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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Sa Nov 13, 2021 12:14

Das mit den Angestellten wäre überhaupt kein Problem wenn sich der Milchpreis so entwickelt wie der Weizenpreis. Der Liter Milch statt 35 Cent dann 60 Cent kostet. Dann bezahlt man die Stunde 30 Euro dann kann man garnicht so schnell bauen wir man Personal bekommt.
Aber das mit den 60 Cent für konventionelle Milch wird wohl Wunschtraum bleiben und wenn 60 Cent bezahlt wird geht die Milchmenge sofort hoch und der Preis gibt schon wieder nach.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Sa Nov 13, 2021 13:44

meyenburg1975 hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Und jetzt müßten sie sich bemühen die Bauern bei Laune zu halten, anstatt mit völlig abstrusen Programmauflagen zu mobben! Dann noch die Gefahr, daß plötzlich das Oligopol zerbricht, und die Bauern zu den besser Auszahlenden Molkis wechseln, das läßt sie nicht nur Nachts nicht schlafen, sondern der Gedanke allein bereitet schon Magengeschwüre!


Ich fürchte, da feucht-träumst du vergebens.
Selbst wenn die Menge in D deutlich sinkt, wird wohl nicht viel mehr als die internationale Kostensteigerung raus schauen bei den Milchpreisen.

Das ist wieder die andere Seite. Vom Weltmarkt dauerhaft preislich absetzen kann man sich wohl erst ab einer Selbstversorgung unter 70%.

Wenn sich bis nächstes Jahr keine Grundlegende Besserung in sachen Mineraldünger ergibt, werden wir zu tun haben, daß wir Weihnachten 2022 noch 70% SVG haben!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Nov 13, 2021 15:43

Hosenträger hat geschrieben:Wenn sich bis nächstes Jahr keine Grundlegende Besserung in sachen Mineraldünger ergibt, werden wir zu tun haben, daß wir Weihnachten 2022 noch 70% SVG haben!


Stelle dir mal vor was passiert, wenn die Bauern merken das man bei 70% SVG mehr verdienen kann wie mit Prämien oder BIO ..... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Nov 13, 2021 15:49

Was passiert dann :?: :roll:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Labernich » Sa Nov 13, 2021 16:20

T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Wenn sich bis nächstes Jahr keine Grundlegende Besserung in sachen Mineraldünger ergibt, werden wir zu tun haben, daß wir Weihnachten 2022 noch 70% SVG haben!


Stelle dir mal vor was passiert, wenn die Bauern merken das man bei 70% SVG mehr verdienen kann wie mit Prämien oder BIO ..... :mrgreen:


Das wird nur spürbar solange Schiffspassagen, Container und Lkw Fahrer knapp bleiben.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Sa Nov 13, 2021 16:27

Labernich hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Wenn sich bis nächstes Jahr keine Grundlegende Besserung in sachen Mineraldünger ergibt, werden wir zu tun haben, daß wir Weihnachten 2022 noch 70% SVG haben!


Stelle dir mal vor was passiert, wenn die Bauern merken das man bei 70% SVG mehr verdienen kann wie mit Prämien oder BIO ..... :mrgreen:


Das wird nur spürbar solange Schiffspassagen, Container und Lkw Fahrer knapp bleiben.

Das mit den LKW Fahrern wird noch brisanter. Die Alten gehen in Rente, und wer von den Jungen tut sich das an, und zahlt 7-8tsd € für den Lkw Führerschein?
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Nov 13, 2021 16:35

Labernich hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Wenn sich bis nächstes Jahr keine Grundlegende Besserung in sachen Mineraldünger ergibt, werden wir zu tun haben, daß wir Weihnachten 2022 noch 70% SVG haben!


Stelle dir mal vor was passiert, wenn die Bauern merken das man bei 70% SVG mehr verdienen kann wie mit Prämien oder BIO ..... :mrgreen:


Das geht nur gut solange Schiffspassagen, Container und Lkw Fahrer knapp bleiben.


Da kommt nicht so viel, ausser Rindfleisch. Aber wir wissen: Kanada hat kein Raps, Brasilien importiert Weizen und wenn der Russe weis das mir nix haben, hält der schön die Hand auf,
weil das mit dem Gas läuft ja nicht mehr so. Hochpreisige Weichkäsespezialitäten die aus neuseeländischem Milchpulver angerührt werden, stelle ich mir auch nicht so prickelnd vor.

@Isarland: Und die LKW - Leute sind es auch leid nur schikaniert und doof angemault zu werden. Hier Bußgeld, dort Kontrolle und ständig überwacht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 14, 2021 9:39

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... allye.html

Ein Artikel in der Welt zur Gemengelage.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » So Nov 14, 2021 12:25

meyenburg1975 hat geschrieben:https://www.welt.de/wirtschaft/article234981834/Milch-wird-teurer-bei-Butter-Kaese-und-Co-beginnt-jetzt-die-Preisrallye.html

Ein Artikel in der Welt zur Gemengelage.

Sehr guter Artikel! Jetzt haben die Molkis doch begriffen wo das Geld herkommen muß! Daß der LEH mit derart an Preisforderungen nicht klar kommt ist verständlich. Hilft aber nix, die Inflation ist am galopieren, und wer sich streubt hat morgen keine Ware mehr. :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Nov 14, 2021 12:32

In dem Artikrl steht nicht nur die Betriebe gehen zurück sondern auch die Kuhzahl.
Früher hat ein anderer Betrieb die Kühe noch übernommen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... allye.html
Denn anders als in der Vergangenheit werden die Tiere nicht mehr von anderen Höfen übernommen, wie Verbandsvertreter Heuser berichtet. „Stattdessen landen ganze Herden im Schlachthof.“

Die werden dann noch um jeden bösen Massentierhalter froh sein den sie heute bekämpfen, denn sonst gibts wirklich noch leere Regale wie in England. :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Nov 14, 2021 12:38

Hosenträger hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:https://www.welt.de/wirtschaft/article234981834/Milch-wird-teurer-bei-Butter-Kaese-und-Co-beginnt-jetzt-die-Preisrallye.html

Ein Artikel in der Welt zur Gemengelage.

Sehr guter Artikel! Jetzt haben die Molkis doch begriffen wo das Geld herkommen muß! Daß der LEH mit derart an Preisforderungen nicht klar kommt ist verständlich. Hilft aber nix, die Inflation ist am galopieren, und wer sich streubt hat morgen keine Ware mehr. :prost:


Erinnern wir uns vor 9 Monaten: Der LEH setzte im Rahmen seiner Profitgier, kürzere Kontraktlaufzeiten durch. Der Schuß ging zum Glück ins Knie.
Da haben die Berater der Uni Göttingen voll versagt, die Deppen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » So Nov 14, 2021 13:11

julius hat geschrieben:In dem Artikrl steht nicht nur die Betriebe gehen zurück sondern auch die Kuhzahl.
Früher hat ein anderer Betrieb die Kühe noch übernommen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... allye.html
Denn anders als in der Vergangenheit werden die Tiere nicht mehr von anderen Höfen übernommen, wie Verbandsvertreter Heuser berichtet. „Stattdessen landen ganze Herden im Schlachthof.“

Die werden dann noch um jeden bösen Massentierhalter froh sein den sie heute bekämpfen, denn sonst gibts wirklich noch leere Regale wie in England. :mrgreen:

Am Donnerstag hat meine Tochter im Radio gehört, daß jetzt schon Lebensmittel knapp sind. Seid dem wird eingekauft, als gäbe es kein morgen. Da sie Verkäuferin im LEH ist schimpft sie natürlich über solche Meldungen. :oops:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Nov 14, 2021 13:17

Vor dem Hintergrund der noch zu verhandelnde Förderungen/Subventionen sind die jetzigen Preisentwicklungen natürlich kontraproduktiv. Die Politik wird sagen, die Märkte für ldw. Erzeugnisse entwicklen sich sehr vorteilhaft für die Landwirtschaft. Da können wir bei unseren Geldern durchaus knappsen. Den Bauern geht es so gut wie fast nie zuvor, wird es heißen! Schweinebauern ausgenommen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » So Nov 14, 2021 13:19

DWEWT hat geschrieben:Vor dem Hintergrund der noch zu verhandelnde Förderungen/Subventionen sind die jetzigen Preisentwicklungen natürlich kontraproduktiv. Die Politik wird sagen, die Märkte für ldw. Erzeugnisse entwicklen sich sehr vorteilhaft für die Landwirtschaft. Da können wir bei unseren Geldern durchaus knappsen. Den Bauern geht es so gut wie fast nie zuvor, wird es heißen! Schweinebauern ausgenommen.

Keine Förderung/Subvention dann auch keine Auflagen! Juhu Freiheit! :D 8) :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Nov 14, 2021 13:28

DWEWT hat geschrieben:Vor dem Hintergrund der noch zu verhandelnde Förderungen/Subventionen sind die jetzigen Preisentwicklungen natürlich kontraproduktiv. Die Politik wird sagen, die Märkte für ldw. Erzeugnisse entwicklen sich sehr vorteilhaft für die Landwirtschaft. Da können wir bei unseren Geldern durchaus knappsen. Den Bauern geht es so gut wie fast nie zuvor, wird es heißen! Schweinebauern ausgenommen.


Das ist Göttinger Logik, leider falsch. Es läuft aber immer genau andersrum.

Da sitzen die Dummbacken zusammen und sagen wenn wir jetzt noch die Niedrigpreisergänzungszahlungen kürzen, dann wird es noch schlimmer.
Wir haben längst noch keine guten Preise. Unsere Preise liegen immer noch durchgehend unter den Preisen der 80ziger Jahre.

Das Gegenteil wird passieren. Auflagen werden abgeschwächt und Prämien werden erhöht.
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