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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Dez 27, 2022 23:41

Einfache Aufgabe für alle:

Zählt mal in eurem Umfeld durch, wieviele gibt es unter 40, die ein Kalb in eine Kuh reinbekommen, das Kalb rausbekommen, das Kalb groß bekommen und wo die Kuh das Ganze noch einigermaßen gut übersteht.
Ihr werdet erschrecken wie wenige das noch sind. Zu Zeiten des WKI und des WKII konnten das noch mehr als 20% der Bevölkerung und genau das hat damals Millionen unseres Volks vorm Hungertod bewahrt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Dez 28, 2022 8:22

Stimmt Qtreiber, das musste noch gesagt werden! Denn es ist durchaus nicht so das nur große Betriebe eine Chance auf dem Markt
haben. Bei uns sind die kleinen Handwerker, mit fünf, höchstens zehn Angestellten die finanziell gesündesten. Weil die noch flexibel
und mit schlanker Struktur arbeiten. Und genau das wird von vielen Kunden wieder geschätzt, insbesondere von denen, die sich schon
mit so "tollen Großbetrieben" in der Wolle hatten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Dez 28, 2022 8:25

Nur mal so zur Information: Kleinstunternehmen haben bis zu 10 Ak und bringen es auf weniger als 2 Mio. € Jahresumsatz. Kleinunternehmen haben bis zu 50 Ak und setzen bis zu 10 Mio. € um. Mittlere Unternehmen (mittelständische Unternehmen) haben bis zu 250 Ak und bringen es auf bis zu 50 Mio. € Umsatz.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Dez 28, 2022 8:37

Kartoffelbluete hat geschrieben:Stimmt Qtreiber, das musste noch gesagt werden! Denn es ist durchaus nicht so das nur große Betriebe eine Chance auf dem Markt
haben. Bei uns sind die kleinen Handwerker, mit fünf, höchstens zehn Angestellten die finanziell gesündesten. Weil die noch flexibel
und mit schlanker Struktur arbeiten. Und genau das wird von vielen Kunden wieder geschätzt, insbesondere von denen, die sich schon
mit so "tollen Großbetrieben" in der Wolle hatten.


Die Statistik sagt genau das Gegenteil. :wink:
Überproportional viele Kleinstbetrieb steigen aus/werden über den Generationswechsel ausscheiden. Wer tut sich heute noch die Übernahme eines handwerklichen Betriebes an? Keine geregelte Arbeitszeit, ständige Verfügbarkeit und fast keine Freizeit; eben wie in der Landwirtschaft. Dort stehen die Azubis und Hofnachfolger ja auch schon Schlange. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Mi Dez 28, 2022 9:10

DWEWT hat geschrieben:Nur mal so zur Information: Kleinstunternehmen haben bis zu 10 Ak und bringen es auf weniger als 2 Mio. € Jahresumsatz. Kleinunternehmen haben bis zu 50 Ak und setzen bis zu 10 Mio. € um. Mittlere Unternehmen (mittelständische Unternehmen) haben bis zu 250 Ak und bringen es auf bis zu 50 Mio. € Umsatz.

Und was willst du damit sagen? Naja, Berater eben..... :roll:
https://www.ballet-meets-business.de/74.0.html
Es ging MIR nur um den Hinweis, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen sollte.
Ob die finanziell gesünder sind oder nicht, bei den Kunden beliebter oder nicht oder mehr Probleme haben, Unternehmensnachfolger zu finden, war überhaupt nicht das Thema. :klug:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Alla gut » Mi Dez 28, 2022 9:49

.
Zuletzt geändert von Alla gut am Mi Dez 28, 2022 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Dez 28, 2022 10:37

Und das tollste ist: Gute Arbeitskräfte stehen ja Schlange vor den Betrieben! (könnte einen Hauch Irronie enthalten) :roll:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mi Dez 28, 2022 18:43

Milchkühe fallen beim Tierarzneimittelgesetz ab Januar auch rein. Meldet die Anwendungen immer der Tierarzt in dieser Datenbank oder darf das auch der Tierhalter ?
Wer zuviel Medikamente anwendet soll Besuch vom Veterinäramt bekommen.
https://www.agrarheute.com/tier/geaende ... mmt-601494
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 28, 2022 19:51

fedorow hat geschrieben:Milchkühe fallen beim Tierarzneimittelgesetz ab Januar auch rein. Meldet die Anwendungen immer der Tierarzt in dieser Datenbank oder darf das auch der Tierhalter ?
Wer zuviel Medikamente anwendet soll Besuch vom Veterinäramt bekommen.
https://www.agrarheute.com/tier/geaende ... mmt-601494


Gott, werden wir auch überleben und dümmer wird man auch nicht, wenn das Vetamt immer mal kommt.
Hier in Hessen haben die Bauern jetzt alle ihre Sache in Ordnung. Da kann auch ruhig die SOKO Tierschutz unangemeldet vorbei kommen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mi Dez 28, 2022 20:17

Da reicht es wenn man einen aggressiven Virus im Stall hat und einen hohen Medikamentenbedarf. Dann steht man auf der Liste und die rücken mit ihren Sanierungsplänen an. Muss ich nicht haben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 28, 2022 20:52

Ist aber auch nicht so schlimm, wenn das VetAmt an dem Sanierungsplan mit arbeitet und im Sinne seiner ursprünglichen Aufgaben kompetente und neutrale Beratung zu günstigeren Tarifen liefert , als nur der letzte erreichbare Großtierarzt, in 40 Km Umkreis.
Bitte mal drüber nachdenken!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cowboy74 » Mi Dez 28, 2022 21:02

Der Tierarzt soll die Meldung machen. So ist es vorgesehen. Wird er bestimmt in Rechnung stellen. Ich bringe meine letzten Tiere noch zur Schlachtreife und dann bin ich mit Tieren erstmal durch. Also 2 Jahre habe ich noch.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Mi Dez 28, 2022 21:03

langholzbauer hat geschrieben:Ist aber auch nicht so schlimm, wenn das VetAmt an dem Sanierungsplan mit arbeitet und im Sinne seiner ursprünglichen Aufgaben kompetente und neutrale Beratung zu günstigeren Tarifen liefert , als nur der letzte erreichbare Großtierarzt, in 40 Km Umkreis.
Bitte mal drüber nachdenken!

Tierarzt würde ich da schon vorziehen. Das sind Praktiker.
Das geschulte Personal aus den Ämtern sind meist nur Theoretiker und auf der Uni dunkelgrün und realitätsfern ausgebildet.
fedorow
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Dez 28, 2022 21:07

fedorow hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Ist aber auch nicht so schlimm, wenn das VetAmt an dem Sanierungsplan mit arbeitet und im Sinne seiner ursprünglichen Aufgaben kompetente und neutrale Beratung zu günstigeren Tarifen liefert , als nur der letzte erreichbare Großtierarzt, in 40 Km Umkreis.
Bitte mal drüber nachdenken!

Tierarzt würde ich da schon vorziehen. Das sind Praktiker.
Das geschulte Personal aus den Ämtern sind meist nur Theoretiker und auf der Uni dunkelgrün und realitätsfern ausgebildet.


Von unseren Amtsvets. Hat jeder mind. 5 Jahre Praxis hinter sich. Die wissen schon, von was sie reden.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Rohana » Mi Dez 28, 2022 21:08

fedorow hat geschrieben:Da reicht es wenn man einen aggressiven Virus im Stall hat und einen hohen Medikamentenbedarf. Dann steht man auf der Liste und die rücken mit ihren Sanierungsplänen an. Muss ich nicht haben.

Wenn du mit Antibiotika gegen ein Virus vorgehen willst, stehen die zurecht bei dir im Stall, es sei denn du hast ne gute Begründung oder bakterielle Begleitinfektionen.
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