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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Feb 23, 2023 15:25

Marian hat geschrieben:Mich würden immernoch die Buchführungs Ergebnisse des 30ha Betriebes mit 90000€ Gewinn und 600 BH im Jahr interessieren. Die Std bekomme ich schon mit Mischwagen und befüllen gerissen.
Ich bin weiterhin gespannt.


Ich kann einfach hier keine Screenshots von Einzelbetriebsdaten online stellen, geht nicht, aber wenn man sich die Durchschnittswerte anschaut, die schon ganz passabel sind, dann weis man auch wie die Betriebe nach oben und unten streuen. Ist am Ende aber auch egal, denn schon die Statistik zeigt das Kosteneffizienz vor Größe geht und Melken im Familienbetrieb mehr als Sinn macht. Die Betriebe dürften der Mehrheit nach Fleckvieh haben
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Do Feb 23, 2023 16:43

die EU Direktzahlungen sind noch ziemlich hoch. In Norddeutschland und Westdeutschland dürften die Zahlungen pro erzeugtem Kg Milch und bezogen auf Fläche deutlich niedriger liegen.
Die einzige Bedeutung besteht noch in der Historie dieser Zahlungen und deren Beitrag zur Liquidität über einen längeren Zeitraum also was wäre der Kontostand hätte es die letzten Jahre keine Direktzahlungen gegeben ? Aber womöglich ein psychologischer Effekt aus einer Angst Perspektive der auch bald verschwindet.
Mein Tipp keine 10% vom Gewinn mehr für 2022 bei Betrieben mit ausgelagertem Jungvieh oder teilweiser Gülleabgabe noch weniger.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Do Feb 23, 2023 19:49

Passend dazu:
"Der See ist durchschnittlich 30cm tief.
Die Kuh hätte darin nicht ersaufen können!" :roll:
Gibt es zu der BwA kein oberes Drittel oder sonstige Spitzengruppe?
Vermutlich stammen die Zahlen schon daher :?:
Die gezeigten Daten passen in keiner Weise zu der vorherigen Behauptung!

Entweder Butter bei die Fische, oder den Fehler zugeben...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Do Feb 23, 2023 20:11

Ganz gewiss gibt es den ein oder anderen Betrieb mit 30ha und 150 Rindviechern und hohen Gewinnen,( aber ganz ganz wenige bis keine die das Jahr für Jahr schaffen)
genauso wie es gleich gelagerte Betriebe gibt die in den meisten Jahren fast ohne Gewinn auskommen müssen.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Feb 23, 2023 21:58

Und was dort noch ist, ist sehr guter Lehm über 55 BP und ausreichend Niederschläge, dort wächst es immer, wenn es nicht hagelt. Da ist man nördlich des Mains schon bedeutend schlechter dran.
Und wenn man eine Scheissmolkerei hat sind es auch ganz schnell 15.000 € und mehr weniger. Bei 10 Cent weniger passiert dann gar nichts positives mehr und den Zustand hatten wir ja lange genug,
da fehlten in dem Betrieb glaube ich 40 -50.000 € gegenüber 2022. Aber da bist mit 300 Milchkühen noch mehr am Limit.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Do Feb 23, 2023 22:25

Also war das doch nur Dunst in der Farbe Deines Treckers...
Lass gut sein!
Jeder weitere Versuch untergräbt Deine Glaubwürdigkeit.
Ich zweifele ja nicht daran, dass das Finanzergebnis ein einzelner Betrieb wirklich ,z.B. durch unterlassene Ersatzinvestitionen oder Auflösung von stillen Reserven erreicht hat.
Aber solche Zahlen zu verallgemeinern, schadet der ganzen Branche.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Feb 23, 2023 22:52

Langholz, ich kann hier keine Jahresabschlüsse von fremden Betrieben einstellen und selbst wenn ich nur einzelne Teile rauskopiere, dann steht da wo "Gewinn" steht, weder die Hektar noch die Viehzahlen mit bei.
Ich hätte es hier nicht erwähnt, wenn es dem entspräche was hier manchen Köpfen umher geistert, aber schon die Buchführungsstatistik zeigt ja nicht das nicht auf, was landläufig geglaubt wird.
Und eben weil zu viele das falsche Glauben wird das nie was, statt sich mal stur an den Fakten zu orientieren.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon fedorow » Fr Feb 24, 2023 2:24

Zu diesen Supergewinnen : wie hoch wurde denn der Pachtansatz je ha Eigenland angesetzt ? Und wie hoch der Stundelohn ? In manchen Gebieten bekommst fürs ha 800 Euro Pacht da bringen 20 ha 16 000 Euro.
Und was Langolzbauer schreibt : Sind die Gebäude und Maschinen abgeschrieben weil der Betrieb irgendwann geschlossen wird also nichts investiert wurde und somit keine Afa vorhanden ?
Wenn das nicht bekannt und berücksichtigt wurde braucht man auch nicht von angeblich hohen Gewinnen berichten die es real nicht gibt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 24, 2023 11:51

Pass auf die Freunde haben sich nebenbei selbst vor rd. 10 Jahren ein neues Haus gebaut was Stand 2022 einen Wert von rd. 1,8 Mill € hat.
Das steht eigentlich nie in einem Jahresabschluß und wenn man weis was dort so das Eigentum an einem Haus bedeutet und was andere dafür buckeln müssen,
dann weist du auch was für ein Status man dort als Bauer hat.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 24, 2023 19:33

Noch einer der so denkt wie ich : https://youtu.be/LTbnp38eMd8 - sehenswert für die Skeptiker hier
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Fr Feb 24, 2023 19:56

Einem ausgebildetem Landwirt sollte der Begriff "kalkulatorische Faktorkosten" etwas sagen.
Dies sorgen lediglich für eine Vergleichbarkeit von Betrieben mit verschiedenen Faktorausstattungen, also Familien Ak /Fremd Ak; Eigenfläche/ Pachtfläche.
Diese Kosten sind aber nur kalkulatorisch, also nicht reell- der Gewinn ist erwirtschaftet und steht zur Verfügung(auch für Steuerlasten).
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Südheidjer » Fr Feb 24, 2023 19:59

Schönes Video.

Der Eike aus dem Video müßte der folgende sein:

https://mykuhtube.de/eike-aus-dem-landkreis-rotenburg/

Da kann man ein paar Zusatz-Infos nachlesen.

----------------------
Ergänzung: Ein KuhTube-Video aus dem LK Gifhorn, in dem man bei ca. 2:40 Minute eine Grafik sieht, wie gut die echte Kuh-Milch im Vergleich zu Soja- und Hafer-Drinks ist.

"Bauer fragt CDU-Politiker - My KuhTube Film 814"

https://www.youtube.com/watch?v=s_dckmhWSJY&t=223s

Achtet mal auf die Gestik der Politiker, was die immer mit ihren Händen beim Interview anstellen. Die haben alle dieselben Trainer....wenn ich da an unseren Henning O. denke....
Zuletzt geändert von Südheidjer am Fr Feb 24, 2023 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Fr Feb 24, 2023 20:12

Heute kam in "unser Land" (BR) ein kurzer Beitrag über einen letzten Milchviehbetrieb in einem Dorf in Bayern. In der Vergangenheit waren es wohl mal 20 Betriebe gewesen. Irgendwie standen die Aussagen des Betriebsleiters eher diametral zu den Aussagen des "Sachverständigen".
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Fr Feb 24, 2023 20:38

Nur mal ´ne kurze Zwischenfrage, seit wann wohnt denn unser "Sachverständiger" in Bayern/BW? Haben sie den aus Hessen ausgebürgert? Verstehen könnte ich das. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bonifaz » Fr Feb 24, 2023 20:47

Unser Dorf (2000 Einw.)in Bayern zählt noch über 20 Milchviehalter. Vor 25 Jahren hat man Lehrfahrten organisiert um einen Melkroboter zu sehen. Jetzt laufen im Gemeindegebiet 6 Anlagen. Von den 20 hat keiner eine 3stellige Kuhzahl und keiner bewirtschaftet eine 3stellige ha Zahl. Da laufen Maschinengemeinschaften ganz locker weil der Einsatz über WhatsApp-gruppen organsiert wird.
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