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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 16:48

Die Bundeswehr

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon ratzmoeller » Do Jun 26, 2025 20:29

Wini hat geschrieben:Das kann man so nicht stehen lassen.
Deutschland war und ist und wird verteidigungsfähig werden.

Bei den in letzter Zeit genannten Zahlen von 60000 zusätzlichen Dienenden pro Jahr und mittelfristig 200000 zusätzlichen Reservisten müssten sich auch dir folgende Fragen stellen:
Geht das überhaupt wie von einigen Politikern mantraartig vorgetragen mit der "Freiwilligkeit"?
Oder setzt man die seinerzeit ausgesetzte Wehrpflicht 1 zu 1 nach der damaligen Weise wieder in Vollzug?
Werden bei einer wie auch immer gearteten "Pflicht" Frauen mit herangezogen?
Wird das Ganze evtl. mit einem allgemeinen sozialen oder gesellschaftsdienlichen "Pflichtjahr" verkoppelt?
Wie will man bei einer "Wehrpflicht" jetzt "Wehrgerechtigkeit" herstellen?
Wie glaubt man in einem überschaubaren Zeitraum bis 2029 (Als Jahr in dem man "kriegstüchtig" sein will.) eine über 30 Jahre geschleifte Infrastruktur mit fehlenden Kreiswehrersatzämtern,Kasernen,Truppenübungsplätzen,Materiallagern wieder aus dem Boden zu stampfen?
Fragen über Fragen und in Berlin tritt außer heißer Luft und Geschwurbel nichts erkennbares zu Tage was man auch nur ansatzweise als "Plan" bezeichnen könnte. :gewitter:
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon beihei » Fr Jun 27, 2025 6:10

Vergiss 2029, 2029 sind für mich kein überschaubarer Zeitraum für eine Mamutaufgabe um 30 Jahre Vernachlässigung zu beseitigen .
Man kann natürlich in einen blinden Aktionismus verfallen, aber das kostet , vorallem unnötig Geld.
Ich bin jetzt nicht der , der ich in den Strukturen der BW auskennt. Aber der Laden muß erstmal ausgemistet werden. Spontan fällt mir da das Bundeswehrbeschaffungsamt ein. Die müssen auf Fordermann gebracht werden. Da sollte das "beschafft" werden was für eine moderne Verteidungsarmee nötig ist, von Leuten die sich damit auskennen und da hab ich zum jetztigen Zeitpunkt meine Zweifel.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon frank1973 » Fr Jun 27, 2025 7:07

beihei hat geschrieben:Vergiss 2029, 2029 sind für mich kein überschaubarer Zeitraum für eine Mamutaufgabe um 30 Jahre Vernachlässigung zu beseitigen .
Man kann natürlich in einen blinden Aktionismus verfallen, aber das kostet , vorallem unnötig Geld.
Ich bin jetzt nicht der , der ich in den Strukturen der BW auskennt. Aber der Laden muß erstmal ausgemistet werden. Spontan fällt mir da das Bundeswehrbeschaffungsamt ein. Die müssen auf Fordermann gebracht werden. Da sollte das "beschafft" werden was für eine moderne Verteidungsarmee nötig ist, von Leuten die sich damit auskennen und da hab ich zum jetztigen Zeitpunkt meine Zweifel.

Wenn ich am meine BW Zeit zurückdenke mit den ganzen Dienstvorschriften und wenn ich mir so en aktuellen Ukraine Krieg so anschaue sollte man auch dran denken oder bei der Ausbildung von Soldaten eine sagen wir mal unkonventionelle Handlungsweise zu unterrichten. Nur mit Vorschriften alleine gewinnt man keinen Krieg.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon beihei » Fr Jun 27, 2025 7:44

Genau , wenn man sich alleine den Ukraine- Krieg anschaut , ist es nicht zielführend 500 Panzer und 15 neue Fregatten anzuschaffen. Die Verteidigung muß auf die neuen Möglichkeiten ausgelegt sein und was die Vorschriften angeht; da muß man auch ran. Vorschriften sabotiert die Reaktionsschnelligkeit.
Und ich bin weit davon entfernt das ein Krieg gewonnen werden muß.
Erstmal müssen Kriege verhindert werden durch Diplomatie . Und sollte es doch zu einer militärischen Auseinandersetzung kommen , muß das Ziel die Verteidigung des eigenen Teritoriums sein.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon MikeW » Fr Jun 27, 2025 8:04

Panzer und Fregatten bringen Geld in die Taschen der Auftraggeber unserer aktuellen Politiker (und damit auch in ihre eigenen) ... nur darum geht es. Du darfst über Deine Steuern zahlen und, wie ja jetzt so Einige fordern, mit Leib und Leben dafür einstehen.
Aber Personal ist ne ganz andere Nummer. Wer soll das zukünftig sein ? Unsere Gesellschaft wird zur Verweichlichung gelenkt, warum ?
Mit diesem ganzen CSD, mwd und queeren Unfug wird das eher nix mit Stärke, Heimat, Durchhaltevermögen usw.
Gestern bei Monitor hat der Sender gegen die Julia Klöckner schwadroniert, weil sie den CSD nicht mehr so fördert wie ihre Vorgängerin. Wenn sie durchhält ist das wenigstens ein Lichtblick in dieser verweichlichten Gesellschaft.
Bei sehr vielen "Neubürgern" läuft das anders ... da gehen die Kinder zum Sport , Boxen Ringen Judo ... warum wohl ? Die sind fit und können sich verteidigen.
Wir sindnicht von außen bedroht ... das Land wird von innen übernommen .
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon beihei » Fr Jun 27, 2025 8:22

Ich habe beschrieben wie es nach meiner Meinung sein sollte und nicht wie es sein wird. :wink: und das betrifft ausschließlich die Bundeswehr.
Du beschreibst ja eher den Zustand allgemein in diesem Land wie er ist und wie deiner Meinung nach sein wird.
Und das wir nicht von außen bedroht sind ist wohl eher Wunschdenken und wird oft auf den Großen im Osten reduziert . Der Gedanke eine Bedrohung aus allen Himmelsrichtungen erfolgen kann , wird ausgeblendet... und was die "fitten Neubürger" betrifft so schließt eine Verteidigung nach Außen eine Verhinderung einer Übernahme im Innern nicht aus.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon ratzmoeller » Fr Jun 27, 2025 8:36

https://www.fr.de/politik/luftwaffenpro ... 04774.html
Bei diesem wichtigsten Projekt der Luftwaffe ist wieder gut zu erkennen,wie fatal sich politische Einflußnahme auswirken kann.Auch hier hat Merkel ihre Finger im Spiel gehabt,die Zusammenarbeit mit Frankreich politisch begründet und als alternativlos dargestellt.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon Südheidjer » Fr Jun 27, 2025 17:42

ratzmoeller hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Das kann man so nicht stehen lassen.
Deutschland war und ist und wird verteidigungsfähig werden.

Bei den in letzter Zeit genannten Zahlen von 60000 zusätzlichen Dienenden pro Jahr und mittelfristig 200000 zusätzlichen Reservisten müssten sich auch dir folgende Fragen stellen:
Geht das überhaupt wie von einigen Politikern mantraartig vorgetragen mit der "Freiwilligkeit"?
Oder setzt man die seinerzeit ausgesetzte Wehrpflicht 1 zu 1 nach der damaligen Weise wieder in Vollzug?
Werden bei einer wie auch immer gearteten "Pflicht" Frauen mit herangezogen?
Wird das Ganze evtl. mit einem allgemeinen sozialen oder gesellschaftsdienlichen "Pflichtjahr" verkoppelt?
Wie will man bei einer "Wehrpflicht" jetzt "Wehrgerechtigkeit" herstellen?
Wie glaubt man in einem überschaubaren Zeitraum bis 2029 (Als Jahr in dem man "kriegstüchtig" sein will.) eine über 30 Jahre geschleifte Infrastruktur mit fehlenden Kreiswehrersatzämtern,Kasernen,Truppenübungsplätzen,Materiallagern wieder aus dem Boden zu stampfen?
Fragen über Fragen und in Berlin tritt außer heißer Luft und Geschwurbel nichts erkennbares zu Tage was man auch nur ansatzweise als "Plan" bezeichnen könnte. :gewitter:

Die Wehrpflicht ist nur ausgesetzt und könnte mit einfacher Mehrheit im Bundestag wieder in Kraft gesetzt werden.
Nur die Bundeswehr kann das nicht wuppen. Angenommen wir haben 400.000 junge Kerle pro Jahrgang. Die Bundeswehr könnte aber nur ein paar zig Tausend aktuell einziehen, weil die Ausbildungs-, Material- und Unterkunftskapazitäten fehlen. Ich befürchte, da gäbe es ohne Ende Klagen von wegen Wehrgerechtigkeit, wenn nur 10% der Leute eingezogen werden würden.
Für einen Bürgerdienst für Jungs und Mädels in Form von Wehr- oder Zivildienst bräuchte man im Bundestag eine 2/3-Mehrheit. Die kann man aber nicht erreichen ohne AfD bzw. Linke.
Der Bundeswehr bleibt also nur die Möglichkeit, attraktiv für Freiwillige zu sein. Wie sieht es mit Berfufsausbildung aus, wenn man sich z.B. 2 oder 4 Jahre verpflichtet? Mir fällt da z.B. Berufskraftfahrer ein. Was ist mit Lehre als Mechatroniker während seiner Dienstzeit? Oder auch Verwaltungsfachangestellter? Qualifizierung zum Meister oder Techniker?
Die Sanis könnten eine komplette Ausbildung zum Pfleger oder Rettungsassistenten bekommen.
Man könnte auch über Bonuspunkte bei der Rente nachdenken.
Was die Unterkünfte anbelangt höre ich so, daß es eigentlich nur 2-Bett-Stuben gibt bzw. geben soll. Gehen 4-Bett-Stuben nicht auch? Das ging doch jahrzehntelang.
In den 1950ern, als die Bundeswehr gegründet wurde und man die Wehrpflicht einführte, ging es doch auch. Nur heute gibt es an jeder Ecke die Bedenkenträger.

Bei einer allgemeinen Bürgerdienstpflicht für Männlein und Weiblein befürchte ich auch, daß es im Bundestage einige Kräfte gibt, die Fröschezählen als Dienst anrechnen würden. Das halte ich aber für nicht akzeptabel, weil

a.) Fröschezählen kann man in seiner Freizeit.

b.) Wir brauchen die jungen Leute im Bereich Pflege, Betreuung und eventuell in der Bildung als Helfer. Da brennt es!

c.) Der Dienst bei der Bundeswehr oder in der Pflege ist von der Belastung her nicht zu vergleichen mit Fröschezählen. Irgendwo muß es auch ein bischen Gerechtigkeit geben. Also die größten Verpisserjobs sollten ausgeschlossen sein.
Bei der Bundeswehr lernt man Kameradschaft, so wurde mir bisher immer berichtet. Beim Zivildienst im sozialen Bereich sammelt man Lebenserfahrung, die einen persönlich "weiterbringt". Beides ist für eine Gesellschaft gut.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon 210ponys » Fr Jun 27, 2025 18:22

naja der nicht ganz Blöd ist wird vor dem wehrfähigen alter Mitglied bei der Afd, dann muss er weder Frösche Zähler noch Ärsche wischen noch Soldat spielen!
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon Südheidjer » Fr Jun 27, 2025 18:58

Die AfD steht der Wehrpflicht positiv gegenüber.

Für die Rückkehr zur Wehrpflicht

Die Aussetzung der Wehrpflicht war einer der schwerwiegendsten Fehler der Regierung Merkel. Die Bundeswehr verliert nicht nur ihre solide Verankerung in der deutschen Gesellschaft, es fehlt ihr auch an Nachwuchs. Wir brauchen motivierte und charakterstarke Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten aus allen Teilen unseres Volkes. In Deutschland war die Wehrpflicht über 200 Jahre hinweg dafür der Garant. Die AfD setzt sich als einzige Partei für die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht ein.

Quelle: https://afdbundestag.de/arbeitskreise/verteidigung/
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon MikeW » Fr Jun 27, 2025 20:16

beihei hat geschrieben:Ich habe beschrieben wie es nach meiner Meinung sein sollte und nicht wie es sein wird. :wink: und das betrifft ausschließlich die Bundeswehr.
Du beschreibst ja eher den Zustand allgemein in diesem Land wie er ist und wie deiner Meinung nach sein wird.
Und das wir nicht von außen bedroht sind ist wohl eher Wunschdenken und wird oft auf den Großen im Osten reduziert . Der Gedanke eine Bedrohung aus allen Himmelsrichtungen erfolgen kann , wird ausgeblendet... und was die "fitten Neubürger" betrifft so schließt eine Verteidigung nach Außen eine Verhinderung einer Übernahme im Innern nicht aus.


Du siehst es halt etwas anders. MMn kann man den allgemeinen Zustand im Land nicht losgelöst vom Zustand der Bundeswehr (und umgekehrt) sehen. So eine Armee funktioniert nur, wenn die Gesellschaft (wenigstens in großen Teilen) dahinter steht, die bei der Armee dienen stolz sind auf das was sie da tun, wenn sie wissen für was sie es tun, wenn sie physich und psychisch dazu in der Lage sind. Oder aber mit Zwang (wie teils damals im Osten) ...
Und ganz wichtig in meinen Augen ... gut funktionieren tut sie, wenn die Armee ausschlieslich zur Verteidigung des eigenen Landes da ist.
Aber da sollte man schon die aktuelle Wortwahl beachten ... der Pistolero und Andere sprechen nicht von "verteidigungsfähig" ... sie sprechen von "kriegsfähig" ! Da läuft aktuell so einiges schief im Lande Deutschland.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon beihei » Fr Jun 27, 2025 23:48

Südheidjer hat geschrieben:......
Was die Unterkünfte anbelangt höre ich so, daß es eigentlich nur 2-Bett-Stuben gibt bzw. geben soll. Gehen 4-Bett-Stuben nicht auch? Das ging doch jahrzehntelang.
In den 1950ern, als die Bundeswehr gegründet wurde und man die Wehrpflicht einführte, ging es doch auch. Nur heute gibt es an jeder Ecke die Bedenkenträger.
....


Wie ich vor über 40 Jahren bei der Marine war, waren wir auf unserem schwimmenden Seelenverkäufer zu 12 Mann auf einem sogenannten Deck auf einer Fläche untergebracht die so klein war , hätte man dort 12 Hühner untergebracht , wäre das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gewesen. Den Schlaf auf der Gorch Fock habe ich damals in der Hängematte verbracht. Nach der teuersten Instandsetzung vor Jahren müßten das für jeden nun 5 Sterne Einzelkabinen sein :lol: .

MikeW hat geschrieben:
beihei hat geschrieben:Ich habe beschrieben wie es nach meiner Meinung sein sollte und nicht wie es sein wird. :wink: und das betrifft ausschließlich die Bundeswehr.
Du beschreibst ja eher den Zustand allgemein in diesem Land wie er ist und wie deiner Meinung nach sein wird.
Und das wir nicht von außen bedroht sind ist wohl eher Wunschdenken und wird oft auf den Großen im Osten reduziert . Der Gedanke eine Bedrohung aus allen Himmelsrichtungen erfolgen kann , wird ausgeblendet... und was die "fitten Neubürger" betrifft so schließt eine Verteidigung nach Außen eine Verhinderung einer Übernahme im Innern nicht aus.


Du siehst es halt etwas anders. MMn kann man den allgemeinen Zustand im Land nicht losgelöst vom Zustand der Bundeswehr (und umgekehrt) sehen. So eine Armee funktioniert nur, wenn die Gesellschaft (wenigstens in großen Teilen) dahinter steht, die bei der Armee dienen stolz sind auf das was sie da tun, wenn sie wissen für was sie es tun, wenn sie physich und psychisch dazu in der Lage sind. Oder aber mit Zwang (wie teils damals im Osten) ...
Und ganz wichtig in meinen Augen ... gut funktionieren tut sie, wenn die Armee ausschlieslich zur Verteidigung des eigenen Landes da ist.
Aber da sollte man schon die aktuelle Wortwahl beachten ... der Pistolero und Andere sprechen nicht von "verteidigungsfähig" ... sie sprechen von "kriegsfähig" ! Da läuft aktuell so einiges schief im Lande Deutschland.


Ich wüßte nicht das ich damals vor über 40 Jahren sowas von Hurra geschrien habe wie ich zur Bundeswehr mußte. Wie viele meiner Artgenossen hatteich gerade meine Ausbildung zu Ende, hätte endlich Geld verdienen können, die damalige Freundin im schicken Auto zur Disco fahren können , erster Urlaub in Italien am Meer usw. Nein ich mußte fürn Apppel und ein Ei zum Wehrdienst ... kein Geld, ich weit weg, Freundin hat sich woanders getröstet , statt Adria kalter Atlantik.
Das habe ich über mich ergehen lassen , ich habe es überlebt und es hat mir nicht geschadet , im Gegenteil.
Und ich rede schon in mehreren Post von Verteidungsfähigkeit und ich lass dabei die Aussagen von Politikern außen vor . Und ich wiederhole es gerne nochmal : Eine Bundeswehr , die verteidungsfähig nach außen und nach innen ist und eine gutausgestattete Bundeswehr mit gut ausgebildeten Personal kann gerade im Innern den Bürgern z.B. in Notsituationen damit am Meisten helfen. Für mich ist das das Hauptargument, denn die Verteidigung eines Landes beginnt mit dem Schutz und Hilfe der Bürger. Eine Situation wo eine Verteidigung des Landes nötig ist, wünscht ich mir nicht. 100% auszuschließen ist es leider nicht.
Das ist meine persönliche Einstellung zur Sache, getragen von dem Wunsch das sich auch die Situation im Land positiv ändert. Ob nun Einer den Kopf in den Sand steckt oder Einer hofft , bleibt Jedem selbst überlassen.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon MikeW » Sa Jun 28, 2025 0:05

Wir beide sehen es gleich ... allerdings wird das von den derzeitigen Entscheidungsträgern anders kommuniziert und auch medial anders verbreitet.
Vor über 40 Jahren war vieles noch anders, sowohl beim Bund als auch bei der NVA. Und ja, freiwillig waren auch wir nicht bei der Truppe, aber rein offiziell gab es auch die Sprüche von "kriegstüchtig" sein nicht und auch in irgendwelche Auslandseinsätze wurde man nicht verwickelt.
Nochmals... ich denke, wenn die Aufgabe ausschließlich auf den Schutz des eigenen Landes im inneren und an den Landesgrenzen beschränkt wird, wäre wohl auch die Identifikation und die Zustimmung größer.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon beihei » Sa Jun 28, 2025 6:13

Ja , das Wort " kriegstüchtig" wurde von Verantwortlichen in der Politik verwendet . In letzter Zeit ist es nicht mehr gefallen und man redet, wie wir, von verteidungsfähig. Da scheint zunmindestens die Einsicht zu sein, daß das eine unglückliche Ausdrucksweise gewesen ist. Auch Merz sollte solche Audrücke wie " stärkste Armee Europa " oder so ähnlich, unterlassen . Das hat aufgrund unserer Geschichte ein Geschmäckle. Wo wir wieder bei der Politik sind.
Leider haben wir bei dieser Sache nicht die Zeit darauf zu warten das die Politik sich zum Guten wendet; wenn Sie es denn jemals gewesen ist.
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Re: Die Bundeswehr

Beitragvon Alla gut » Sa Jun 28, 2025 6:45

Ja ,alle Völker müssen kriegstüchtiger werden ....
der Klimawandel schlägt mit gnadenloser Härte zu ....
und Putin geht in die Geschichtsbücher ein als eines der größten , destruktiven Ar.....cher der Menschheit .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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