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der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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177 Beiträge • Seite 5 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 12
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Südheidjer » Mi Jun 02, 2021 14:55

T5060 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Hinter einem Hektar Fläche müssen 3.000 € Umsatz stehen


Dieses Rechnen mit Pauschalwerten ist völliger Schwachsinn! Für den von dir angegebenen 10.000.000€/ha Boden im Erdiger Moos, sind selbst 3 Tsd.€/ha Gewinn völlig irrsinnig. Für das 7Tsd.€/ha GL in der brandenburgischen Streusandbüchse, wären 3Tsd.€/ha Umsatz, bei angepassten Kosten, ein Riesengeschäft.


In der Emsländer Streusandbüchse machen die sogar mehr als 6.000 € Ummsatz je ha, nur dort wollen die was arbeiten, weil von je her gar keine andere Möglichkeit hatten, als Kleinbetriebe.
Im Emsland das sind Unternehmer und keine seit 300 Jahren staatlich alimentierten Großkotze.

Zur Geschichte des armen Emslandes hat aktuell der NDR einen Filmbeitrag:

NDR: "Wie das Emsland vom "Armenhaus" zur Boom-Region wurde"

https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Emslandplan-Das-Armenhaus-der-Repuplik-wird-Boom-Region,emslandplan100.html

Ich habe bisher nur den Text auf obiger NDR-Seite gelesen. Bis WK II war das Emsland bitter, bitter arm. Dann kam der Emslandplan und die Leute erhielten eine Perspektive, auch die Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten. Die haben dann alle angepackt und gerackert was das Zeug hält. Nun stehen sie im Vergleich zu anderen Gebieten ganz gut da.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 02, 2021 16:32

Ich frage mich schon, wie einige user hier ihre Betriebe betriebwirtschaftlich erfassen. Die Fläche wird umsatzmäßig mit dem Wert bewertet, den ihre Früchte bringen. Entweder zum Marktwert oder zum Wert als Vorleistung, für die sich anschließende innerbetriebliche Verwertung/Veredlung. Dazu kommen evtl. noch Prämien/Förderungen, wenn sie an die Fläche gebunden sind. Das war es denn auch! Wer seine Bodenproduktion schönrechnen will, der legt die Gesamteinkünfte aus der Landwirtschaft einfach auf die Fläche um. Das ist zwar Schwachsinn, bringt aber große Zahlen. Damit ist der "Sinn" einer solchen Maßnahme auch schon erfasst. Eine solche Rechnung scheint aber auch eine Spezialität der Milchbauern zu sein. Ich habe soetwas bei Geflügel- oder Schweinebauern noch nicht gesehen.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jun 02, 2021 16:48

DWEWT hat geschrieben: Wer seine Bodenproduktion schönrechnen will, der legt die Gesamteinkünfte aus der Landwirtschaft einfach auf die Fläche um. Das ist zwar Schwachsinn, bringt aber große Zahlen.

Wenn ich die paar Prozent Umsatzanteil von Kälbern und Schlachtkühen rausrechne schrumpft die Zahl nicht sonderlich.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Mi Jun 02, 2021 22:17

Um Betriebe überhaupt vergleichbar machen zu können oder statistisch zu erfassen, werden fast alle Kenngrößen auf den Hektar bezogen, was logisch und auch richtig ist.
Über die 170 kg N-Grenze hat der Gesetzgeber hierzu auch nochmal einen Bezug hergestellt. Die weniger als1 % gewerblichen Betriebe lassen wir hier mal aussen vor.
Umsatz ist immer die erste und die am einfachsten zu erfassende Kenngröße und erst dann weis man wo in der weiteren Rechnung/Betrachtung die Richtung hingeht.
Im existenzfähigen Betrieb ist bei den heute sehr hohen Festkosten einfach überlebenswichtig, dass man hohe Umsätze je Einheit erreichen muss, damit hinten am Ende genügend überbleibt.
Mein lieber DWEWT wir hatten um 2010 / 2012 einen Bruch in der betriebswirtschaftlichen Bewertung, weil Pacht - und Bodenpreise, Produktionstechnik und biologische Leistungen, Bau - und Technikkosten aber auch die Zinsen, sich vollständig verändert haben.

Anderes Thema:

Düngung 1920 ..... Hektarerträge von 15 dt/ha bei 2,5 dt Saatgut, ein höheren Viehbesatz, hohe Luftverschmutzung und die menschl. Fäkalien landeten auch noch auf dem Acker.
Wie hoch war da der Entzug und was musste zugekauft werden ? Das waren noch die 100 % BIO-Zeiten, als die Menschheit nur 1/6 so groß war und trotzdem nicht satt wurde.

Noch ein Thema :

Die Hafermilch-Lüge in der schönen veganen Welt

Um Hafermilch zuerzeugen braucht man Schälhafer. Vom angebauten Schälhafer sind 20 % der Partien nicht für Schälhaferverarbeitung tauglich.
So die restpartie verliert noch mal das Kleinkorn und den Spelz, dann habe ich die Haferflocke für die Hafermilchproduktion.
Dann werden die Haferflocken zu Haferbrühe verkocht.... da entstehen noch mal 70 % Abfall, den man aber nur zu 40% als Backware unterbringt.

Am Ende kann nur 1/3 des angebauten Schälhafers zum Brühe und Backwaren verwertet werden, wenn dann das verbleibende 2/3 nicht als Viehfutter Verwendung finden darf,
verbleibt nur die Verwertung als Komposcht oder zu Biogas.

Auch Oatley und Alpro machen im Moment jede Menge nichtverwertbare Ware, aber die fließt vollständig ins Viehfutter.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Lonar » Mi Jun 02, 2021 22:24

Qtreiber hat geschrieben:Lustig, zu zusehen, wenn 2 Alphamännchen sich bekriegen. :lol:
Hab' ich früher auch schon gemacht. Nur fehlt hier leider das Mädchen, um das die sich gekloppt haben. Mit dem habe ICH nämlich währenddessen geknutscht. :lol: :lol:

Und genauso läuft das auch mit dem Geld verdienen. :lol:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Mi Jun 02, 2021 22:53

Lonar hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Lustig, zu zusehen, wenn 2 Alphamännchen sich bekriegen. :lol:
Hab' ich früher auch schon gemacht. Nur fehlt hier leider das Mädchen, um das die sich gekloppt haben. Mit dem habe ICH nämlich währenddessen geknutscht. :lol: :lol:

Und genauso läuft das auch mit dem Geld verdienen. :lol:


Du meinst beim Landpachten läuft das so .... :mrgreen:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Lonar » Mi Jun 02, 2021 23:05

Nee Land pachten ist ein sozialer Dienst ;-)
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Paule1 » Mi Jun 02, 2021 23:28

Und was ist nun mit dem "Bäuerlichem Betrieb" wer kann das mal erklären :?:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Do Jun 03, 2021 6:00

T5060 hat geschrieben:Um Betriebe überhaupt vergleichbar machen zu können oder statistisch zu erfassen, werden fast alle Kenngrößen auf den Hektar bezogen, was logisch und auch richtig ist.
Über die 170 kg N-Grenze hat der Gesetzgeber hierzu auch nochmal einen Bezug hergestellt. Die weniger als1 % gewerblichen Betriebe lassen wir hier mal aussen vor.
Umsatz ist immer die erste und die am einfachsten zu erfassende Kenngröße und erst dann weis man wo in der weiteren Rechnung/Betrachtung die Richtung hingeht.
Im existenzfähigen Betrieb ist bei den heute sehr hohen Festkosten einfach überlebenswichtig, dass man hohe Umsätze je Einheit erreichen muss, damit hinten am Ende genügend überbleibt.


Du reitest ja immer auf dem Slogan "gute fachliche Praxis" herum. Wenn man so will, es es genau diese Praxis, die verschiedenen Produktionssysteme eines Betreibes ökonomisch separat zu erfassen! Alles andere ist Schönfärberei! Genau diese Schönfärberei hat ganz offensichtlich viele Betriebe in die Situation gebracht, in der sie sich heute befinden. Sei´s drum.
Umsatz sagt gar nichts über die wirtschaftliche Situation des Betriebes und seinen effizienten Einsatz von Produtkionsfaktoren aus. Im Gegenteil ist es heute so, dass große Summen bewegt werden und am Ende ganz oft eine rote Zahl erscheint. Ca. 1 Drittel der Betriebe in D. lebt von der Substanz! Ein weiteres Drittel verfrühstückt seine Abschreibungen und nur knapp 1 Drittel ist in der Lage, Eigenkapital zu bilden. Das ist die Realität und nicht 6 Tsd.€ Umsatz je ha! Würde sofort die Flächenförderung ausgesetzt, wären ca. 40% der Betriebe zahlungsunfähig! Lediglich 10% der Betriebe wären dann noch mit einer Zukunftsperspektive versehen. Das sind die Faken und nicht geschönte Zahlen!
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Otto Mohl » Do Jun 03, 2021 6:41

T5060 hat geschrieben:Um Betriebe überhaupt vergleichbar machen zu können oder statistisch zu erfassen, werden fast alle Kenngrößen auf den Hektar bezogen, was logisch und auch richtig ist.
Über die 170 kg N-Grenze hat der Gesetzgeber hierzu auch nochmal einen Bezug hergestellt. Die weniger als1 % gewerblichen Betriebe lassen wir hier mal aussen vor.
Umsatz ist immer die erste und die am einfachsten zu erfassende Kenngröße und erst dann weis man wo in der weiteren Rechnung/Betrachtung die Richtung hingeht.
Im existenzfähigen Betrieb ist bei den heute sehr hohen Festkosten einfach überlebenswichtig, dass man hohe Umsätze je Einheit erreichen muss, damit hinten am Ende genügend überbleibt.
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Anderes Thema:

Düngung 1920 ..... Hektarerträge von 15 dt/ha bei 2,5 dt Saatgut, ein höheren Viehbesatz, hohe Luftverschmutzung und die menschl. Fäkalien landeten auch noch auf dem Acker.
Wie hoch war da der Entzug und was musste zugekauft werden ? Das waren noch die 100 % BIO-Zeiten, als die Menschheit nur 1/6 so groß war und trotzdem nicht satt wurde.

Noch ein Thema :

Die Hafermilch-Lüge in der schönen veganen Welt

Um Hafermilch zuerzeugen braucht man Schälhafer. Vom angebauten Schälhafer sind 20 % der Partien nicht für Schälhaferverarbeitung tauglich.
So die restpartie verliert noch mal das Kleinkorn und den Spelz, dann habe ich die Haferflocke für die Hafermilchproduktion.
Dann werden die Haferflocken zu Haferbrühe verkocht.... da entstehen noch mal 70 % Abfall, den man aber nur zu 40% als Backware unterbringt.

Am Ende kann nur 1/3 des angebauten Schälhafers zum Brühe und Backwaren verwertet werden, wenn dann das verbleibende 2/3 nicht als Viehfutter Verwendung finden darf,
verbleibt nur die Verwertung als Komposcht oder zu Biogas.

Auch Oatley und Alpro machen im Moment jede Menge nichtverwertbare Ware, aber die fließt vollständig ins Viehfutter.

Die Lüge, die du hier suggerierst ist die, dass ganz viele Annahmestellen überhaupt nicht zwischen Futtergetreide und besseren Partien unterscheiden. Da geht einfach alles in einen Pott und wird Futter.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Manfred » Do Jun 03, 2021 6:56

Wenn der Wunsch nach Vereinfachung zu weit getrieben wird, kommt am Ende halt Mist heraus.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 03, 2021 7:06

Effektiver ist da schon die industrielle Eiweißauswaschung aus Erbsen um damit Fleischersatz herzustellen.
Der Rest dürfte etwa 2 Drittel betragen und wird zum Fuhrlohn durch ganz Deutschland gekarrt. Bei 12€ für ein Kilo schnittfeste Erbsensuppe ist das auch locker drin :lol:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon elchtestversagt » Do Jun 03, 2021 7:11

Das geht aber alles nur solange, wie wir das ganze im Viehfutter unterbringen. Wenn aber keiner mehr Vieh halten soll, wohin dann mit den ganzen "Resten"? Wer soll denn das ganze Sojaschrot verspeisen?
Rapsschrot?

Zu den "Kennzahlen": Wie sagte doch mal der gebürtige Schweizer, Vorstand einer Deutschen Bank, "wir streben 25% Eigenkapitalrendite an".
Die Wirtschaft war entsetzt, das geht niemals, nicht möglich.
Aber sicher war das möglich...( denn man hatte quasi kein Eigenkapital mehr und so wurde jeder Prozentpunkt Rendite zum Hebel zu den 25%....).
Wo die Deutsche Bank heute steht sehen wir ja...
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 03, 2021 7:14

DWEWT hat geschrieben:Du reitest ja immer auf dem Slogan "gute fachliche Praxis" herum. Wenn man so will, es es genau diese Praxis, die verschiedenen Produktionssysteme eines Betreibes ökonomisch separat zu erfassen! Alles andere ist Schönfärberei!

Milchviehbetriebe haben nicht selten nur einen Produktionszweig, das ist recht einfach zu erfassen. Abgesehen von ein paar Betrieben, die noch nennenswert Zuchtvieh verkaufen, kenn ich hier keine mit anderen Standbeinen...

DWEWT hat geschrieben:Ca. 1 Drittel der Betriebe in D. lebt von der Substanz! Ein weiteres Drittel verfrühstückt seine Abschreibungen und nur knapp 1 Drittel ist in der Lage, Eigenkapital zu bilden.

Wann war das zuletzt anders?
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Do Jun 03, 2021 7:49

meyenburg1975 hat geschrieben:Milchviehbetriebe haben nicht selten nur einen Produktionszweig, das ist recht einfach zu erfassen. Abgesehen von ein paar Betrieben, die noch nennenswert Zuchtvieh verkaufen, kenn ich hier keine mit anderen Standbeinen...

Innerhalb des Produktionszweiges gibt es fast immer mind. 2 Produktionssysteme. Die Futtererzeugung und die i.d.R. darauf aufbauende Milchproduktion. Das Futter geht als Vorleistung in die Milchproduktion ein. Allerdings muss das Futter, als Leistung der Flächen und dabei ist es egal ob es sich um GL oder AL handelt, ökonomisch getrennt erfasst werden. Die Bewertung der Fläche mit dem Betriebsumsatz ist ökonomischer Unsinn!
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