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Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon bauer hans » Mo Aug 10, 2020 22:18

Jo Hiller vom NDR hat heute 21.oo das neuste über die N düngung im weizen berichtet "Verschmutzen und Verharmlosen" am ende des beitrags.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon 240236 » Di Aug 11, 2020 0:03

bauer hans hat geschrieben:Jo Hiller vom NDR hat heute 21.oo das neuste über die N düngung im weizen berichtet "Verschmutzen und Verharmlosen" am ende des beitrags.
Habe ich auch gesehen. Die Aussage: Zuerst verschmutzen sie die Gewässer und verdienen mit Weizenproduktion noch Unmengen Geld (nicht wortwörtlich, aber Sinngemäß)
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon DWEWT » Di Aug 11, 2020 6:03

Kartoffelbluete hat geschrieben:Die Verteilgenauigkeit muss ja nicht schlechter sein. Wir haben in der Normandie gesehen, das dort
das Verschlauchen von Gülle auf den arrondierten Betrieben weit verbreitet ist. Eben um die Gülle
im Frühjahr rechtzeitig auf die schweren, oft bei feuchten Bedingungen schlecht befahrbaren
Böden zu bringen. Das Ergebniss hat schon beeindruckt! Wird vielleicht auch bei uns mehr Einzug
halten, wenn ab nächstes Jahr nicht mehr auf leicht angefrorenen Boden aufgebracht werden darf.
Die sind uns deshalb in diesem Punkt voraus, weil die durch die Nähe zum Altantik, ausgangs Winter,
zwar gut Feuchte haben, aber fast keinen Nachtfrost mehr.


Die Normandie ist aber nicht gekennzeichnet von Hanglagen. Genau um die geht es in der Alpenwelt. In Ostfriesland wird auch die Gülleverschlauchung praktiziert. Allerdings mit neuester und sehr genau arbeitender Technik. Steinfreie Böden vorausgesetzt! In den Alpen wird Verschlauchung betrieben, wo die konv. Gülletechnik nicht eingesetzt werden kann. Und so wird Gülle/Jauche/verflüssigter Mist vor allem auf extremen Hanglagen ausgebracht. Es gibt einen Film aus den 60er Jahren. Da wurde der Gülleschlauch noch von Hand geführt. Ein schmutziges Geschäft.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon DWEWT » Di Aug 11, 2020 6:08

Da wir hier schon mal beim NDR-Beitrag sind, woher kamen denn die 191mg Nitrat/L Grundwasser vermutlich? Ich habe da keine Kläranlage in der Nähe gesehen. In einer Neubausiedlung können defekte Kanalrohre eigentlich auch ausgeschlossen werden. Damme ist jetzt auch nicht bekannt für extensive Landwirtschaft. :wink:
Da fällt mir noch ein, dass, wenn die These von T. stimmt, dann müssen dort riesige Dauerhumusvorräte im Boden schlummern. :lol:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Di Aug 11, 2020 7:30

Bestimmt aus der Kuhgülle. Die enthält ja bekanntlich so viel Nitrat :mrgreen:
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon bauer hans » Di Aug 11, 2020 7:37

vom agrarwissenschaftler Taube hätte ich mehr erwartet,als die erklärung,die haben den düngebedarf vorher hoch gesetzt,um hinterher mit 20% abzug gut leben zu können.
die beiden handwerksbäcker,die ohne hohes rohprotein im weizen auskamen,waren auch nicht gerade representativ.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Di Aug 11, 2020 7:43

Englberger hat geschrieben:Wenn wir im Zentralmassiv Skifahren gehen, seh ich jeden Winter Gülle auf Schnee in starken Hanglagen ausgebracht.


In den Skigebieten wird Harnstoff auf die Pisten ausgebracht, damit diese dem Urlauber auch genehm sind.
Warum regt sich da keiner drüber auf?
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Todde » Di Aug 11, 2020 7:45

DWEWT hat geschrieben:Da fällt mir noch ein, dass, wenn die These von T. stimmt, dann müssen dort riesige Dauerhumusvorräte im Boden schlummern. :lol:


Das Bodenschichtenverzeichnis dieses Brunnen wäre in der Tat interessant.
Welche Mengen an Stickstoff müssten dort aufgebracht werden, um auf so einen Wert zu kommen, da müssten ja 2, 3 Frachtschiffe mit Stickstoff entladen worden sein.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon DWEWT » Di Aug 11, 2020 9:10

Todde hat geschrieben:
Das Bodenschichtenverzeichnis dieses Brunnen wäre in der Tat interessant.
Welche Mengen an Stickstoff müssten dort aufgebracht werden, um auf so einen Wert zu kommen, da müssten ja 2, 3 Frachtschiffe mit Stickstoff entladen worden sein.


Damme liegt in einer Region mit sehr leichten Böden (Sand). Da bleibt unter Umständen wenig hängen.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon DWEWT » Di Aug 11, 2020 9:15

bauer hans hat geschrieben:vom agrarwissenschaftler Taube hätte ich mehr erwartet,als die erklärung,die haben den düngebedarf vorher hoch gesetzt,um hinterher mit 20% abzug gut leben zu können.
die beiden handwerksbäcker,die ohne hohes rohprotein im weizen auskamen,waren auch nicht gerade representativ.


Was heisst "mehr"?
Hohe Proteinwerte machen die Herstellung von Back-Luft-Waren einfach und billig. Das ist für die Backindustrie sehr wichtig. Als erste Reaktion auf die sich verändernden Umstände, ist der Proteinwert als Angabe aus der Sortenbeschreibung gestrichen worden. Millionen Tonnen von N sind, weil es die Backindustrie wollte, ohne Sinn und Zweck in die Umwelt entlassen worden. Das wird noch so weitergehen, bis N endlich monetär korrekt bewertet werden wird. Ich hoffe auf das Verursacherprinzip!
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Englberger » Di Aug 11, 2020 11:10

Todde hat geschrieben:In den Skigebieten wird Harnstoff auf die Pisten ausgebracht, damit diese dem Urlauber auch genehm sind.
Warum regt sich da keiner drüber auf?

Hallo, das ist mir neu, was soll das helfen? Muss ich mal recherchieren ob das hier gemacht wird.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Isarland » Di Aug 11, 2020 11:27

Englberger hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:In den Skigebieten wird Harnstoff auf die Pisten ausgebracht, damit diese dem Urlauber auch genehm sind.
Warum regt sich da keiner drüber auf?

Hallo, das ist mir neu, was soll das helfen? Muss ich mal recherchieren ob das hier gemacht wird.
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Harnstoff wird als Schneehärter auf Skipisten eingesetzt, um den Schnee bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu härten. Es können auch Streusalz, Ammoniumnitrat, Kaliumchlorid, Magnesiumchlorid und Kalziumchlorid eingesetzt werden.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon langholzbauer » Di Aug 11, 2020 11:28

DWEWT hat geschrieben:... Millionen Tonnen von N sind, weil es die Backindustrie wollte, ohne Sinn und Zweck in die Umwelt entlassen worden. Das wird noch so weitergehen, bis N endlich monetär korrekt bewertet werden wird. Ich hoffe auf das Verursacherprinzip!


Und wer soll dann der Verursacher gewesen sein?
Die Back,-Mehlindustrie, der Landhandel die leicht beschränkten Verbraucher die lieber viel Luft kaufen?
Die Abwasserverbände?
Am Ende wird dann doch die Landwirtschaft so wie in einigen Nachbarländern gebäutelt werden... :cry:
Übrigens stammen ja diese "Millionen Tonnen von N" erst aus der Umwelt.
Es steht halt die Frage im Raum, wer den erheblichen Energieaufwand zur Bereitstellung bezahlen soll.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon Isarland » Di Aug 11, 2020 11:39

langholzbauer hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:... Millionen Tonnen von N sind, weil es die Backindustrie wollte, ohne Sinn und Zweck in die Umwelt entlassen worden. Das wird noch so weitergehen, bis N endlich monetär korrekt bewertet werden wird. Ich hoffe auf das Verursacherprinzip!


Und wer soll dann der Verursacher gewesen sein?
Die Back,-Mehlindustrie, der Landhandel die leicht beschränkten Verbraucher die lieber viel Luft kaufen?


Die Luft ist gratis, gefällt halt diesen ******, wenn die Semmel groß und fluffig sind. Das Gewicht der Semmeln ist in einem abgesteckten Rahmen vorgegeben. Das Eichamt ist sehr penibel.
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Re: Das Umweltbundesamt und die Nitratlüge

Beitragvon meyenburg1975 » Di Aug 11, 2020 11:52

bauer hans hat geschrieben:Jo Hiller vom NDR hat heute 21.oo das neuste über die N düngung im weizen berichtet "Verschmutzen und Verharmlosen" am ende des beitrags.


Ich hab's mir jetzt auch angesehen. Ein Gartenbrunnen als Aufmacher. Wie eingeschränkt muss man sein :regen:
Hoffentlich nehmen der gute Mann und seine Enkelin grundsätzlich keine Lebensmittel und Flüssigkeiten über 50 mg Nitrat auf :mrgreen:
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