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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon hornspee » Sa Mai 08, 2021 18:25

Bonifaz hat geschrieben:Zott staffelt den Milchpreis nach Zellgehalt und spart sich dadurch , so heißt es, rd. eine knappe Million Milchgeld

Diesen Wisch(Milchpost) haben wir bereits im okt.19 schon Bekommen.Unsere tollen Vorstände haben das damals Kommentarlos akeptiert.Hab daraufhin gekündigt und bin seit jan. 21 wieder bei einer Genossenschaft !Bislang sehr zufrieden!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Sa Mai 08, 2021 18:29

Da in den letzten Jahren die Molkereien die Aufnahme neuer Lieferanten auf nahezu 0 zurückgestellt haben(Utopische Eintrittsgelder sind ja fast das gleiche),
sind die der Meinung das sie mit ihren Lieferanten machen können was sie wollen.
Aber lass da noch mal 5 Jahre ins Feld gehen, dann sieht das ganz anders aus, da werden die "Herrschaften" um jeden Liter Milch kämpfen, aber da sie zzt. selbst den treuesten Mitgliedern regelrecht in den Allerwertesten treten, wird wohl die ein oder andere Molkerei Standorte schließen, mangels Milch- die Osteuropäer werden bestimmt nicht allzulange in die Breche springen, Vorort Verarbeitung und Transport der Fertigprodukte bringt mehr Wertschöpfung im eigenen Land...

Im Grunde genommen graben diese arroganten Molkereichefs nicht nur unser Grab, sondern auch ihr eigenes.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Mai 08, 2021 19:06

Einhorn64 hat geschrieben: mangels Milch- die Osteuropäer werden bestimmt nicht allzulange in die Breche springen, Vorort Verarbeitung und Transport der Fertigprodukte bringt mehr Wertschöpfung im eigenen Land...

Im Grunde genommen graben diese arroganten Molkereichefs nicht nur unser Grab, sondern auch ihr eigenes.


Da kommt nicht viel Milch aus Osteuropa und schon gar keine wo billig ist. Die halten nie mehr Milchkühe wo Oma, Frau und Schwiegertochter von der Arbeit her schaffen. Komisch ist aber so.
Wenn der Milchpreis dort steigt kaufen die lieber einen Kuh7 als das die Stall bauen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Sa Mai 15, 2021 19:59

Das dürfte den Milch und Fleischabsatz hemmen :

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ein-Drit ... 53967.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Sa Mai 15, 2021 20:07

julius hat geschrieben:Das dürfte den Milch und Fleischabsatz hemmen :

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Ein-Drit ... 53967.html

Ein kg pro Bundesbürger.... :roll: :roll: :roll:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Sa Mai 15, 2021 20:14

Ich meine den Trend also den rasanten Zuwachs in der Zukunft.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Mai 15, 2021 20:53

Interessant die Angabe pro Haushalt. 1978 dürften die Haushalte wohl einiges größer gewesen sein.

Und was ist schon langfristig. In 100 Jahren ist die Mehrheit hier muslimisch. Die haben es nicht so mit vegan. Und maßgeblich ist die weltweite Entwicklung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Mi Mai 19, 2021 10:28

Um nochmals auf die Zott Sache zurück zu kommen, für mich als Landwirt ein absolut unsympathischer Drecksladen!

Zuerst das bashen der dt. Anbindehalter und gleichzeitig aalglatt in Polen mit dieser Milch produzieren und nach Deutschland karren...

Zahlen die so gut um sich solche Aktionen leisten zu können?

Zott drückt sich den Milchpreis zurecht und bisher hab ich dazu in der ldw. Fachpresse noch nix gelesen.

Da durch solche miesen Aktionen eig. nur Druck erzeugt wird, "Alt"Kühe schneller auszusortieren, betrifft dies nicht nur Zottlieferanten, denn Nachahmer finden sich bei sowas immer, und zum anderen bestärkt dies das neg. Image der Milchwirtschaft insgesamt, dass dort Kühe ja in nur zwei, drei Laktationen verheizt werden.

Vom erzeugten Druck bekommt der Verbraucher ja nix mit bzw. will auch gar nichts mitbekommen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Mai 20, 2021 9:42

https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... z-kw20.pdf Der aktuelle Marktbericht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Mai 23, 2021 14:27

Bei euren ganzen Kalkulationen über Sinn oder Unsinn von Landwirtschaft dürft ihr beim vergleichen mit dem "Besserverdiener" aber bitte auch nicht vergessen,
dass diese monatliche Aufwendungen für den Erwerb oder Miete der Wohnung von rd. 1.000 - 1.500 € haben. So wenn der Kuhstall steht und auch funktioniert
sind das immer 20 Cent das Kilo Milch "mehr" als bei einer vergleichbaren Mutterkuhhaltung.

So und wenn ich jetzt was verändern will oder muss, kann man dann einfach den Betrieb um das schlechste Drittel kappen und einfach was kleiner machen,
auch bei der Fläche. Einfach weg, weil die nicht mal die Prämien einbringen, sondern nur Kosten produzieren.

Aber da gibt es verschiedene Wege. Einen Stall mit einem heutigen Neubauwert von rd. 1 Mill. € ungenutzt zu lassen (Mutterkuh ist auch eine Unnutzung) ist Blödsinn.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mo Mai 24, 2021 6:19

Volle Zustimmung :!:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Optimist1985 » Mo Mai 24, 2021 7:54

Nachdem die Futtermittelpreise deutlich anziehen. GVO freier Sojaschrott kostet in Österreich 800€
Getreide hört man schon von Gerste 270€ anziehend und durch das großteils noch stehende ältere Gras wird vermutlich weniger Milch angeliefert werden.

Teurer Kraftfutter+weniger Milch aus Grundfutter= Deutlich weniger Milchanlieferung 2021/2022=Steigende Milchpreise

Glaubt ihr stimmt die Rechnung?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Mo Mai 24, 2021 8:14

moinsen,


im großen und ganzen stimmt die rechnung, aber immer mit einem zeitlichen verzug (halbes jahr) und da liegt halt der haken...butterpreise leh werden ja jetzt monatlich verhandelt und bei der weißen linie normalerweise für ein halbes jahr wobei der leh ja jetzt den neuen kontrakt 4 wochen schieben will weil man höhere preise noch nicht akzeptieren will.....der weltmarkt ist auf hohen preisniveau schön länger und man hofft darauf das der bald wieder schwächelt (zb weidesaison ozeanien beginnt)....dann kanns passieren das die ganze hochpeisphase seitens der molkereien im milchauszahlungspreis ausgesessen wird zugunsten der eigenen marge und dann im wieder fallenden markt mit der begründung der schlechteren verwertung auf höhere milchauszahlungspreise verzichtet wird.

bin ich ja auch mal gespannt wie das dieses jahr wird.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Mai 24, 2021 8:50

Leider kann ich da nicht zustimmen! :cry: Nicht Angebot und Nachfrage regeln den Preis, sondern alleinig die Marktmacht. Es wird Preissteigerungen beim Auszahlungspreis geben! Ja, ABER derart marginal, daß es an Hohn und Spott grenzt! Also küßt gefälligst den Molkereien die Füße, wenn das nächste mal 0,verarschmichmal Auszahlungsanhebenug gibt! :x
Denkt doch z.B. an Zott, nach Abzug von Anbindehaltung kommt Zellzahl > 100000. Und das ist garantiert noch nicht das Ende der Fahnenstange! Wer will da noch von starkt steigenden Auszahlungspreisen träumen? Die Verarbeiter holen lieber die Milch vom Ausland, als die heimische Milch. Begründen kann ich das nicht, ist aber gelebte Praxis.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mo Mai 24, 2021 10:14

Unsere Molkerei hat im Rundbrief mitgeteilt das durch die hohen Futterpreise die Milchmenge etwas zurück gehen könnte.
Diese Schlaumeier in den Molkereien sollten sich besser fragen : Wie wäre es denn mit einer deutlichen Milchpreisanhebung um diese steigenden Kosten auszugleichen ? :idea: Sowas werden die in ihrem viele Semester langem Studium doch sicher gelenrt haben ? :?
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