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der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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177 Beiträge • Seite 12 von 12 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 17, 2021 8:40

Zur BW geht man ja auch eher weniger wegen überbordendem Tatendrang.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Do Jun 17, 2021 9:08

Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, egal ob mit 48 oder jünger/älter, der muss etwas oder sogar Grundsätzliches ändern. Warum sollte aber jemand, der bisher im Einklang mit seiner Einstellung und dazu noch recht erfolgreich gearbeitet hat, etwas ändern? Wenn sich familiäre Situationen ändern, der grün Gekreuzigte hatte es schon angeführt, dann muss man sich evtl. anpassen/verändern. Wenn Beziehungen scheitern, dann ändert sich sowieso vieles. Wer nach einer Veränderung feststellt, dass es ihm viel besser geht, der wird sich vorwerfen müssen, zu lange gewartet zu haben. Veränderung/neue Ziele um ihrer selbst willen, halte ich für absurd.
Lustig finde ich immer die Kommentare von gescheiterten Beziehungsmenschen, die erst nach der Trennung feststellen, wie "schlecht" doch ihr Leben in der Beziehung war und wie "wunderbar" es ihnen jetzt geht. :lol:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 17, 2021 10:08

DWEWT hat geschrieben:Lustig finde ich immer die Kommentare von gescheiterten Beziehungsmenschen, die erst nach der Trennung feststellen, wie "schlecht" doch ihr Leben in der Beziehung war und wie "wunderbar" es ihnen jetzt geht. :lol:

Da dürfte in der Hälfte der Fälle eher das Gegenteil der Fall sein. Klassischer Fall von Selbstschutz.

Man muss ja nicht unzufrieden sein, um sich zu verändern. Ich würde sogar behaupten, dass die Aussicht auf Erfolg aus einer entspannten Situation heraus größer ist.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Do Jun 17, 2021 11:26

Die Zahl 48 kommt ja aus der Welt angestellter Manager, das ist die Zeit wo man auf einem gewissen Level stehen muss, um nicht überflüssig zu sein oder seine Zukunft als Mauerblümchen zu sehen.
Gleichzeitig ist das 48. Lebensjahr noch eine Zeit wo man noch mal grundlegend was neues anfangen kann. Mit 48 spürt man dann auch schon, das die nächste Generation an deinem Stuhl sägt.

Mit 48 wird man z.B. als Dachdecker nicht mehr mit Tempo 120 übers Dach düsen, aber man weis genau wie man arbeitet und wie man was anlegt. Sowas ist auch weiter ein wertvoller Mitarbeiter.
Wer das nicht so kann sollte sich halt anders orientieren wie z.B. Maler/Pflege/Hausmeister/Baumarkt.

Im Familienbetrieb ist es ja was anders, man muss der Next-Generation ihren Platz einräumen und kann die ja nicht die nächsten 20 Jahre vertrotteln lassen.

48 ist dann auch so ein Alter, wo man sich fragt ob der Stall noch mal ein Update bekommt oder man gar einen Wachstumsschritt unternimmt.

Das Thema ist spannend, vor allen Dingen weil es jeder versucht zu ignorieren. :mrgreen:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 17, 2021 11:32

Er hat keine Familie..... :D
Und nur zum besseren Verständnis
T5060 hat geschrieben:Ja gibt so die Zahl 48. Lebensjahr, ab da entscheiden sich die nächsten 20 Jahre und dann muß man aufpassen was man tut oder tun kann.
Das ist der Zeitpunkt seine Ziele neu zu definieren. Die Ziele mit 48 sehen anders aus als die, wenn man 24 ist. Ob nun mit oder ohne Nachfolgende sollte man hier dann den Punkt sehen
in Zukunft nicht mehr die erste Geige spielen zu müssen.

Das hat nichts mit Unzufriedenheit mit der Situation zu tun.
Nur mit der Überlegung, wie es zukünftig weiter geht.
Kollege ist 52. Jetzt macht einer seiner 4 Kinder eine Lehre in seinem Beruf, mit der Absicht, den Betrieb zu übernehmen.
Dessen Lebensplanung sieht vollkommen anders aus als meine in dem Alter, als klar war, dass keine meine Töchter ins Geschäft einsteigen wird.
Und das alles ohne "Unzufriedenheit" , "Midlife-Crisis-Orgien" etc.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon DWEWT » Do Jun 17, 2021 11:47

T5060 hat geschrieben:
Das Thema ist spannend, vor allen Dingen weil es jeder versucht zu ignorieren.


Was ist denn, wenn dieser 48er Zeitraum einfach unbemerkt an mir vorbeigezogen ist und auch im Nachhinein ich mich nicht an eine vorübergehende Unzufriedenheit, Querulantie, Grantigkeit oder sonste Verhaltensauffälligkeit erinnern kann? Muss ich diese Phase dann später nachholen? Oder gibt es Menschen, die ohne auskommen? :D
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Do Jun 17, 2021 12:28

Redet hier jemand von Lebenskrisen oder übermäßigem Gebrauch von Testoteronsalbe ?

Hier geht es um betriebswirtschaftliche und strategische Überlegungen von Menschen und nicht über den Einsatz von AK als Produktionsmittel.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon elchtestversagt » Do Jun 17, 2021 13:33

Leute...Hier in der Gegend ist einer, der hat seit zwei Jahren den neuen Kuhstall in Betrieb. Der hat von 70 Kühen im Melkstand auf der Weide was neues für 200 Kühe mit Roboter gemacht. Kinder hat er keine, und, zum "Neubauzeitpunkt" war der gute Mann 70 ( also heute 72).
Und er ist zufrieden. Hat nun ja weniger Arbeit mit mehr Kühen. Aussenwirtschaft hat er schon lange abgegeben, und die Bank musste er für den Stallneubau auch nicht fragen....
Man kann also in jedem Alter was beginnen....Liegt nur an einem selber.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Südheidjer » Do Jun 17, 2021 13:59

Wenn ich so mein Arbeitsumfeld und den Freundeskreis mir ansehe: 50 +/- ein paar Lebensjahre scheint der Zeitpunkt, an dem man eventuell nochmal was Neues wagt.
Kinder sind dann oft aus dem Gröbsten raus und man hat eventuell weniger finanzielle Verpflichtungen.
Da heißt es dann "jetzt oder nie".

Wenn ich so drüber nachdenke......es sind echt einige aus meinem Bekanntenkreis, auf die das zutrifft.
Ein selbstständiger Freund hatte mit knapp unter 50 nochmal ein neues Business in einer komplett anderen Sparte gegründet. Das ist jetzt seine Haupteinnahmequelle....und er wird vermutlich darin weiter arbeiten, bis man den Deckel über ihm zunagelt. Der ist so einer, der nicht ohne kann, immer umtriebig.

Bei Heise war vor ein paar Wochen auch ein Artikel zum Thema Alter in der Softwareentwicklung. Das Resume daraus war, daß man es entweder bis um die 50 geschafft hat oder die Karriere stagniert bzw es geht abwärts.
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 17, 2021 14:45

Südheidjer hat geschrieben:Bei Heise war vor ein paar Wochen auch ein Artikel zum Thema Alter in der Softwareentwicklung. Das Resume daraus war, daß man es entweder bis um die 50 geschafft hat oder die Karriere stagniert bzw es geht abwärts.

Deshalb bin ich froh, in einer Branche tätig zu sein, in der das Alter keine Rolle spielt (jedenfalls nicht bis 80).
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon T5060 » Do Jun 17, 2021 15:15

elchtestversagt hat geschrieben:Leute...Hier in der Gegend ist einer, der hat seit zwei Jahren den neuen Kuhstall in Betrieb. Der hat von 70 Kühen im Melkstand auf der Weide was neues für 200 Kühe mit Roboter gemacht. Kinder hat er keine, und, zum "Neubauzeitpunkt" war der gute Mann 70 ( also heute 72).
Und er ist zufrieden. Hat nun ja weniger Arbeit mit mehr Kühen. Aussenwirtschaft hat er schon lange abgegeben, und die Bank musste er für den Stallneubau auch nicht fragen....
Man kann also in jedem Alter was beginnen....Liegt nur an einem selber.



Der hat es am besten, der kann machen was ihm Spass macht und Freude bereitet ...... :klug: :mrgreen:
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Re: der bäuerliche Familienbetrieb stirbt

Beitragvon Grimli » Do Jun 17, 2021 16:02

na solche Betriebe haben auch über 20 Jahre hinweg oder noch längeren Zeitraum jedes Jahr fast 20 Cent über gehalten jetzt mal abgesehen von Quoten Zukäufen während es noch die Milchquote gab.
Bei 500.000 bis 700.000 kg Milch kann sich jeder ausrechnen wie viel ein Betrieb ohne Angestellte und Stallunterhalts Kosten und Maschinen da über behält.
Alleine die Lohnunternehmerkosten durch Mechanisierung der Ernte können für solch eine Menge an produzierter Milch ja schon schnell mehr als ein Festangestellter kosten und 24h Weidewirtschaft spart da eine enorme Menge an Kosten wenn dann nur der gute erste Schnitt und etwas Mais in den Silo kommt sind die Kosten für 2ten und Folgeschnitte komplett weg.
In Holland und Friesland sind Vollweidebetriebe bei den Unternehmensgewinnen mitunter ganz weit vorne und aktuell erwirtschaften die deutlich über 20 Cent Unternehmensgewinne nicht Deckungsbeitrag natürlich nur bei entsprechend hohen Inhaltsstoffen Fett und Eiweiß !
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