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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon cerebro » Fr Apr 08, 2022 15:15

@Haners

Im Artikel steht 46 c inkl aller Zuschläge und vermutlich bei bayrischen 4,2% Fett
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 08, 2022 17:27

cerebro hat geschrieben:Molkerei Goldsteig hebt Glyposphatverbot auf......

Das geht ja jetzt Schlag auf Schlag! Was -1% der Milchmenge für Wunder bewirken kann! :D Ich freue mich schon auf dem Herbst, wenn dann zweistelige Prozente an Milch fehlen wird es richtig lustig! 8)
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Mo Apr 11, 2022 7:43

Kartoffelbluete hat geschrieben:Doch, wenn der Stall nicht überbelegt ist und jede Kuh einen Fress- und Liegeplatz hat, dann teilen auch rangniedrigere Kühe
die Meinung von Neuland. Noch besser, wenn Jungkühe und rangniedrigere Kühe dann noch in einer seperaten Gruppe gehalten
werden.


Wenn ich mir hier die Laufstallbetriebe so ansehe, kann ich deine Meinung nicht teilen. Überbelegung von 25/30'% sind gang und gäbe (natürlich nach Ablauf der Bindungsfrist). Ob es den Kühen besser geht, bezweifle ich doch stark. Ich denke das ist nicht nur in unserer Gegend so.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mo Apr 11, 2022 10:29

Weiß ich, darum hab ich geschrieben: "wenn" :!:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Mo Apr 11, 2022 10:38

@blatt

Kommst du beruflich in diese Ställe oder saugst du dir diese Zahlen aus dem Finger weil die Außenlaufhöfe immer so voll aus schauen....?

Interessant ist ja gerade bei Rekordpreisen für die Fetteinheit und Päckchenpreisen Butter um die 2€+, wie es Edeka mal wieder schafft, Weihenstephan Butter in der Osterwoche für 1,59€ anzubieten und da soll alles mit rechten Dingen zugehen..... :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Apr 11, 2022 12:14

blatt hat geschrieben:Wenn ich mir hier die Laufstallbetriebe so ansehe, kann ich deine Meinung nicht teilen. Überbelegung von 25/30'% sind gang und gäbe (natürlich nach Ablauf der Bindungsfrist). Ob es den Kühen besser geht, bezweifle ich doch stark. Ich denke das ist nicht nur in unserer Gegend so.


15 - 20 % mehr ist bei gutem Management problemlos möglich zum Abpuffern von Spitzen.
Wer dauerhaft in der Überlastung seine Rettung sieht, verschwindet vom Markt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Mo Apr 11, 2022 12:58

ReinerStoff hat geschrieben:@blatt

Kommst du beruflich in diese Ställe oder saugst du dir diese Zahlen aus dem Finger weil die Außenlaufhöfe immer so voll aus schauen....?

Interessant ist ja gerade bei Rekordpreisen für die Fetteinheit und Päckchenpreisen Butter um die 2€+, wie es Edeka mal wieder schafft, Weihenstephan Butter in der Osterwoche für 1,59€ anzubieten und da soll alles mit rechten Dingen zugehen..... :evil:


Nein, aus den Fingern brauche ich mir nichts zu saugen, bin selbst Landwirt. Auslauf sehe ich bei den Betrieben ohnehin keine, weil wegen Dorflage nicht möglich. Man kennt aber die Betriebe, wie groß sie ursprünglich mal geplant und gebaut haben und vieviele Tiere sie jetzt halten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Mo Apr 11, 2022 13:02

T5060 hat geschrieben:
blatt hat geschrieben:Wenn ich mir hier die Laufstallbetriebe so ansehe, kann ich deine Meinung nicht teilen. Überbelegung von 25/30'% sind gang und gäbe (natürlich nach Ablauf der Bindungsfrist). Ob es den Kühen besser geht, bezweifle ich doch stark. Ich denke das ist nicht nur in unserer Gegend so.


15 - 20 % mehr ist bei gutem Management problemlos möglich zum Abpuffern von Spitzen.
Wer dauerhaft in der Überlastung seine Rettung sieht, verschwindet vom Markt.


Kurzfristige Überbelegung in dieser Größenordnung ist sicher in der Spitze kein Problem, manchmal aber auch nicht zu verstehen. Zu erwartende Geburtstermine der Kalbinnen sind schon Monate im Voraus fix (Bei Besamung) , somit kann man sich früh genug mit den Abgängen beschäftigen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Apr 11, 2022 16:40

Wenn man dauerhaft stall-, arbeits- oder finanzüberlastet ist, verschwindet man zwangsläufig.
Weil in den meisten Fällen alle drei Faktoren aufeinmal zutreffen. Geht meist mit zu hohen Zellzahlen los,
dann macht das Vetamt Druck, dann die Bank, dann die Verpächter, usw.

Ich sags nur zur Erinnerung, manchmal reicht es auch schon Ehrenämter abzugeben.
Überlastungsmomente sind normal, wenn sie aber chronisch werden, muss man aktiv gegen angehen.
Ein temporärer Gesichtsverlust dabei ist unbedeutend, gegenüber was dann im schlimmsten Fall kommen kann.

Man muss da immer mal dran erinnern, weil ich bisher zuviele kennengelernt habe, die das ignorierten
und heute vollständig am Arsch sind.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Apr 11, 2022 21:56

Hier Werbung einer polnischen Molkerei, https://youtu.be/xee5glXOsAk die werben sogar mit Anbindestall
und im Gegensatz zu unseren Trotteln haben die sogar eine PET Abfüllung
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Apr 12, 2022 21:46

Langsam prich bei den Molkis Panik aus! Die scheiß Milch will nicht mehr werden! 8)
https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 19536.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 13, 2022 6:32

blatt hat geschrieben:Nein, aus den Fingern brauche ich mir nichts zu saugen, bin selbst Landwirt. Auslauf sehe ich bei den Betrieben ohnehin keine, weil wegen Dorflage nicht möglich. Man kennt aber die Betriebe, wie groß sie ursprünglich mal geplant und gebaut haben und vieviele Tiere sie jetzt halten.

Dorflage hat keine Zukunft für die nächste Generation.

Und in nicht allzu ferner Zukunft werden die Vets angewiesen, Betriebe mit Überbelegung nach und nach abzuklappern. Genehmigte Stallplätze und gemeldete Tiere sind dort schließlich bekannt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Mi Apr 13, 2022 8:31

bei uns gilt schon lange: jedes Tier muss eine Box haben, alle Tiere müssen gleichzeitig liegen können
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon blatt » Mi Apr 13, 2022 13:28

meyenburg1975 hat geschrieben:
blatt hat geschrieben:Nein, aus den Fingern brauche ich mir nichts zu saugen, bin selbst Landwirt. Auslauf sehe ich bei den Betrieben ohnehin keine, weil wegen Dorflage nicht möglich. Man kennt aber die Betriebe, wie groß sie ursprünglich mal geplant und gebaut haben und vieviele Tiere sie jetzt halten.

Dorflage hat keine Zukunft für die nächste Generation.

Und in nicht allzu ferner Zukunft werden die Vets angewiesen, Betriebe mit Überbelegung nach und nach abzuklappern. Genehmigte Stallplätze und gemeldete Tiere sind dort schließlich bekannt.


Da geb ich dir uneingeschränkt recht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Apr 13, 2022 13:36

Im Moment denken alle noch es wäre ein temporäres Phänomen. Ist es aber genausowenig, wie die umsatzsteuerinduzierte Inflation seit 3 Jahren.
Es sind zu wenig Kühe auf den Höfen, zu altes und zu wenig Personal und DüV verhindern nicht nur ein Wachstum, sondern sorgen für eine Reduzierung.
Gleichzeitig kommt aus dem EU-Ausland auch immer weniger Material. Wie ich das seit nun mehr 8 Jahren prognostiziere.
Das ganze wird nicht besser, weil wir mittlerweile auch einen großen KnowHow-Verlust haben. Die Klöcknerin hat gepennt und der Özgür ist zugekifft.
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