gibt und da muss man gegensteuern
Scheint die Sonne auch für N azis?
Dürfen Faschisten auch verreisen?
Können Rassisten etwa auch den blauen Himmel sehen?
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Ferengi » Fr Jan 17, 2020 17:45

Dann erklär mal wie du da z.B. beim Wald gegensteuern willst?
Mit der Kettensäge!? :roll: :roll:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jan 17, 2020 19:32

Dorfleben hat geschrieben:Lüge wäre ja eine Unwahrheit ... und es wird schon so sein das es die mit Nitrat überbelassteten Flächen gibt und da muss man gegensteuern

Naja, dass der 2012er Nitratbericht fürn A.... war, sogar von der EU bestätigt, mit dem man uns auf den vorletzten Platz gesetzt hat, ist doch amtlich.
Nur sind die "Verbesserungen" im 2016er Bericht immer noch nicht ausreichend, um die EU Vorgabe einer repräsentativen Übersicht zu erfüllen.
Davon ab, es wird schon seit Jahrzehnten gegengesteuert. Die höchsten Werte gab es Mitte der 80 er.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Manfred » Mo Jan 20, 2020 22:32

Teil II des Infovideos zum Nitratmessnetz:

https://www.youtube.com/watch?v=2iNuLVria-E
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Paule1 » Sa Jan 25, 2020 14:37

Schärfere Düngeverordnung reicht der Europäischen Kommission nicht


Wie lange läst sich Deutschland von der Europäischen Kommission noch vorführen, wir bezahlen das meiste und werden noch gegängelt :klug:

:idea: Da wir es Zeit mal mit den Traktoren nach Brüssel zu fahren :idea:

https://www.agrarheute.com/politik/scha ... ion-564122
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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