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der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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177 Beiträge • Seite 1 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 12
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der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon aldersbach » Mi Dez 27, 2017 17:28

https://www.agrarheute.com/management/b ... rbt-541308
die Agrarfabriken sterben auch
https://www.agrarheute.com/land-leben/1 ... ert-541059
wenn ich mir die Betriebe anschaue die sich rechtzeitig spezialisiert haben und/oder in PV-Anlagen oder Biogasanlagen investiert haben dann sehe ich diese Betriebe nicht gefährdet.
Gefährdet sind aus meiner Sicht Betriebe die sich nur über das Wachstum und nicht über das Ergebnis definieren.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Mr.T. » Mi Dez 27, 2017 17:33

So sieht es aus.
Bei Betriebe die auf PV und Biogas mit geregelten, Festpreisen gesetzt haben ( Planwirtschaft ) läuft es wirklich rund.
Da werden neue Schlepper gekauft und Flächen zugekauft.

Bei Betriebe die auf Marktwirtschaft gesetzt haben, egal ob Getreide, Milch oder Fleisch müssen hingegen seit jahrzehnten mit diesen Ramschpreisen klarkommen. Und das bei stetig steigenden Kosten und steigender Kontroll und Auflagenflut.
Ist hier der Pachtanteil groß, kann nicht das große Geld verdient werden.
Da nützt auch das ständige wachsen wenig trotz billiger Arbeitskräfte ( Familienangehörige ).
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Fendt 308ci » Mi Dez 27, 2017 20:56

Mr.T. hat geschrieben:So sieht es aus.
Bei Betriebe die auf PV und Biogas mit geregelten, Festpreisen gesetzt haben ( Planwirtschaft ) läuft es wirklich rund.
Da werden neue Schlepper gekauft und Flächen zugekauft.

Bei Betriebe die auf Marktwirtschaft gesetzt haben, egal ob Getreide, Milch oder Fleisch müssen hingegen seit jahrzehnten mit diesen Ramschpreisen klarkommen. Und das bei stetig steigenden Kosten und steigender Kontroll und Auflagenflut.
Ist hier der Pachtanteil groß, kann nicht das große Geld verdient werden.
Da nützt auch das ständige wachsen wenig trotz billiger Arbeitskräfte ( Familienangehörige ).


Die Laufzeit für die garantierte Einspeisevergütung hat aber auch einmal ein Ende.
Und spätestens dann läuft es nicht mehr rund.

Mit Sicherheit aber ist der Grossbetrieb mit 1000 und mehr ha nicht die Zukunft der deutschen Landwirtschaft. Da ist dann, wie bereits erwähnt, der Pachtanteil sehr hoch und das bereitet langfristig die allseits bekannten Probleme :cry:

Wenn man natürlich auf die ausgetrampelten Pfade, wie Getreide und Fleisch setzt, dann muss man sich nicht wundern, wenn man bei den stetig steigenden Kosten und den bekannten Auflagen in Deutschland nicht mit den Weltmarktpreisen konkurrieren kann.

Da heißt es dann, v.a. für einen Vollerwerbsbetrieb neue Wege suchen, was dann allerdings etwas unbequemer sein kann als einfacher Ackerbau.
Aber es gibt genügend Kulturen, bei denen der Deckungsbeitrag pro ha im fünfstelligen Bereich liegt, natürlich mit etwas Aufwand, Fachwissen und natürlich Risiko.

Viele Grüße
Fendt 308ci
 
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon stamo » Mi Dez 27, 2017 22:02

Der Schweinepreis ist schon länger gar nicht so schlecht und die Milchbauern verstopfen die Zufahrt zum Mercedeshändler.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
stamo
 
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Lonar » Mi Dez 27, 2017 22:21

stamo hat geschrieben:Der Schweinepreis ist schon länger gar nicht so schlecht und die Milchbauern verstopfen die Zufahrt zum Mercedeshändler.


Da bist du aber schlecht informiert.
Momentan ist bei den Schweinen mal wieder außer Spesen nix gewesen. :-)
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Paule1 » Mi Dez 27, 2017 22:32

Wir alle werden verschwinden

Hans-Werner Sinn BESTER VORTRAG: Euro-Desaster Europas Neugründung 12.2016
https://www.youtube.com/watch?v=kRNX09IrjiU
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Zement » Mi Dez 27, 2017 22:43

Hurra , hurra aber wann ist es soweit ?
Seit fünf? geht es schon .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Do Dez 28, 2017 1:48

1.) Menge und Qualität des Betriebsleiternachwuchses lassen extrem nach. Gute Leute werden von der Industrie regelrecht vom Hof gestohlen.
2.) Die Eigenkapitalentwicklung sollte eigentlich Wachstum und Preisentwicklung abdecken, leider muss diese auch den Auflagenterror noch finanzieren
3.) Der extrem niedrige Zinssatz kompensiert z.Zt. viele Nachteile
4.) Die Mittelzuflüsse aus dem EEG (Windpacht, PVA, Biogas) haben die letzten 10 Jahre viel unterstützt
5.) Mehr als 50 % der akademisierten Landwirte sind nicht belastungsresistent
6.) Die Digitaliserung bringt der Branche keinen Schub mehr
7.) Die Zulieferer und Dienstleister brechen weg
8.) Die abnehmenden Genossenschaften haben voll versagt
9.) Zielkonflikt Größe Wachstum zu Ethik
10.) Der Fortschritt wird durch Überregulierung blockiert
11.) Die undifferenzierte Entschädigungspraxis und der Siedlungsdruck zwingen die Landwirte in die Defensive
12.) Für die Zukunft sind keine Produktivitätsfortschritte mehr zu erwarten, auch wenn diese in vielen Betrieben noch nicht ausgereizt sind.
13.) Juristische Personen und Kapitalanleger haben nur in Gunstregionen ( dort wo die unter 5.) genannten ihr Heil sehen ) eine Chance ( etwa 25 % der Fläche )
14.) Extensivmodelle wie Ackerbau ohne Sonderkulturen oder Mutterkuhhaltungen haben keine Überlebenschance auch nicht in BIO

Ein Wegfall der Prämienregelungen hingegen hätte erhebliche positive Effekte für eigenständige gute Unternehmerpersönlichkeiten.
Einzig für viehhaltende Biobetriebe und Milchviehhalter mit einem hohen Anteil von wenig optimalen Grünland sollten noch Zahlungen erfolgen

Bei Milchvieh habe ich es mal durchkalkuliert, da werden noch 35.000 Betriebe bleiben, die etwa 80 % der heutigen Menge liefern
... und 40 - 60 gute Fleckviehkühe haben bei guter Kostenorientierung noch ne schöne Zukunft vor sich, meinetwegen auch mit Roboter im Nebenerwerb :mrgreen:
... und wir werden uns in Zukunft auch wieder mehr mit Fragen der überbetrieblichen Zusammenarbeit und Vermarktung beschäftigen müssen

Es wird aber schlimmer kommen, weil die Einsicht fehlt und man in einem Denken der 50ziger Jahre stur verharrt.
Wenigsten da sind der BV, seine Gegner und alle anderen einig, die ihre Pfründe zu verteidigen haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon bauer hans » Do Dez 28, 2017 7:31

T5060 hat geschrieben:... und wir werden uns in Zukunft auch wieder mehr mit Fragen der überbetrieblichen Zusammenarbeit und Vermarktung beschäftigen müssen

Es wird aber schlimmer kommen, weil die Einsicht fehlt und man in einem Denken der 50ziger Jahre stur verharrt.

hier wird nach wie vor zu höchstpreisen gepachtet und eigenmechanisiert,ausser bei den sonderkulturbetrieben,die deutlich weniger zahlen als sie könnten.
erzeugergemeinschaften zur vermarktung sind hier nicht mehr vorhanden,funktioniert hatten die in den 60er jahren,um das angebot zu gewährleisten.
finanziell gut ausgestattete nebenerwerber stecken alles in den betrieb,was sie vorher woanders verdient hatten.
schlimmer kanns deshalb nicht werden,weil das grundbuch aufnahmefähig ist.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon elchtestversagt » Do Dez 28, 2017 8:44

Sag ich ja schon lange.
Weg mit den Prämien so wie es sie heute gibt, Flächengebunden.
Statt dessen Prämien je AK in der Landwirtschaft, die min. 80% des Einkommens aus der Ldw. haben müssen.
Dazu Prämien zur Gestaltung der Umwelt je AK/h je Betrieb, wie Tierwohl oder eine Art des Greenings.
Alles andere weg bzw. entkoppeln von der Fläche.
Aber wie schon gesagt, das wird es nicht geben, da alle Entscheidungsträger viel Fläche haben die verpachtet ist...
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Manfred » Do Dez 28, 2017 9:39

Bevor man noch mehr an den Symptomen einer völlig inkonsistenten Agrarpolitik herumbastelt, sollte man zunächst mal einen Kontext, ein Zukunftsbild errichten, das man erreichen möchten.
Daran, wie effektiv sie zu dieser Zukunft hinführen, kann man dann die Maßnahmen zur Behebung der Ursachen der aktuellen Probleme messen.

Jede Fraktion weiß, was sie nicht will, und versucht alles zu zerstören, was sie nicht will.
Aber es fehlen komplett die Konzepte, wo es hin gehen soll. Und solange das so bleibt, wird auch die Landwirtschaft weiter zerrieben werden.

Die Gewinne der landwirtschaftlichen Unternehmen sind verheerend gering.
Wenn ich z.B. Bayern ansehe. Wo waren wir da zuletzt? 38.000 Euro im Durchschnitt der Haupterwerbsbetriebe, inkl. der Nebeneinnahmen.
Ein Arbeitsplatz in der Landwirtschaft verlangt heute im Schnitt Invesitionskosten von fast 450.000 Euro, ohne Eigenland. In der Industrie ist es kaum mehr als die Hälfte.
Der durchschnittliche Haupterwerbsbetrieb hat 1,7 AK (und die auch nur, wenn man die Arbeitszeiten nicht mit Industrie vergleicht, sonst wohl eher 2,5 bis 3 AK).

1,7 * 450.000 = 765.000 Euro, die verzinst werden wollen.
Bei nur 5% Zinsen (mal mit ein paar Standardwerten im DAX vergleichen...) ist das 38.250 Euro.
Pachtanspruch für 20 ha Eigenland a 200 Euro sind weitere 4.000 Euro.
Und dann die Entlohnung für 1,7 Fachkräfte, von denen man vermutlich 0,5 im Schnitt als Meister oder gar Ingenieur ansetzen muss. Inkl. Sozialversicherungskosten. Macht weitere 80.000 bis 100.000 Euro.

Um also halbwegs bei der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung mithalten zu können, müsste so ein Betrieb im Schnitt der Jahre mind. irgendwas zwischen 120.000 und 150.000 Euro abwerfen, minus Fremdkapitalzinsen.

Das in Kombination mit der offenbar gar nicht nicht vorhandenen oder extrem schlechten Ausbildung der Junglandwirte in betriebswirtschaftlichen Fragen macht mir wenig Hoffnung.
Die meisten weiter bestehenden Betriebe werden auch in Zukunft Deppen der Wirtschaftsmächtigen bleiben, egal was man am Subventionspfusch herumpfuscht.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Welfenprinz » Do Dez 28, 2017 9:52

T5060 hat geschrieben:1.) Menge ...... des Betriebsleiternachwuchses



Es ist immer gut bei sich selbst anzufangen(also im Berufsstand) statt zu jammern und die Schuld bei anderen zu suchen.Politik und so.

Ich hab mich schon vor 30 Jahren gefragt wieso ein Heranwachsender ,der jeden morgen beim Frühstück vom Alten schon hört wie scheisse doch alles ist,zum Berufswunsch Bauer kommen soll?

Bei uns wars weiss Gott nicht immer einfach und ich bin auch nicht “stolz“ darauf,dass mein Sohn Bauer geworden ist. Aber ich bin stolz darauf,dass er nie -und zwar wirklich nie-von seinem Alten hören musste,dass das doch alles keine Zukunft hat,was der macht.

Es fängt alles bei einem selbst an. :D
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Keschicher » Do Dez 28, 2017 11:31

Herrlich Welfenprinz !
Genau so schauts aus - und das gilt nicht nur für die Familie sondern auch darüber hinaus.
Natürlich kann und muss man erklären, dass 0,30€ für nen Ltr. Milch nicht reichen.
Natürlich müssen wir erklären was Glyphosat ist.

Aber wenn man will, dass man uns zuhört, darf das gerne auch mal ohne den branchenüblich, wehleidigen Unterton erfolgen
Unser BV Präsident kann das übrigens auch nicht wirklich.

der schlimmste Monat für einen Bauern ? ... Februar, da kann er nur 28 Tage jammern...
Zuletzt geändert von Keschicher am Do Dez 28, 2017 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Manfred » Do Dez 28, 2017 11:52

Jammern bringt nichts, aber sich selbst was vorzulügen bringt auch nicht mehr.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon stamo » Do Dez 28, 2017 11:56

Manfred hat geschrieben:Wenn ich z.B. Bayern ansehe. Wo waren wir da zuletzt? 38.000 Euro im Durchschnitt der Haupterwerbsbetriebe, inkl. der Nebeneinnahmen.
Ein Arbeitsplatz in der Landwirtschaft verlangt heute im Schnitt Invesitionskosten von fast 450.000 Euro, ohne Eigenland.



Die Gewinne der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland sind im Wirtschaftsjahr 2016/17 im Schnitt aller Höfe und Regionen zwar zwischen 8 und 62 Prozent gestiegen....Das geht aus einer Auswertung der Buchführungdaten landwirtschaftlicher Haupterwerbsbetriebe des Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) hervor.

Erreicht wurden demnach Gewinne zwischen 31.000 Euro und 61.000 Euro
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/hoehere-gewinne-landwirte-reichen-540600

Bayern ist nun wirklich nicht repräsentativ. Je weiter südlich, desto kleinstrukturierter die Landwirtschaft. In der Schweiz sind Höfe mit 5 ha beinahe schon Haupterwerb. Hauptsache Jammern.



Manfred hat geschrieben:Bei nur 5% Zinsen (mal mit ein paar Standardwerten im DAX vergleichen...) ist das 38.250 Euro.


Das ist Spekulation, keine realistische Verzinsung.
Kaufst du eine bunte Mischung aus BMW, Merck, Fresenius, Pro7Sat1 und der Telekom (also ein paar Standardwerte aus dem DAX), gehst du da mit 5 bis 10 % Verlust raus. Bei rein Pro7 sogar minus 20%.
Für einen niedersächsischen Durchschnittsbetrieb wäre das z.B. ein Verlust von 3 bis 6 ha, in Bayern nur die Hälfte.
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