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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 13:46

Die Arbeitshaltung eines großen Teils der jüngeren Generation ist ein branchenübergreifendes Problem. Solange die das noch verfrühstücken könnten was zwei Generationen vor ihnen erwirtschaften bzw. erwirtschaftet haben, mag ja noch alles klappen, aber in 2 - 3 Jahren müssen die ihre Party selbst bezahlen aus dem Geld was sie selbst erwirtschaftet haben. Aktuell sieht man schon das die Gesichter ganz langsam länger werden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 13:52

T5060 hat geschrieben:Die zahlen keine Pacht, keine Löhne, keine Zinsen, keine Lohnunternehmer und nur 6.000 € für Diesel (macht 600 Schlepperstunden).
Lieber DWEWT, diese Betriebe hatten nie Bauland, aber haben soviel Geld, die scheissen dich damit zu.

Soweit die gelebte Praxis in der realen Welt.


Das sind wohl eher Daten aus deiner Traumwelt!
Mal wieder um meine Aussage drumherum geschwurbelt! Ohne hofnahes und ausreichend großes GL, könnte es knapp werden mit den Zukunftsaussichten in der deutschen Milcherzeugung. Die zukünftig verbindlichen 2GV/ha, dürften den 30ha-Betrieb noch putziger machen. Wenn es diesen Betrieben so gut geht, warum ist dann Frau Kaniber ständig unterwegs, um für ihre Landwirte möglichst viel rausholen zu können, damit diese eine Zukunft haben.
Meine Situation hier verleitet so manche Kollegen, wenn sie sich dann richt in Rage geredet haben, zu der Androhung, mich zuscheixxen zu wollen. Ich schaue schon immer mal nach oben aber da sehe ich nur einen blauen Himmel. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 13:59

Kartoffelbluete hat geschrieben:Rein nach BWL hast du recht. Kommt aber noch die soziale Betrachtung dazu, dann ist der reine Familienbetrieb 24-7-365
ein Auslaufmodell. Den Schuh wollen sich die "Jungen" nicht mehr anziehen. Dann sind wir beim erweiterten Familienbetrieb
mit +- 140 Kühe und guter Mechanisierung im Stall.


Ich frage mich immer woher die nächste Betriebsleitergeneration den Enthusiasmus nehmen soll, um in eine Wirtschaftssparte einzusteigen, die, wenn man sich in den Medien umschaut, fast keine Zukunftsperspektive hat. Dazu kommt noch die Ablehnung gegen Investitionsvorhaben aber auch den regelmäßigen Betrieb, durch die Umgebungsbevölkerung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 22, 2023 14:01

Zu wenig Betriebsnachfolger, zu wenig potentielles landwirtschaftliches Personal und genauso eine Mangelsituation bei nahezu allen Dienstleistern rund um die Milchviehhaltung. Angefangen vom LKW Fahrer für Tiere oder Molkerei, Tierärzte, Landmaschinenmechatronicer bis zum Servicetechniker für alles mögliche an Stalltechnik.
Und der Mangel ist ja nicht mal ansatzweise auf einem Höhepunkt, der fängt gerade erst an.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 14:17

Vor kurzem gab es im BR einen Bericht über die boomende Ausbildung im Landwirtschaftsbereich. Selbst die Klassenräume der Berufsschulen mussten vergrößert werden. Gegenläufige Entwicklungen in der deutschen Landwirtschaft.
btw: Die Stiftung Warentest hat die MIlch getestet. Fünf der besten sechs Produkte waren "Bio". Auch mal was Erfreuliches aus dem Bio-Bereich. Die Qualität der gesamten getesteten MIlch wurde als sehr hoch bewertet.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 22, 2023 14:38

Ich weiß nicht die aktuelle Situation hier vor Ort. Aber eine Praktikantin aus dem ersten Ausbildungsjahr vor zwei Jahren war auch in einer vollen „grünen“ Klasse. Davon aber nur drei Bauern. Bzw Bäuerinnen, waren alles Mädels. Rest Pferde, Gärtner, Förster und Tierwirte…
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 16:17

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die zahlen keine Pacht, keine Löhne, keine Zinsen, keine Lohnunternehmer und nur 6.000 € für Diesel (macht 600 Schlepperstunden).
Lieber DWEWT, diese Betriebe hatten nie Bauland, aber haben soviel Geld, die scheissen dich damit zu.

Soweit die gelebte Praxis in der realen Welt.


Das sind wohl eher Daten aus deiner Traumwelt!
Mal wieder um meine Aussage drumherum geschwurbelt! Ohne hofnahes und ausreichend großes GL, könnte es knapp werden mit den Zukunftsaussichten in der deutschen Milcherzeugung. Die zukünftig verbindlichen 2GV/ha, dürften den 30ha-Betrieb noch putziger machen. Wenn es diesen Betrieben so gut geht, warum ist dann Frau Kaniber ständig unterwegs, um für ihre Landwirte möglichst viel rausholen zu können, damit diese eine Zukunft haben.
Meine Situation hier verleitet so manche Kollegen, wenn sie sich dann richt in Rage geredet haben, zu der Androhung, mich zuscheixxen zu wollen. Ich schaue schon immer mal nach oben aber da sehe ich nur einen blauen Himmel. :wink:


Ich schliesse mich deinen Kollegen an: Scheisse kann man nur noch durch noch mehr und viel Scheisse ersetzen, das tut dem Grünland gut für hohe Erträge. Nun und Frau Kaniber macht das genau richtig, denn für die Bauern was rauszuholen ist genau ihr Job. Ich kann leider hier die Betriebe, noch deren Abschlüsse online stellen, aber du kannst gerne vorbei kommen, da kannst du mal sehen was gut geführte Familienbetriebe mit cleveren und fleißigen Leuten auf die Beine stellen. Hut ab !

Gott und wenn das mit den GV/ha nicht mehr passt, dann geht der Saubazi in die Neuen Bundesländer und kauft sich so einen Laden wie deiner fürs Jungvieh. Wenn dann dort 2 GV/ha stehen wächst dann auch wieder was auf dem Grünland, müssen die Fendt halt mal 7 Jahre statt 5 Jahre gefahren werden. Die sind da nicht so ängstlich.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Feb 22, 2023 17:25

Na Reinhold,
merkst selber grad, wie Du mal wieder übertrieben hast?
Deine 80 Kühe stimmen/ausgebildete Vollzeit- AK.
Darüber ist nichts mehr zu verbessern.

Aber die Zahlen Deiner südbayrischen 30 ha mit 150 Stk.Rindvieh und nur 600 Schlepperstunden, aber trotzdem 90 000€ Gewinn glaube ich erst, wenn ich den Abschluss gesehen habe!
So ein voll arrondierter 30ha - Hof hat auch einen 7Stelligen Verkehrswert.
Dessen Verzinsung wird aber nach vollen Lohnkosten aller geleisteten Arbeitsstunden schon nicht mehr erreicht....
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 19:29

So hier die Achse Passau-Traunstein-Erding
rfvgt12.JPG

und hier das Allgäu ( Raum Fedorow, Bonifaz)
rfvgt122.JPG
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 20:38

Wo sind die Schwätzer vom Dienst ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 20:51

T5060 hat geschrieben:Wo sind die Schwätzer vom Dienst ?


Ich hoffe doch, dass du dir die von dir hier eingestellten Daten auch selbst vorher angeguckt hast? Da sind die Betriebe plötzlich ca. 55ha groß und fast 60% der Fläche ist gepachtet! Im zweiten Beispiel fällt der Gewinn auch becheidener aus. Da waren deine Zahlen wohl doch eher Träumerei! :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 21:04

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Wo sind die Schwätzer vom Dienst ?


Ich hoffe doch, dass du dir die von dir hier eingestellten Daten auch selbst vorher angeguckt hast? Da sind die Betriebe plötzlich ca. 55ha groß und fast 60% der Fläche ist gepachtet! Im zweiten Beispiel fällt der Gewinn auch becheidener aus. Da waren deine Zahlen wohl doch eher Träumerei! :wink:


Du hast es doch studiert, den Einzelbetrieb mit den Ergebnissen der Buchführungsstatistik zu vergleichen und dann kommt von dir hier so eine schwache Nummer, der jede fachliche Substanz fehlt und weshalb du wieder nur rum schnullerst.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 22, 2023 21:20

T5060 hat geschrieben:
Du hast es doch studiert, den Einzelbetrieb mit den Ergebnissen der Buchführungsstatistik zu vergleichen und dann kommt von dir hier so eine schwache Nummer, der jede fachliche Substanz fehlt und weshalb du wieder nur rum schnullerst.


Typische Reaktion, wenn einem die Fehler auf die Nase gebunden werden!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Feb 22, 2023 21:41

Das ist der Durchschnitt von 87 Betrieben mit mehr als 300.000 kg abgelieferter Milch

hier noch ein paar ergänzende Infos dazu. 56 ha, ca. 11.000 l Diesel/a abzgl. 4.000 l Mischwagen + 1.000 l allgemeine Arbeiten, macht rd. 110 l / ha, bei mind. 5 Schnitten

rfvgt121.JPG
(39.57 KiB) Noch nie heruntergeladen

rfvgt1212.JPG


Die EU-Zahlungen machen dort gerade mal lächerliche 5 % vom Umsatz aus.... bzw. 25 % vom Gewinn
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Marian » Do Feb 23, 2023 12:50

Mich würden immernoch die Buchführungs Ergebnisse des 30ha Betriebes mit 90000€ Gewinn und 600 BH im Jahr interessieren. Die Std bekomme ich schon mit Mischwagen und befüllen gerissen.
Ich bin weiterhin gespannt.
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