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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 15:15

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ok, die Welt streamt ja ihre Musi


Naja, also dein Beispiel mit den Preiserhöhungen der ersten 400 000 kg Milch und 50 Cent ist doch wieder nur eine Subvention. Das muss den großen vorher abgezogen werden über dein genanntes Umlageverfahren.

Gut, kann man machen aber warum den großen rentablen Betrieben abziehen und auf die kleinen bis 400 000 kg Quote umverteilen die eh Auslaufbetriebe sind und keine Chance am Weltmarkt haben ?

Da werden die wenigen wirklich rentablen Großbetriebe doch nur geschwächt, wenn die in Zukunft am Weltmarkt bestehen sollen.

Man erinnere sich an den Top Betrieb in Bayerns Bad Grönenbach mit knapp 2000 Kühen und Biogas. Auch wenn es den linksgrünen Bürgern Deutschland nicht passt :
Sowas sind überlebensfähige Zukunftsbetriebe die auch ohne Subventionen am harten Weltmarkt überleben. Aber das sind relativ wenige Betriebe in D. Wenn denen jetzt noch Milchgeld abziehst und den Auslaufbetrieben bis 100 Kühen zuschiebst, sind beide Varianten nicht überebensfähig.

Das der (unerwünschte) Betrieb ein Tierhaltungsverbot bekommt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Massentierhalter sind Untermenschen, und haben keine Existenzberechtigung. Marius es wird Zeit, dass du dich an die neuen Fakten gewöhnst! :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Do Okt 17, 2019 15:28

Der Beitrag trägt was ironisches in sich, aber es ist was dran. Gerade die Milchviehbetriebe müssen nicht nur wirtschaftlich sondern auch gesellschaftspolitisch zukunftsfähig sein. Im Milchviehbereich glaube ich wieder mehr an die Zukunft des Familienbetriebes. Ob der nun 60 oder 160 Kühe haben muss sei dahingestellt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Okt 17, 2019 15:30

Hosenträger hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ok, die Welt streamt ja ihre Musi


Naja, also dein Beispiel mit den Preiserhöhungen der ersten 400 000 kg Milch und 50 Cent ist doch wieder nur eine Subvention. Das muss den großen vorher abgezogen werden über dein genanntes Umlageverfahren.

Gut, kann man machen aber warum den großen rentablen Betrieben abziehen und auf die kleinen bis 400 000 kg Quote umverteilen die eh Auslaufbetriebe sind und keine Chance am Weltmarkt haben ?

Da werden die wenigen wirklich rentablen Großbetriebe doch nur geschwächt, wenn die in Zukunft am Weltmarkt bestehen sollen.

Man erinnere sich an den Top Betrieb in Bayerns Bad Grönenbach mit knapp 2000 Kühen und Biogas. Auch wenn es den linksgrünen Bürgern Deutschland nicht passt :
Sowas sind überlebensfähige Zukunftsbetriebe die auch ohne Subventionen am harten Weltmarkt überleben. Aber das sind relativ wenige Betriebe in D. Wenn denen jetzt noch Milchgeld abziehst und den Auslaufbetrieben bis 100 Kühen zuschiebst, sind beide Varianten nicht überebensfähig.

Das der (unerwünschte) Betrieb ein Tierhaltungsverbot bekommt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Massentierhalter sind Untermenschen, und haben keine Existenzberechtigung. Marius es wird Zeit, dass du dich an die neuen Fakten gewöhnst! :mrgreen:

Zumal ja bei einer Kontrolle wieder tote Kälber in den Iglus lagen und es an Einstreu (Kälber lagen in der Scheisse) mangelte.
Wieso sollten diese Betriebe am Weltmarkt konkurrieren, wenn nach Marius Aussage eh alles zusammenbricht.
Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis zu Obergrenzen....eben wegen ein paar Saubären. Und das ist auch gut so.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 16:37

Ich wage mal eine reelle Betrachtung: 1800 Kühe mit Nachzucht ist ~2500 Kälber im Jahr===> 7 Kälber täglich. Dass da immer tote Kälber gibt, ist zwangsläufig (bei 12% Verlust ist das jeden Tag eins) nicht schön, aber mathematisch korrekt. Das ist dem Verbraucher nicht zu vermitteln. Deshalb sind die Tage diesen Betriebes gezählt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Okt 17, 2019 16:42

Hosenträger hat geschrieben:Ich wage mal eine reelle Betrachtung: 1800 Kühe mit Nachzucht ist ~2500 Kälber im Jahr===> 7 Kälber täglich. Dass da immer tote Kälber gibt, ist zwangsläufig (bei 12% Verlust ist das jeden Tag eins) nicht schön, aber mathematisch korrekt. Das ist dem Verbraucher nicht zu vermitteln. Deshalb sind die Tage diesen Betriebes gezählt.

Das mindeste ist, dass man ein totes Kalb sofort wegräumt, und für frische saubere Lager sorgt. Wer das nicht fertig bringt, soll aufhören. :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 17:06

Vermutlich ist am Kälbermanagement schon Verbesserungsbedarf. Sehe dir aber das ganze aus betriebswirtschaftlicher Sicht an den Wert der (Schwarzbunt) Kälber und der Aufwand, der aus tierschutzrechtlicher Sicht betrieben werden müßte, da bedarf es keines Studium, um eine Diskrepanz zu sehen. Und dass es bei der Größe nicht mehr um das Individuum geht, sondern um Gewinn, das dürfte unzweifelhaft sein! Der Verbraucher will billig, DASS IST BILLIG! Mit allen häßlichen Fratzen. :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Okt 17, 2019 17:16

Heute etwas damit zuerklären, dass man mit "Tieren Geld verdient oder das Tiere eine höhere Leistung erbringen" ist tabu, ein absolutes NoGo.
Man muss es heute mit einem "mehr an Tierwohl" begründen oder als "artgerechter" bezeichnen. Ist halt mittlerweile eine andere Welt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 18:34

T5060 hat geschrieben:Heute etwas damit zuerklären, dass man mit "Tieren Geld verdient oder das Tiere eine höhere Leistung erbringen" ist tabu, ein absolutes NoGo.
Man muss es heute mit einem "mehr an Tierwohl" begründen oder als "artgerechter" bezeichnen. Ist halt mittlerweile eine andere Welt.

Das ist völlig korrekt, nur Betriebe in der Größe werden nicht aus Gründen von Tierschutz oder Artgerechtigkeit betrieben. Wenn Tierschutz/Artenschutz Gewinn bringt, wird es gemacht. Mindert es den Gewinn, unterläßt man es eben (beim Verdrängungswettbewerb ist das nun mal Fakt). Es handelt sich da nicht um einen Gnadenhof sondern um ein Wirtschaftsunternehmen, in dem die Tiere ein Produktionsfaktor sind. Wer etwas anderes erwartet ist schlicht weg realitätsfern. So, oder so in der Richtung ist das so, wenn man das Kind beim Namen nennen darf.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Okt 17, 2019 18:47

Hosenträger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Heute etwas damit zuerklären, dass man mit "Tieren Geld verdient oder das Tiere eine höhere Leistung erbringen" ist tabu, ein absolutes NoGo.
Man muss es heute mit einem "mehr an Tierwohl" begründen oder als "artgerechter" bezeichnen. Ist halt mittlerweile eine andere Welt.

Das ist völlig korrekt, nur Betriebe in der Größe werden nicht aus Gründen von Tierschutz oder Artgerechtigkeit betrieben. Wenn Tierschutz/Artenschutz Gewinn bringt, wird es gemacht. Mindert es den Gewinn, unterläßt man es eben (beim Verdrängungswettbewerb ist das nun mal Fakt). Es handelt sich da nicht um einen Gnadenhof sondern um ein Wirtschaftsunternehmen, in dem die Tiere ein Produktionsfaktor sind. Wer etwas anderes erwartet ist schlicht weg realitätsfern. So, oder so in der Richtung ist das so, wenn man das Kind beim Namen nennen darf.


Darum....in erster Linie kommt das Tierwohl. Wenn es bei dem nicht klappt....rigoros......schließen.
Meine Kühe sind meine Angestellten und besten Mitarbeiter. Die, und ihre Nachzucht muss sich wohl fühlen.
Ich prophezeie, a la Marius, in den Ställen, die jetzt gebaut werden, wird bei dem Tierwohlstandard in 15 Jahren keine Kuh mehr gemolken......weil die NGO´s im Verbund mit den Verbrauchern dagegen schießen
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 19:06

Isarland hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Heute etwas damit zuerklären, dass man mit "Tieren Geld verdient oder das Tiere eine höhere Leistung erbringen" ist tabu, ein absolutes NoGo.
Man muss es heute mit einem "mehr an Tierwohl" begründen oder als "artgerechter" bezeichnen. Ist halt mittlerweile eine andere Welt.

Das ist völlig korrekt, nur Betriebe in der Größe werden nicht aus Gründen von Tierschutz oder Artgerechtigkeit betrieben. Wenn Tierschutz/Artenschutz Gewinn bringt, wird es gemacht. Mindert es den Gewinn, unterläßt man es eben (beim Verdrängungswettbewerb ist das nun mal Fakt). Es handelt sich da nicht um einen Gnadenhof sondern um ein Wirtschaftsunternehmen, in dem die Tiere ein Produktionsfaktor sind. Wer etwas anderes erwartet ist schlicht weg realitätsfern. So, oder so in der Richtung ist das so, wenn man das Kind beim Namen nennen darf.


Darum....in erster Linie kommt das Tierwohl. Wenn es bei dem nicht klappt....rigoros......schließen.
Meine Kühe sind meine Angestellten und besten Mitarbeiter. Die, und ihre Nachzucht muss sich wohl fühlen.
Ich prophezeie, a la Marius, in den Ställen, die jetzt gebaut werden, wird bei dem Tierwohlstandard in 15 Jahren keine Kuh mehr gemolken......weil die NGO´s im Verbund mit den Verbrauchern dagegen schießen

Vermutlich sind deine Mitarbeiter FL. Denke dich mal in die Situation von Betrieben, mit Schwazbunt in Blauzungengebiet, in den jedes geborene Kalb Geld vernichtet, Personal knapp und teuer ist, und jeden Tag es noch mehr werden(Kälber). Das ist der Fluch der Spezialisierung/desVerdrängungswettbewerb.
Nicht dass da ein falsches Bild entsteht, ich finde weder die Spezialisierung noch die Größenordnungen für erstrebenswert. Wer so was will kann es meinetwegen machen, ich muß es nicht haben. Ist nur eine nüchterne Betrachtung von der Realität!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Do Okt 17, 2019 20:57

moinsen,
das ist ja alles richtig, nur dann muss das "tierwohl" auch irgendwo vom endkunden bezahlt werden, und sind wir doch mal ehrlich das kommt so nicht......mal eine these im raum gestellt......das päckchen butter im discounter für 79cent (eu-qualität) gegen das "tierwohl" päckchchen (deutsche sonderbefindlichkeit) für 1,50€....dann behaupte ich mal über 90 prozent kaufen das günstigere päckchen butter....ich auch!

mal weg von den kühen......sagen wir mal ich brauche 10000 liter diesel im jahr.....ich habe die wahl zwischen "russendiesel" für 1,10€ den liter und deutschen co² neutralen diesel für 5€ den liter..(gleiche produktualtät bei beiden vorrausgesetzt)...na welchen diesel kaufe ich dann wohl?....

die umweltstandards für "unser/e" deutschland/erde das ist wichtig und auch richtig und das muss auch auch auch vernünftig geregelt werden ...und da darf nicht auch mehr auf kosten der nächsten generationen schindluder getrieben werden....aber alles andere das sind da ja doch "glaubensfragen"...ist ne ratte denn zb. nicht auch ein hochentwickeltes säugetier? aber ich denke doch die wenigsten wollen ratten bei sich in der küche oder im schlafzimmer halten (auch nicht im garten/keller/straße/dachboden..usw)....man bedenke...die wollen weder gefüttert, gestreichelt oder "gut versorgt" werden...das machen die schon ganz alleine.... :wink:....bei insekten geht man "steil" wenn man mal ein wespennetz am haus oder im garten hat....wespen haben die gleiche biodiverstät wie bienen...

jetzt wieder zu den kühen....also das der mensch nicht ohne essen und trinken leben kann setze ich mal vorraus...wenn eine gesellschaft (deutschland) forderungen an die deutschen bauern stellt ...aber nicht bereit ist diese auch finanziell zu würdigen , mit der begründung das man ja auch woanders gleiche landwirtschaftliche erzeugnisse kaufen kann zum günstigeren preis (satt und reichlich)....dann muss man ja doch zu dem fazit kommen das das wir die deutschen bauern ja garnicht mehr brauchen. n8

locker bleiben :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Do Okt 17, 2019 22:32

Wenn man rentabel Milch produzieren will, dann zählt immer die Einzelkuh. Das fängt beim Kalb an und hört bei Abmelkzeit der Altkühe auf.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 23:50

Lonar hat geschrieben:Wenn man rentabel Milch produzieren will, dann zählt immer die Einzelkuh. Das fängt beim Kalb an und hört bei Abmelkzeit der Altkühe auf.

Das Kalb fängt aber mit roten Zahlen an. Schon hat man den Dreck im Schachterl. Bei mir ist der Schluß der Altkuh am Haken im Schlachthof. Wie schon öfters beschrieben: Die Ursache ist die Spezialisierung durch den Verdrängungswettbewerb! Mit Zweinutzungsrassen sind die Einkünfte (und somit der Wert) besser aufgeteilt. Wer aber ehrlich ist, wurden die Bauern in den letzten Jahren/Jahrzehnten zu immer mehr Kühen mit immer höheren Leistungen (getrieben) beraten. Ob im Unterricht an den Berufsschulen, ob bei den staatlichen Zuschüssen beim Stallbau, ob mit Mengenstaffeln in den Molkereien alles war/ist getrimmt auf immer mehr größer effizienter. Und plötzlich will man lauter Streichelzoos? Das wird nicht funktionieren. Aber eins ist uns sicher! Die Puhmänner sind die Bauern! :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Fr Okt 18, 2019 11:19

Vermutlich sind deine Mitarbeiter FL. Denke dich mal in die Situation von Betrieben, mit Schwazbunt in Blauzungengebiet, in den jedes geborene Kalb Geld vernichtet, Personal knapp und teuer ist, und jeden Tag es noch mehr werden(Kälber). Das ist der Fluch der Spezialisierung/desVerdrängungswettbewerb.
Nicht dass da ein falsches Bild entsteht, ich finde weder die Spezialisierung noch die Größenordnungen für erstrebenswert. Wer so was will kann es meinetwegen machen, ich muß es nicht haben. Ist nur eine nüchterne Betrachtung von der Realität![/quote][/quote][/quote]
Meine Mitarbeiterinnen sind HF. Auf Grund niedriger Remontierung werden nur die besten Kühe gesext weibl. besamt. Alle anderen besame ich gesext männlich Fleischrind. Diese Nachkommen lasse ich kastrieren, mäste sie am Hof und vermarkte sie selbst. Da ist jedes Kalb wertvoll.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Okt 18, 2019 12:44

Als wir 2015 wieder angefangen haben zu melken, habe wir uns Fleckvieh zugelegt.
Die Tiere hatte ich Kuhkälbchen zusammengesucht bis ich 50 Stück zusammen hatte.
Mittlerweile sind es 72, sind noch 5 Schwarze dabei. Mir freuen uns über jedes Kälbchen.
Wenn gleich wir wegen der Blauzungenkrankenheit für jedes Kalb 100 € weniger erlösen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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