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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bonifaz » Mo Feb 20, 2023 20:44

Quattrodevil hat geschrieben:Nicht nur angeblich ;Milchwerke Schwaben sind um 15 cent runter


Du hast den Firmennamen unvollständig geschrieben, sie firmieren unter Milchwerke Schwaben e.G. Folglich müsste der bäuerliche Vorstand diese Absenkung abgesegnet haben. Oder es diktieren die Banken den Milchpreis? :?:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Feb 20, 2023 20:47

In Neuseeland sind die Kühe weggeschwommen....... der Käseabsatz steigt. Europa braucht mehr Käsereien, laufen alle am Limit, Milch haben die Käser auch nicht genug.
Milch ist preiswert und Gas ist bezahlbar, jetzt wird wieder gepulvert für kleine chinesische Schlitzaugen-Babies. Milupa kriegt die Rohware nicht bei.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 20, 2023 21:07

Kartoffelbluete hat geschrieben:Das ist dann etwas zu spät! :roll: Da sollte man sich vorher zusammensetzen und überlegen, was man noch gestalten kann.
Sind eigentlich Rückstellungen für kommende Investitionen noch steuersenkend möglich?, oder ist das auch gestrichen?

Da ist noch nichts zu spät, wenn der Landwirt den Abschluss21/22 vor der Meldung ans FA gelesen hat und mit seiner Buchstelle die , aus dem "guten" Kontostand getätigten Investitionen ab spricht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Di Feb 21, 2023 2:55

Michwerke Schwaben e.G. sind im Käsebereich stark unterwegs :!: :roll: und waren jetzt die,
wo am deutlichsten reagiert haben. War aber beim Preisanstieg auch so, von daher relativiert sich
das wieder. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Di Feb 21, 2023 9:28

T5060 hat geschrieben: Europa braucht mehr Käsereien, laufen alle am Limit, Milch haben die Käser auch nicht genug.

Langfristig werden es in Europa weniger Molkereien und Käsereien werden. Das deutsche Gas oder Strom ist doch immer noch 5 x so teuer wie in anderen Ländern. Bei den Landwirten ähnlich wenn man die Kosten mit dem Ausland vergleicht. Das verteuert alles unnötig die Ware.
Käse, Milchpulver kann deutlich billiger in die EU importiert werden. Darum stehen mehrere internat. Handelsabkommen vor dem Abschluss in den Links unten. Ist politisch gewollt. Bringt billige Nahrungsmittel und ist wegen den EU Klimazielen gewollt. Milchmenge können diese Gebiete deutlich ausdehnen wenn die wollen. Gerade Südamerika. Die haben billigen Dünger aus Rußland, billige Energie und keine GV Vorschriften oder ähnliches. Dann sind auch 4 GV/ha möglich und Regenwald kann auch abgeholzt werden. Rußland kann seine Milchmenge auch verdoppeln wenn sie wollen und nach Asien exportieren.

https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 66522.html

https://www.agrarheute.com/politik/merc ... -eu-602761

https://germany.representation.ec.europ ... 3-02-17_de
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Feb 21, 2023 12:08

Julius mir haben irgendwann um 1970 hier in Fulda mal angefangen aus Kuhmilch Aptamil zu produzieren, die mittlerweile einzige erfolgreiche Sparte im globalen DANONE Konzern. Sowas geht weder in SÜdamerika noch in China. Butter und Pulver kann man verschiffen und div. Käse, sonst nix. Deutsche Milchprodukte werden weiter eine preiswerte und beste Eiweißquelle fürs Dummvolk bleiben. Du kannst dir die Wiederholung des Blödgelabbers unserer Medien schenken, die träumen, die Realität ist eine andere.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Feb 21, 2023 13:02

Lass dem Steel seinen Spass
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Di Feb 21, 2023 21:52

T5060 hat geschrieben: Blödgelabbers unserer Medien schenken, die träumen, die Realität ist eine andere.

Dito.
Man sollte die Realität sehen was weder Politik noch Medien machen. Die Industrie hat das weitgehend schon erkannt. Sieht man an ihren Abwanderungsplänen und Stellenabbau.
Wird die Politik auch irgendwann registrieren aber wohl zu spät.
Mit den geplanten Handelsabkokmmen und abgeschafften Zöllen gehts erst richtig rund.
Da ist hier ohne Unsummen an Subventionen keiner mehr wettbewerbsfähig. :?
Da werden Molkereien und Landwirte sicher nicht ausgenommen.
Problematisch wirds erst wenn der Politik das Geld ausgeht und das wird passieren.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Feb 21, 2023 22:27

Quatsch. Milch hat nix mit Politik zu tun. Der Laufstall ist seit 50 Jahren Stand der Technik.
Wer vor 30 Jahren seinen Stall erneuert hat, sollte heute noch einen Stall haben der "State of the art" und die nächsten 30 Jahre auch noch.
So wer sich die letzten 30 Jahre um seinen Hof bemüht hatte, die Sach im Griff, die Kosten im Griff hat und ne Molkerei hat wo was taugt;
hat keinerlei Probleme finanzieller und perspektiver Art, das haben nur die ewigen Grantler, da kann aber nix die Kuh für und auch nicht die Politik.

Es hat dich niemand dran gehindert beim GROB ne Ausbildung zu machen. Nur die Arbeiten unter Regularien, wie mit 2.000 Zellzahl und 20 Keimen.
Du hättest dich auch beim Hebel oder Kutter auf die Baustelle stellen können und mit 5 Handys in 7 osteuropäischen Sprachen 20 Baustellen steuern können
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Marian » Di Feb 21, 2023 23:34

Nun lass ihn halt weiter den Untergang herbei quatschen.
Offenbar braucht man das wenn man das ererbte zum Aufgabebetrieb hin entwickelt hat.
Anders kann ich mir das krampfhafte gesuhle und verlinken von und in schlechten lw Nachrichten nicht erklären. Das ist kein offener Umgang mit Medien. Da wird schon ganz offensichtlich ein Untergangs Szenario immer und immer wieder impliziert.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 0:55

Wie heisst es so schön:

Froh erfülle deine Pflicht !
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 7:31

T5060 hat geschrieben:Quatsch. Milch hat nix mit Politik zu tun. Der Laufstall ist seit 50 Jahren Stand der Technik.
Wer vor 30 Jahren seinen Stall erneuert hat, sollte heute noch einen Stall haben der "State of the art" und die nächsten 30 Jahre auch noch.
So wer sich die letzten 30 Jahre um seinen Hof bemüht hatte, die Sach im Griff, die Kosten im Griff hat und ne Molkerei hat wo was taugt;
hat keinerlei Probleme finanzieller und perspektiver Art, das haben nur die ewigen Grantler, da kann aber nix die Kuh für und auch nicht die Politik.

Es hat dich niemand dran gehindert beim GROB ne Ausbildung zu machen. Nur die Arbeiten unter Regularien, wie mit 2.000 Zellzahl und 20 Keimen.
Du hättest dich auch beim Hebel oder Kutter auf die Baustelle stellen können und mit 5 Handys in 7 osteuropäischen Sprachen 20 Baustellen steuern können



Wer diesen Stall nicht mittig auf der ganz großen grünen Wiese hat, der sollte seine Zukunft mal nicht so großzügig bemessen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 22, 2023 9:48

Ich kenne keinen Betrieb (mit Zukunft) der noch im Stall vom Opa melkt. Und ich denke, dass wird in 30 Jahren nicht anders sein.

Wir sind uch gerade am schauen, ob und wenn ja wir die Kühe nochmal umsiedeln...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 11:36

DWEWT hat geschrieben:Wer diesen Stall nicht mittig auf der ganz großen grünen Wiese hat, der sollte seine Zukunft mal nicht so großzügig bemessen.


Man sollte seinen Stall nie großzügiger bemessen als man dauerhaft an, möglichst familieneigenen AK, hat. Unser Freund H.B., etwa 60 km weiter westlich vom Federow und 25 km nördlich von Bad Grönenbach,
hat da die Zahl von 150 Milchkühen mit Nachzucht genannt, ich sage 60 sollten es sein, im Nebenerwerb gehen auch 25. Die großen Megaställe mit familienfremden AK im Osten stehen ja mittlerweile leer.
Zuviel familienfremde AK am Hof führt auch zu einer langsamen Verblödung des Betriebsleiters und seiner Nachkommen (schwieriges Thema).

Ein Multimilladär mit etwa 400 größeren Immobilien belehrte mich das 80 Milchkühe reichen müssen, denn wer Milchkühe brauche um Geld zu verdienen, weis nicht wie man Geld verdient.

Die Zahl 80 MK ist irgendwie gesetzt, auch international, in Hochlohnländern. Das muss man einfach akzeptieren. Kooperationen können gerne davon abweichen.
Ab 250 MK wandelt sich die Kostendegression in eine Kostensteigerung je erzeugtem Liter Milch, da ist die landw. Betriebswirtschaftslehre ganz fies.

50 Fleckviehmilchkühe und 100 Stück Mast - und Jungvieh auf arrondierten 30-ha Betrieben mit 90.000 € Gewinn in 20/21 und 21/22 sind in Südbayern keine Seltenheit.
Die zahlen keine Pacht, keine Löhne, keine Zinsen, keine Lohnunternehmer und nur 6.000 € für Diesel (macht 600 Schlepperstunden).
Lieber DWEWT, diese Betriebe hatten nie Bauland, aber haben soviel Geld, die scheissen dich damit zu.

Soweit die gelebte Praxis in der realen Welt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Feb 22, 2023 13:32

Rein nach BWL hast du recht. Kommt aber noch die soziale Betrachtung dazu, dann ist der reine Familienbetrieb 24-7-365
ein Auslaufmodell. Den Schuh wollen sich die "Jungen" nicht mehr anziehen. Dann sind wir beim erweiterten Familienbetrieb
mit +- 140 Kühe und guter Mechanisierung im Stall.
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