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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 28, 2022 21:08

Bisher hab ich GsD. den Kontakt mit dem VetAmt noch immer positiv in Erinnerung.
Man darf denen aber auch nicht erst als Problemfall auffällig werden! :roll:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Dez 29, 2022 10:22

Nun Vet. Amt und positive Erfahrungen, ist für ich so unvorstellbar wie Wasser in der Hölle. Doch muß es allen Anschein nach auch Menschen in den Vet. Ämtern geben, die sich noch anständig und korrekt verhalten. Glücklich wer in den Landkreisen Tiere hält.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 29, 2022 17:13

https://www.agrarheute.com/markt/milch/ ... ent-601908

Die Frage ist dann halt, wer dann noch liefert bzw. melkt. So wirklich nötig haben es nur noch wenige.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Dez 29, 2022 17:26

Wer zu schnell sehr hoch steigt, hat auch das Potenzial ordentlich tief zu fallen :!: :roll: :mrgreen: :gewitter:
Hatten wir 2008 bis 2010 schon mal. Die Geschichte wiederholt sich!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 29, 2022 17:38

Ich bin aber recht zuversichtlich das sich der Markt bei um die 48 Cent fängt, weil die Brühe halt doch fehlt
und weil halt aus Osteuropa nicht mehr die vagabundierenden Mengen kommen, die uns hier den Preis zerstört haben.
Schließlich hatten die Bauern schon ab 2014 die Folgen der Russland-Sanktionen zu tragen. ALDI nannte das damals "Markt".
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Dez 29, 2022 17:39

Und aus der Erfahrung von damals, höre ich auf einmal von Kollegen wo ich es nie gedacht hätte und auch aus der eigenen Familie,
Diskusionen, ob es nicht besser wäre die Reißleine zu ziehen, bevor man das Geld, was man dieses Jahr verdient hat, wieder
verbrennt! :roll: Man sollte nicht den Fehler machen, den viele Schweinehalter gemacht haben. Zu lange versucht durch zu halten
und ein schon totes Pferd geritten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Do Dez 29, 2022 23:07

T5060 hat geschrieben:https://www.agrarheute.com/markt/milch/milchpreise-fallen-drastisch-spotmilch-40-cent-601908

Die Frage ist dann halt, wer dann noch liefert bzw. melkt. So wirklich nötig haben es nur noch wenige.

Ich kenn da einige die mit 50 Jahre alt wie Südheidjer geschrieben hat, die ihren Kuhstall oder Schweinestall geschlossen haben. Die haben verpachtet für 600-800 Euro und arbeiten nur noch halbtags oder machen ohne Kühe nur noch als Hobby mit den Flächen weiter. Von denen will keiner mehr zurück wenn man sich mit denen unterhält.
Die Frage ist dann woher Nahrungsmittel in Zukunft kommen sollen ? Müssen dann wirklich nur noch wenige Großfakriken sein wie sich DWEWT das vorstellt.
Oder wir müssen dann wie alles andere auch Nahrungsmittel importieren. Zurzeit werden wohl deswegen die Freihandelsabkommen geschlossen.
Blöd wenn wir dann keine Industrie mehr haben und wir ein reiner Hartz4 Staat sind. Mit was dann bezahlen, Mit neuem Doppelwums ?? :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Do Dez 29, 2022 23:15

T5060 hat geschrieben:Ich bin aber recht zuversichtlich das sich der Markt bei um die 48 Cent fängt, weil die Brühe halt doch fehlt
und weil halt aus Osteuropa nicht mehr die vagabundierenden Mengen kommen, die uns hier den Preis zerstört haben.
Schließlich hatten die Bauern schon ab 2014 die Folgen der Russland-Sanktionen zu tragen. ALDI nannte das damals "Markt".


Ich denke eher zwischen 40 und 45. Sollte der reale Preis schlimmeres vermuten lassen im kommenden Sommer, wird im Herbst der ein oder andere Stall geleert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Dez 29, 2022 23:30

Das Problem ist im Moment ganz einfach: Es traut sich keiner z.Zt. die Milch zu verpulvern, weil die Milch und das Gas teuer sind. Da hat man auf einmal einen sehr Wertberichtigungsbedarf im Lager liegen.
Der Puffer für saisonale Schwankungen fehlt. Dann fehlt Personal, LKW und die Verpackung ist auch sauteuer geworden. Das muss sich auch erst nivellieren.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Fr Dez 30, 2022 0:24

Ich habe den ganzen Abend vergeblich im WWW nach verlässlichen Produktionskosten für die nächsten beiden Jahre gesucht. :wink:
Wenn ich sehe, wasTechnik, Dünger, Mineralstoffe, Energie und Transport aktuell kosten, werden im kommenden Jahr die 50€ct nicht mehr wert sein, als vor 5 Jahren die vergeblich geforderten 0,30€ .
Die aktuell veröffentlichten angeblich hohen Gewinne der Landwirte beruhen auf den " normalen " Kosten aus 2020/21 und den teuren Erträgen 2022.
( Und ich war sicher nicht der einzige,der bei den guten Preisen ' 20 etwas großzügiger beim Einkauf von Düngemitteln war. :wink: )
Die aktuell hohen Umsätze blenden viele über die derzeitigen Kosten für das neue Anbaujahr hinweg!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Dez 30, 2022 8:45

Genau so sieht es aus :!: :!: :!:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Dez 30, 2022 9:30

Ich befürchte auch, daß es genau so wird wie bei den Schweinebauern. In den nächsten Jahren wird ordenlich viel Geld in der Milchproduktion verbrannt. Passt auch zu den politischen Zielen den Nutztierbestand zu halbieren. Ist pervers die eigene Narungsmittelproduktion zu vernichten und sich von Importen abhängig zu machen, wurde aber auch in der Vergangenheit gemacht (Porzelanindustrie, Textieindustrie, PV, Medikamente...). :cry:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 30, 2022 9:33

Ich berechne - intern - meinen Gewinn bzw. meine aktuellen Preise immer nach den "Wiederbeschaffungskosten" (natürlich nur, wenn die gestiegen sind :wink: )
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Dez 30, 2022 12:18

Weiß zufällig jemand, was ein ausgeglichener Milchpreis ist?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Dez 30, 2022 13:26

Ein ausgeglichener Milchpreis ist der Preis wo 80 % der Menge ihre Arbeit angemessen entlohnt bekommt und diese ihr Besatzvermögen zu Wiederbeschaffungskosten erneuern können.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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