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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Di Nov 16, 2021 15:44

Hosenträger hat geschrieben:
blatt hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Ich habe jetzt 2 mal unabhänug voneinander gehört:
Goldsteig hat ~2300 Lieferanten davon haben 800 zum 1.4 gekündigt. Grund Ábzug für Anbindehalter die hängen die Kühe an den Hacken. Ich denke daß das kein alleiniges Phänomen von Goldsteig ist. Da wird noch ein böses erwachen geben bei den Molkis wenn sie begreifen was sie mit den Bauernbasching angerichtet haben!


Hast du hier irgendwelche Quellen? Bin selber Goldsteiglieferant, hab aber noch nix gehört.
Ich frag da mal beim Erzeugerberater nach.

Hat der Milchfahrer verkündet. Ist ja auch nicht gerade Arbeitsplatzsichernd! Von Erzeugerberater bekommst Du erst eine wahrheitgemäße Antwort, wenn es die Vergangenheit ist.


Die Erfahrung hab ich leider auch schon gemacht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon kaltblutreiter » Di Nov 16, 2021 19:33

Hosenträger hat geschrieben:Kündigen und die Kühe an den Hacken hängen ist das Credo.


Was willst Du denn mit Kühen an den Beinen? Da kommst Du nur sehr langsam vorwärts... :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Optimist1985 » Mi Nov 17, 2021 7:50

Anfang des Jahres war ja bei manchen Molkereien Tierwohl ein grosses Thema und Anbindehaltung mit Strafabzügen oder später mal gar keine Abholung angedacht.
Durch die momentan geringe Milchmenge, viel Grundfutter mit eher schlechten Nährwerten durch den späten ersten Schnitt und teuren Kraftfutterpreisen gibts doch mal wieder
etwas weniger Milch am Markt was sich aber summiert.

Jetzt ist eine Phase wo die Molkereien Milch suchen weil einfach weniger am Markt ist.
Jetzt hört man weniger von Tierwohl.

Stimmt es überhaupt das die Bayern MEG einen Preisabzug für Anbindehaltung fordert(e).

lg
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Nov 17, 2021 9:37

Optimist1985 hat geschrieben:Anfang des Jahres war ja bei manchen Molkereien Tierwohl ein grosses Thema und Anbindehaltung mit Strafabzügen oder später mal gar keine Abholung angedacht.
Durch die momentan geringe Milchmenge, viel Grundfutter mit eher schlechten Nährwerten durch den späten ersten Schnitt und teuren Kraftfutterpreisen gibts doch mal wieder
etwas weniger Milch am Markt was sich aber summiert.

Jetzt ist eine Phase wo die Molkereien Milch suchen weil einfach weniger am Markt ist.
Jetzt hört man weniger von Tierwohl.

Stimmt es überhaupt das die Bayern MEG einen Preisabzug für Anbindehaltung fordert(e).


Warum sollte die Bayern Meg Preisabzüge fordern ? Dach machen doch die Molkereien und LEH die sagen wo sie abziehen oder Zuschläge zahlen wie die 4 Tierwohlstufen die ab 2022 auch bei Milch kommen.

Beim Druck auf Milcherzeiger auch so, das sind weniger die Molkereien sondern mehr der LEH.
Und das der LEH beim Tierwohl weniger Druck macht glaub ich nicht. Ist nicht lange her da hab ich beim einkaufen bei einem Discounter Vollmilch gesehen mit einen richitg auffällig roten Schriftzug mit der Aufschrift " ohne Anbindehaltung "
Da könnte der Verbraucher meinen " mit Anbindehaltung " ist die Milch Lebensgefährlich.
und wenn bald die letzten Anbindehalter weg sind gehen die sofort auf Laufställe los wie ganzjährige Stallhaltung auf Spaltenböden ohne Einstreu. Sieht man ja bei den Schweinehalter da soll Haltungsstufe 1 und 2 aus den Regalen geworfen werden und die müssen wieder Ställe umbauen.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neo-LW » Mi Nov 17, 2021 9:42

Moin,

julius hat geschrieben:
Ist nicht lange her da hab ich beim einkaufen bei einem Discounter Vollmilch gesehen mit einen richitg auffällig roten Schriftzug mit der Aufschrift " ohne Anbindehaltung "

Da könnte der Verbraucher meinen " mit Anbindehaltung " ist die Milch Lebensgefährlich.
und wenn bald die letzten Anbindehalter weg sind gehen die sofort auf Laufställe los wie ganzjährige Stallhaltung auf Spaltenböden ohne Einstreu. Sieht man ja bei den Schweinehalter da soll Haltungsstufe 1 und 2 aus den Regalen geworfen werden.


Die Rindviecher sollen es doch kuschelig haben.

Dazu dann noch "Rinder-TV", damit auch im Stall für Unterhaltung gesorgt ist.


Olli
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Nov 17, 2021 10:10

Mit unserer Familienanschluß-Kuh kann man gut Bullenlisten auf Insta anschauen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Mi Nov 17, 2021 10:15

Gerade auf Topagrar den Anriss bis zur Bezahlschranke gelesen, dass im Norden teils schon 40ct gezahlt werden für Oktober, sechs Molkereien bzw. Meiereien, sind das eher kleinere lokale und rechnen sie mit 4,2 oder 4,0 Fett, denn im Milchpreisvergleich tut sich ja eher wenig die letzte Zeit.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Nov 17, 2021 11:35

die haben bei allen mit 4,0% Fett gerechnet. Ich denke das sind eher die kleineren, inovatieven Molkereien,
die jetzt schon die 40 Cent Marke geknackt haben. Das große "Leuchtturmprojekt" DMK ist z.B. das Schlusslicht
unter den Auszahler :!: :roll: :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Optimist1985 » Mi Nov 17, 2021 16:57

Warum sollte die Bayern Meg Preisabzüge fordern ? Dach machen doch die Molkereien und LEH die sagen wo sie abziehen oder Zuschläge zahlen wie die 4 Tierwohlstufen die ab 2022 auch bei Milch kommen.


Ich bin auch der Ansicht das eine MEG nicht diffenenzieren soll.
Aber gehört habe ich halt das die Bayern MEG gegen Anbindehaltung poltert und für Laufstall Zuschlag bzw für Anbindehaltung Abschlag fordert,
ob das stimmt oder FAKE News sind weiss ich nicht, deswegen wollte ich nachfragen ob wer was genaueres weiss.

lg
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Nov 17, 2021 17:24

Optimist1985 hat geschrieben:
Warum sollte die Bayern Meg Preisabzüge fordern ? Dach machen doch die Molkereien und LEH die sagen wo sie abziehen oder Zuschläge zahlen wie die 4 Tierwohlstufen die ab 2022 auch bei Milch kommen.


Ich bin auch der Ansicht das eine MEG nicht diffenenzieren soll.
Aber gehört habe ich halt das die Bayern MEG gegen Anbindehaltung poltert und für Laufstall Zuschlag bzw für Anbindehaltung Abschlag fordert,
ob das stimmt oder FAKE News sind weiss ich nicht, deswegen wollte ich nachfragen ob wer was genaueres weiss.

lg


Jede Differenzierung führt am Ende im Schnitt zu einem schlechteren Auszahlungspreis, am Ende auch bei den Laufstallbetrieben.
Man sollte aus Sicht der Milchwirtschaft vorsichtig zurück Rudern, bringt nix, weil am Ende dann die Laufstallhaltung zerlegt wird.

Also Otto bei Minsk im Schützengraben lag und laut nach Iwan gerufen hat, hatte Iwan 5 sec. später ein Loch im Kopf.
Alles eine Frage von Strategie und Taktik.

Wenn die Taktik der Laufstallbauern, die sein soll, dass die auf die Flächen der Anbindebauern schauen,
dann kann es nämlich sein, dass die dann aus Zorn gar nichts bekommen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Mi Nov 17, 2021 18:55

T5060 hat geschrieben:
Optimist1985 hat geschrieben:
Warum sollte die Bayern Meg Preisabzüge fordern ? Dach machen doch die Molkereien und LEH die sagen wo sie abziehen oder Zuschläge zahlen wie die 4 Tierwohlstufen die ab 2022 auch bei Milch kommen.


Ich bin auch der Ansicht das eine MEG nicht diffenenzieren soll.
Aber gehört habe ich halt das die Bayern MEG gegen Anbindehaltung poltert und für Laufstall Zuschlag bzw für Anbindehaltung Abschlag fordert,
ob das stimmt oder FAKE News sind weiss ich nicht, deswegen wollte ich nachfragen ob wer was genaueres weiss.

lg


Jede Differenzierung führt am Ende im Schnitt zu einem schlechteren Auszahlungspreis, am Ende auch bei den Laufstallbetrieben.
Man sollte aus Sicht der Milchwirtschaft vorsichtig zurück Rudern, bringt nix, weil am Ende dann die Laufstallhaltung zerlegt wird.

Also Otto bei Minsk im Schützengraben lag und laut nach Iwan gerufen hat, hatte Iwan 5 sec. später ein Loch im Kopf.
Alles eine Frage von Strategie und Taktik.

Wenn die Taktik der Laufstallbauern, die sein soll, dass die auf die Flächen der Anbindebauern schauen,
dann kann es nämlich sein, dass die dann aus Zorn gar nichts bekommen.


Nur darum geht´s und so wird´s auch sein.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Optimist1985 » Mi Nov 17, 2021 19:54

Jede Differenzierung führt am Ende im Schnitt zu einem schlechteren Auszahlungspreis, am Ende auch bei den Laufstallbetrieben.
Man sollte aus Sicht der Milchwirtschaft vorsichtig zurück Rudern, bringt nix, weil am Ende dann die Laufstallhaltung zerlegt wird.

Also Otto bei Minsk im Schützengraben lag und laut nach Iwan gerufen hat, hatte Iwan 5 sec. später ein Loch im Kopf.
Alles eine Frage von Strategie und Taktik.

Wenn die Taktik der Laufstallbauern, die sein soll, dass die auf die Flächen der Anbindebauern schauen,
dann kann es nämlich sein, dass die dann aus Zorn gar nichts bekommen.


Ich bin auch der Ansicht, es wird immer mehr gefordert und vielleicht am Anfang sogar einen Zuschlag bezahlen und dann wirds plötzlich Standart und der Zuschlag ist weg.
Siehe GVO freie Fütterung.

Zuerst verbieten sie Anbindehaltung, wenn das geschafft ist verbieten sie die Vollspaltenhaltung von Stieren, dann heissts Fress/Liegeboxen im Laufstall 1:1 + freie Plätze.
Dann kommt Verbot von Spaltenböden in Laufställen, dann kommt vepflichtende Ammenaufzucht der Kälber und was der Teufel sich die Tierschützer sich noch ausdenken.
Nur der Preis wird vermutlich im Endeffekt der gleiche bleiben nur mit mehr Auflagen.

Wieder zur Anfangsfrage, also ist es eine "Ente" das die Bayern MEG für Anbindehaltung einen Abschlag möchte?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Nov 19, 2021 11:56

https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 17321.html
Ich kann nicht sagen wie groß das Gebiet ist, und welche Auswirkungen die Katastrophe hat, aber es passt ganz gut zu den übrigen Hiobsbotschaften. :?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Manfred » Fr Nov 19, 2021 22:30

Die Großmolkerei Danone stellt ein Werk komplett auf „Hafermilch“ um. Rund 200 Milchbauern müssen sich eine neue Molkerei suchen.


https://www.agrarheute.com/management/a ... ten-587582
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Nov 21, 2021 19:18

Manfred hat geschrieben:
Die Großmolkerei Danone stellt ein Werk komplett auf „Hafermilch“ um. Rund 200 Milchbauern müssen sich eine neue Molkerei suchen.


https://www.agrarheute.com/management/a ... ten-587582

Das werden die Abnehmer gerne hören. So kann man aus dem Milchmangel wieder einen Milchüberfluss verkünden und die Preise drücken. Da werden noch andere Molkereien auf pflanzlich umstellen.
Das nächste wird dann klimafreundliches Laborfleisch sein.
Der Markt für pflanzliche Lebensmittel habe sich in den letzten sieben Jahren verdreifacht und „dürfte in Frankreich bis 2025 um 50 % wachsen, während der Milchmarkt weiter bröckelt“, begründet der Konzern sein Vorgehen.
julius
 
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