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Der tägliche Einzelfall

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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661 Beiträge • Seite 19 von 45 • 1 ... 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22 ... 45

Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Qtreiber » Fr Jul 09, 2021 12:46

Neuland79 hat geschrieben:Meine Firma sucht hier am Standort ca. 10 - 20 Fach(Hochschulkräfte).
@Isarland: Darfst dem Mann gerne weiter sagen.

Isarland hat ja nichts über die berufl. Qualifikation des Mannes geschrieben. Und ihr sucht ja Fachkräfte mit Hochschulabschluss.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Fassi » Fr Jul 09, 2021 12:49

Nee, die Tiere waren es nicht. Ich habe ja ua anderthalb Jahre 500km einfache Strecke weit weg von daheim gearbeitet. Das ging auch, und war einfacher mit dem Vieh als jetzt. Mein "Fehler" war, dass ich mit dreißig beschlossen habe, meiner Großmutter bei der Pflege vom Opa zu helfen und halt zwei Jahre daheim war bis er starb. Als Frau kannst das machen, als Mann bist dann für den Arbeitsmarkt verbrannt. Bekam übrigens vor dem Diskriminierungsgesetz auch gerne mal so gesagt. Gut, mittlerweile fahr ich halt Zug, mach mich dabei nicht tot und hab genauso viel raus wie als angestellter Lehrer; mit unbefristeter Anstellung.

Und vom Fachkräftemangel braucht mir auch keiner was erzählen, wenn man sich an ner Schule als Biolehrer bewirbt, eine Ansage bekommt, weil kein Bedarf besteht und dann mehrere Jahre Deutsch und andere Lehrer Bio unterrichten, weil kein Biolehrer mehr da ist. Es ist größtenteils schon so, wie der blaue Trecker es beschreibt.

@Isarland: Wie viele Bewerbungen hast du denn schon geschrieben? Und wieviele Bewerbungsgespräche als Arbeitnehmer geführt?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Isarland » Fr Jul 09, 2021 12:53

Qtreiber hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Meine Firma sucht hier am Standort ca. 10 - 20 Fach(Hochschulkräfte).
@Isarland: Darfst dem Mann gerne weiter sagen.

Isarland hat ja nichts über die berufl. Qualifikation des Mannes geschrieben. Und ihr sucht ja Fachkräfte mit Hochschulabschluss.

Einer ist Schreiner, der andere von Beruf Faulenzer.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neuland79 » Fr Jul 09, 2021 12:58

Qtreiber hat geschrieben:Isarland hat ja nichts über die berufl. Qualifikation des Mannes geschrieben. Und ihr sucht ja Fachkräfte mit Hochschulabschluss.

Im Außendienst reicht auch Elektriker, Industriemechaniker oder "ich will das unbedingt machen".
Zuletzt geändert von Neuland79 am Fr Jul 09, 2021 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Westi » Fr Jul 09, 2021 13:00

Faule Säcke und Systemschmarotzer wird es immer geben…
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Isarland » Fr Jul 09, 2021 13:02

Fassi hat geschrieben:Nee, die Tiere waren es nicht. Ich habe ja ua anderthalb Jahre 500km einfache Strecke weit weg von daheim gearbeitet. Das ging auch, und war einfacher mit dem Vieh als jetzt. Mein "Fehler" war, dass ich mit dreißig beschlossen habe, meiner Großmutter bei der Pflege vom Opa zu helfen und halt zwei Jahre daheim war bis er starb. Als Frau kannst das machen, als Mann bist dann für den Arbeitsmarkt verbrannt. Bekam übrigens vor dem Diskriminierungsgesetz auch gerne mal so gesagt. Gut, mittlerweile fahr ich halt Zug, mach mich dabei nicht tot und hab genauso viel raus wie als angestellter Lehrer; mit unbefristeter Anstellung.

Und vom Fachkräftemangel braucht mir auch keiner was erzählen, wenn man sich an ner Schule als Biolehrer bewirbt, eine Ansage bekommt, weil kein Bedarf besteht und dann mehrere Jahre Deutsch und andere Lehrer Bio unterrichten, weil kein Biolehrer mehr da ist. Es ist größtenteils schon so, wie der blaue Trecker es beschreibt.

@Isarland: Wie viele Bewerbungen hast du denn schon geschrieben? Und wieviele Bewerbungsgespräche als Arbeitnehmer geführt?

Gruß

Ist schon lange her. Ich hatte insges. 3 Arbeitsplätze. Dreimal aufs Geradewohl angerufen, dreimal vorgestellt und dreimal sofort geblieben. Damals waren die Zeiten noch anders, und der Staatsdienst war nieeee mein Ziel. Der Weg in die Selbständigkeit war mir das wichtigste, und in den drei Betrieben habe ich sehr viel gelernt.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Fr Jul 09, 2021 13:42

Neuland79 hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Schulabgänger sind uninteressant. Wichtig sind die erreichten Abschlüsse innerhalb einer gesamten Gruppe und eben nicht nur der Schulabgänger.
Stand 2017 lag der Anteil der 25-35 jährigen mit (Fach-)Hochschulabschluss unter Menschen mit Migrationshintergrund sogar höher als unter solchen ohne Migrationshintergrund (26,8% vs 27,4%).

Rechne aus dem Durchschnitt erstmal die Chinesen heraus, die aus China in Massen (zumindest an meine Uni hier vor Ort) geschickt werden und aufgrund von Kooperationsverträgen glaub ich sogar kostenlos hier studieren dürfen.
Dann rechne nochmal alle Kinder ausländischer Väter raus, die ihren Vater entweder nicht kennen oder sehen und damit grunddeutsch aufwachsen.
Und dann gilt Migrationshintergrund bis zur dritten Generation rückwärts. Ich habe darauf verzichtet, bei meiner Tochter anzugeben, dass ihr Urgroßvater aus der Schweiz kam. In der Grundschulklasse meiner Tochter waren 80% Kinder mit Migrationshintergrund, weil irgendein Opa Pole oder Schlesier war. Das waren alles grunddeutsche blonde Kinder. Allein eine Portugisin hatte sie in der Klasse. In der weiterführenden Schule hatte sie allerdings einige Kinder mit afrikansichen und türkischen Vätern dabei, die allerdings auch alle urdeutsche waren, da sie ihre Väter nicht kannten, wo auch immer die sind. Vergiss deinen Migrationsansatz.


OK, können wir machen.
Betrachten wir nur die Migranten mit eigener Migrationserfahrung (höchstens teilweise hier aufgewachsen) und nehmen willkürlich satte 20% der Abschlüsse komplett raus, sind es stand 2017 statt 27,4% mit (Fach-)Hochschulabschluss "nur" 23,5%. Macht also keinen nennenswerten Unterschied und ist immernoch mehr als die Deutschen ohne Migrationshintergrund in allen Jahren vor 2014 erreicht haben (und das sind ja wirklich nur "urdeutsche", wenn man deiner Beschreibung glaubt).
Deine "Argumente" sind nichts als willkürliche Behauptungen ohne irgendeinen Hinweis in der Statistik. Ich sag nur Bauchipedia...
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neuland79 » Fr Jul 09, 2021 14:18

Vario_TA hat geschrieben:Deine "Argumente" sind nichts als willkürliche Behauptungen ohne irgendeinen Hinweis in der Statistik. Ich sag nur Bauchipedia...

Geh an die Unis und geh in die Firmen, aber sei nicht verwundert, wenn ich Recht behalte. Ich gebe es analog Meyenburg auf. Ich habe dir versucht zu erklären, dass unter Migrationshintergrund jedes mögliche "ausländische" Blut steht und dieser Parameter völliger Quatsch ist, aber du kannst dir gerne weiter bunte Statistiken anschauen. Ich habe durch meinen Job mit extrem vielen Firmen zu tun. "Mein" Tunesier einer westdeutschen Filiale meiner Firma ist der einzige Afrikaner, der mir in meiner 15jährigen Berufstätigkeit in meinem Bereich über den Weg gelaufen ist. Ich höre polnisch/tschechische und russische Akzente und z.T. Mittelmerraum. Der Ausländeranteil in meiner Firma am Standort liegt bei exakt 3,75% und besteht aus Russen und Chinesen. Aber du hast Recht. Wegen der Afrikaner und Araber bange ich um meinen Arbeitsplatz. Die überrennen hier an der Uni schon unseren Kulturkreis. Wenn mein Sohn in ein paar Jahren vor lauter Ausländern keinen Platz mehr an der Uni bekommt, bring ichs ihm zur Not selbst bei. Sorry, aber ich muss grad schmunzeln.
Zuletzt geändert von Neuland79 am Fr Jul 09, 2021 14:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Qtreiber » Fr Jul 09, 2021 14:27

Neuland79 hat geschrieben: Aber du hast Recht.

die einzig richtige Reaktion. :prost:
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neuland79 » Fr Jul 09, 2021 14:34

Qtreiber hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben: Aber du hast Recht.

die einzig richtige Reaktion. :prost:

Habe ich schon erwähnt, dass ich auch Student mit Migrationshintergund war. :lol:
ui, ich lese gerade im Internet, dass der Migrationshintergrund jetzt doch nur noch fürs Elternteil gilt. Dann haben die in der Klasse meiner Tochter die Daten falsch erhoben. Puuuh, bin doch Urdeutsche. :D
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Qtreiber » Fr Jul 09, 2021 14:42

Neuland79 hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben: Aber du hast Recht.

die einzig richtige Reaktion. :prost:

Habe ich schon erwähnt, dass ich auch Student mit Migrationshintergund war. :lol:
ui, ich lese gerade im Internet, dass der Migrationshintergrund jetzt doch nur noch fürs Elternteil gilt. Dann haben die in der Klasse meiner Tochter die Daten falsch erhoben. Puuuh, bin doch Urdeutsche. :D

Ja, ich war auch etwas irritiert. Weil ich dann auch MiHiGru hätte, wenn mein Opa noch zählen würde.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neuland79 » Fr Jul 09, 2021 15:11

Hier mal ein Bauchgefühl Foto von der TU-Berlin. Wo man hinsieht Türken, Araber und Afrikaner. Ich wünsch euch einen schönen Tag.
@Qtreiber: Würde mich nicht wundern, wenn die Daten zum MiHiGru falsch erhoben sind. Zumindest die Schule meienr Tochter hat dann totalen Quatsch gemeldet.

Bild
https://www.li.tu-berlin.de/fileadmin/a ... 6005_1.JPG
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Südheidjer » Fr Jul 09, 2021 15:25

Für Jobs im Außendienst muß man auch geboren sein. Meine Erfahrung ist, daß die Kollegen das im Alter von 20 bis ca 35 gut wegstecken, aber dann kommt der Punkt, wo sie wieder ein normales Leben mit Sportverein, Freunden etc haben möchten und nicht 4 Wochen oder noch länger auf der Weltkugel rumreisen und aus dem Koffer leben. Sobald sie dann einen stationären Job in der Heimat gefunden haben, kommt die Kündigung. Dauer-Arbeits-Nomaden sind die wenigsten.

Je älter man ist, ums so schwerer wird es einen Job zu finden. Wäre ich Personalverantwortlicher, würde ich ja vielleicht nicht anders denken. Junge Leute kriegt man günstiger, junge Leute sind leidensfähiger, junge Leute haben weniger Widerworte....also, warum soll man ältere Mitarbeiter einstellen, wenn es auch jüngere gibt. Und Erfahrung ist beim kurzsichtigen Denken einiger Geschäftsführer gar nicht gefragt. Es geht um Rendite-Maximierung im hier und jetzt. Daß sich das irgendwann rächen wird, da denken viele Entscheider gar nicht dran.

Interessant ist auch, wenn man den örtlichen Arbeitsmarkt über Jahre beobachtet und feststellt, daß immer wieder dieselben Firmen Leute suchen. Horcht man dann hinter die Kulissen, dann ist alles klar.

Und die Zeitarbeitsbranche ist die Schrödersche Pest. Warum soll an einer Arbeitskraft noch ein zwischengeschalteter "Arbeitgeber" mitverdienen? Zeitarbeit hat nur beim Kappen von Auftragsspitzen seine Berechtigung und dann auch nur, wenn der Zeitarbeiter ein ordentliches Gehalt bekommt. Ansonsten ist Zeitarbeit ein Geschwür in der Arbeitswelt.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Fr Jul 09, 2021 15:31

Neuland79 hat geschrieben:Geh an die Unis und geh in die Firmen, aber sei nicht verwundert, wenn ich Recht behalte.

Ich bin in Unis und Unternehmen. Und ich weiß, dass deine persönliche Beobachtung absolut null repräsentativ ist. Wie auch? Niemand sieht alles und kann es richtig einordnen.
Wenn du mit einem Foto irgendwas belegen kannst, dann nur, dass in dem Moment in dem Hörsaal genau diese Menschen waren. Sonst garnichts. Wenn du glaubst, dass ein Migrant nur dann ein Migrant ist, wenn du es ihm ansiehst, ist das dein Problem, keines der Statistik.

Neuland79 hat geschrieben:Der Ausländeranteil in meiner Firma am Standort liegt bei exakt 3,75% und besteht aus Russen und Chinesen.

Nein. Das sind alles urdeutsche Typen, die nur in der Statistik als Ausländer gelten. Eigentlich habt ihr garkeine Ausländer. Deine bute Statistik verfälscht das nur.

Merkst du nicht selber wie albern das klingt? :regen:

Neuland79 hat geschrieben:Sorry, aber ich muss grad schmunzeln.

Ich auch. Wenns um irgendwelche Gewalttaten geht, wird jedem, dessen Familie nicht fünf Generationen hier lebt, weiß ist und Meier oder Müller heißt ein Migrationshintergrund angedichtet um die Schuld auch ja den bösen Migranten geben zu können. Und wenn's dann um Bildung geht, sind plötzlich alle urdeutsch.
Zum kaputtlachen :lol:
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Südheidjer » Fr Jul 09, 2021 16:00

Vario_TA hat geschrieben:Zum kaputtlachen :lol:

Mach lieber mal deine Augen auf.
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