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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Fr Sep 09, 2022 8:27

kaltblutreiter hat geschrieben:Kann spätestens ab hier in den Jungbullen-Thread verschoben werden :lol:

Altbullen, wenn ich bitten darf, Altbullen. :wink:
Qtreiber
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Sep 15, 2022 18:52

Wenn man aktuell mal so einen deutschen Milchviehbetrieb 80 ha mit 70 Kühen + 60 Nachzucht durchrechnet,
dabei notwendige Maschinen und Gebäude zu Wiederbeschaffungskosten (mit div. Förderungen) mit realistischer Nutzungsdauer und etwas Rücklage fürs Alter berücksichtigt,
dann sind die kosten derart durch die Decke gegangen, dass ein Milchpreis von über 50 Cent keinesfalls prickelnd und befriedigend ist.

Ich hab dafür meine eigenen Testbetriebsdaten und das sind eher gutgeführte Betriebe. Zum einen hinterlässt die Dürre ihre Spuren, zum anderen die inflationsbedingten Kostensteigerungen,
wie auch die politikgetriebenen Verschlechterungen, die alleine 5 Cent je Kilo Milch kosten. Diese 5 Cent Quatschpolitik-Kosten wären auch bei 30 Cent Milchpreis angefallen.
Diese sind im Großbetrieb eher noch größer als im kleineren Betrieb. Diese politgenerierten Quatschkosten wurden noch überwiegend von dieser gealterten Weinkönigin generiert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Do Sep 22, 2022 8:47

Im Moment darf man bis auf weiteres ganz zufrieden sein denk ich.
Wie schätzt ihr die langfristige Marktentwicklung ein? Wie lange wird das "Hoch" anhalten? Eine Erhöhung der Milchmenge ist ja zumindest national nicht wirklich festzustellen, Ersatzprodukte sind auch teuer geworden. Eigtl keine ganz schlechten Vorzeichen..
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon cerebro » So Sep 25, 2022 11:33

Cheffe hat geschrieben:Im Moment darf man bis auf weiteres ganz zufrieden sein denk ich.
Wie schätzt ihr die langfristige Marktentwicklung ein? Wie lange wird das "Hoch" anhalten? Eine Erhöhung der Milchmenge ist ja zumindest national nicht wirklich festzustellen, Ersatzprodukte sind auch teuer geworden. Eigtl keine ganz schlechten Vorzeichen..


Spätestens wenn zum Jahresende alles Energie (Strom / Gas usw) welches bisher vertraglich gebunden ist, teurer wird, ist das jetztige Milchpreisniveau gleich wie die 35c vor ein paar Monaten :klug: .und geh mal davon aus das nicht nur unser Stromtarif steigen wird sonder auch der unserer LamaWerkstatt, Lagerhauses, Lohnunternehmers, Viehhändlers usw.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 25, 2022 11:47

Ich traue mir ehrlich gesagt auch keine Prognose jenseits eines halben Jahres zu.
Der absolute Preis sollte doch "ordentlich" bleiben bis zum Frühjahr. Aber was das relativ zum dann herrschenden Kostenniveau bedeutet :|
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Sep 25, 2022 13:07

Ist verdammt knapp genäht alles, wenn man bedenkt das die familieneigenen Arbeitskräfte weniger werden und wenn man das Anlagevermögen zu Wiederbeschaffungskosten kalkuliert. Prüft man dann noch die relative Vorzüglichkeit gegenüber anderen Produktionsverfahren, dann ist die Milcherzeugung immer noch verdammt im Hintertreffen. Verschärft wird das Ganze noch durch den Druck des LEH auf die Preise und ständig neue Kostentreiberei. Was ich hier erlebt habe, ist das die "Zukunftsbetriebe" von einst die Leute verheizt und das Vermögen verbrannt haben. Da waren nicht zuletzt die Kosten für die Quote und auch andere Pachten dran schuld. Alternativ stand sich der besser, der einen gutbezahlten Job hatte und seine Landwirtschaft irgendwie "low cost" am Leben hielt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Okt 01, 2022 14:35

interessant ist das Goldsteig und Berchtesgaden beim Agrarheute-Milchpreisvergleich an letzter Stelle stehen.

Den Käs von Goldsteig kannst auch nicht fressen und die Milch oder Joghurt von BGL schmeckt auch nicht. Das sind wohl die wahren Gründe.

Merke: Wenn man schon nix Gescheites aus der Milch machen kann, dann soll man es sich sparen, noch die eigenen Lieferanten zu schikanieren
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Okt 09, 2022 23:59

Guckt mal wie schön man mit geeichten Tankwagenzählern bescheissen kann, was mit Heizöl könnte das auch mit der Milch gehen ?

https://youtu.be/1ZEYTDGSOr0
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mo Okt 10, 2022 7:10

T5060 hat geschrieben:Guckt mal wie schön man mit geeichten Tankwagenzählern bescheissen kann, was mit Heizöl könnte das auch mit der Milch gehen ?

Wenn man bei Käufen oder Verkäufen immer den letzten Cent rausquetschen will passiert sowas schon mal.
In diesen Preisklassen sind dann nicht selten unseriöse Firmen am Werk.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » Mo Okt 10, 2022 7:39

fedorow hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Guckt mal wie schön man mit geeichten Tankwagenzählern bescheissen kann, was mit Heizöl könnte das auch mit der Milch gehen ?

Wenn man bei Käufen oder Verkäufen immer den letzten Cent rausquetschen will passiert sowas schon mal.
In diesen Preisklassen sind dann nicht selten unseriöse Firmen am Werk.
Das soll aber nicht die Ausrede für Betrug sein.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ChrisB » Mo Okt 10, 2022 8:34

Ich kenne mehrere Tankwagenfahrer, Selbstständig und Angestellt.
Alle die ich kenne, haben sehr großen Respekt vor dem Zollamt!
Ein Fahrer sollte mal ohne Abrücken, an eine andere Adresse in der Firma fahren?
Der hat sich geweigert, gab hier einen "Aufstand" :lol:
Wir können durch Peilstäbe kontrollieren!
Auch die Mengen, in dem Film, 5000 l aber nur 500 abgefüllt ???????
Natürlich ist der Transport von zig tausend Litern nur ein Cent Geschäft :klug:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mo Okt 10, 2022 8:42

240236 hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Guckt mal wie schön man mit geeichten Tankwagenzählern bescheissen kann, was mit Heizöl könnte das auch mit der Milch gehen ?

Wenn man bei Käufen oder Verkäufen immer den letzten Cent rausquetschen will passiert sowas schon mal.
In diesen Preisklassen sind dann nicht selten unseriöse Firmen am Werk.
Das soll aber nicht die Ausrede für Betrug sein.

Ist nicht die Ausrede sondern die Ursache. Die kochen auch nur mit Wasser.
Sieht man besonders am Bau wenn man nach Ausschreibungen die billigste Firma beauftragt schlüsselfertig ein Haus hinzustellen.
Da steht dann oft ne schlüsselfertige Abbruchbude.
fedorow
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Okt 10, 2022 9:17

ChrisB hat geschrieben:Ich kenne mehrere Tankwagenfahrer, Selbstständig und Angestellt.
Alle die ich kenne, haben sehr großen Respekt vor dem Zollamt!


Es ist das Eichamt.... das Eichamt
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ChrisB » Mo Okt 10, 2022 9:28

Hallo Blauer,
Nein es ist das Zollamt :klug:
Die haben bei uns in der Firma mal "Ermittelt"
und bei den "Betroffenen" auch noch Zuhause :shock:
Die Fahrer haben Respekt vor dem Zollamt,
da es bei jedem Liter, abhängig ob Benzin, Diesel oder Heizöl,
um jede Menge Steuern geht :(
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mo Okt 10, 2022 9:49

Bei Diesel oder Heizöl kommt der Zoll. Hier in der Gegend hat ein Händler der selbst auslieferte krumme Geschäfte getrieben.
Der Betrug flog auf, weil er bei einem Kunden 1100 ltr. in einen Tank pumpte, der max. 1000 ltr. fasst.
"Mei, was neigeht geht nei", war seine Antwort. Der Kunde ließ ihn nicht mehr vom Hof, holte die Polizei, welche den Zoll verständigte , der den Tankzug beschlagnahmte. Das war ein Riesen Theater damals. Die haben ihm an Hand von Einkauf und Verkauf genau nachgewiesen, wie er die Leute beschiss.
Dem Händler kostete das nicht nur sein Geschäft, sondern ein paar seiner zusammengestohlenen Häuser.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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