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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Di Aug 03, 2021 12:20

julius hat geschrieben:Wenn dann würde ich einen Bio Legehennstall bauen für 50 000 Stück.
Da ist die Arbeit noch überschaubar mit Fertigfutter und gute Preise das wird noch was verdient beim Bio Eierpreis.
Nur wie ist das mit Tierschutz bei 50 000 Hennen ? Wenn da jeden Tag eine Henne halbtod im Stall liegt und man erlöst die auf eigene Weise ohne Tierarzt und die Soko filmen das bekommt man dann auch Probleme ?
Man kann doch nicht bei jeder kranken Henne den Tierarzt jeden Tag holen. :o


Dann musst du 17 Ställe bauen mit viel Auslauf. Ob du so viele ha hast?
3000 Hennen je Stall. Rest informieren, dann schwätza.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Di Aug 03, 2021 12:47

Ja und ? Das ist nur eine Sache vom Eierpreis ob sich das rechnet oder nicht.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Di Aug 03, 2021 12:56

Aber denkt auch dran, dass sich die Bekloppten und Bescheuerten in diesem Lande nicht ewig das Ruder in der Hand halten. Dann geht es ja auch wieder aufwärts. Nur darf man bis dahin nicht alles verfrühstückt haben.

T5060 hat geschrieben:Ich habe so den Eindruck, dass von Seiten der Landwirtschaft keiner so richtig weis welcher Tsunami da auf uns zu rollt. Aus Altersgründen werden schon viele verschwinden, der Rest will das dann ja gerne schlucken, aber er muss es auch bezahlen und vor allen Dingen mit Gewinn auch bewirtschaften können, bei zukünftig extrem steigenden Kosten. Das Ventil steigender biologischer Leistungen wurde ja auch verschlossen.

Die Produkktionsleistung wird um 33% sinken, die Zahl der Betriebe um mehr als 50 % und vom Rest bleiben keine 25 % mehr im Vollerwerb. Der vor - und nachgelagerte Bereich wird um mehr als 60 % schrumpfen, weil der heute schon um 50% überbesetzt ist.

Es steht ausser Frage, das weltweit Nahrungsmittel knapper werden, aber die kommen nicht mehr aus der tierischen Veredlung in Deutschland. Wir werden Futtergetreideexporteur, was auch die Margen im Ackerbau drückt.

In Bezug auf Erhalt des Familienvermögens wird nur derjenige erfolgreich sein, der ein hohes nichtlandwirtschaftliches Außeneinkommen hat. Der Rest muss echt saugut oder er wird nur Geld verbrennen.

Alles was die Politik an Alternativen anbietet, ist unzuverlässig und nur Durchhalteparolen.

Die Zukunft wird so aussehen : Man ist Landarzt, Tierarzt oder Steuerberater hat 50 ha und 10 Mutterkühe mit Nachzucht, vielleicht auch 200 Mastschweine
So 10.000 - 30.000 € p.a. netto wird man noch über Prämien, Forst, Energie und Hallenvermietung generieren können.

So jetzt könnt ihr mich verdreschen, aber die Erfahrungen der letzten 40 Jahre lassen keinen anderen Schluß zu.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 210ponys » Di Aug 03, 2021 15:12

*Zensur* war auch nicht ewig an der Macht aber schon wenige Jahre haben die Welt in Schutt und Asche gelegt...
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Do Aug 05, 2021 16:20

T5060 hat geschrieben:Aber denkt auch dran, dass sich die Bekloppten und Bescheuerten in diesem Lande nicht ewig das Ruder in der Hand halten.

Noch schon leider. Den Landwirten in Hochwassergebieren droht nächstes Ungemach.

Greenpeace fordert Dekontamination vor einer erneuten Nutzung. Bevor diese Flächen wieder genutzt werden könnten, müssten das Ausmaß der Verschmutzung erkundet und eventuell vorhandene Schadstoffe durch fachgerechte Reinigungen beseitigt werden.

https://www.agrarheute.com/politik/hoch ... 2021-08-05

Wenn die was finden im Labor. Müssen dann Landwirte auf ihren Äcker den Boden abtragen und als Sondermüll entsorgen und neuen Boden anfahren bevor sie wieder Lebensmittel erzeugen dürfen. :shock:
Ich würde dann alles still legen und nur noch Prämien abgreifen wenn ich dort Landwirt wäre.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Do Aug 05, 2021 16:26

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Aber denkt auch dran, dass sich die Bekloppten und Bescheuerten in diesem Lande nicht ewig das Ruder in der Hand halten.

Noch schon leider. Den Landwirten in Hochwassergebieren droht nächstes Ungemach.

Greenpeace fordert Dekontamination vor einer erneuten Nutzung. Bevor diese Flächen wieder genutzt werden könnten, müssten das Ausmaß der Verschmutzung erkundet und eventuell vorhandene Schadstoffe durch fachgerechte Reinigungen beseitigt werden.

https://www.agrarheute.com/politik/hoch ... 2021-08-05

Wenn die was finden im Labor. Müssen dann Landwirte auf ihren Äcker den Boden abtragen und als Sondermüll entsorgen und neuen Boden anfahren bevor sie wieder Lebensmittel erzeugen dürfen. :shock:
Ich würde dann alles still legen und nur noch Prämien abgreifen wenn ich dort Landwirt wäre.

Ein guter Grund, Greenpiss zu enteignen, und das Geld zur Sanierung der Flächen zu verwenden.
Zudem den Laden dicht machen und verbieten.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Do Aug 05, 2021 17:02

Greenpeace hat bereits Bodenproben von Äcker genommen und untersucht die auf Schadstoffe. Wenn die was finden gehen die sicher an die Öffentlichkeit und Medien.
Bereits in der vergangenen Woche hat die Umweltorganisation Bodenproben von landwirtschaftlichen Flächen rund um Erftstadt-Blessem in Nordrhein-Westfalen genommen. Greenpeace kündigte an, die Bodenproben von zertifizierten Laboren auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien untersuchen zu lassen.

Quelle Link oben.
Dürfen die eigentlich ungefragt einfach auf einen Acker rauf und dort Proben nehmen ?
julius
 
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Do Aug 05, 2021 17:49

julius hat geschrieben:Greenpeace hat bereits Bodenproben von Äcker genommen und untersucht die auf Schadstoffe. Wenn die was finden gehen die sicher an die Öffentlichkeit und Medien.
Bereits in der vergangenen Woche hat die Umweltorganisation Bodenproben von landwirtschaftlichen Flächen rund um Erftstadt-Blessem in Nordrhein-Westfalen genommen. Greenpeace kündigte an, die Bodenproben von zertifizierten Laboren auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemikalien untersuchen zu lassen.

Quelle Link oben.
Dürfen die eigentlich ungefragt einfach auf einen Acker rauf und dort Proben nehmen ?

Denen würde ich den scharfen Hund schicken.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Do Aug 05, 2021 18:47

Ach Gott.....Greenpiss und Bewertung von Böden auf landw. Flächen. Da kommt nix wichtiges bei raus, es sei denn man hat Schlammanlandungen.
Die kann man irgendwann mal mit dem Bagger abziehen. MOSH (Mineralöl) ist bedeutungslos, das verliert sich. Anthropogene Schwermetalle und Halogene wird man da nicht finden.
Geogene Chrom und Nickel sind typisch für die Gegend, also auch kein Thema.

Ein Bodenaustausch halte ich für ausgeschlossen, ein Gebot der Nichtverfütterung kann stellenweise möglich sein.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 05, 2021 18:55

julius hat geschrieben:...
Dürfen die eigentlich ungefragt einfach auf einen Acker rauf und dort Proben nehmen ?

Nein!
Die, als NGO- quasi Privatleute, dürfen die Flächen nicht mal betreten!
Anzeige wegen Besitzstörung ist angebracht und ich steuere auch gern mal einen Hunni als Prozesskostenhilfe dazu. :wink:
Es ist ja trotz dem Unwetter noch Vegetationszeit.
Damit sind deren BP- Ergebnisse vor Gericht nicht zulässig und sollten auch öffentlich keine Beachtung finden.
Aber unsere ö.r. Medien freuen sich sicher schon auf die Story. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Do Aug 05, 2021 19:02

T5060 hat geschrieben:Ach Gott.....Greenpiss und Bewertung von Böden auf landw. Flächen. Da kommt nix wichtiges bei raus, es sei denn man hat Schlammanlandungen.
Die kann man irgendwann mal mit dem Bagger abziehen. MOSH (Mineralöl) ist bedeutungslos, das verliert sich. Anthropogene Schwermetalle und Halogene wird man da nicht finden.
Geogene Chrom und Nickel sind typisch für die Gegend, also auch kein Thema.
Ein Bodenaustausch halte ich für ausgeschlossen, ein Gebot der Nichtverfütterung kann stellenweise möglich sein.


Blöd wäre es wenn jemand davor Klärschlamm ausgebracht hat. Dann finden die im Labor ganz sicher was.
Man kann einen Würfel Zucker im Bodensee nachweisen so sensibel sind die Messgeräte heute.

Aber unsere ö.r. Medien freuen sich sicher schon auf die Story.

Die gehen immer ans Fernsehen weil die dann ihre Spendenkasse so füllen können. Siehe Soko Tierschutz.
julius
 
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Do Aug 05, 2021 19:04

Bei Klärschlamm findet man erst recht nichts, sonst wäre der erst gar nicht ausgebracht worden.

Übrigens 1000 Bananen haben einen Millisievert Radioaktivität.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » Do Aug 05, 2021 19:52

Bodenkontaminationen nach Hochwasser sind mittlerweile recht gut untersucht. Das Pfingsthochwasser (1999) in Bayern hat die LfL zum Anlass genommen um der Sache auf den Grund zu gehen. Verursacher der bekanntesten Verunreinigungen bei Hochwasser sind austretendes Heizöl und austretender Diesel. Die so mit dem Wasser verteilten Kohlenwasserstoffe belasten aber fast nur das Sediment und kaum den Unterboden. Dazu kommt, dass die MKW auf aktiven Böden sehr schnell abgebaut werden. Innerhalb von ca. 5 Monaten sinkt die Konzentration auf ca. 5%. Bodenbearbeitung kann die Abbauaktivitäten der MIkroorganismen anregen. Anders sieht es bei den Schwermetallen aus. Hier sind vor allem Blei, Kupfer und Zink sehr lange z.T. mit hohen Konzentrationen nachzuweisen. Solange die Stoffe im Boden fixiert sind, ist das für die landwirtschaftliche Nutzung recht unerheblich. Eine Entlastung der Flächen kann man mit mit dem Anbau von speziellen Pflanzen vornehmen. Deren Aufwuchs muss, aufgrund der Anreicherung mit den Schwermetallen, allerdings entsorgt werden. Die leicht flüchtigen Alkylbenzole spielen, eben weil sie leicht flüchtig sind, unter Luftzufuhr keine große Rolle. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe resultieren oft aus Verbrennungsrückständen (Asche). Die können punktuelle Bedeutung haben, sind aber allgemein zu vernachlässigen. Insgesamt ist das Kontaminationsrisiko also überschaubar.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » Do Aug 05, 2021 19:54

T5060 hat geschrieben:Bei Klärschlamm findet man erst recht nichts, sonst wäre der erst gar nicht ausgebracht worden.



Du glaubst wirklich, dass nur Stoffe ausgebracht werden die rückstandsfrei sind? :lol:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » Do Aug 05, 2021 19:56

langholzbauer hat geschrieben:Die, als NGO- quasi Privatleute, dürfen die Flächen nicht mal betreten!


Das ist auch gar nicht nötig. Sediment findet man dort überall und Sediment ist i.d.R. am höchsten belastet. Wenn es überhaupt eine Kontamination gibt.
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