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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » Mo Aug 02, 2021 11:39

So wie @julius es ausdrückt, liegt die Alleinverantwortung für die Probleme bei der Landwirtschaft. Da werden die NGOs aber jubilieren!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 11:41

An seinem Schreibstil kann er ja noch arbeiten :=
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mo Aug 02, 2021 12:49

DWEWT hat geschrieben:So wie @julius es ausdrückt, liegt die Alleinverantwortung für die Probleme bei der Landwirtschaft. Da werden die NGOs aber jubilieren!

Nein die NGO werden nicht jubelieren. Weil dann müssen sie statt bei uns in Rußland und Rumänien die Ställe überwachen und filmen und was meint ihr was passiert wenn die da erwischt werden wenn die in der Nacht eine Kamera aufstellen ?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mo Aug 02, 2021 12:56

DWEWT hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Und wenn die Landwirtschaft abwandert sind die froh. Dann können sie bei den nächsten Wahlen belegen das Deutschland am umweltfreundlichsten ist und die Nitratwerte weiter sinken und die Klimaziele eingehalten werden.

Du gehst als Landwirt also auch davon aus, dass die Landwirtschaft für Umweltunfreundlichkeit, Nitratwerte und das Nichterreichen der Klimaziele verantwortlich ist? Warum regen sich hier eigentlich noch Berufskollegen über die Anschuldigungen von Außenstehenden auf?

Das leuchtet doch ein wenn alle Flächen nur noch still gelegt sind und kein Gramm Dünger und keine Gülle ausgebracht wird das dann die Nitratwerte irgendwann niedriger sind. Auch wenn vorher keine Überdüngung vorliegt gehen die Werte dann zurück. Was aber nichts bringt weil die Nitratwerte heute schon so niedrig sind das die nicht schädlich sind.
Genauso CO2 oder Methangas. Wenn in Deutschland keine Kuh gehalten werden, erreicht Deutschland schneller ihre Klimaziele weil kein Ausstoß stattfindet oder sagen wir der Austoss findet in anderen Ländern statt und das dann umso mehr.
Bringt also nichts nur in Deutschland können die Politiker ihre Hände in Unschuld waschen und sich als Umweltretter hinstellen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mo Aug 02, 2021 16:27

T5060 hat geschrieben:Lest euch mal die neue Agrarheute durch, da fragste dich ob man richtig tickt.
Dann die neue Prämienregelung.
Muss man zukünftig einen amtlichen diagnostizierten, aber unbehandelten Murmelschaden haben, wenn man vernünftige Landwirtschaft betreiben soll ?

Meintest du den Artikel bei Agrarheute ?
https://www.agrarheute.com/tier/baulich ... 2021-08-02
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Mo Aug 02, 2021 16:40

Ne ich meine die neue Ausgabe von Agrarheute insgesamt, einschl. der Entscheidung als "Junglandwirt des Jahres" einen viehlosen Kompost-Tee-Bruder mit zu hohem AK-Besatz zu küren.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Mo Aug 02, 2021 16:47

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Lest euch mal die neue Agrarheute durch, da fragste dich ob man richtig tickt.
Dann die neue Prämienregelung.
Muss man zukünftig einen amtlichen diagnostizierten, aber unbehandelten Murmelschaden haben, wenn man vernünftige Landwirtschaft betreiben soll ?

Meintest du den Artikel bei Agrarheute ?
https://www.agrarheute.com/tier/baulich ... 2021-08-02

Es ist doch offensichtlich, dass der Schweinebestand in DE um mindestens 50% reduziert werden soll/muss. Deshalb auch diese baulichen Restriktionen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 17:29

Das soll kann man unterstreichen, das muss mindestens diskutieren.

Und mittelfristig kann man Schweinebestand in Tierbestand umtaufen. Alle bekommen ihr Fett weg. Die Einen früher, die Anderen später.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Einhorn64 » Mo Aug 02, 2021 20:29

julius hat geschrieben:Das leuchtet doch ein wenn alle Flächen nur noch still gelegt sind und kein Gramm Dünger und keine Gülle ausgebracht wird das dann die Nitratwerte irgendwann niedriger sind. Auch wenn vorher keine Überdüngung vorliegt gehen die Werte dann zurück. Was aber nichts bringt weil die Nitratwerte heute schon so niedrig sind das die nicht schädlich sind.

Warum werden gerade unter Wäldern die höchsten Nitratwerte gemessen?
Wie sollen die Nitratwerte zurückgehen ohne Entzug durch Ernte?
Der ganze Luftstickstoff, angereichert durch den Verkehr, schlägt weiterhin auf alle Flächen nieder und nitrifiziert.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Manfred » Mo Aug 02, 2021 20:48

Wird halt auch damit zusammenhängen, dass in weiten Teilen Deutschlands Wald eigentlich nichts verloren hat.
Wir wissen ja heute, dass die nacheiszeitliche Verwaldung und Vermoorung der nördlichen Breiten menschengemacht war, durch die Zerstörung des Gleichgewichts zwischen Mega- und Großherbivoren, Grasland und Prädatoren.
Leider hält sich noch immer hartnäckig die längst überholte These vom "natürlichen" Waldstandort Mitteleuropa. Aber das ist in der Wissenschaft (und der breiten Bevölkerung noch mehr) ja öfter so, dass neue Erkenntnisse Jahrzehnte brauchen, um sich durchzusetzen.
Klar kann hier auch Wald wachsen, aber funktionierende Herden würden ihn schnell zurückdrängen und wieder offenes Grasland bzw. savannenartige Strukturen schaffen.
Und dieses Grasland könnte dann auch die anfallenden Stickstoffmengen leicht puffern. Kranke Wald- und Ackerböden können das halt nicht. Aber auch dafür gibt es ja inzwischen funktionierende Konzepte, diese Böden zu heilen.
Wir haben ein sehr ausgeglichenes, wenig sprödes Klima wie nur wenige Regionen der Erde und sind von daher eigentlich komplett frei, von Acker bis Wald, wie wir unsere Flächen bewirtschaften. Hier ist das alles nachhaltig machbar, solange einige Grundregeln der regenerativen Bewirtschaftung eingehalten werden.
Die räumliche Konzentration der Mastschweine und -Geflügelbestände ist natürlich ein Problem. Aber das ließe sich ja mit etwas gutem Willen entzerren. Und Wiederkäuer bräuchten wir halt viel mehr (und nicht etwa weniger... was für ein wissenschaftsfeindlicher Unsinn...) um unser Land halbwegs naturnah zu bewirtschaften.
Dazu muss man auch verstehen, dass größere Tierbestände nicht unbedingt mehr Produktion bedeuten, und dass es unsinnig ist, Wiederkäuer getrennt von ihrem Biotop zu betrachten. Da könnte man auch einen Menschen isoliert in eine Glaskugel setzen und hochwissenschaftlich feststellen, dass er ja nur furzt und rülpst und ansonsten mangels Interaktion mit seiner nicht vorhandenen Umgebung für nichts gut sei.
Sowas ist keine Wissenschaft, sondern Antiwissenschaft. Komplexe Systeme, also solche mit Selbstregulierung (das Wort komplex wird ja gerne und oft falsch verwendet, für Systeme die nur kompliziert sind) kann man für eine Analyse nicht ein Einzelteile zerlegen, weil das immer das Ergebnis verfälscht.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Englberger » Di Aug 03, 2021 10:29

julius hat geschrieben:Meintest du den Artikel bei Agrarheute ?
https://www.agrarheute.com/tier/baulich ... 2021-08-02

Hallo,
weiss jemand wo die technische Ursache für die um 30% erhöhten Emissionen bei Offenstallhaltung zu finden ist?
Kommt mir viel vor.
Gruss Christian
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Di Aug 03, 2021 11:07

Ich habe so den Eindruck, dass von Seiten der Landwirtschaft keiner so richtig weis welcher Tsunami da auf uns zu rollt. Aus Altersgründen werden schon viele verschwinden, der Rest will das dann ja gerne schlucken, aber er muss es auch bezahlen und vor allen Dingen mit Gewinn auch bewirtschaften können, bei zukünftig extrem steigenden Kosten. Das Ventil steigender biologischer Leistungen wurde ja auch verschlossen.

Die Produkktionsleistung wird um 33% sinken, die Zahl der Betriebe um mehr als 50 % und vom Rest bleiben keine 25 % mehr im Vollerwerb. Der vor - und nachgelagerte Bereich wird um mehr als 60 % schrumpfen, weil der heute schon um 50% überbesetzt ist.

Es steht ausser Frage, das weltweit Nahrungsmittel knapper werden, aber die kommen nicht mehr aus der tierischen Veredlung in Deutschland. Wir werden Futtergetreideexporteur, was auch die Margen im Ackerbau drückt.

In Bezug auf Erhalt des Familienvermögens wird nur derjenige erfolgreich sein, der ein hohes nichtlandwirtschaftliches Außeneinkommen hat. Der Rest muss echt saugut oder er wird nur Geld verbrennen.

Alles was die Politik an Alternativen anbietet, ist unzuverlässig und nur Durchhalteparolen.

Die Zukunft wird so aussehen : Man ist Landarzt, Tierarzt oder Steuerberater hat 50 ha und 10 Mutterkühe mit Nachzucht, vielleicht auch 200 Mastschweine
So 10.000 - 30.000 € p.a. netto wird man noch über Prämien, Forst, Energie und Hallenvermietung generieren können.

So jetzt könnt ihr mich verdreschen, aber die Erfahrungen der letzten 40 Jahre lassen keinen anderen Schluß zu.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Peter North » Di Aug 03, 2021 11:50

So ist es.
Zuletzt geändert von Peter North am Di Aug 03, 2021 14:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Di Aug 03, 2021 11:56

Wenn dann würde ich einen Bio Legehennstall bauen für 50 000 Stück.
Da ist die Arbeit noch überschaubar mit Fertigfutter und gute Preise das wird noch was verdient beim Bio Eierpreis.
Nur wie ist das mit Tierschutz bei 50 000 Hennen ? Wenn da jeden Tag eine Henne halbtod im Stall liegt und man erlöst die auf eigene Weise ohne Tierarzt und die Soko filmen das bekommt man dann auch Probleme ?
Man kann doch nicht bei jeder kranken Henne den Tierarzt jeden Tag holen. :o
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 210ponys » Di Aug 03, 2021 12:00

mal gespannt wie lange die Eier Nische noch anhält! Aber die Produktion von Eiern wird ja auch schon als reichlich beschrieben!
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