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Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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97 Beiträge • Seite 6 von 7 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon freddy55 » So Dez 18, 2016 16:29

Also ich habe Treviglio schon einmal besichtigt und war angenehm überrascht wie dort gearbeitet wird, vor allem "unter den Augen des Herrn".
Wüsste nicht warum die in Lauingen besser sein sollten. Ich war übrigens auch schon in Marktoberdorf und in Mannheim.
Das Problem liegt wohl eher darin, daß die kleinen Schlepper mit zu viel Technik überladen werden, da werden dann Frontlader angebaut die haben schon mehr Eigengewicht wie früher mit voller Schaufel, die Schlepper werden damit vergewaltigt und dann wundert man sich daß auch mal was kaputt geht. Sicherlich haben auch die Verkäufer Mitschuld wenn die sowas verkaufen. Ich hab mir deshalb den D Ecoline gekauft, einfache Ausstattung, würde mir auch nie einfallen so ein riesen Industrielader da dran zu bauen, dafür ist die Maschine nicht gebaut und daher auch preislich günstig. Dann muß man eine entsprechen größere Maschine kaufen die dann auch dafür ausgelegt ist, aber halt auch mehr kostet.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Role77 » So Dez 18, 2016 18:42

Genau!
Es gab vor 2 Jahren von Same eine Aktion bei der man den Frontlader quasi an den Dorrado Classic geschenkt bekam.
Andererseits konnte man aber an diesen keine Fronthydraulik anbauen ohne den Vorbau und Achse zu ändern. :roll:
Dann aber wundern wenn die Vorderachsen das nicht aushalten! Da sind einige die ich persönlich weiß drauf gegangen.
Auch eine komische Philosopie.

Gruß Role
So a zeug hald zum Holz machen.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon deutz450 » So Dez 18, 2016 18:51

Man konnte da aber eine Sauter Fronthydraulik ran bauen, das Problem war die Frontzapfwelle, der Vorderachsbock für FH/FZW ist nicht mehr oder weniger stabil als der ohne FH Vorbereitung.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Lw75 » So Dez 18, 2016 19:04

Zum Thema Agroplus zitiere ich einfach mal die Profi (9/2006):
Was jedoch überhaupt nicht geht und schon vielen Agroplus-Besitzern richtiges Geld und auch Nerven gekostet hat, das ist die Allradschaltung. Achtung! Bei allen Agroplus-Schleppern dieser Baureihe, die über kein „ASM“ verfügen, wird die Allradachse über eine Klauenkupplung zugeschaltet. Und diese sehr klein und zierlich ausgeführte Kupplung ist den Belastungen absolut nicht gewachsen. Der Schaden ist praktisch vorprogrammiert. Wer den Schlepper sehr schonend fährt und sich bemüht, den Allradantrieb nicht unter Last zu schalten, der hat eventuell etwas länger Spaß an der Kupplung. Jedoch ist das realitätsfern und kann dem Sinn und Zweck eines Allradantriebes nicht entsprechen. Später kam zwar eine Klauenkupplung mit beidseitig geführter Schaltgabel und verbesserten Schaltsteinen, die Lösung ist das aber auch noch nicht.


Pech, wenn man genau so einen hat. Klar sind die jetzigen 5er Modelle von diesem Problem nicht mehr betroffen. Aber ich denke man sieht hier deutlich, wo bei SDF gespart wird um günstige Schlepper anbieten zu können.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Gasse » So Dez 18, 2016 19:31

Das betraff aber nur die Agroplus 75 bis 100! Die werden schon 10 jahre nicht mehr gebaut. Und haben mit dwn kleinen agroplus damals 60/70 ausser dem kabinenrahmen nichts gemeinsam. Deren Nachfolger war der agrofarm und jetzt der 5G
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Role77 » So Dez 18, 2016 19:47

@ Deutz450
Das stimmt nicht! Das haben wir hier schon mal diskutiert. Die normale Vorderachse des Ecoline war nicht für die Belastung durch eine FH freigegeben!
Das hab ich damals sogar schwarz auf weiß selber vorgelegt bekommen, weil ich es nicht geglaubt habe.


Gruß Role
So a zeug hald zum Holz machen.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Forestjoe » So Dez 18, 2016 19:48

Gasse hat geschrieben:Das betraff aber nur die Agroplus 75 bis 100! Die werden schon 10 jahre nicht mehr gebaut. Und haben mit dwn kleinen agroplus damals 60/70 ausser dem kabinenrahmen nichts gemeinsam. Deren Nachfolger war der agrofarm und jetzt der 5G



@ Alle
Ich moechte es mal so sagen;
was Same oder SLH Kunden akzeptiert haben, betreff Qualität,
dass wird von den (eingefleischten, langjährigen) Deutz Kunden nicht unbedingt für gut befunden.

Und ich möchte sagen, SDF hat schon aus Fehlern gelernt !!
Was Sie auch sollten, ansonsten etliche Kunden abwandern werden.



-sepp-
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon deutz450 » So Dez 18, 2016 20:18

Role77 hat geschrieben:@ Deutz450
Das stimmt nicht! Das haben wir hier schon mal diskutiert. Die normale Vorderachse des Ecoline war nicht für die Belastung durch eine FH freigegeben!
Das hab ich damals sogar schwarz auf weiß selber vorgelegt bekommen, weil ich es nicht geglaubt habe.


Gruß Role


Gut, meine Info ist gänzlich anders, belassen wirs dabei
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon freddy55 » So Dez 18, 2016 20:47

Same hat bisher überlebt, Deutz nicht. Hab aktuell zwei Same auf dem Hof, wenn auch was anderes draufsteht, hatten früher mehrere Fiat, das Preis Leistung Prinzip ist immer sehr gut gewesen, hatten bisher nicht mehr oder weniger Probleme wie mit anderen Fabrikaten, z.b. JD.
Das Problem mit Billigschleppern sitzt meistens zwischen Sitz und Lenkrad.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon Oberpfälzer » So Dez 18, 2016 21:12

freddy55 hat geschrieben:Das Problem mit Billigschleppern sitzt meistens zwischen Sitz und Lenkrad.


Denke auch, dass das der springende Punkt ist. Hatten immer luftgekühlte Deutzqualität auf dem Hof 3006, 4006, 7807, 5207 (immer noch), alle über 10000 Stunden. Da war nie was Größeres dran.
Seit den 90ern nur noch "billige" Zetor gekauft, auch da keine Probleme.
Warmlaufen lassen und auch nicht gleich abstellen nachdem er warm gefahren wurde, rechtzeitiger Wechsel der Betriebsflüssigkeiten, Kühler oft ausblasen, Mitdenken beim Anfahren/Gangwechsel, beim Ein- und Ausschalten der Zapfwelle und keine Leistungen abfordern, die nicht zur Maschine passen. Dann halten die Schlepper auch.
Für Ladearbeiten hatten und haben wir allerdings auch einen kleinen Radlader und früher einen Atlas-Bauernlader.
Was mich an den modernen Schleppern aller Fabrikate stört, ist einfach das ganze Plastik in der Kabine, an den Kotflügeln, etc. Irgendwie passt das einfach nicht zu ner Zugmaschine in der Landwirtschaft. Aber das ist meine persönliche Meinung.
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon joke31 » Mo Dez 19, 2016 8:37

Wir hatten vor 10 jahren als es um neuen Trecker ging,
Ein Agroplus 95 new.
Das war überhaupt nix, mit der karre habe ich ein vormittag Mist gefahren
und ihn wieder weg gebracht und auch zum Verkäufer gesagt das er kein Angebot machen braucht.

Beim andren Händler haben wir ein claas Celtis gesehen
drauf und dann blind gekauft.
Der Celtis 436rx läuft seit 2006 mit vollsten zufriedenheit
bei uns aufen Hof.
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon ares656 » Mo Dez 19, 2016 11:50

Habe auch einen fast neuen Deutz aus launingen, ich denke nicht dass es möglich ist dass die schlepper in Italien noch schlechter zusammen gebaut werden. Da war wohl abends vorher ne Betriebsfeier oder weiß der geier was. Diese sogenannte "Billig" schiene wie der Claas Atos ist ja qusi aus der Not raus geboren damit man in dem Preissegment noch ordentlich was verdient. Der der Axos/Celtis War wesentlich robuster gebaut (Achsen/Hubwerk/längerer Radstand). Das sind aber sachen die mit der FertigungsQUALITÄT nix zu tun haben. Das Problem ist doch dass sich heute jeder Hersteller nen loch ins knie bohrt um fünf cent zu sparen. Ich denke nicht dass der Axos in der Produktion 2000€teurer ist wie der Atos.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon KHD_AG » Di Dez 20, 2016 0:46

anhilde hat geschrieben:Ist m.E. seitens SDF eine sehr kurzsichtige Betrachtungsweise. Ich hatte einen Agrokid mit Ärger und schlechtem Händler bzw. Werkstatt und bin zu Claas gegangen weil die um die Ecke sind. Dort habe ich einen Claas der eigentlich ein SDF ist gekauft und wieder Ärger. Irgendwann bin ich dann auch soweit und sage kein SDF mehr obwohl ich von klein auf Deutz-Fahr Fan bin. Wenn die meinen Atos nicht hin bekommen, dann Frage ich mich echt in welche Richtung es weiter gehen soll, doch was gebrauchtes aus den 90ern? Aber das gehört hier wohl nicht hin.


Nicht der bauort ist das grundsätzliche Problem, sondern die Konstruktive Vorlage. Also agrotron kaufen. Du hast bisher, egal welche Farbe nen Same oder noch schlimmer, cbm gekauft.
Italien = aus der Vergangenheit Same Konstruktion
Lauingen = aus der Vergangenheit agrotron Konstruktion mit hochrangigen Zulieferern
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon anhilde » Di Dez 20, 2016 8:24

Ich denke ein Same ist konstruktiv nicht schlecht und der Ursprung war mir beim Kauf bewusst. Darum geht es nicht, eher darum dass wohl keine richtige QA statt findet. Zumindest gibt es dafür Anzeichen.
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Re: Deutz Schlepper wirklich so schlecht?

Beitragvon deutz-driver » Di Dez 20, 2016 9:37

Hallo,

gleich vorab: ich will Deutz mit diesem Thread nicht verteidigen. Aber so schlecht können die Schlepper an sich auch nicht sein- bzw. nicht besser oder schlechter wie Schlepper anderer Marken. So wie das hier formuliert wird müssten ja aktuell 2515 Problemschlepper in Deutschland unterwegs sein. (Aktuelle Zulassungszahl Stand Anfang Dez. und für unsere Paragraphenreiter sinds natürlich nur ca 2000 Schlepper der Rest waren Tageszulassungen).
Wenn ich mir die Zulassungszahlen der Letzten Jahre so anschaue inkl. Lamborghini, Same und Hürlimann sind die seit Jahren recht konstant.
Heuzutage kommt es meines Erachtens auch nicht mehr so arg auf das Produkt an als auf den Händler bzw. die Werkstatt. Richtig Schrott zu bauen kann sich doch kein Hersteller mehr erlauben und tut auch keiner.
Das die ersten Agrotron Scheiße waren darüber brauchen wir nicht mehr reden. Aber ich behaupte das alles was ab 2003 in Lauingen vom Band lief nicht das Schlechteste war. ( Ausnahme Agrotron K). Hab noch keinen Besitzer eines Agrotron 105 MK3 oder eines Agrotron 150 und dergleichen getroffen, die diesen Schlepper nicht mehr kaufen würden.
Und ja die 5er bzw. alles was auch Italien kommt mag Probleme machen aber man sollte auch mal die Modellvielfalt beachten, bzw. mal realistisch schauen, was Probleme sind, die den Schlepper zum Stillstand bringen. Und dann kommt noch der Faktor zwischen Lenkrad und Gaspedal hinzu. Bestimmte Fahrer machen die jede Maschine in 4000 Stunden platt.
Und noch eins: Wer sich ernsthaft einen Schlepper in der Agroplus Klasse (egal welcher Hersteller) als Frontladerschlepper anschafft und meint das wäre ein Radlader dem kann man eh nicht mehr helfen..... n8

Mfg
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