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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Fassi » So Jul 25, 2021 14:27

Wieso? Prämie minus Mulchen und BG, da bleibt mehr wie die 100€/ha übrig, die ich als Pacht jetzt bekomme. Und theoretisch könnte ich es auch einmal vom Schäfer abhüten lassen, dann wäre es nur Prämie minus BG.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » So Jul 25, 2021 14:36

Fassi hat geschrieben:Wieso? Prämie minus Mulchen und BG, da bleibt mehr wie die 100€/ha übrig, die ich als Pacht jetzt bekomme. Und theoretisch könnte ich es auch einmal vom Schäfer abhüten lassen, dann wäre es nur Prämie minus BG.

Gruß


Und davon kannst 100 ha haben, es wird nicht reichen um einen Betrieb zu entwickeln oder zu erhalten.
Das ist noch nicht mal ein Zubrot, sondern eine Zwischenlösung als Kompromiß.

Ich hab da ein paar Höfe in Beobachtung, die freuten sich auf das große Prämiengeschäft und wundern sich jetzt wo sie die Kohle hernehmen sollen.
Kostet halt alles. Alleine Kranken -, Teilkasko(!Flut!)- und Gebäudeversicherungen werden 2022 um mehr 10% steigen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » So Jul 25, 2021 18:35

Isarland hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Hallo,
Dann nimmt der Pächter sein Grünland zurück macht ne Blümchenwiese draus und macht heu draus oder Mulcht den Bettel einfach...

Bei uns im Moos werden die Wiesen z.T. verbettelt. Ein Grundstücksnachbar hat eine Wiese im Kulap, 1.7. Schnittzeitpunkt und ohne Düngung. Der fragte mich schon vor 5 Jahren, ob ich sie zum heuen mag.....gratis. Ich hätte ihm beinah den Vogel gezeigt. Er schiebt 500€ ein je ha. und ich soll seinen Dreck weg machen. :roll: :roll: Seitdem mäht jedes Jahr ein anderer, aber nur einmal. Heuer hat sie auch einer gemäht (einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul). Wir fuhren grad vom Badeweiher nach Hause....Straße gesperrt, weil eine Bergewinde die abgesoffene Großpackenpresse samt Traktor aus dem Schlamm zieht. Ich ging zu dem tobenden Landwirt hin..."Der soll mich am Arsch lecken. Die drei Ballen fahr ich nach Hause, mit dem anderen soll er machen, was er will.
Nebenbei bemerkt....für die Pflege von Naturschutzwiesen werden hier je ha. 420€ verlangt und bezahlt. je Schnitt, weil manche 2x gemäht werden müssen. Zur Zeit erben bereits die Enkel derer, die schon vor 30 Jahren aufgaben. Die scheißen sich nix um die Wiesen, außer, das sie einen Landwirt suchen , der die Wiesen ordentlich bewirtschaftet......und die sind rar.


Wenn man sich das Umwelt- Klimaschutzprogramm vom Söder anschaut, wird sich da zukünftig gewaltig etwas ändern. Natürliche Feuchtstandorte und das Moos gehört natürlich dazu, sollen renaturiert werden. D.h., zusätzlich Vernässung und starke Begrenzung der ldw. Nutzung. Es könnte sein, dass das Land Bayern schon in naher Zukunft diese Flächen aufkaufen wird. Das könnte zu einem Geschäft für die jetzigen Eigentümer werden. Schließlich gelten solche Flächen als ökologisch besonders wertvoll!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » So Jul 25, 2021 18:53

DWEWT hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Hallo,
Dann nimmt der Pächter sein Grünland zurück macht ne Blümchenwiese draus und macht heu draus oder Mulcht den Bettel einfach...

Bei uns im Moos werden die Wiesen z.T. verbettelt. Ein Grundstücksnachbar hat eine Wiese im Kulap, 1.7. Schnittzeitpunkt und ohne Düngung. Der fragte mich schon vor 5 Jahren, ob ich sie zum heuen mag.....gratis. Ich hätte ihm beinah den Vogel gezeigt. Er schiebt 500€ ein je ha. und ich soll seinen Dreck weg machen. :roll: :roll: Seitdem mäht jedes Jahr ein anderer, aber nur einmal. Heuer hat sie auch einer gemäht (einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul). Wir fuhren grad vom Badeweiher nach Hause....Straße gesperrt, weil eine Bergewinde die abgesoffene Großpackenpresse samt Traktor aus dem Schlamm zieht. Ich ging zu dem tobenden Landwirt hin..."Der soll mich am Arsch lecken. Die drei Ballen fahr ich nach Hause, mit dem anderen soll er machen, was er will.
Nebenbei bemerkt....für die Pflege von Naturschutzwiesen werden hier je ha. 420€ verlangt und bezahlt. je Schnitt, weil manche 2x gemäht werden müssen. Zur Zeit erben bereits die Enkel derer, die schon vor 30 Jahren aufgaben. Die scheißen sich nix um die Wiesen, außer, das sie einen Landwirt suchen , der die Wiesen ordentlich bewirtschaftet......und die sind rar.


Wenn man sich das Umwelt- Klimaschutzprogramm vom Söder anschaut, wird sich da zukünftig gewaltig etwas ändern. Natürliche Feuchtstandorte und das Moos gehört natürlich dazu, sollen renaturiert werden. D.h., zusätzlich Vernässung und starke Begrenzung der ldw. Nutzung. Es könnte sein, dass das Land Bayern schon in naher Zukunft diese Flächen aufkaufen wird. Das könnte zu einem Geschäft für die jetzigen Eigentümer werden. Schließlich gelten solche Flächen als ökologisch besonders wertvoll!

Die Flächen sind zu 60 Prozent in der Hand von Stadt und Flughafen. Die sträuben sich gewaltig gegen eine Verschlechterung des Status ihrer Flächen, und suchen nur Landwirte als Pächter, die sie
anständig bewirtschaften. An denen haben sich schon der Nabu und der Landschaftspflegeverband die Zähne mit ihren Verschlimmbesserungsvorschlägen die Zähne ausgebissen.
Übtigens, so teuer wie hier die Ackerflächen gehandelt werden....hier wurde noch keine der Wiesen teurer wie 2,80 /m² verkauft.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » So Jul 25, 2021 19:07

Isarland hat geschrieben:Die Flächen sind zu 60 Prozent in der Hand von Stadt und Flughafen. Die sträuben sich gewaltig gegen eine Verschlechterung des Status ihrer Flächen, und suchen nur Landwirte als Pächter, die sie
anständig bewirtschaften. An denen haben sich schon der Nabu und der Landschaftspflegeverband die Zähne mit ihren Verschlimmbesserungsvorschlägen die Zähne ausgebissen.
Übtigens, so teuer wie hier die Ackerflächen gehandelt werden....hier wurde noch keine der Wiesen teurer wie 2,80 /m² verkauft.


Eine Wiedervernässung wäre eine ökologische Optimierung. Damit bekämen diese Flächen ein Kompensationspotenzial.D.h., Stadt und Flughafen könnten, für etwaige Erweiterungsmaßnahmen, die Kompensation auf den eigenen Flächen durchführen! Das ist außerordentlich lukrativ.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » So Jul 25, 2021 20:28

DWEWT hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Die Flächen sind zu 60 Prozent in der Hand von Stadt und Flughafen. Die sträuben sich gewaltig gegen eine Verschlechterung des Status ihrer Flächen, und suchen nur Landwirte als Pächter, die sie
anständig bewirtschaften. An denen haben sich schon der Nabu und der Landschaftspflegeverband die Zähne mit ihren Verschlimmbesserungsvorschlägen die Zähne ausgebissen.
Übtigens, so teuer wie hier die Ackerflächen gehandelt werden....hier wurde noch keine der Wiesen teurer wie 2,80 /m² verkauft.


Eine Wiedervernässung wäre eine ökologische Optimierung. Damit bekämen diese Flächen ein Kompensationspotenzial.D.h., Stadt und Flughafen könnten, für etwaige Erweiterungsmaßnahmen, die Kompensation auf den eigenen Flächen durchführen! Das ist außerordentlich lukrativ.


Im Großraum München muss man Ökokontoflächen sehr differenziert betrachten.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Fassi » So Jul 25, 2021 22:19

T5060 hat geschrieben:
Und davon kannst 100 ha haben, es wird nicht reichen um einen Betrieb zu entwickeln oder zu erhalten.
Das ist noch nicht mal ein Zubrot, sondern eine Zwischenlösung als Kompromiß.

Ich hab da ein paar Höfe in Beobachtung, die freuten sich auf das große Prämiengeschäft und wundern sich jetzt wo sie die Kohle hernehmen sollen.
Kostet halt alles. Alleine Kranken -, Teilkasko(!Flut!)- und Gebäudeversicherungen werden 2022 um mehr 10% steigen.


Das ist ja auch nicht als Vollerwerb gedacht, sondern soll auf zeigen, dass niedrige Pachtpreise nicht automatisch mehr Fläche am Markt bedeuten bzw. die Pachtflächen sicherer sind. Einige der Verpächter fangen dann wieder mit der Eigenbewirtschaftung auf die Schiene an. Und zumindest bei den aktuellen Prämien bleibt mehr über als beim Verpachten. Hat hierum schon einige große Schläge wieder gut verkleinert. Krankenkasse entfällt dabei und die Gebäudekosten ab ich sowieso an der Hacke, ob ich meine Flächen selbst bewirtschafte oder verpachte. Nehme ich mal die aktuellen 299€/ha (und da, lasse ich mal die Prämie für die ersten 40ha noch weg) ziehe davon 60€/ha für den Lohner zum Mulchen ab, bleiben mir noch 239€ für die restlichen Kosten. Bei der Verpachtung hab 139€/ha weniger dafür.

Gruß
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » So Jul 25, 2021 22:25

Viele dieser "Eigenbewirtschafter" hätten besser vor 10 Jahren die Betriebsaufgabe erklärt als die Grundstückspreise noch auf der Erde waren, da hätten die richtig Geld gespart
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon ChrisB » Mo Jul 26, 2021 7:02

Hallo T5060,
hier ein ehemaliger Landwirt, mit Hofstelle und Bauplatz, mitten im Dorf.
Wollte vor ca 10 Jahren "aufgeben", mehrere Kinder,
aber nach Steuerberatung, hat Er die "Aufgabe" aufgegeben :shock:
Steuerliche Beratung durch Landw. Steuerberater ist unverzichtbar :klug:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Manfred » Mo Jul 26, 2021 7:11

@Fassi: Dass die Basisprämie in den nächsten Jahren auf Null abgeschmolzen werden soll, hast du mitgekommen?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon DWEWT » Mo Jul 26, 2021 7:40

Manfred hat geschrieben:@Fassi: Dass die Basisprämie in den nächsten Jahren auf Null abgeschmolzen werden soll, hast du mitgekommen?


Bleibt die Frage, ob sie durch eco schemes evtl. sogar überkompensiert werden kann.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Manfred » Mo Jul 26, 2021 8:26

Das werden wir wohl wie immer erst 3 Tage vor Antragsstellung erfahren...

Aber mit Mulchen wird es bei Grünland mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht getan sein.
Die wissenschaftsfeindliche, naturschädliche und hochwasserfördernde Ausmagerungsideologie wird wohl in den nächsten Jahren noch nicht zu überwinden sein.
Das ist zwar schlimm, weil es jeden Tag schwieriger und teurer wird, die so geschaffenen Schäden irgendwann wieder durch regenerative Methoden zu reparieren, aber wir werden als Unternehmer die neuen Regelungen nehmen müssen, wie sie kommen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jul 26, 2021 8:33

DWEWT hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:@Fassi: Dass die Basisprämie in den nächsten Jahren auf Null abgeschmolzen werden soll, hast du mitgekommen?


Bleibt die Frage, ob sie durch eco schemes evtl. sogar überkompensiert werden kann.


Da bin ich relativ beruhigt, dass sich um die Zukunft des Grünlandes niemand Gedanken macht. Schon aus traditioneller Verpflichtung nicht :mrgreen:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mo Jul 26, 2021 8:54

T5060 hat geschrieben:Viele dieser "Eigenbewirtschafter" hätten besser vor 10 Jahren die Betriebsaufgabe erklärt als die Grundstückspreise noch auf der Erde waren, da hätten die richtig Geld gespart

Also dann vor 10 Jahren die Betriebsaufgabe erklären, damals vor 10 Jahre dann da der Grundstückspreis noch niedrig gleich alles steuerfrei ins Privatvermögen überführen ? Damals hat der Buchwert dann fast ausgreicht ?
Dann könnte man heute nach 10 Jahren jedes Grundstück steuerfrei verkaufen weil es im Privatvermögen ist ?
Wäre für viele wohl das beste gewesen.

Bei der Betriebsaufgabe heute werden die halt die hohen Grundstückspreise annehmen und die müssen sofort versteuert werden weil es dann eine Betriebsentnahme ist fürs Privatvermögen. Der abziehbare Buchwert ist dann nur noch ein kleiner Teil von dem was die abkassieren pro m².
julius
 
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Mo Jul 26, 2021 9:17

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Viele dieser "Eigenbewirtschafter" hätten besser vor 10 Jahren die Betriebsaufgabe erklärt als die Grundstückspreise noch auf der Erde waren, da hätten die richtig Geld gespart

Also dann vor 10 Jahren die Betriebsaufgabe erklären, damals vor 10 Jahre dann da der Grundstückspreis noch niedrig gleich alles steuerfrei ins Privatvermögen überführen ? Damals hat der Buchwert dann fast ausgreicht ?
Dann könnte man heute nach 10 Jahren jedes Grundstück steuerfrei verkaufen weil es im Privatvermögen ist ?
Wäre für viele wohl das beste gewesen.

Bei der Betriebsaufgabe heute werden die halt die hohen Grundstückspreise annehmen und die müssen sofort versteuert werden weil es dann eine Betriebsentnahme ist fürs Privatvermögen. Der abziehbare Buchwert ist dann nur noch ein kleiner Teil von dem was die abkassieren pro m².


Steuerfrei gibt es eigentlich nicht, weil die Elimierung der letzten Steuer-Euro zu viel Geld kostet und damit das Eigenkapital reduziert
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