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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Südheidjer » Mi Nov 24, 2021 9:06

julius hat geschrieben:Und diese " kleineren Betriebe " müsen erstmal viel Geld in die Hand nehmen und ihre Güllefäßer teuer modernisieren. Die fahren noch alle mit Schwenkverteiler. :mrgreen:

Warum kaufst du dir kein modernes Güllefass und güllst für die Kollegen auf Rechnung mit?
Hier bei mir macht das einer und ich war erstaunt, wie voll sein Terminkalender ist. Für ihn rechnet sich sein Güllefass.
Und der billige Jakob ist er auch nicht. Er hat halt nur manchmal ganz schön lange Tage. Aber von nichts kommt nichts.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Nov 24, 2021 9:08

T5060 hat geschrieben:Das ist der klassische Fall einer Firma, die nur mit 25% der Aktivitäten Geld verdient und die anderen 75% sind nur da, damit der Wasserkopf erhalten bleiben kann.
Über den letzten Satz macht euch mal Gedanken, das trifft auch für viele Höfe zu

Das muss nichts heissen.
Das im Zitat trifft doch besonders auf Tesla zu. Haben die mit ihren Autos überhaupt schon 1 Cent verdient ?
Der Gewinn bei denen kommt vom abgreifen der Subventionen und Bitcoinhandel aber nicht vom eigentlichen Auto Geschäft.
Aber schaut man sich den Kurs an von Telsa in 3 Jahren + 1500 % Gewinn.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Nov 24, 2021 9:16

Südheidjer hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Und diese " kleineren Betriebe " müsen erstmal viel Geld in die Hand nehmen und ihre Güllefäßer teuer modernisieren. Die fahren noch alle mit Schwenkverteiler. :mrgreen:

Warum kaufst du dir kein modernes Güllefass und güllst für die Kollegen auf Rechnung mit?
Hier bei mir macht das einer und ich war erstaunt, wie voll sein Terminkalender ist. Für ihn rechnet sich sein Güllefass.
Und der billige Jakob ist er auch nicht. Er hat halt nur manchmal ganz schön lange Tage. Aber von nichts kommt nichts.

Die großen Betriebe haben schon lange solche Fäßer.
Was die kleineren betrifft : Einige haben angekündigt wenn das mit bodennah Pflicht wird in 3 Jahren wollen die den Stall ausräumen. Andere wollen zum Gülle fahren den Lohner holen. Eher wenige kaufen auch selber eins, mit oder ohne Gemeinschaft.
Hier gibt es noch einige die jeden Tag Gras holen zu Fütterung, da funktioniert der Lohner nicht wenn der alle 5 Wochen zum Gülle fahren kommt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Nov 24, 2021 9:27

Das Problem bei vielen "Kleinen" ist der Lohner mit seinem großen Faß gar nicht bis zur Güllegrube kommt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Mi Nov 24, 2021 9:29

cerebro hat geschrieben:Füttere nur 50% 1. Schnitt......wenns nur 3% wären dann wär ich glücklich. Die tatsächliche Kot Konsistenz passt übrigens gar nicht zum optischen erscheinungsbild des Futter :regen:

Hab nur 6 Nel im Gras und nen negativen RNB Wert. Wir füttern jetzt die Wickelballen von vor 4Wochen dazu, die sind zwar nass aber von den Inhaltsstoffen wesentlich besser. Verrückte Welt und wir sind da hier oben im Norden kein Einzelfall:lol:
Wenns im Süden nicht anders aussieht, dann wird da wohl das große Defizit erst noch kommen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Mi Nov 24, 2021 9:35

Kartoffelbluete hat geschrieben:Das Problem bei vielen "Kleinen" ist der Lohner mit seinem großen Faß gar nicht bis zur Güllegrube kommt.

Der Lohner muss da aber auch gegen können und man weiß ja nie was für ne Gipsbirne man da zum verteilen bekommt. Wenn man dann sicher auf einen anderen Landwirt der akkurat arbeitet bauen kann, dann ist das vielleicht der bessere Weg, auch wenn er 5€ die Std mehr nimmt.
Vor diesem Jahr kannte ich das Problem noch nicht, aber als ich zweimal beim Gülle eingrubbern hinterher telefonieren musste das er die Fehlstellen nachgüllt. Hab ich schon dünnes Blut bekommen, wahrscheinlich hat er die Menge genauso genau eingehalten...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 24, 2021 10:40

Die Kuhzahlen sind gesunken, der 1 Schnitt zum vergessen und der 2 Aufwuchs hat als Weide schon mäßige Ergebnisse geliefert. Die Kollegen, die davon füttern bestätigen, dass er aus dem Silo trotz vernünftiger Untersuchungsergebnisse nicht so doll ist.

Kurz gesagt, der Nordwesten wird mindestens bis Ende des Frühjahrs unter Vorjahr bleiben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Nov 24, 2021 13:04

Auch demografische Prozesse spielen eine große Rolle. Die Neigung zu investieren sinkt mit dem Alter. Vor allem bei kleinen Unternehmen sind Investitions­entscheidungen an die Person des Inhabenden gekoppelt. Klassische Faktoren spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Die Wirtschaftspolitik kann helfen: Grundlegende Voraussetzung für rege Unternehmens­investitionen sind sichere wirtschafts­politische und regulatorische Rahmen­bedingungen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Nov 24, 2021 14:02

T5060 hat geschrieben:
Auch demografische Prozesse spielen eine große Rolle. Die Neigung zu investieren sinkt mit dem Alter. Vor allem bei kleinen Unternehmen sind Investitions­entscheidungen an die Person des Inhabenden gekoppelt. Klassische Faktoren spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Die Wirtschaftspolitik kann helfen: Grundlegende Voraussetzung für rege Unternehmens­investitionen sind sichere wirtschafts­politische und regulatorische Rahmen­bedingungen.

Die Frage ist doch wenn ja investieren, sollte man das in Deutschland ? Auch der Landwirt. Der hat in Deutschland gesicherte >30 % höhere Produktionskosten als Importware.
Aber wer garaniert nach 7 stelligen Investitionen für die nächsten 20 Jahre dann 30 % höhere Erzeugerpreise die nötig sind ? Schaut euch doch mal unsere Politik an. Tierhaltung nicht erwünscht.
Und der LEH geht über Leichen. Der stellt wenns sein muss morgen billigere Importware ins Regal wenn die Ware nachgefragt wird.
Und ob Mercosur kommt weis auch keiner.
Bio mit Hofladen wäre zurzeit noch eine der wenigen Nischen aber wenn zuviele umstellen auch nicht mehr.

Nehmen wir an Bauer Müller hat 1 Million auf der hohen Kante. Ist der schlecht beraten wenn er diese 1 Mio statt in einen neuen Sau oder Kuhstall besser an der Börse investiert ? Wenn er wie die letzten 30 Jahre mit Dividende so 10 % im Jahr einnimmt sind das pro Jahr 100 000 Gewinn und nach Abgeltungssteuer 27 % immerhin 73 000 Euro nach Steuern im Jahr. Das sollte reichen zum überleben ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Nov 24, 2021 14:28

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Auch demografische Prozesse spielen eine große Rolle. Die Neigung zu investieren sinkt mit dem Alter. Vor allem bei kleinen Unternehmen sind Investitions­entscheidungen an die Person des Inhabenden gekoppelt. Klassische Faktoren spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Die Wirtschaftspolitik kann helfen: Grundlegende Voraussetzung für rege Unternehmens­investitionen sind sichere wirtschafts­politische und regulatorische Rahmen­bedingungen.

Die Frage ist doch wenn ja investieren, sollte man das in Deutschland ? Auch der Landwirt. Der hat in Deutschland gesicherte >30 % höhere Produktionskosten als Importware.
Aber wer garaniert nach 7 stelligen Investitionen für die nächsten 20 Jahre dann 30 % höhere Erzeugerpreise die nötig sind ? Schaut euch doch mal unsere Politik an. Tierhaltung nicht erwünscht.
Und der LEH geht über Leichen. Der stellt wenns sein muss morgen billigere Importware ins Regal wenn die Ware nachgefragt wird.
Und ob Mercosur kommt weis auch keiner.
Bio mit Hofladen wäre zurzeit noch eine der wenigen Nischen aber wenn zuviele umstellen auch nicht mehr.

Nehmen wir an Bauer Müller hat 1 Million auf der hohen Kante. Ist der schlecht beraten wenn er diese 1 Mio statt in einen neuen Sau oder Kuhstall besser an der Börse investiert ? Wenn er wie die letzten 30 Jahre mit Dividende so 10 % im Jahr einnimmt sind das pro Jahr 100 000 Gewinn und nach Abgeltungssteuer 27 % immerhin 73 000 Euro nach Steuern im Jahr. Das sollte reichen zum überleben ?

Die Million kann aber innerhalb eines Tages über den Jordan gehen. :mrgreen:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 24, 2021 14:32

Isarland hat geschrieben:Die Million kann aber innerhalb eines Tages über den Jordan gehen. :mrgreen:

Du hast im Anlageforum nicht aufgepasst. Je höher der Einsatz, desto geringer das Risiko :klug:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Nov 24, 2021 14:42

meyenburg1975 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Die Million kann aber innerhalb eines Tages über den Jordan gehen. :mrgreen:

Du hast im Anlageforum nicht aufgepasst. Je höher der Einsatz, desto geringer das Risiko :klug:

Der Holzmacher hat von BT. geschwätzt. Was ist wenn er voll drauf setzt, und morgen hauts den runter um die Hälfte?
Beim Crash 2008 hatten drei Junge Kerle in unserer Ortschaft ihr ganzes Geld und die Kredite für ihre genehmigten Häuser in Aktien angelegt....Peng... die zahlen heute noch ab....Die Pläne sind verfallen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Nov 24, 2021 15:03

Alles nix neues. Die Biographien von Quandt und Flick lesen und die von Dieter Brandes über ALDI.
Ersetzen jedes Studium, alles schon mal dagewesen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon cerebro » Mi Nov 24, 2021 15:41

Lonar hat geschrieben:
cerebro hat geschrieben:Füttere nur 50% 1. Schnitt......wenns nur 3% wären dann wär ich glücklich. Die tatsächliche Kot Konsistenz passt übrigens gar nicht zum optischen erscheinungsbild des Futter :regen:

Hab nur 6 Nel im Gras und nen negativen RNB Wert. Wir füttern jetzt die Wickelballen von vor 4Wochen dazu, die sind zwar nass aber von den Inhaltsstoffen wesentlich besser. Verrückte Welt und wir sind da hier oben im Norden kein Einzelfall:lol:
Wenns im Süden nicht anders aussieht, dann wird da wohl das große Defizit erst noch kommen.


Wickelballen vom letzten Schnitt habe ich neulich mal einen beschädigt aus versehn....ist noch grasgrün und kaum siliert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Mi Nov 24, 2021 16:02

Sag Mal Julius, sind dir die Antidepressiva ausgegangen? Dein Geschreibsel die letzten Tage ist ja für furchtbar zu lesen...

Also wenn's im Süden mit dem ersten Schnitt so wie bei mir ausschaut, wird die Vorjahreslinie eher noch weiter unterschritten.
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