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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Mär 27, 2023 13:37

Rohana hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Den normalen Bauer kann man doch kaum noch essen. Vor lauter Aroma und Süßstoff klappen mir da die Fußnägel hoch.

Trifft doch auf fast alle diese Joghurts zu. Grade die billigen, da sind Aromen, Zucker, Säureregulator und Farbstoffe drin, die Frucht ist mal dran vorbei gelaufen :gewitter:


Ändert nix an unserem Auszahlungspreis
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Apr 17, 2023 23:22

Preise unter 50 Cent für 2023 entsprechen nicht der Mengenlage. Der LEH verdient sich gerade dumm, doof und dämlich.
LIDL kauft gerade die gesamte Abfallmafia, das halbe Internet und jede Menge Verarbeitungsfabriken aus dem eigenen CashFlow.
Die Stadt Heidelberg soll demnächst nur noch LIDL heissen. Das Kartellamt funktioniert gar nicht mehr.
Wir müssen wohl wieder mal Kaffeetrinken fahren.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Apr 18, 2023 11:07

Deutsche H-Milch 1,5% wird in China um die 1,80 € verkauft und ist dort kein Ladenhüter, soweit die Info von meinem Kumpel der grad dort ist und für seine Firma dort einkauft.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Apr 26, 2023 21:55

Der Marktlage nach, gibt es keine Argumente für einen höheren Preisdruck.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Di Mai 09, 2023 13:03

Hab ja eben im Milchpreisvergleich unseren Aprilpreis (50 ct konv) genannt und für Mai ist ein deutlicher Schritt nach unten angekündigt, da die Emmentalerkontrakte (6Monate) ebenfalls deutlich nach unten gingen... soviel zum Thema Marktlage!

Milchmenge 2,6% über Vorjahr, Spotmarkt ~ 25 ct, Interessant ist auch der "starke" Abschlag bei der Biomilch zumindest bei uns und die Aussage "zeitweise keine Möglichkeit überhaupt einen Abnehmer für Bio-Rohmilch zu finden" (wahrscheinlich auf Bio-Spotmilch bezogen?)

Es ist einfach immer wieder faszinierend zu sehen, wie bei guten Preisen, jedes Mal aus kurzfristiger Gier, sich die Bauern selbst den Markt kaputtmelken...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Mai 10, 2023 1:01

......und es bestätigt sich doch mal wieder, was seit mehr als zwei Jahrzehnten versucht wird, allen Beteiligten im
Milchsektor plus "Politik" beizubringen, allerdings ohne Erfolg!: "Nur 3% weniger Rohmilch abliefern und der Preis passt :D ,
nur wenige % über Bedarf melken und der Preis rauscht für die gesamte abgelieferte Milchmenge dermassen nach unten :!: " :mrgreen: :gewitter:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Rohana » Mi Mai 10, 2023 4:06

Ganz ehrlich, wer der hier anwesenden melkt speziell mehr oder weniger *weil* grade der Preis gut oder schlecht ist? Was genau macht ihr da?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Mai 10, 2023 6:20

ReinerStoff hat geschrieben:
Milchmenge 2,6% über Vorjahr, Spotmarkt ~ 25 ct, Interessant ist auch der "starke" Abschlag bei der Biomilch zumindest bei uns und die Aussage "zeitweise keine Möglichkeit überhaupt einen Abnehmer für Bio-Rohmilch zu finden" (wahrscheinlich auf Bio-Spotmilch bezogen?)



Wenn man einen Blick auf die Grabbelecken in den Kühlregalen des Handels wirft, dann wird klar, warum der Bio-Milchpreis unter Druck gerät. Die Kaufenthaltung für hochpreisige Waren ist erheblich. Hier bei den Lebensmittelliebhabern ist das Bio-Milchangebot um die Häfte zusammengestrichen worden. Warum? Nur geringe Nachfrage!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Mai 10, 2023 9:40

Rohana hat geschrieben:Ganz ehrlich, wer der hier anwesenden melkt speziell mehr oder weniger *weil* grade der Preis gut oder schlecht ist? Was genau macht ihr da?

Bisschen was kann man mit KF und rauszögern von Schlachtkühen machen, das war es.
Größere Schwankungen im Milchangebot liegen meistens in Qualität und Menge das verfügbaren Grundfutters begründet.
Es ist ein Irrglaube, man könne den deutschen oder europäischen Markt mit ein bisschen weniger Milch vom globalen Geschehen abkoppeln.

Die erste Molkerei liegt hier bei 35
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mai 10, 2023 10:56

Da wird man mit leben müssen. LEH, Cem und die Molkereien (die überwiegend uns selbst gehören und die wir dann auch selbst verwalten) müssen wissen was sie tun.
Auf Molkereiebene, auch bei den Privaten, geht einiges regeln, wenn die Bauern denn wollen. Verbände sind in der Angelegenheit nur ein Kostenfaktor und ein weiteres unnötiges Konfliktfeld,
was nichts bringt und bisher ja auch nichts gebracht hat. Zwischen der schlecht - und bestauszahlenden Molkerei liegen 12 Cent Unterschied.
Die Molkereiebene ist die Arbeitsebene und da müssen wir ran. Alles andere ist blödes saudummes Geschwätz.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mai 10, 2023 21:41

Mir haben heute mal überlegt und sind zu der Meinung gekommen, dass immer nur für 95% der Vorjahresanlieferung bezogen auf die monatliche Anlieferung, der volle Auszahlungspreis abgerechnet werden soll.
In Phasen sinkender Verwertung, sollte für den Rest nur eine Art Übermilch-Preis bezahlt werden. Wir sind zur Auffassung gelangt, dass das das richtige Signal an den LEH ist und es ist dann leicht für die Molkereien die Übermilch zu Pulver zuverarbeiten, was dann ich Hochpreisphasen verkauft werden kann und so der Mehrerlös dann den Lieferanten wieder zu Gute fällt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon oberländer » Do Mai 11, 2023 8:04

Grundsätzlich eine gute Idee , bei der Missgunst unter den Bauern und dem Auftrag
des Buntenkartellamt für billiges Futter zu sorgen leider nur ein schöner Traum.
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Mai 11, 2023 9:07

Genau das ist, bzw war auch mein Vorschlag, seit nun über ein Jahrzehnt, nachdem ich einfach realisiert habe,
das alle anderen Vorschläge, nur wegen Kompetenzgerangel zwischen den Verbänden, aus Trotz boykotiert werden! :gewitter:
Denn bei dem Vorschlag braucht niemand Angst haben, wegen Quote und so. Ich hab immer dafür plädiert, das für 10 % der angelieferten
Rohmilch der jeweilige Spotmarktpreis bezahlt wird, damit die Milchbauern auch einmal einen Bezug zum realen Markt bekommen!
Wenn`s gut läuft, ist der Spotmarktpreis höher wie der von der Molkerei festgelegte Milchpreis! d.h. der Markt sucht Ware, es kann mehr
gemolken werden. Wenn der Markt, warum auch immer, gesättigt ist, sinkt der Spotmarktpreis unter den Milchpreis, oft sogar schnell und
deutlich! Dann wird sich der Melker schneller Gedanken machen, ob er die letzten 10% um jeden Preis melken will! :klug:
Die ewigen Bedenkenträger auf beiden Seiten haben dann immer abgewunken, mit dem Argument, der Millibauer macht eh eine "Mischkalkulation"!,
weil man es in der Milchproduktion durch die "Andienungs- und Abnahmeverpflichtung" noch gar nie anders kennt. :?
Aber wenn jetzt der "Ötzi" und seine Unterstützer, mit seiner Halbierung der Nutztierbestände durch ist, hat sich das Problem auch erledigt.
Dann braucht man auch ein paar Verbände weniger! :wink: , ausser den "Freien Bauern" :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Mai 11, 2023 9:37

Jede Molkerei kann entsprechend ihres Produktportfolio individuell die Mengen steuern, so das die Molkerei nicht gezwungen ist Mengen zu schlechten Preisen zu verkaufen. Der schlechteste Preis ist immer der Spotmarkt an dem weniger als 2% der Gesamtmenge gehandelt werden. Den hat der BDM aber zum Maßstab erkoren. Deppen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Mai 11, 2023 20:53

Bei HOCHWALD gibt es Gedankenspiele, die Milch spezifisch nach Werken und ihrer dortigen Verwertung nach zu bezahlen :lol:

Ich wäre schon froh, wenn man BÄRENMARKE Kakao mit dem gleichen Genuss trinken könnte wie den von der Weihenstephaner Molkerei
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