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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Dez 31, 2022 9:46

Die "Nichtmelker" meinen damit einen Preis, der für uns zum sterben zuviel und zum leben dann doch zu wenig ist :!: :roll:
Wenn es in Deutschland eigentlich meist immer ein zuviel an Milch und Fleisch gibt und man diese Produkte in Zukunft auch noch von Seiten
der Politik mit den Argumenten "Klima und Gesundheit" deutlich reduzieren will, auf der anderen Seite aber in allen Branchen gute Fachkräfte gesucht werden,
wie entscheident sich dann ein Unternehmer mit gesundem Menschenverstand :?: :roll: Wie würde Wolfgang Grupp in so einer Situation entscheiden?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Sa Dez 31, 2022 10:22

Wenn der Stall schon da steht weiter melken und Gas geben. Wenn Stalleinrichtung, Melkstand, Spalten und Fahrsiloanlage alt und verbraucht ist auch weiter melken, aber der Junior/in bekommt Landwirtschaftsverbot. Alles unter dem Vorbehalt annehmbarer Pachtpreise und hohen Eigenflächenanteil. Erpressbar durch den Verpächter würde ich mich nicht machen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Sa Dez 31, 2022 11:08

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben: aber der Junior/in bekommt Landwirtschaftsverbot.
Von Marius lernen, heißt siegen lernen. :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Sa Dez 31, 2022 14:51

Eine ausgeglichener Preis ist derjenige Preis, bei dem alle Beteiligten zu gleichen Anteilen ihre monetären Interessen berücksichtigt finden. Er ist lediglich ein theoretisches Ideal!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Dez 31, 2022 19:31

Der erfolgreiche Milchhof-Unternehmer

Von 0 bis 16 Jahren, der lang ersehnte Hofnachfolger

von 16 - 45 Jahren, ist er der tollste Bauer, der ganz alleine Europa und die Azoren mit Milch versorgen kann

Wer mit 45 Jahren noch die erste Frau hat und in Frieden mit Hausbank und Vetamt lebt, kann sich als erfolgreicher Bauer bezeichnen.

Nach 45 Jahren wird man größter, bester Mutterkuhhalter und Ackerbauer, der Frieden mit Vetamt und Hausbank schwindet

mit 52 Jahren ist man dann bester und tollster Muldenfahrer bei Lohnunternehmer. Der will ja auch bezahlt sein, genauso wie die übernommenen Schulden der Eltern

Mit 70 hat man dann die Schulden bezahlt, meidet aber wegen der vielen künstlichen Gelenke Trafostation und Handymaste.

Mit 75 freut man sich schon im Januar, wenn die Kinder Weihnachten zu Besuch kommen und der Pächter auch wirklich die versprochene Pacht gezahlt hat
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » So Jan 01, 2023 14:50

Wer vor 20 Jahren einen Laufstall gebaut hat, der könnte theoretisch mit dem Milchgeld aus 2022 den Stall komplett bezahlen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Jan 01, 2023 15:16

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Wer vor 20 Jahren einen Laufstall gebaut hat, der könnte theoretisch mit dem Milchgeld aus 2022 den Stall komplett bezahlen.


Der war vor 10 Jahren schon bezahlt bei den allermeisten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » So Jan 01, 2023 20:33

T5060 hat geschrieben:
Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:Wer vor 20 Jahren einen Laufstall gebaut hat, der könnte theoretisch mit dem Milchgeld aus 2022 den Stall komplett bezahlen.


Der war vor 10 Jahren schon bezahlt bei den allermeisten.

Stimmt. Das werde ich und viele andere Landwirte spätestens beim nächsten Steuerbescheid merken wenn es richtig teuer wird. :cry: .
50 % vom Milchgeldanstieg holt sich der Staat. :?
Wobei die Pachtpreise auch bald anziehen dürften bei den Milch und Energiepreisen. Die Verpächter sind nicht blöd und bekommen das auch mit. Pachtpreise mit 400 oder 500 Euro sind dann bei den Altpachten vorbei.
Gewinnglättung wird nicht verlängert hört man, ist dann doppelt blöd wenn die Preise schwanken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Jan 01, 2023 22:53

Von meinem Gewinn 20/21 konnte ich mir mehr Transportbeton kaufen, als von den Gewinnen 21/22 oder 22/23.
Wo ist da das Geschäft ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mo Jan 02, 2023 8:45

Es geht um den Vergleich 2000 zu 2022.

Hätte, hätte Fahrradkette sagte der Lothar.

Hättest du dir 2000 anstatt einem Stall zu bauen dort ein tiefes Loch gegraben und für 400000 Euro ein paar Goldbarren versenkt, dann hättest du heute ein großes Vermögen. Steuerfrei.

Hättest du dir 2002 den am Boden liegenden DAX, Dow, oder SUP500 nachgekauft anstatt in einen Stall zu investieren, dann hättest du heute ein großes Vermögen
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mo Jan 02, 2023 8:54

Mein Lagerhausfuzi rechnet mir so vor, wenn ich über die hohen Kraffutterpreise jammere:

2016 hast du für 20 Euro die dt Kuhkorn bekommen. Damit konntest du (1 kg Kf für 2 kg Milch) 200 Liter Milch im Wert von (200 mal 30 Cent) 60 Euro produzieren.
2022 hast du für 40 Euro die dt Kuhkorn bekommen. Damit konntest du 200 Liter MIlch im Wert von (200 mal 60 Cent)120 Euro Produzieren.

20 Euro mehr fürs Kuhkorn bringen 40 Euro mehr für die Milch. So schaut es aus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon cerebro » Mo Jan 02, 2023 9:00

Dann sag deinem Lagerhausfuzzi das über 7000 ltr Milch mit der Rechnung "1 für 2" hint und vorn nimmer hinhaut
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Rohana » Mo Jan 02, 2023 9:07

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:20 Euro mehr fürs Kuhkorn bringen 40 Euro mehr für die Milch. So schaut es aus.

Der Haken an der Sache ist dass Milch nicht nach dem Preis für Kuhkorn bezahlt wird :roll:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Jan 05, 2023 10:23

In NL sind 3000 Getriebe enteignet worden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das D auch macht. Nach welchen Kriterien werden die wohl ausgesucht? Alle die nicht Grün wählen? :x
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Jan 05, 2023 10:33

Hosenträger hat geschrieben:In NL sind 3000 Getriebe enteignet worden. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das D auch macht. Nach welchen Kriterien werden die wohl ausgesucht? Alle die nicht Grün wählen? :x

Was wurde den Getrieben denn enteignet.....etwa die Zahnräder?
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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