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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 26, 2009 14:01

@Steel, ich habe da gar nichts mit der Milch am Hut, bin kein Milchfritze. Mich ärgert nur das Trara da um die dort zurückgegangen Preise. Getreidepreis halbiert, Schweinepreis am Boden, wen interessiert das schon. Am wenigsten den BV, der hat nur den BDM im Sinn. Und dann noch öffentliche Mittel für Stallbauten??? Ich glaube da sind einige nicht ganz auf der Treppe. Wer so etwas braucht, bitte sehr, aber ohne taxpayers money, wie der Angelsachse sagt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Mo Okt 26, 2009 14:07

steel hat geschrieben:völlig Richtig Carpe Diem, zusätzlich sollte die EU die Quoten von Auslaufbetrieben einbehalten.

Das wäre nur sinnvoll, wenn die Quote dann in der nationalen Reserve zur Verinderung von Strafabgaben bereit gestellt würde. Viel einfacher und besser für die Bauern wär die sofortige Quotenabschaffung.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Mo Okt 26, 2009 14:09

steel hat geschrieben:Das Problem liegt einzig daran, daß die Milchmenge ansteigt bei gleichzeitig geringerem Absatz. Nun die Produktion noch weiter auszubauen kann nicht der richtige Weg sein.

Kannst du eigentlich selber nicht denken, daß du immer und überall deinen BDM-Schwachsinn reinschmieren musst?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 26, 2009 16:21

schimmel hat geschrieben:...wer sollte sich denn beschweren, die Verbraucher oder die Bauern?

Reini

meyenburg1975 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:....warum dann nicht konsequent und alle Mittel aus der ersten und zweiten Säule weg...wollen mal sehen, ob dann überhaupt noch Landwirtschaft innnerhald Deutschlands möglich ist. Was soll das Gesabbel, über die geringen Investionsförderungen im Gegensatz zu den übrigen Mittel, die in die LW fließen...
Reini


An mir solls nich liegen...

Darf sich aber hinterher keiner beschweren...


Naja, völlig Sub.frei wirds dann Ecken geben, da is nich mehr viel los mit Kulturlandschaft, das könnte dem einen oder andern Tourismusverband nich gefallen und hier und da sogar die Ökos auf den Plan rufen von wegen offene Landschaft und so. Die Produktion wird zurückgehen, was den vor und nachgelagerten Bereichen vielleicht nicht passt,wie z.B. dem Landhandel oder dem MIV. Vielleicht stört den Verbraucherschützern die Qualität,bzw die Art der Herstellung der ansteigenden Importmengen,was weiss ich...

Auch dann wirds aber noch Ldw. geben, aber halt etwas anders wie jetzt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Mo Okt 26, 2009 16:55

[quote="schimmel"]....dann lassen wir mal die Quote wegfallen und warten ab, ob nicht doch die bayrische Molkerei die billigste Milch auf dem Markt kaufen wird. Und dann schauen wir mal ob die immer noch aus dem Süden kommt...wie gesagt, schaun mer mal.

Glaub ich schon, denn

1) auch im Süden gibts tw. gute Strukturen, bzw. kann man sich machen,
2) werden auch im Norden zunehmend Alternativen genutzt (Biogas), und
3) glaub ich nicht, daß bis Quotenende das Angebot den Bedarf noch abdeckt....
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon LW.BW. » Mo Okt 26, 2009 20:38

schimmel hat geschrieben:...zum tausendsten Mal: Investitionsförderungen führen nicht zu einer Mehrproduktion sondern zu einer Produktivitätssteigerung, zu einem besseren Umwelt- und Tierschutz und zu besseren Arbeitsbedingungen....


:lol: :lol: Der war gut !! Ich lach mich krum !! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :lol: :lol: :lol:
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Wer im Heuet nicht gabelt, in der Ernte nicht zappelt, im Herbst nicht früh aufsteht, soll guge , wie´s ihm im Winter geht.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Meini » Mo Okt 26, 2009 20:48

frankenvieh hat geschrieben:Also über Selbstversorungsgrade in Bundesländern oder EU-nationalstaaten sollte man nicht mehr nachdenken. Fakt ist daß Bayern seine 180 % Selbstversorgung besser im Laden an die haushalte kriegt als die Norddeutschen. Zu Stallkapazitäten gehören auch zukunftsfähige Molkereikonzepte. Das ist nunmal so und wird auch so bleiben. Ohne Molkereien kriegt die Landwirtschaft fast nix verkauft.


Las den Koks aus der Nase :roll: :roll:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon fridolin » Mo Okt 26, 2009 22:05

Zu Stallkapazitäten gehören auch zukunftsfähige Molkereikonzepte. Das ist nunmal so und wird auch so bleiben. Ohne Molkereien kriegt die Landwirtschaft fast nix verkauft.
schreibt frankenvieh völlig zu recht!

Wer ist eigentlich Anteilseigner an den Molkereien? Sind es nicht die Landwirte? Warum machen diese in den Vertreterversammlungen keinen Druck auf den Molkereivorstand? Kann nicht auf diese Weise, neben geringerem Aufwand an Futterkosten, Einfluß auf die Höhe des Milchpreises genommen werden? Gibt des nur " Müllermilch" mit seinen Filialen als Aufkäufer und Weiterveredler ( Marktteilnehmer)?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon biotec » Mo Okt 26, 2009 22:06

warum versteht eigentlich keiner von euch, daß es auf dem milchmarkt genauso zugeht wie in anderen wirtschaftsbereichen. bei uns gab es vor ein paar jahren noch etliche kleine handwerksbetriebe mit bis zu 50 beschäftigten auf dem bau, -dazu kleine lebensmittelläden. auf dem bau kamen zuerst die polen ,dann die portugiesen -bei den tantaemma-läden kam aldi und lidl. wer redet davon heute noch -außer den betroffenen..bei der milch ist es genauso -endweder wachsen oder weichen-.und eure vielzitierte kulturlandschaft? - erwähn mal morgen beiläufig daß du verpachten willst - am gleichen tag bist du alles los -egal wieviel du hast! und deine kulturlandschaft blüht weiter wie gehabt .also wo ist das problem?(und das ganze von unserem staat so gewünscht und gefördert)
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Mo Okt 26, 2009 22:10

:wink: Dann melkt Euch mal weiter arm--ich werd ins Bett gehn, denn die Zeitunstellung liegt mir irgentwie in den Knochen :wink: :mrgreen:


PS.
Auch mit dem Biogas-Photovoltaik-Wahnsinn wird gemolken--allerdings der Bauer selbst, denn er denkt damit seine Hof zu retten--er wird ihn an die Banken verlieren :mrgreen:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Di Okt 27, 2009 10:23

Paule1 hat geschrieben::wink: Dann melkt Euch mal weiter arm--ich werd ins Bett gehn, denn die Zeitunstellung liegt mir irgentwie in den Knochen :wink: :mrgreen:

Dann schlaf schön..... n8
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon fridolin » Di Okt 27, 2009 10:50

Den Milcherzeugern brennt der Hut, warum wird nicht über preisgünstigere Produktions-Methoden nachgedacht? Auf der letztjährigen Landwirtschaftlichen Ausstellung in München ist mir aufgefallen das allein über die hofeigene Heuerzeugung die Fütterungskosten bei nur 14 Cent je kg Milch liegen können..
Eine Umstellung auf diese Tierfütterung dürfte für viele Milchbauern eine Rentabillisierungssteigerung sein, trotz der zur Zeit miesen Erzeugerpreise.

Der Aussteller und Vertreiber dieser seit vierzig Jahren bekannten Heuproduktion ist mir bekannt. Jedoch habe ich zur Zeit keinen Kontakt mit ihm.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon xyxy » Di Okt 27, 2009 11:03

:roll: :shock: :?:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon hans g » Di Okt 27, 2009 11:47

biotec hat geschrieben:.......also wo ist das problem?(und das ganze von unserem staat so gewünscht und gefördert)

JA---und wer ist "UNSER STAAT"---WIR ALLE,die alle günstig durchs leben kommen wollen :wink:
ABER WEHE einer kanns besser---schon schreien alle los---alles nur EMOTIONEN :lol:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon fridolin » Di Okt 27, 2009 12:08

Nuu aber los, erzähl allen von der Neuigkeit...
schreibt schimmel.

Mir geht es nicht um etwaige Neuigkeiten. Für mich als Laie in der Milchproduktion, ist es nur interessant ob der Milcherzeuger bei einem Futteraufwand von 14 Eurocent/kg Milch und bis zu welchem erlösten Erzeugerpreis die genannten Futterkosten noch tragbar sind?
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