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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bonifaz » Di Mär 30, 2021 21:08

DWEWT hat geschrieben:
Wer muss bei einem freilebenden Rind Klauen pflegen? Mal abgesehen von MIssbildungen/Anomalien? Klauenpflege ist die Folge einer nicht artgerechten Haltung und vor allem einer nicht angemessenen Fütterung! Oder warum muss man bei Mutterkühen keine regelmäßige Klauenpflege durchführen?

Hab schon so manchen Dünnsch... von dir gelesen, aber mit dieser Aussage übertriffst du dich selber.

Wer außer dir sagt, dass man bei Mutterkühen keine Klauenpflege durchführen muss? Nur weil man es nicht kann, heißt es noch lange nicht dass es nicht notwendig ist oder zumindest dem Wohlbefinden der Tiere dienlich wäre.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Di Mär 30, 2021 21:10

DWEWT hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Natürlich ist enthornen Tierschutz und das nicht zu knapp. Man bedenke die Rangkämpfe im Stall oder wenn eine brünstig ist. Als Wildtiere hatten die Ausweichmöglichkiten da ist enthornen sicher nicht nötig aber ich rede von Stallhaltung die oft in der Praxis noch überbelegt sind.

Ss
Ziemlicher Unfug! Es gibt Rangkämpfe wenn ständig die Gruppen in der Zusammensetzung geändert werden. In gleichbleibenden Gruppen steht die Rangfolge fest und wird nur beim Eingriff durch den Menschen oder durch Verendung/Alter evtl. neu entschieden werden müssen. Ständige Rangeleien haben andere Ursache und i.d.R. liegen die in einer fehlerhaften Haltung!
Warum hat man nicht schon früher auf Hornlosigkeit gezüchtet? Kommt mir jetzt nicht mit Leistungsverlusten in der Hornloszucht. Beim Fleckviehfleischrind z.B. sind heute schon 80% der Population hornlos und sogar 55% homozygot hornlos. Man hätte das Enthornen schon vor 30 Jahren verbieten sollen. Dann wären heute fast alle Milchkühe genetisch hornlos!

Geh einmal nicht aus dem Mehlautomaten wenn das letzte Einhorn dein Mehl haben will und du hast ein Loch im Euter. Die sind nicht von Pappe wenns um das Mehl geht.:mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kajumm » Di Mär 30, 2021 22:55

Bonifaz hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
Wer muss bei einem freilebenden Rind Klauen pflegen? Mal abgesehen von MIssbildungen/Anomalien? Klauenpflege ist die Folge einer nicht artgerechten Haltung und vor allem einer nicht angemessenen Fütterung! Oder warum muss man bei Mutterkühen keine regelmäßige Klauenpflege durchführen?

Hab schon so manchen Dünnsch... von dir gelesen, aber mit dieser Aussage übertriffst du dich selber.

Wer außer dir sagt, dass man bei Mutterkühen keine Klauenpflege durchführen muss? Nur weil man es nicht kann, heißt es noch lange nicht dass es nicht notwendig ist oder zumindest dem Wohlbefinden der Tiere dienlich wäre.


Richtig. Was ein bullshit..ich kenn genügend Mutterkuhhalter, die ihre Tiere in bestimmten Abständen schneiden. Und auch da gibts Klauenprobleme. Wenn auch tendenziell selten. Aber auch das ist es überwiegend der fehlendenden Prophylaxe geschuldet. Wer wie DWEWT stumpfweg alles leugnet der lügt, dass sich die Balken biegen!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 11:32

Kajumm hat geschrieben: Hab schon so manchen Dünnsch... von dir gelesen, aber mit dieser Aussage übertriffst du dich selber.

Wer außer dir sagt, dass man bei Mutterkühen keine Klauenpflege durchführen muss? Nur weil man es nicht kann, heißt es noch lange nicht dass es nicht notwendig ist oder zumindest dem Wohlbefinden der Tiere dienlich wäre.


Richtig. Was ein bullshit..ich kenn genügend Mutterkuhhalter, die ihre Tiere in bestimmten Abständen schneiden. Und auch da gibts Klauenprobleme. Wenn auch tendenziell selten. Aber auch das ist es überwiegend der fehlendenden Prophylaxe geschuldet. Wer wie DWEWT stumpfweg alles leugnet der lügt, dass sich die Balken biegen![/quote]

Uij und wieder ein "Fachmensch". Wer bei Mutterkühen regelmäßig Klauenpflege machen muss, der sollte sich einen anderen Broterwerb suchen. Bei Mutterkühen, eine gute Haltung vorausgesetzt, gibt es lediglich Korrekturschnitte und evtl. Behandlungen akuter Lahmheiten! Sonst nichts! Wer häufiger Probleme mit Lahmheiten hat, sollte darüber nachdenken, seine Herde auf Klauengesundheit zu selektieren! Eine "prophylaktische" Klauenmaßnahme kann sich nur auf die Schmerzvermeidung aufgrund einer vorliegenden Klauendeformation beziehen. Das läuft bei mir unter Korrekturschnitt.
Beschleunigtes Hornwachstum im Bereich von Ballenhorn und Sohlenhorn, sind Folgen eines intensiven Stoffwechsels! Deshalb muss bei Milchkühen i.d.R. mind. 2x jährlich, Hornmaterial entfernt werden, da sonst die Abstützung auf dem Boden nicht mehr maßgeblich über den Tragrand sondern über die druckempfindliche Sohle erfolgt. Sollten für dich diese Umstände neu sein, hoffe ich, dass du nichts mit Rinderhaltung zu tun hast!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 11:37

Bonifaz hat geschrieben:
Wer außer dir sagt, dass man bei Mutterkühen keine Klauenpflege durchführen muss? Nur weil man es nicht kann, heißt es noch lange nicht dass es nicht notwendig ist oder zumindest dem Wohlbefinden der Tiere dienlich wäre.


Auch du darfst dir gern den vorstehenden Beitrag anschauen.
Ich muss schon feststellen, dass fachliche Kenntnisse zu den Pflegemaßnahmen des Bewegungsapparates der Rinder hier eher Mangelware sind! Andererseits, wenn 30% Lahmheiten in Milchkuhherden als normal bezeichnet werden, kann das wohl auch nicht anders sein.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 11:44

Labernich hat geschrieben:Milchkühe würden früher nicht auf hornlosigkeit gezüchtet weil die meisten im Winter im Stall angebunden wurden. Ohne Hörner konnten sie sich leichter befreien. Vor 30 Jahren waren hornlose bei den Holsteins extrem selten. Wenige Linien hatten in Amerika "überlebt". Eine schnelle Zucht auf Hornlosigkeit hätte zu extremer Inzucht geführt, noch viel mehr als es jetzt schon der Fall ist


Die ersten Laufställe wurden Ende der 50er Jahre bezogen. Einen Boom gab es in den 60er und 70er Jahren. Diese Zeit liegt nun ca. 45 Jahre zurück. Zeit genug, sich um Hornloszucht zu kiümmern. Wenn man sich 15 Jahre zurückdenkt und sich diese üblen Hornrudimente bei relativ vielen Milchkühen in Erinnerung ruft, dann wird klar, dass so mancher Milchviehalter weder mit dem Brennstab, noch mit dem Ätzstift korrekt umgehen konnten. Das Enthornen war ja so einfach, warum sich dann um Hornlosigkeit kümmern? Die Hornloszucht bei den Fleischrindern hat ebenfalls erst in den 80er Jahren gegriffen. Heute werden , in Abhängigkeit vom Verbreitungsgebiet, mehr als 80% hornlose Fleischrinder gezogen. Es geht, wenn man will oder muss!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 11:46

julius hat geschrieben:Ich als Tierhalter hab da ne völlig andere Meinung !
Meiner Meinug nach gehören aus Unfallgründen und Tierschutzgründen in Ställen die Tiere enthornt oder genetisch hornlos.
Enthornt unter Betäubung und Schmerzmittel natürlich wie gesetzlich vorgeschrieben in den ersten 6 Wochen.


Das jetzt vorgeschriebene Enthornen kann nur eine Übergangslösung sein. Der Gesetzgeber wird auch in diesem Fall von den NGOs getrieben werden. Es wäre gut, jetzt die Hornloszucht zu intensivieren. Danach sieht es allerdings nicht aus. Die laufenden Bestrebungen haben eher eine Alibifunktion!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Mi Mär 31, 2021 12:15

Nein kann man pauschal nicht sagen, hornlos ist bei mir immer ein Pluspunkt. Ich hab zwar keine Probleme mit Enthornen aber trotzdem sehe ich etwas Hornlosgenetik in der Hinterhand als Joker für die Zukunft. Nur wenn das einzig gute die Hornlosigkeit ab dem Bullen ist, dann darf der gerne auf Eis liegen bleiben. Entweder er passt oder halt nicht.

Zuchtbullen mit hornlos sind auf den Auktionen auch immer gefragter. Schaun wir mal, das wir einen Schritt nach dem anderen machen. Vor Jahren hab ich den Laron P viel eingesetzt und hin und wieder hab ich Kälber die jetzt schon keine Hörner mehr haben. Mal gucken ich denke da kommmt mit der Herdentypisierung nochmal ein Boost. Mein Nachbar macht die demnächst bei sich und dann will ich mir das auch mal genau ansehen was dabei rauskommt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mär 31, 2021 12:34

Wir diskutieren hier um den "Sturm im Wasserglas". Enthornen ist weder für Kalb noch für den Landwirt ein Problem. Jetzt die Eigenschaft Hornlos allen anderen Zuchtzielen unterzuordnen, wäre Blödsinn.
Die wichtigsten Zuchtziele müssen bleiben : Klauengesundheit, Zellzahlen und Inhaltsstoffe und damit verbunden eine höhere Lebensleistung. So geht effektives Tierwohl. Und nicht mit so einem Pseudoschwachsinn wie "Hornlos". Ja und wir hier im Betrieb mit Fleckvieh, nehmen wir auch immermal einen Hornlosen, aber auch nur dann wenn alles andere passt.

Und wenn Mutterkuhhalter sich berufen fühlen, Milchkuhhaltern Vorschriften zu machen, dann sollen die besser nicht in Foren rumklimpern, sondern in dieser Zeit Kühe melken um ihre Sicht auf die wichtigen Dinge der Rinderhaltung zu lenken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mär 31, 2021 12:40

DWEWT hat geschrieben:Das jetzt vorgeschriebene Enthornen kann nur eine Übergangslösung sein. Der Gesetzgeber wird auch in diesem Fall von den NGOs getrieben werden. Es wäre gut, jetzt die Hornloszucht zu intensivieren. Danach sieht es allerdings nicht aus. Die laufenden Bestrebungen haben eher eine Alibifunktion!


NGO´s sind weder durch die Verfassung, noch demokratisch legitimierte Zusammenrottungen. NGO unterliegen bei ihren Gruppierungen weder demokratischen Regeln, noch verfügen diese über eine finanzielle Transparenz. Auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen stehen die den Kirchen in nichts nach. Wer so NGO hochredet, steht nicht mehr auf den Grundfesten einer Demokratie und sollte sich selbst fragen,
ob er aus dem III. Reich und dem Stalinismus überhaupt was gelernt hat.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 12:43

T5060 hat geschrieben:
Und wenn Mutterkuhhalter sich berufen fühlen, Milchkuhhaltern Vorschriften zu machen, dann sollen die besser nicht in Foren rumklimpern, sondern in dieser Zeit Kühe melken um ihre Sicht auf die wichtigen Dinge der Rinderhaltung zu lenken.


Schon vergessen, Kühe geben die Milch für ihre Kälber! Ein Großteil der Weltbevölkerung kann mit der Kuhmilch ernährungsphysiologisch überhaupt nichts anfangen. Nicht wenige Menschen können sie sogar nicht vertragen. Warum also im Übermaß Milch erzeugen, wenn eine sinnvolle Verwendung für einen erheblichen Teil der Produktion nicht gegeben ist?
Im Übrigen schreibe ich hier niemandem etwas vor. Wenn allerdings hier einige user glauben, Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit von Nutztieren, für die es keinen hinreichenden Grund gibt, uns auch noch als Tierschutzmaßnahme verkaufen zu müssen, muss das schon mal geradegerückt werden!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mär 31, 2021 12:51

T5060 hat geschrieben:
NGO´s sind weder durch die Verfassung, noch demokratisch legitimierte Zusammenrottungen. NGO unterliegen bei ihren Gruppierungen weder demokratischen Regeln, noch verfügen diese über eine finanzielle Transparenz. Auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen stehen die den Kirchen in nichts nach. Wer so NGO hochredet, steht nicht mehr auf den Grundfesten einer Demokratie und sollte sich selbst fragen,
ob er aus dem III. Reich und dem Stalinismus überhaupt was gelernt hat.


Wie deine Einstellung zu den NGOs ist, hat gar keine Relevanz! Sie sind als Interessenvertretungen politisch anerkannt und haben deshalb auch Einspruchsrechte gegen Maßnahmen, von denen sie selbst nicht betroffen sind. Im Gegensatz zur Privatperson! Mir ist nun nicht bekannt, dass die jetzigen NGOs schon zu Adolfs Zeiten existiert hatten. Wenn du glaubst, den heutigen NGOs an´s Bein pinkeln zu können, indem du sie gedanklich in die Nähe zu Adolf bringst, dann bist du einem Irrtum erlegen! NGOs betrachten sich als Sprachrohr des mündigen Bürgers und die meisten Bürger sind damit einverstanden. Sie haben ihre Willensbekunden in ökologischen Fragen an die NGOs abgetreten. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mär 31, 2021 12:53

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Und wenn Mutterkuhhalter sich berufen fühlen, Milchkuhhaltern Vorschriften zu machen, dann sollen die besser nicht in Foren rumklimpern, sondern in dieser Zeit Kühe melken um ihre Sicht auf die wichtigen Dinge der Rinderhaltung zu lenken.


Schon vergessen, Kühe geben die Milch für ihre Kälber! Ein Großteil der Weltbevölkerung kann mit der Kuhmilch ernährungsphysiologisch überhaupt nichts anfangen. Nicht wenige Menschen können sie sogar nicht vertragen. Warum also im Übermaß Milch erzeugen, wenn eine sinnvolle Verwendung für einen erheblichen Teil der Produktion nicht gegeben ist?
Im Übrigen schreibe ich hier niemandem etwas vor. Wenn allerdings hier einige user glauben, Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit von Nutztieren, für die es keinen hinreichenden Grund gibt, uns auch noch als Tierschutzmaßnahme verkaufen zu müssen, muss das schon mal geradegerückt werden!


Wenn ein Teil der Weltbevölkerung keine Milch verträgt, heisst das noch lange nicht das der andere Teil darauf verzichten muss, zumal ja Käse i.d.R. lactosefrei ist. 50% der deutschen Milch geht in wunderbar läkkeren Käse und der wird in aller Welt geschätzt. Sogar die lackdose-intoleranten mögen den.

Nachdem uns deine Freunde von der Offizialberatung jahrzehntelang Schaukühe als Zuchtziel verkauften, sind wir nun bei einer höheren Lebensleistung als Zuchtziel und bei dem Zuchtziel sollte "Hornlos" nicht mehr als ein Mitnahmeeffekt sein
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mär 31, 2021 12:58

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
NGO´s sind weder durch die Verfassung, noch demokratisch legitimierte Zusammenrottungen. NGO unterliegen bei ihren Gruppierungen weder demokratischen Regeln, noch verfügen diese über eine finanzielle Transparenz. Auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen stehen die den Kirchen in nichts nach. Wer so NGO hochredet, steht nicht mehr auf den Grundfesten einer Demokratie und sollte sich selbst fragen,
ob er aus dem III. Reich und dem Stalinismus überhaupt was gelernt hat.


Wie deine Einstellung zu den NGOs ist, hat gar keine Relevanz! Sie sind als Interessenvertretungen politisch anerkannt und haben deshalb auch Einspruchsrechte gegen Maßnahmen, von denen sie selbst nicht betroffen sind. Im Gegensatz zur Privatperson! Mir ist nun nicht bekannt, dass die jetzigen NGOs schon zu Adolfs Zeiten existiert hatten. Wenn du glaubst, den heutigen NGOs an´s Bein pinkeln zu können, indem du sie gedanklich in die Nähe zu Adolf bringst, dann bist du einem Irrtum erlegen! NGOs betrachten sich als Sprachrohr des mündigen Bürgers und die meisten Bürger sind damit einverstanden. Sie haben ihre Willensbekunden in ökologischen Fragen an die NGOs abgetreten. :wink:


Dann schaue dir mal die Historie des NABU an. Der NABU ist neben der EDEKA eine der NARZI-Organisationen die überlebten. Und auch die Antroposphen lebten ihren Adolf-nahen Rassismus.

Wenn NGO einen demokratischen Anspruch haben wollen, dann sollen diese zunächst intern demokratisch handeln und finanziell transparent werden.
Demokratie hat vom Volke auszugehen und nicht von Verbänden, Lobbyisten oder NGO.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mär 31, 2021 14:31

DWEWT hat geschrieben:Schon vergessen, Kühe geben die Milch für ihre Kälber!

Wenn wir schon beim Sinn des Lebens sind, Kühe gebären ihre Kälber für den Fortbestand der eigenen Gene. Nicht für den Haken.

Hornloszucht ist bei mir nach wie vor ganz hinten in der Selektion. Da sind andere Dinge wichtiger.

Hornlosigkeit ist ein Sicherheitsaspekt, vor allem, wenn auch ungeübtes Personal beschäftigt wird. Und so lange keine runden Ställe gebaut werden, in der Tat auch Tierwohlfördernd.
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