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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 26, 2021 16:38

Molkerei wechseln!
Im Nachbarort holt auch bei jedem der 3 verbliebenen Milcherzeuger eine andere Molkerei die Milch ab.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Aug 26, 2021 17:41

Aktuell ist der Rohstoffwert über den Auszahlungspreis. So kosten austauschbare Standartprodukte scheinbar mehr als die hochveredelten Spetzialitäten der Molkerei. :shock:
https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 16922.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Do Aug 26, 2021 17:46

https://www.gmx.net/magazine/politik/eu ... v-36120014

kaum 0,6 % mehr
Ziemliche 0 Runde bei den wichtigsten Kundensegementen ...da hängen auch Studenten mit Bafög und Nidriglöhner dran. Renten 0 Runde ist ja bereits bekannt gewesen !
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Do Aug 26, 2021 19:11

Grimli hat geschrieben:https://www.gmx.net/magazine/politik/euro-regierung-plant-erhoehung-hartz-iv-36120014

kaum 0,6 % mehr
Ziemliche 0 Runde bei den wichtigsten Kundensegementen ...da hängen auch Studenten mit Bafög und Nidriglöhner dran. Renten 0 Runde ist ja bereits bekannt gewesen !

Das ist doch das Problem. Keine Rentenerhöhung, kaum mehr Hartz 4 und ALLE Preise steigen. Da wären deutlich steigende Nahrungsmittelpreise tödlich weil es dann Randale auf den Strassen geben würde weil die das Konto leer haben.
Also müssen die Preise fürs Essen irgendwie möglichst unten gehalten werden.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon millimaster » Do Aug 26, 2021 19:13

Hosenträger hat geschrieben:Aktuell ist der Rohstoffwert über den Auszahlungspreis. So kosten austauschbare Standartprodukte scheinbar mehr als die hochveredelten Spetzialitäten der Molkerei. :shock:
https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 16922.html


Rohstoffwert August 36,5 Cent; letzter ARLA-Vergleichspreis 36,52 Cent; und dass kurzfristig mal Standardprodukte am freien Markt mehr bringen als (länger) kontraktierte Ware, ist auch nicht neu. Also wo ist die Außergewöhnlichkeit? Außer dass das Vorgehen von ARLA gar nicht geht!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Do Aug 26, 2021 19:22

moinsen,

naja 3 euro mehr hartz4 ist ja auch lächerlich....

wenn man bedenkt was hierzulande rumgeaast worden ist bei den coronahilfen einfach nur ein armutszeugniss...die hartzer sollten arbeiten und müssten das auch....aber wer nicht mehr kann oder einfach "durch" ist....dafür ist nunmal der sozialstaat da!...nicht dafür zb hier und da zuschüsse zu gewähren für leute die das garnicht nötig haben...oder jetzt immer noch der industrie das kurzarbeitergeld in den arsch zu schieben wo grade jeder dax konzern rekord gewinne verzeichnet....
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Do Aug 26, 2021 19:36

clemi hat geschrieben:moinsen,

naja 3 euro mehr hartz4 ist ja auch lächerlich....

und eigentlich immer noch zuviel. Denn deswegen wandern viele bei uns ein aus Drittländer.
Neulich bei Hartz aber hertzlich kam da wird neben Miete auch noch der Stromverbrauch vom Amt bezahlt. :shock:
Und wer eine Wohnung erst bezieht kann auch Antrag stellen wegen der Einrichtung.
Da gibt es warscheinlich bei Durchfall noch die Klorolle vom Amt bezahlt.
Wir müssen Steuern zahlen und alles selber kaufen.
Ich dachte mir da gehts noch und sind wir alle blöd ? :roll:
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neo-LW » Do Aug 26, 2021 20:01

Moin,

deswegen plädiere ich seit Jahren dafür, dass JEDER Bundesbürger einen Betrag,
sagen wir mal 600,- EUR, pro Monat ausbezahlt bekommt.

Dann alle Einkünfte ab dem ersten Euro besteuern.

Wenn dann eine Familie mit zwei Kindern 2'400,- EUR hat, werden sie wohl eine
Wohnung, Strom und Heizung davon bezahlen können.

Im Ausgleich dazu fallen ALLE Sozialleistungen weg:
Sozialhilfe, Hartz4, Wohngeld, Heizkostenzuschuss, GEZ-gratis, Prozeßkostenhilfe, usw.


Olli
Chief Executive Officer of Agriculture
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Aug 26, 2021 22:10

Ihr verwechselt was, ihr seid Unternehmer mit eigenem Risiko und wenn eine Branche selbst das fressen und gefressen werden lanciert,
dann ist das so. Das Problem ist um die 20 Jahre alt und 70 % der Milch wird genossenschaftlich vermarktet. Folglich müssten wir es in der Hand haben,
tatsächlich sind die Landwirte aber zu blöd dazu, stattdessen hat man lieber um Bauernverband und BDM rumgeheult.

Der Bauer hält soviel Milchvieh, dass das im Betrieb vorhandene Grünland ordentlich verwertet wird.
Mutterkuhhaltungen gehören genauso verboten, wie diese Kleiderhaken-Kühe.

Als man sich davon verabschiedet hatte, gings bergab.

Maßnahme EINS: Abschaffung der Vertreterversammlungen, eine Genossenschaft, die ihre Mitglieder nicht verträgt, ist es einfach nicht Wert das sie am Leben bleibt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon hansi2019 » Fr Aug 27, 2021 8:43

Hallo T5060
Der Bauer hält soviel Milchvieh, dass das im Betrieb vorhandene Grünland ordentlich verwertet wird.
Mutterkuhhaltungen gehören genauso verboten, wie diese Kleiderhaken-Kühe.


Jetzt gibt es gleiche eine virtuellen linken Haken !!!

Mutterkuhhaltung abschaffen ????
Mutterkühe verwerten den Gründlandaufwuchs sehr gut !!!!!!
zB mit Kurzrasenweide !

Was sind Kleiderhaken-Kühe ??
Zuletzt geändert von Falke am Fr Aug 27, 2021 8:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat als solches gekennzeichnet
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Fr Aug 27, 2021 10:09

T5060 hat geschrieben:Das Problem ist um die 20 Jahre alt und 70 % der Milch wird genossenschaftlich vermarktet. Folglich müssten wir es in der Hand haben, tatsächlich sind die Landwirte aber zu blöd dazu, stattdessen hat man lieber um Bauernverband und BDM rumgeheult.

Was nützen diese 70%, wenn sich solche Konzerne wie Arla irgendwie genossenschaftlich schimpfen dürfen?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Aug 27, 2021 12:07

ReinerStoff hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das Problem ist um die 20 Jahre alt und 70 % der Milch wird genossenschaftlich vermarktet. Folglich müssten wir es in der Hand haben, tatsächlich sind die Landwirte aber zu blöd dazu, stattdessen hat man lieber um Bauernverband und BDM rumgeheult.

Was nützen diese 70%, wenn sich solche Konzerne wie Arla irgendwie genossenschaftlich schimpfen dürfen?


Nicht mein Problem, bei uns in der Molkerei haben wir unsere Hausaufgaben gemacht.
Wir haben nur ein Problem und das ist der Mitbewerb, der ständig versucht unser Geschäft beim LEH zu unterbieten.
Klappt aber nicht so ganz, weil die Produkte vom Mitbewerb sich schlecht beim Verbraucher verkaufen.

Mit ordentlich arbeitenden Molkereien könnte man heute durchaus einen Auszahlungspreis von 50 Cent erreichen.
Bekannterweise wussten das schon vor 20 Jahren alle besser, als muss man da heute mit leben
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Aug 31, 2021 18:50

SODIAAL Frankreich hat angekündigt wegen der desolaten Lage am Markt für BIO Milch, für BIO Milch nur noch den Preis für GVO-freie Milch zahlen zu wollen.
Läuft alles super, wir wissen was uns bei den Tierhaltungsstufen erwartet. Solange es genug Blöde gibt die es machen, solange können der Handel sein Spiel machen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 01, 2021 10:08

https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... gesamt.pdf
Langsam aber sicher kommen die Verabeiter durch ihr abstruses Verhalten in die Bredouille! Wie steht es so schön in der Bibel: Wer Wind sät wird Sturm ernten.
Die Gewitterwolcken ziehen für die Molkereien schon auf!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neuland79 » Mi Sep 01, 2021 10:34

Ist halt schade, dass Restaurants, Hotels, Eisverkäufer, Campingplätze, Kindergärten, Schulen in unmittelbarer Umgebung eines Hofes ihren Milchbedarf nicht über den Hof direkt beziehen. Ich weiß, zu umständlich und zu aufwendig, wobei die Milch in den Automaten (zumindest in meiner Firma) eh erhitzt wird, bevor sie in den Kakao oder in den Kaffee kommt. Und wenn der Hof auf dem Weg liegt, kann man da auch mal alle drei Tage ran fahren. Das würde dem Landwirt helfen und wäre regional. In Bayern klappt das bei einer Milchproduktion von 400% des Bedarfs zwar nicht ganz, aber es soll ja auch nicht jeder auf 100% Direktvermarktung umsteigen.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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