Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 14:43

der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
177 Beiträge • Seite 11 von 12 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12
  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Mi Jun 16, 2021 11:25

LSV ist ja jederzeit wieder reproduzierbar.

Mit LSV ist wie bei Wildschweinen: Wenn du die Leitbache wegknallst, dann ist die Rotte erst mal gestört,
aber irgendwann fängt sich die Rotte und es geht weiter.
LSV ist erst dann tot, wenn die letzte Wildsau umgelegt ist.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Mi Jun 16, 2021 16:30

T5060 hat geschrieben:Hier geht wöchentlich ein Vorzeigebetrieb den Weg seines irdischen Daseins.
Alles Hochwald-Betriebe.


Also :

Zuviel schlechtes Grünland, weil auch unterdüngt
Zuviel Schwarzbunt
Zuviel Kühe
Zuwenig gutes Personal
Zu teures Zukauffutter
Zuwenig Kostenorientierung

Ergebnis : Einfach immer mal den Betrieb um das schlechteste Drittel reduzieren und konsequent restrukturieren, Ballast abwerfen
Komplexität herausnehmen, einfachere Managementstrukturen schaffen

Sieht zwar doof aus für Aussenstehende, aber du siehst halt noch bescheuerter aus, wenn du statt ner Bauchlandung einen Absturz hinlegst

Noch blöder ist es zu glauben, wenn man gar nicht mehr melkt auf irgendeine Erfolgsschiene zu kommen, wenn auch aktuell die Rindfleischpreise was anderes zeigen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Englberger » Mi Jun 16, 2021 17:10

T5060 hat geschrieben:Zuviel schlechtes Grünland, weil auch unterdüngt
Zuviel Schwarzbunt
Zuviel Kühe
Zuwenig gutes Personal
Zu teures Zukauffutter

Hallo,
ja das sind auch Gründe, aber oft ist auch nachlassende Power(altersbedingt) und Frust und v.a.m. die ursache.
Gibt hier in ZentralF einige die 5-10ha Grünland verkäsen und erfolgreich vermarkten.
Pro Tag 15 kg Käse verkaufen a 20 Euro und kaum Kosten, keine Buchführung, kaum Kapitalbedarf. Die wirken zufrieden. (Der teuerste der bei uns in Vallon auf dem Markt steht nimmt 60Euro/kg Käse, der muss nicht viel verkaufen)
Ein Nachbar mit 60 Charokühen melkt 3 Montbeliard und verkauft den Käse an ein ausgewähltes Hausfrauen/Witwenklientel. Der Typ ist Womanizer, hat seinen Spass jede Woche, und alles "cash in die Täsch". Nur seine Frau war schon öfters weg, aber kam wieder.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Qtreiber » Mi Jun 16, 2021 17:39

Isarland hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:dann bin ich skeptisch, daß zukünftig bei den Landwirten an einem Strang gezogen werden wird.

Niemals wird da an einem Strang gezogen.

Falsch. Die Bauern ziehen ALLE an einem Strang. Nur nicht am gleichen Ende. :cry: :klug:
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Isarland » Mi Jun 16, 2021 17:50

Qtreiber hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:dann bin ich skeptisch, daß zukünftig bei den Landwirten an einem Strang gezogen werden wird.

Niemals wird da an einem Strang gezogen.

Falsch. Die Bauern ziehen ALLE an einem Strang. Nur nicht am gleichen Ende. :cry: :klug:

Der Strang hat aber viele Enden.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Englberger » Mi Jun 16, 2021 19:05

Isarland hat geschrieben:Der Strang hat aber viele Enden.

Hallo,
ist halt der Bandbreite der Landwirtschaft geschuldet. Eine wenig homogene Berufsgruppe.
Bei der Bahn gibts auch verschiedene Gewerkschaften.(Weselsky). Aber auch viele Interessenvertretungen können in einem polypolistischen Markt nicht viel bewegen.
Da bräuchte es ne Honorarordnung wie in anderen Berufsgruppen wo jeder kleinste Handgriff vergütet wird. Aber den Bauern würde das keiner gönnen.
Bauer kann jeder;man hat ja auch nen Garten und 2 Hunde, oder der Opa war Bauer.
Da hilft nur eins: ein bisschen besser wirtschaften wie der Durchschnitt.
Gruss Christian
Englberger
 
Beiträge: 5283
Registriert: Fr Mai 09, 2008 13:29
Wohnort: Zentralfrankreich nähe Montlucon
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Mi Jun 16, 2021 21:24

Englberger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Zuviel schlechtes Grünland, weil auch unterdüngt
Zuviel Schwarzbunt
Zuviel Kühe
Zuwenig gutes Personal
Zu teures Zukauffutter

Hallo,
ja das sind auch Gründe, aber oft ist auch nachlassende Power(altersbedingt) und Frust und v.a.m. die ursache.
Gibt hier in ZentralF einige die 5-10ha Grünland verkäsen und erfolgreich vermarkten.
Pro Tag 15 kg Käse verkaufen a 20 Euro und kaum Kosten, keine Buchführung, kaum Kapitalbedarf. Die wirken zufrieden. (Der teuerste der bei uns in Vallon auf dem Markt steht nimmt 60Euro/kg Käse, der muss nicht viel verkaufen)
Ein Nachbar mit 60 Charokühen melkt 3 Montbeliard und verkauft den Käse an ein ausgewähltes Hausfrauen/Witwenklientel. Der Typ ist Womanizer, hat seinen Spass jede Woche, und alles "cash in die Täsch". Nur seine Frau war schon öfters weg, aber kam wieder.
Gruss Christian


Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35362
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 16, 2021 22:26

T5060 hat geschrieben:
Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.


Mit 48 sollte man seine Ziele weitestgehend erreicht und seine Schäfchen im Trockenen haben! Nur midlifecrisis-Geschädigte beginnen dann noch einmal die Ziele neu zu definieren. Dabei heraus kommt dann oft die Anschaffung einer Harley oder eines Porsche. Dass dafür das oft noch nicht abgezahlte Haus eine weitere Hypothek verkraften muss, wird der Familie natürlich verschwiegen. Das sind dann oft z.B. die männlichen Zeitgenossen, die plötzlich erkennen, dass sie richtige Naturburschen sind und unbedingt den Jagdschein machen müssen. Das sie in der Öffentlichkeit erkennbar machende Equipment darf dann natürlich auch nicht fehlen. Ein solcher Heini wollte mal meine Egli kaufen. Er ließ es dann doch bei einer Sitzprobe bewenden. :lol:
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon langholzbauer » Mi Jun 16, 2021 23:44

Manchmal kann der Blaue Trecker schon gute Analysen hervor bringen! :roll:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 17, 2021 6:41

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.


Mit 48 sollte man seine Ziele weitestgehend erreicht und seine Schäfchen im Trockenen haben! Nur midlifecrisis-Geschädigte beginnen dann noch einmal die Ziele neu zu definieren.

Anscheinend hast du keine Familie.
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon elchtestversagt » Do Jun 17, 2021 7:14

Mal so am Rande:
https://www.topagrar.com/schwein/news/m ... m=referral

Es ist selbstverständlich geworden.
Nie wird was davon geschrieben, das die Ernährungssicherheit zu jeder Zeit gegeben ist, das die Lebensmittel so sicher wie noch nie sind, das das kaum Rückstände gefunden werden..Nie, niemals.
Schliesslich ist es der LEH, der Lebensmittel "bereit" stellt.
Wir sind nur Beiwerk, welches die Natur zerstört, die Tiere vergewaltigt, riesige Profite zieht und zu guter letzte auch noch im Weg sind, wenn der Naturverbundene-Freizeitbewusste-Beamtendeutscher seine Auszeit braucht ( oder Bauland, Strassen, Infrastruktur).
elchtestversagt
 
Beiträge: 6707
Registriert: Sa Aug 08, 2009 8:04
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Hofglongge » Do Jun 17, 2021 7:29

DWEWT hat geschrieben:
Mit 48 sollte man seine Ziele weitestgehend erreicht und seine Schäfchen im Trockenen haben! Nur midlifecrisis-Geschädigte beginnen dann noch einmal die Ziele neu zu definieren. Dabei heraus kommt dann oft die Anschaffung einer Harley oder eines Porsche. Dass dafür das oft noch nicht abgezahlte Haus eine weitere Hypothek verkraften muss, wird der Familie natürlich verschwiegen. Das sind dann oft z.B. die männlichen Zeitgenossen, die plötzlich erkennen, dass sie richtige Naturburschen sind und unbedingt den Jagdschein machen müssen. Das sie in der Öffentlichkeit erkennbar machende Equipment darf dann natürlich auch nicht fehlen. Ein solcher Heini wollte mal meine Egli kaufen. Er ließ es dann doch bei einer Sitzprobe bewenden. :lol:


Entschuldigung aber das ist doch mittlerweile Wunschdenken und entspricht in keinster Weise der Realität.
In Wirklichkeit haben doch nicht wenige Landwirte ihre mühsam angesparte private Altersvorsorge in den defizitären Betrieb gesteckt um überhaupt noch über die Runden zu kommen . Die Situation in allen Bereichen der Landwirtschaft ist doch schon seit Jahren unbefriedigend.
Viele machen sich doch nur selbst etwas vor wenn abgeschriebene Maschinen und Ähnliches in irgendeine Kalkulation mit einberechnet werden , geschweige denn von irgendwelchen Ernten auf dem Konto in Reserve .
Wer nicht früh genug die Notbremse zieht wird mit seinem Betrieb der mittlerweile nur noch eine Geldverbrennungsmaschine darstellt untergehen .
Das gilt übrigens auch für die neuestens vom LEH enteckten Bio Kollegen .
Hofglongge
 
Beiträge: 50
Registriert: Mo Aug 27, 2018 18:56
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon anhilde » Do Jun 17, 2021 7:36

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.


Mit 48 sollte man seine Ziele weitestgehend erreicht und seine Schäfchen im Trockenen haben! Nur midlifecrisis-Geschädigte beginnen dann noch einmal die Ziele neu zu definieren. Dabei heraus kommt dann oft die Anschaffung einer Harley oder eines Porsche. Dass dafür das oft noch nicht abgezahlte Haus eine weitere Hypothek verkraften muss, wird der Familie natürlich verschwiegen. Das sind dann oft z.B. die männlichen Zeitgenossen, die plötzlich erkennen, dass sie richtige Naturburschen sind und unbedingt den Jagdschein machen müssen. Das sie in der Öffentlichkeit erkennbar machende Equipment darf dann natürlich auch nicht fehlen. Ein solcher Heini wollte mal meine Egli kaufen. Er ließ es dann doch bei einer Sitzprobe bewenden. :lol:


Es ist nie zu spät noch mal was neues anzufangen, was auszuprobieren, woanders hin zu gehen etc. Mit der Einstellung, sie sei Dir gegönnt, ist es gut möglich einiges zu verpassen was das Leben so bietet. Ich habe ja eine komplette Umorientierung durch und bereue das nicht. Man lernt sehr viel dabei. Ich würde es wieder tun, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Und nein, weder Porsche noch Harley spielen eine Rolle bei mir.
anhilde
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 17, 2021 7:56

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.


Mit 48 sollte man seine Ziele weitestgehend erreicht und seine Schäfchen im Trockenen haben! Nur midlifecrisis-Geschädigte beginnen dann noch einmal die Ziele neu zu definieren. Dabei heraus kommt dann oft die Anschaffung einer Harley oder eines Porsche. Dass dafür das oft noch nicht abgezahlte Haus eine weitere Hypothek verkraften muss, wird der Familie natürlich verschwiegen. Das sind dann oft z.B. die männlichen Zeitgenossen, die plötzlich erkennen, dass sie richtige Naturburschen sind und unbedingt den Jagdschein machen müssen. Das sie in der Öffentlichkeit erkennbar machende Equipment darf dann natürlich auch nicht fehlen. Ein solcher Heini wollte mal meine Egli kaufen. Er ließ es dann doch bei einer Sitzprobe bewenden. :lol:

Warum sollte man keine neuen Ziele definieren, wenn die Kinder groß sind? Schließlich ist den Kindern dann fast 20 Jahre lang vieles untergeordnet worden.
Ein neues Gefährt ist dann aber nicht wirklich ein großes Ziel. Muss man sich leisten können.
Aber eine berufliche oder örtliche Veränderung kann man doch mit 50 auch noch wuppen.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon julius » Do Jun 17, 2021 8:24

Da gibt es größere Unterschiede.
Einer im Ort der kam bei der Bundeswehr damals mir diesen genannten 48 Jahren, oder war er 49 Jahren ?, in Rente und das bei guter Altersrente. Warum weiss ich nicht.
Der sagte er wäre fit und hat dann Reisen gemacht in aller Welt damit er noch was sieht.
Gearbeitet hatte der nicht mehr. Nur noch in seinem Garten wie er Lust hatte.
Warum sollte der nochmal neu anfangen in einem neuen Job ?
Andere mit 48 die eine Familie mit mehreren Kinder als Alleinverdiener ernähren mußten bei geringem Gehalt die können mit 48 kaum ihre Miete zahlen und haben keine Reserven.
Die müssen nochmal 20 Jahre arbeiten bis knapp 70 und dann rutschen die auch noch in die Altersarmut weil bei wenig Lohn = wenig Rente und dann leben sie in der Rente am Existenzminimum weiter und müssen zusehen damit sie ihre Miete zahlen können oder Pfandflaschen sammeln.
julius
 
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
177 Beiträge • Seite 11 von 12 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Geisi, Google Adsense [Bot], IHC-Bernhard, Milchtrinker

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki