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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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2691 Beiträge • Seite 19 von 180 • 1 ... 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22 ... 180
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Okt 16, 2019 22:10

T5060 hat geschrieben:Wir brauchen auch keine Bestrafung von größeren Betrieben sondern wir brauchen für die ersten 400.000 kg einen Festpreis von 50 Cent ( mit Grünlandkopplung ),
der im Umlageverfahren mit der gesamten deutschen Anlieferung wieder verrechnet wird. Das wäre ein richtiges Signal an die Familienbetriebe.
Wer nicht mind. 40 % Grünland hat, bekommt weniger. Überhaupt sollten nur Viehhalter irgendwelche Prämien für Grünland bekommen.


Das kann man machen wenn man auf Planwirtschaft setzt, DDR 2.0-

Somit werden unrentable Familienbetriebe mit hohen Produktionskosten weiter künstlich mit irgendwelchen Geldern am Leben gehalten, die der Markt eigentlich ausschalten würde. Was in Ländern ohne hohe Subventionen übrigens schon längst passiert ist.

Naja, wenn der Konsument und/oder Fiskus bereit sind dafür zu bezahlen, spricht nichts dagegen.
Aber dem Fiskus und kleinem Bürger dürfte schon bald das Geld ausgehen für solche Späße.

Die fetten Jahre der brummenden Wirtschaft und hohen Staatseinnahmen sind vorbei und das wird sehr bald zum Vorschein kommen.

Dann wird das Cash für wichtigeres gebraucht als nochmehr Subventionen für die Landwirtschaft, in diesem Fall für die Familienbetriebe.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 16, 2019 22:21

Marius, du musst mal deine Schallplatte umdrehen.
Ok, die Welt streamt ja ihre Musi ..... aber so weit bist noch nicht. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Okt 16, 2019 23:09

Na marius, wenn wir schon den Kontrollwahn der DDR übernommen haben, warum dann auch nicht die Planwirtschaft?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 8:39

https://www.ami-informiert.de/ami-maerk ... 6a0816d76e
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Do Okt 17, 2019 12:19

https://www.boerenbusiness.nl/melk/arti ... -kaasmarkt

nächstes Ziel 4 € /kg Folienkäse

Guter Zeitpunkt für Streiks auf den Autobahnen :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Okt 17, 2019 12:26

Grimli hat geschrieben:https://www.boerenbusiness.nl/melk/artikel/10884380/alle-remmen-zijn-los-op-de-kaasmarkt

nächstes Ziel 4 € /kg Folienkäse

Guter Zeitpunkt für Streiks auf den Autobahnen :lol:


Dieser Käseschrott ist auch nicht mehr wert. Die können doch alle keinen Qualitätskäse machen. Industrieware halt. Ich würde denen empfehlen, im Alpenraum oder in Frankreich bei den kleinen Käsereien in die "Schule" zu gehen
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Do Okt 17, 2019 12:38

Isarland hat geschrieben: Ich würde denen empfehlen, im Alpenraum oder in Frankreich bei den kleinen Käsereien in die "Schule" zu gehen

Da, wo die Arm- und Barthaare der Käser in die Molke hängen und so mancher Schweißtropfen von der Stirn in den Kupferkessel tropft. :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Okt 17, 2019 13:01

Qtreiber hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben: Ich würde denen empfehlen, im Alpenraum oder in Frankreich bei den kleinen Käsereien in die "Schule" zu gehen

Da, wo die Arm- und Barthaare der Käser in die Molke hängen und so mancher Schweißtropfen von der Stirn in den Kupferkessel tropft. :lol:


Oh da verguck dich mal nicht über die Entwicklung der süddt. Land - und Lebensmittelwirtschaft.
Da ist eine Innovation im Geschäft, das brummt nur noch. Die haben die Holländer bei den Gewächshäusern schon überholt.
Nur werden dort die Gewächshäuser entweder mit Biogasabwärme oder Erdwärme geheizt.
Die Kleinkäser und Kleinbrauer sind schon hipp und verteilen nur ihre Ware.

Und mal als Anmerkung : Im Allgäu kannst 400 kg N als Gülle ausbringen und nichts passiert im Grundwasser.
Auch das ist im Norden anders
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Do Okt 17, 2019 13:17

Der Käsepreis ist die Grundlage für den Milchpreis in Gesamt Westeuropa !

Auch die großen Folienkäsehersteller haben Markenkäse im Angebot nur der macht in etwa 10% der gesamten abgesetzten Käsemenge aus !
Auch werden die Erlöse aus diesen Markenkäse auf Milliarden Kg Milch verteilt und diverse Wasserköpfe innerhalb der Molkereien damit quersubventioniert.

Bei DOC war der Markenkäseanteil dagegen +4 Cent kg/Milch gegenüber dem DMK bis zu dem Zeitpunkt wo Aware auf den Markt gekommen ist und DOC und RFC Marktanteile im Folienkäse weggenommen hat.
Im Moment muss Markenkäse Verluste im Folienkäsegeschäft mit ausgleichen.
Nur Cono Kaasmakers mit dem BEEMSTER Käse ist da eine Außnahme da gehen 300 Mio kg Milch in ein Produkt was fast in jedem deutschen Supermarkt erhältlich ist. Die haben gerade neu gebaut in 10 Jahren können die locker 10 Cent mehr bezahlen als ein normaler Molkereibetrieb.

Butter und Magermilchpulver ergeben in der Verwertung zusammen auch immer in etwa den Käsepreis = Milchpreis.
Ist Butter teuer ist Magermilchpulver günstig und umgekehrt.
Nur wenn Folienkäse teuer ist kann auch Butter und Magermilchpulver jeweils teurer werden.

Frischmilch,Joghurt usw hängt also letztlich alles am Käsepreis und den dazu gehörigen Butter und Magermilchpulverpreisen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 14:01

Grimli hat geschrieben:Der Käsepreis ist die Grundlage für den Milchpreis in Gesamt Westeuropa !

Auch die großen Folienkäsehersteller haben Markenkäse im Angebot nur der macht in etwa 10% der gesamten abgesetzten Käsemenge aus !
Auch werden die Erlöse aus diesen Markenkäse auf Milliarden Kg Milch verteilt und diverse Wasserköpfe innerhalb der Molkereien damit quersubventioniert.

Bei DOC war der Markenkäseanteil dagegen +4 Cent kg/Milch gegenüber dem DMK bis zu dem Zeitpunkt wo Aware auf den Markt gekommen ist und DOC und RFC Marktanteile im Folienkäse weggenommen hat.
Im Moment muss Markenkäse Verluste im Folienkäsegeschäft mit ausgleichen.
Nur Cono Kaasmakers mit dem BEEMSTER Käse ist da eine Außnahme da gehen 300 Mio kg Milch in ein Produkt was fast in jedem deutschen Supermarkt erhältlich ist. Die haben gerade neu gebaut in 10 Jahren können die locker 10 Cent mehr bezahlen als ein normaler Molkereibetrieb.

Butter und Magermilchpulver ergeben in der Verwertung zusammen auch immer in etwa den Käsepreis = Milchpreis.
Ist Butter teuer ist Magermilchpulver günstig und umgekehrt.
Nur wenn Folienkäse teuer ist kann auch Butter und Magermilchpulver jeweils teurer werden.

Frischmilch,Joghurt usw hängt also letztlich alles am Käsepreis und den dazu gehörigen Butter und Magermilchpulverpreisen.

Butter und MMP steigen die letzten Wochen unaufhörlich. Beim Milchpreis rührt sich aber garnix. Zumindest nicht nach Norden. :oops:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Do Okt 17, 2019 14:02

T5060 hat geschrieben:Und mal als Anmerkung : Im Allgäu kannst 400 kg N als Gülle ausbringen und nichts passiert im Grundwasser.
Auch das ist im Norden anders


Aus Sicht eines Allgäuers fängt der Norden bei Kassel an.

Hier auf der Marsch kannst du N ohne Ende ausbringen ohne das sich was am GW täte. Interessiert aber hier wie dort keine Ökobürokratensau.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Do Okt 17, 2019 14:43

T5060 hat geschrieben:Und mal als Anmerkung : Im Allgäu kannst 400 kg N als Gülle ausbringen und nichts passiert im Grundwasser.
Auch das ist im Norden anders


Das stimmt schon. Aber nicht nur im Allgäu. Viel Wasser und gute Böden werden halt benötigt.
In niederschalgsreichen Gebieten und guten Böden bringt dann so eine Weidelgraswiese >150 dt TM /ha.
Da hast schon fast 400 kg N/ha Entzug + jede Menge Kali und Phosphor.
Da könnte man die 170 Kg tierische N Obergrenze mehr als verdoppeln.
Wenn wir bei Gülle 3,5 kg nutzberen N /m³ anrechnen bist bei rund 115 m³ Gülle pro ha an Bedarf.
Aber wird das tatsächlich gedüngt klicken die Handschellen. :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 17, 2019 14:58

marius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Und mal als Anmerkung : Im Allgäu kannst 400 kg N als Gülle ausbringen und nichts passiert im Grundwasser.
Auch das ist im Norden anders


Das stimmt schon. Aber nicht nur im Allgäu. Viel Wasser und gute Böden werden halt benötigt.
In niederschalgsreichen Gebieten und guten Böden bringt dann so eine Weidelgraswiese >150 dt TM /ha.
Da hast schon fast 400 kg N/ha Entzug + jede Menge Kali und Phosphor.
Da könnte man die 170 Kg tierische N Obergrenze mehr als verdoppeln.
Wenn wir bei Gülle 3,5 kg nutzberen N /m³ anrechnen bist bei rund 115 m³ Gülle pro ha an Bedarf.
Aber wird das tatsächlich gedüngt klicken die Handschellen. :mrgreen:

Wenn ihr glaubt, mit Faken, Logik und Vernunft gegen den Populismus in Politik und Gesellschaft anzukommen, seid ihr gewaltig auf dem Holzweg. Ihr müsst völlig abstruse, weltfremde und aberwitzige fake news fordern, die werden umgesetzt. :regen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Rohana » Do Okt 17, 2019 14:59

Isarland hat geschrieben:
Grimli hat geschrieben:https://www.boerenbusiness.nl/melk/artikel/10884380/alle-remmen-zijn-los-op-de-kaasmarkt

nächstes Ziel 4 € /kg Folienkäse

Guter Zeitpunkt für Streiks auf den Autobahnen :lol:


Dieser Käseschrott ist auch nicht mehr wert. Die können doch alle keinen Qualitätskäse machen. Industrieware halt. Ich würde denen empfehlen, im Alpenraum oder in Frankreich bei den kleinen Käsereien in die "Schule" zu gehen

Ist wie Bio - alle wollen's haben, bloss kaum einer will's bezahlen...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Do Okt 17, 2019 15:02

T5060 hat geschrieben:Ok, die Welt streamt ja ihre Musi


Naja, also dein Beispiel mit den Preiserhöhungen der ersten 400 000 kg Milch und 50 Cent ist doch wieder nur eine Subvention. Das muss den großen vorher abgezogen werden über dein genanntes Umlageverfahren.

Gut, kann man machen aber warum den großen rentablen Betrieben abziehen und auf die kleinen bis 400 000 kg Quote umverteilen die eh Auslaufbetriebe sind und keine Chance am Weltmarkt haben ?

Da werden die wenigen wirklich rentablen Großbetriebe doch nur geschwächt, wenn die in Zukunft am Weltmarkt bestehen sollen.

Man erinnere sich an den Top Betrieb in Bayerns Bad Grönenbach mit knapp 2000 Kühen und Biogas. Auch wenn es den linksgrünen Bürgern Deutschland nicht passt :
Sowas sind überlebensfähige Zukunftsbetriebe die auch ohne Subventionen am harten Weltmarkt überleben. Aber das sind relativ wenige Betriebe in D. Wenn denen jetzt noch Milchgeld abziehst und den Auslaufbetrieben bis 100 Kühen zuschiebst, sind beide Varianten nicht überebensfähig.
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